10 super Reisetipps, die Zeit und Nerven sparen!

erstellt am: 24. 05. 2018 um 15:28 Uhr

Eine gründliche Recherche vor dem Urlaub spart viel Zeit. Vor allem, wenn man in spannenden Städten unterwegs sein wird und viel Sightseeing auf dem Programm steht. Hier haben wir 10 nützliche Reisetipps für euch, die vielen nicht ganz so geläufig sind:


#1 Das mit der Einreisekarte

In einigen Ländern muss eine Einreisekarte ausgefüllt und am Zielflughafen abgegeben werden. Oft werden diese im Flugzeug verteilt. Doch nicht jeder weiß, was das für Zettel sind, mit denen die Stewardess da gerade herumläuft. Mit dem Ergebnis, dass immer wieder viele Reisende später dann am Flughafen stehen und den Schein noch ausfüllen müssen. Das kann etwas dauern, weil von der Passnummer, dem Beruf, bis hin zur Adresse der Unterkunft (manchmal sogar das Jahresgehalt) viele Daten eingetragen werden müssen. Das hätte man doch schon lieber auf dem langen Flug erledigt!

Tipp: Im Internet könnt ihr euch schon mal die Muster von Einreisekarten der verschiedenen Länder anschauen. Die Originale gibt es aber erst im Flugzeug.

Einreisekarten

Ohrstoepsel

#2 Ohrstöpsel mit ins Flugzeug nehmen!

Und sei es nur zur Sicherheit. Denn wenn der Mensch hinter oder neben euch zu Schnarchen beginnt oder das Kleinkind nebenan keine Ruhe findet, sind Ohrstöpsel einfach Gold wert! Habt ihr sie vergessen, kann man auch das Glück haben, dass die Flugbegleiterin damit aushelfen kann.


#3 Das Hotelzimmer tauschen

Leider hat man in vielen Hotels oft das Gefühl, dass einem erst einmal das Zimmer mit der miesesten Aussicht gegeben und abgewartet wird, ob der Gast das so hinnimmt. Vielen ist das auch egal, weil sie einfach nur schnell zum Schlafen dort sind. Aber wer, vor allem in tollen Städten, Wert auf eine schöne Aussicht legt, der packt dann gar nicht erst seinen Koffer aus, sondern fragt bei Bedarf direkt an der Rezeption, ob ein Tausch möglich ist – nettes Fragen kostet ja nichts! Oft gibt es vor Ort auch noch die Möglichkeit auf ein kostengünstiges Upgrade des Zimmers. Vor allem außerhalb der Hauptsaison lohnt es sich, danach zu fragen!

Singapur Aussicht

Reiseshorts

#4 Superpraktisch: die Hose mit Beintasche!

An die Beintasche kommt so leicht kein Langfinger dran und vieles ist schnell griffbereit. Wer es bequem und unkompliziert mag, wird sie besonders schätzen! In der Beintasche mit Knopf oder Reißverschluss kann man immer ein paar kleine Scheine aufbewahren. Ideal um die Flasche Wasser und kleine Snacks auf dem Markt oder an Straßenständen zu bezahlen, dann braucht man nicht immer die ganze Geldbörse herauskramen. Auch die Zimmerkarte oder das Ticket für die U-Bahn hat man so schnell parat.


#5 Wie viel Euro waren noch mal 150 Baht?

Ungefähr 4,- Euro und soviel kostet zum Beispiel eine Hippie-Hose auf der bekannten Khao San Road in Bangkok. Wer keine Lust hat, andauernd die Währungs-App im Smartphone zu öffnen, kann sich einfach eine kleine, handliche Währungstabelle ausdrucken (Profis laminieren sich diese ein) und ab damit in die Hosentasche! Das ist besonders entspannt und schont auch noch den Handy-Akku 😉

Umrechnungstabelle

Passport

#6 Können Sie sich bitte ausweisen?!

Es macht immer Sinn, sich jederzeit ausweisen zu können. Doch wer will schon abends auf der Partymeile oder auf dem trubeligen Trödelmarkt seinen Reisepass mit herumschleppen! In solchen Fällen hilft eine Kopie vom Ausweis und ein Foto von den Einreisepapieren im Smartphone und die Originale bleiben im Hotelsafe.


#7 Tidak, terima kasih!

Wer kennt das nicht: Alle paar Meter wird man an vielen Ecken von Straßenhändlern und Tourenanbietern angesprochen, die einem etwas verkaufen wollen. Einige können sehr hartnäckig sein und so kann eine Diskussion darüber, dass man wirklich nichts braucht schon mal Zeit und Nerven kosten. Ein sicheres „Nein danke“ in Landessprache kann da schon Wunder wirken. Da weiß man gleich, man hat es mit erfahrenen Reisenden zu tun und versucht es erst gar nicht weiter. Doch auch wenn ihr etwas kaufen wollt, helfen einige Floskeln in der hiesigen Sprache weiter. Zudem freuen sich die „Locals“ über einen Gruß oder ein freundliches Dankeschön in ihrer Sprache!

 

„Tidak, terima kasih“ ist indonesisch für „Nein,danke!“

Sprache lernen

Citytour

#8 Schlepper sind heute höfliche Profis!

Sie sind höflich, gut angezogen und sprechen gutes Englisch. Wenn ihr auf der Straße (so erlebt in Bangkok) von diesen Menschen einfach so angesprochen werdet, sind das leider fast immer Schlepper. Sie haben den Auftrag, euch in ein Shopping-Center oder kleine Schmuckläden zu lotsen. Daher gilt leider an vielen Touri-Hotspots, sich nicht in ein Gespräch verwickeln zu lassen. Das spart Zeit und Nerven 😉 Die Schlepper sind gut trainiert, sie erkennen im Vorbeigehen oft schon eure Nationalität. Auf „Where do you come from?“ folgt meistens „Oh, ich habe einen Bekannten in Köln!“ … oder gerne auch „Ich liebe deutschen Fußball – was ist deine Lieblingsmannschaft?“ Am besten einfach freundlich nicken und weitergehen!


#9 Wie war das noch mal mit dem Bus?

Sich vorher genau über die öffentlichen Verkehrsmittel zu informieren, kann wirklich viel Zeit sparen. Besonders bequem ist zudem ein Tages- oder Mehrtagesticket – man kann immer einfach durch die Schranken in der U-Bahn gehen und muss nicht am Automaten den speziellen Zielort eingeben und zahlen. Tipp: Vorher recherchieren, wo genau man diese Tickets (oft speziell für Touristen) bekommen kann, dann irrt man nicht so lange auf der Suche umher – denn es gibt sie nicht an jeder Haltestelle.

Bus-und-Bahn

Klimaanlage

#10 Ein Halstuch kann die Reise retten

In warmen Ländern nicht unterschätzen: die Klimaanlagen! Bei Tagesfahrten und Rundreisen im Bus oder in klimatisierten Geschäften und U-Bahnen geht es oft von der Hitze in die Kälte und umgekehrt – eine Belastungsprobe für die Atemwege! Ein Tuch um Hals und Schultern gelegt kann euch (zumindest für eine Weile) vor einer Erkältung bewahren. Das Halstuch kann schnell aus der Seitentasche vom Rucksack gezogen werden und sollte immer mit dabei sein!

 

Auch die Reiseapotheke sollte darauf ausgelegt sein. Ein „Damit hab ich sonst auch nie Probleme“ gilt vor allem bei Fernreisen erfahrungsgemäß häufig nicht. Besser man ist gegen Halsschmerzen, Durchfall oder verstopfte Nase ausgerüstet und spart sich die Zeit in der Apotheke – und falls ihr doch eine aufsuchen müsst: In einigen Ländern müsst ihr beim Erwerb von Arzneimitteln euren Pass vorlegen.


Mit diesen praktischen Reisetipps seid ihr noch besser für eure nächste Tour informiert, könnt sie entspannt genießen und viele schöne Eindrücke mit nach Hause bringen!

 

Gute Reise wünscht euch

Euer Unterwegs Team

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