Dass Fjällräven bei seinen Produkten einen eher klassischen Stil bevorzugt ist ja bekannt. Aber mit der Numbers Kollektion gehen sie wieder bewusst „back to basics“. Wie zu den Anfangszeiten haben die Artikel dieser Serie einfach wieder Nummern und keine Namen, wie das heute ist (wie zum Beispiel die Hose „ Karla“). Dem Gründer Ake Nordin zu Ehren werden einige Anfangsmodelle jetzt in begrenzter Stückzahl wieder produziert. Die Nummer gibt an, wie viele Nachfahren dieses Produkt bis heute hat. So ist der Rucksack No.21 zum Beispiel zwanzig mal in veränderter, weiterentwickelter Form erschienen. Der Rucksack No.21 und Duffel No.4 sind also in ihrer Ursprungsform wieder zum Leben erweckt worden. Hergestellt aus dem neuen und noch robusteren G1000 Heavy Duty sind die beiden nahezu unkaputtbar. Für mich waren das genug Argumente um die beiden “Newcomer” zu meinen ständigen Begleitern zu machen. Ein „must-have“ für jeden Fjällräven-Fan. Also schnell das Lieblingsstück aussuchen.   Das kennt Ihr doch bestimmt auch, man ist mit einem Tagesrucksack unterwegs, genießt die schöne Natur und erfreut sich an seiner Tour. Ein Bach, ein Fluss oder eine Quelle wird entdeckt und man fragt sich unweigerlich kann ich das trinken und wenn ja ist das auch unbedenklich? Hier möchte ich Euch nun ein paar Punkte und Tipps vorstellen, damit Ihr Euch im Vorfeld einer Tour oder einer Wanderung Gedanken zu Trinkwasser machen könnt. Welches Wasser sollte ich bevorzugen? Das Wasser einer Quelle schmeckt am besten, ist am reinsten und sollte bevorzugt werden. Steht Euch keine Quelle zur Verfügung, folgt schnell fließendes Wasser aus Bächen, dann langsam fließende Bäche. Jedenfalls sollte das Wasser hier auch klar sein. Das Wasser aus Seen, die einen Zufluss und Abfluss haben, ist mit Einschränkungen genießbar, da leichte Verunreinigungen im Wasser zu finden sind. Zu Eurer Sicherheit solltet Ihr das Wasser 10 Minuten abkochen, das gilt auch für Wasser aus stehenden klaren Gewässern. Grundsätzlich gilt es, Gewässer zu meiden, die in der Nähe von Agrarland liegen, wo Vieh gehalten wird, andere Abwässer in den Boden gelangen können oder sich sonstige Zivilisation vor Eurer Wasserentnahmestelle befindet. Schnee ist auch eine gute Alternative und mit ein bisschen Glück auch im Sommer zu finden. Aber auch hier empfehle ich Abkochen und Entkeimen ist als Vorsichtsmaßnahme. Schnee ist nahezu destilliertes Wasser und enthält kaum Mineralien. Diese können mit entsprechenden Tabletten oder aus der weißen Asche eines Holzfeuers ergänzt werden. Drückt den Schnee beim Schmelzen im Topf an, sonst verdampft er gleich. Merkmale für ein geringes Risiko einer Verunreinigung:
    • in den Bergen gilt: je höher gelegen, desto besser die Qualität des Wassers
    • Entnahmestelle in der Nähe einer Quelle
    • kaltes Wasser
    • schnell fließendes Wasser
    • klares Wasser
    • Entnahmestelle sollte oberhalb der Zivilisation sein (Fließrichtung)
    • reiches Tierleben im Wasser
    • Moosbewuchs am Uferrand und auf den Steinen
    • steiniger oder sandiger Grund
Merkmale für schlechte Wasserqualität mit erhöhtem Risiko: (hier empfehle ich: abkochen, filtern,entkeimen)
  • warmes Wasser
  • trübes Wasser
  • langsam fließendes Gewässer
  • stehendes Gewässer
  • Algenbildung im Wasser
  • schlammiger Grund
  • Ansiedlungen
  • Brennesseln am Ufer
 

 

 Toller Tipp für alle Kletterfans:

“Marmot Frankenjura Kletterfestival”
Legendär war ja schon das erste Festival dieser Art 1981, jetzt gibt es endlich eine Folgeveranstaltung. Pfingsten 2012 ist es endlich soweit, worauf  viele Kletterer und Boulderer gewartet haben. Vier Tage lang trifft sich die Szene vom 25. bis 28. Mai in dem kleinen Städtchen Betzenstein östlich von Würzburg. Es erwarten Euch gleich drei Veranstaltungen zu diesem Termin, dazu zählen: das internationale Treffen, Höchstleistung und Spannung in Auerbach und die autofreie Festivalpromenade. Die drei Veranstaltungen sind wiederum mit interessanten Programmpunkten gefüllt. Neben Kletterfeeling und Szenengeist sind die vier Tage mit vielen Highlights gefüllt.  Das Top-Event allerdings wird sicherlich der Deutsche Bouldercup und die Deutsche Jugendmeisterschaft im Bouldern sein. Aber auch das Rahmenprogramm kann sich sehen lassen. Für die Teilnehmer steht der kostenlose Campground als zentraler Treffpunkt bereit. Es gibt eine Frühstücksverpflegung, Infostände rund ums Thema Klettern und natürlich Stände mit Schnäppchen und Szene-Klamotten. Für die Fans des Deep-Water-Soloing (DWS) wird im Freibad von Betzenstein eine Kletterwand direkt über das Wasser aufgebaut. Es wird also spannend und auch wenn Ihr nicht mitmachen solltet, eine Reise dorthin zum Zuschauen ist es allemal wert. Mehr Infos zu diesem Event erhaltet Ihr über die Homepage des Festivals.   Das Programm:       Die richtige Einstellung ist es, die sich jeder Outdoorer zu Herzen nimmt: Zum Outdoor-Knigge gehört  vor allem, sich ruhig zu verhalten und auf Rufen, lautstarkes Unterhalten oder anderen Lärm zu verzichten, auch in größeren Gruppen. Und glaubt mir:  In diesem angemessenen Verhalten drückt sich der Respekt vor der Natur aus, aber auch Rücksicht gegenüber anderen Spaziergängern, die in der Natur Erholung suchen. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen freiem Campieren (mit Zelt) und freiem Biwakieren (zum Beispiel unter einem Tarp). Letzteres ist generell erlaubt, es sei denn, Ihr schlägt Euer Nachtlager auf Privatgrundstücken auf – in diesem Fall muss selbstverständlich der Besitzer des Grundstücks um Erlaubnis gefragt werden. In Deutschland und Österreich ist Wildcampen ausdrücklich verboten, Biwakieren gilt als Notlager und wird deshalb geduldet. In der Schweiz gilt beim Wildcampen von Kanton zu Kanton eine andere Regelung, am sichersten ist es, vor Ort nach den Regelungen zu fragen. In Naturschutzgebieten ist das Campen grundsätzlich untersagt, vermeiden solltet Ihr ebenfalls empfindliche Ökosysteme wie den Übergangsbereich zwischen Wald und Offenland, die Nähe zur Baumgrenze, Weiden, lockere Baumbestände und felsige Abschnitte im Wald, außerdem Moorlandschaften und Auen. Zur eigenen Sicherheit sucht Euch geschützte Stellen und vermeidet die Nähe von fließenden Gewässern. Und trotz aller Abgeschiedenheit gibt es einen Knigge für die Nacht in der Natur: Selbstverständlich sollten sich die Outdoorer (also wir) ruhig verhalten, um die Tiere nicht zu stören. Feuer darf keines entfacht werden, Müll muss wieder aufgesammelt und mitgenommen und andere menschliche „Hinterlassenschaften“ vergraben werden. In einigen anderen Ländern wie Estland, Lettland, Litauen und Irland ist wildes Camping erlaubt. Ein Nutzungsrecht für die freie Natur haben zudem beispielsweise Schweden, Norwegen und Finnland – „Allemannsrätten“ („Jedermannsrecht“) – nennt es sich und erlaubt jedem Outdoorer (also unmotorisierte Personen) auch die Übernachtung im Freien. Ein paar Spielregeln gibt es aber auch hier: Offenes Feuer ist verboten, und Ihr solltet Euch nicht in Sichtweite von Häusern niederlassen. Holz darf nicht gefällt werden und für das Angeln müsst Ihr Euch einen gültigen Berechtigungsschein besorgen(Schweden). Den Schein selbst bekommt Ihr bei der zuständigen Touristeninformation. Die Natur zu schonen sollte für uns Outdoorer selbstverständlich sein. Hier ein paar Grundregeln fürs Wildzelten: Meidet Gefahrenzonen und Schutzgebiete: Dazu gehören neben Naturreservaten, Landschaftsschutzgebieten auch Jagdgebiete und Stellen in Sichtweite eines Jägerstandes. Landschaftlich genutzte Flächen sind ebenso tabu wie die Nähe von Straßen, einzeln stehenden Wohnhäusern oder Ortschaften. Kocht auf kleiner Flamme: Möchtet Ihr auf Eure warmen Mahlzeit nicht verzichten, solltet Ihr einen standsicheren Kocher verwenden und darauf achten, dass der Boden darunter keinen Schaden nimmt, kein offenes Feuer. Macht Euch unsichtbar: Zelte in gedeckten Grün- oder Brauntönen sind für wildes Camping perfekt geeignet. Noch „unsichtbarer“ werdet Ihr, wenn Ihr auf ein Zelt ganz verzichtet und Euch stattdessen unter ein Tarp legt oder den Schlafsack direkt unter freiem Himmel ausrollt. Eure Hinterlassenschaften, wie zum Beispiel Müll, werden wieder mit genommen und verlasst den Biwakplatz so, wie Ihr ihn vorgefunden habt, oder besser, wie Ihr ihn vorfinden wollt.   http://wild-campen.de/