Weil unsere Boxi noch sehr gut erhalten ist und Unterwegs etwas für die Umwelt tun möchte, darf sie ein weiteres Mal unterwegs sein, um euch eure Wünsche zu erfüllen. Boxi möchte euch beweisen, dass nur die inneren Werte zählen. Die Hauptsache ist doch, dass eure Ware pünktlich und heil bei euch eintrifft? Was spricht also dagegen, bereits benutzte Kartons ein weiteres Mal zum Einsatz kommen zu lassen? Da die Aktion “Boxi” erst am vergangegen Wochenende ins Leben gerufen wurde, möchte ich euch darum bitten, uns ein Feedback an die folgende Mailadresse zukommen zu lassen: shop(at)unterwegs.biz  

Für diejenigen, die bei facebook aktiv sind: Boxi freut sich natürlich über jedes

  Im Folgenden seht ihr, wie unsere Boxi entstanden ist:         Boxi zu Hause in unserem Lager     Boxi im Rampenlicht in unserem Fotostudio     Boxi in der Natur     Boxi als Topmodel in Szene gesetzt     Wie ihr seht, legt sich unsere Boxi für euch richtig ins Zeug. Also habt ein Herz für die Kleine und teilt uns eure Meinung mit.   Nachdem die Theorieschulung schon so spannend war, konnte ich es kaum erwarten, einiges aus der Schulung in die Praxis umzusetzen. Meinen Kollegen ging es ähnlich. So haben wir es dann auch gerne in Kauf genommen, an einem Sonntag den Wecker zu stellen. Ja, ihr habt richtig gelesen! Um 9 Uhr war Treffpunkt am Kletterbunker Monte Pinnow in Sande. Auf der Autofahrt dorthin fallen ein paar Regentropfen aus dem verhangenen Himmel und ich denke: Muss das denn sein? Hoffentlich lässt Petrus das gleich. Ich steige aus dem Auto und sehe den schiefen Kletterturm vor mir aufragen. Ein wenig mulmig wird mir, und das liegt nicht daran, dass ich als sonntäglicher Morgenmuffel eigentlich noch im Bett liegen sollte. Ganz schön hoch, der Bunker… Der DAV Wilhelmshaven hat hier viel Arbeit und Zeit hineingesteckt und den Bunker zur größten Kletteranlage in Niedersachsen gemacht. Die bekletterbare Fläche beträgt 1379 qm,  es gibt inzwischen fast 60 Kletterrouten vom 2. bis zum 10. Schwierigkeitsgrad sowie zusätzlich definierte Boulder. Die Neigung des Bunker beträgt 18 Grad und die höchste Stelle ist 18 Meter. Die Höhe ist auch das, was mir ins Auge sticht und mir Respekt einflößt.   Jan macht sich fertig und beginnt mit dem Vorstieg. Und ratzfatz ist er den halben und bald schon den ganzen Bunker hochgeklettert. Bei ihm sieht es super leicht und entspannt aus.
Ich schaue in die Gesichter meiner Kollegen und sehe, dass auch sie etwas bleich geworden sind. Denken sie auch: “Da soll ich hoch? Niemals!”??? Kletterschulung der Unterwegs Mitarbeiter Wilhelmshaven Aber: dafür sind wir ja nun hier und alle früh aufgestanden. Jens schreitet mutig zur Tat und meldet sich als erster zum Aufstieg. Klettergurt anlegen, das Seil mit gestecktem doppeltem Achter befestigen und los gehts. Nach den ersten Metern soll er erst einmal das Ablassen üben. Also Beine durchstrecken und nach hinten lehnen. Das scheint ein komisches Gefühl zu sein und ihn einige Überwindung zu kosten. “Immer schön dem Seil folgen, ganz entspannt”, tönt es von Jan. Nachdem das klappt, klettert Jens dann auch weiter nach oben. Das ist dann auch der Ablauf für uns alle: erst einmal testen, wie das mit dem Abseilen/Ablassen klappt und dann gehts los und aufwärts. Immer nur so weit, wie der Kletterer möchte und sich wohl fühlt.
Als ich dran bin, muss ich feststellen, dass ich doch einen etwas erhöhten Puls habe als normal. Beruhigend finde ich, dass Jan und Sonja so entspannt beim Sichern sind und mir vermitteln, dass ich mich voll auf sie verlassen kann. Nach den ersten Metern am Bunker soll auch ich mich am Abseilen versuchen. Das Durchdrücken der Beine fällt mir schon ein wenig schwer, aber nachdem ich mich das erste Mal nach hinten in den Klettergurt und das Seil gelehnt habe, geht es eigentlich. Also mache ich mich auf den Weg nach oben. Ungefähr auf der Hälfte erwischt mich die berühmte “Nähmaschine“, ein unkrontrolliertes Zittern der Muskeln in der rechten Wade. Nicht, weil ich keine Kraft mehr habe, sondern eher weil ich psychisch etwas überfordert bin. Kräftemäßig geht das alles, aber ich will unbedingt bis nach oben, und plötzlich überkommen mich Zweifel, ob ich dieser neuen Situation wirklich gewachsen bin. Jan ruft hoch: “Einfach mal die Ferse nach unten drücken!”. Das mache ich und es wird ein bisschen besser. Schöner wäre es, wenn es ganz aufhören würde…. denke ich. Mein zweiter Gedanke: das schaffst du jetzt! Und weiter gehts. Nun wird auch meine Frage, wieso Kletterschuhe eigentlich immer so klein müssen, beantwortet. Meine alten Laufschuhe, die beim Laufen wunderbar viel Platz vorne haben, sind am Bunker nun doch nicht das richtige Schuhwerk. Ich bekomme kein Gespür für die kleinen Öffnungen oder die Vorsprünge im Mauerwerk und habe das Gefühl, dass ich nicht so wirklich sicher stehe. Egal, nun habe ich es fast bis nach oben geschafft, der Rest geht auch noch! Und dann bin ich oben, drehe mich um und schaue über das weite flache Land Frieslands. Hammer Aussicht! Runtergucken kostet mich dann doch ziemliche Überwindung. Jans Tipp: immer die Leute angucken und nicht einfach bis auf den Boden. Das hilft. Und nun: “einfach” nach hinten fallen lassen, Beine durchstrecken und beim Abseilen locker dem Seil folgen…ja, nee, is klar! Als ich unten ankomme, habe ich ganz schön weiche Knie, bin aber stolz wie Oskar! Und: Respekt, dass Hauke den Bunker umarmt und sozusagen ohne festen Handgriff ganz oben steht. Sein lockerer Spruch: “Bin ich schon rum?”
Weil es regnet und auch, weil wir alle ein bisschen Entspannung brauchen, schauen wir uns den Bunker von innen an. Jans Vorwarnung, dass es ein komisches Gefühl und dass uns vielleicht schwindelig wird, finde ich erst etwas merkwürdig, aber als ich das Innere betrete, wird mir doch etwas komisch. Drinnen ist eben auch alles um 18 Grad geneigt. Wände und Boden sind schief und man hat keinen wirklichen Anhaltspunkt, was denn nun wirklich senkrecht ist. Wir müssen uns wirklich erst einmal an alles gewöhnen. Einen kleinen Eindruck könnt ihr vielleicht vom dem folgenden Foto und von unserem Video auf YouTube gewinnen, auch wenn dort die Ausleuchtung nicht 100%ig ist. Nach dem Ausflug in die schräge Welt des Bunker-Inneren (ich frage mich bis heute, wie man da drin dann auch noch klettern kann, ohne dass einem total schwindelig wird) und bei jetzt wieder trockenem Wetter, möchte ich jetzt noch wissen, wie es ist, wenn man quasi am anderen Ende des Seils steht, also sichert. Jans Freundin Sonja vertraut sich mir an, obwohl ich das noch nie gemacht habe. Das finde ich klasse! Und dann geht es los. Immer die Augen auf den Kletterer gerichtet, und bei der HMS Sicherung immer eine Hand am Bremsseil. Ganz schön anstrengend! Das Gefühl der Verantwortung ist ganz schön hoch und ich für meinen Teil lasse Sonja keine Sekunde aus den Augen, bis sie wieder festen Boden unter den Füßen hat. Hinterher merke ich, wie die Anspannung von mir abfällt und dass ich doch ziemlich verkrampft war. Mir kommt die Frage in den Sinn, wie lange man das machen muss, wenn man so entspannt und locker da unten stehen will wie Jan und Sonja, wenn sie andere sichern… Naja, ich werde den Muskelkater in den nächsten Tagen noch spüren. Zum Bouldern geht es dann auf die andere Seite des Bunkers, die mit Überhang. Jan schwingt sich in die Wand, auch das sieht leicht, locker und elegant aus. Hauke und Torsten müssen feststellen: es sieht nur so aus, die Anfänge sind extrem anstrengend. Aber: Spaß machts!
Auf dem Klettersteig können wir dann noch das Klettersteigset ausprobieren. Auch hier empfehlen sich Konzentration, Schuhe, die griffig sind, und ein Partner, der ansagt, wo man seine Füße am besten platzieren kann. Die Stellen kann man manchmal von oben wirklich schlecht sehen. Jens und Hauke finden: Super spannend!
Es waren wirklich tolle Stunden da draußen. Hier ein paar Zitate der Teilnehmer: Petra: Der Spaß für mich war die Gemeinschaft, das Respektieren von Grenzen und das Anfeuern! Außerdem habe ich über mich gelernt, dass ich mich ruhig fallen lassen kann, denn ich werde gehalten. Jens: Mich hat überrascht, dass man sich mit wenig Kraftaufwand selbst sichern kann. Generell hätte ich nicht erwartet, wie wenig Kraft man beim Klettern aufwenden muss. Ich werde auf jeden Fall noch einmal klettern gehen. Als nächstes wird ein Klettergurt und Co angeschafft. Floriana: Also, über mich habe ich gelernt, dass ich definitiv nicht so fürs Klettern gemacht bin…. zumindest nicht in solchen Höhen. Die Begehung des Bunkers innen war doch sehr lustig aufgrund des nicht vorhandenen Gleichgewichtssinnes. Hauke: Am meisten Spaß hat mir definitiv das Bouldern gemacht, da ich mich da komplett auf das klettern an sich konzentrieren konnte. Aber auch den Klettersteig fand ich super. Mein Fazit: Es war toll, in dieser Gruppe die ersten Klettererfahrungen zu sammeln. Beim Klettern habe ich viel über mich gelernt, meine Grenzen erkannt, sie ausgetestet und akzeptiert. Die Verantwortung, die man für denjenigen hat, den man sichert, ist groß, es ist aber auch ein wirklich gutes Gefühl, dass mir jemand so sehr vertraut. Ganz viele Fotos findet ihr hier auf unserer Facebook-Seite. Weitere Videos werden in Kürze auf unserem YouTube-Kanal veröffentlicht! Hier findet ihr den Trailer zum Film: http://www.youtube.com/watch?v=W6IdOmm_fSE&list=UUVUNTuSnLFTKatIpvvX75YA&index=1&feature=plcp Hier ist nun auch der Zusammenschnitt unseres Videomaterials zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=KaGqBvWIunI&list=UUVUNTuSnLFTKatIpvvX75YA&index=1&feature=plcp

An alle Hundefreunde!

Trotz solcher tollen Aktionen, gibt es leider noch immer viel zu viele Hunde, die im Sommer im Auto regelrecht von innen gebraten werden. Mein persönliches Horror Szenario: Eigentlich wollte man doch “nur mal schnell Einkaufen oder in die Stadt” und den Hund “nur wenige Minuten” im Auto zurücklassen…Doch dann kehrt man zurück zu seinem Auto und kann gar nicht fassen, dass das liebste Wesen an seiner Seite völlig regungslos im Auto liegt und kein Lebenszeichen mehr von sich gibt. Viele Hundebesitzer sind sich der Gefahr von der enorm schnellen Hitzestauung im Auto nicht wirklich bewusst. Natürlich möchte niemand, dass sein Hund so endet und man möchte ihn auch auf keinen Fall irgendeiner Gefahr aussetzen und trotzdem…. Solche Szenarien entstammen nicht meiner bloßen Fantasie. Viel zu oft sehe ich täglich Hunde, die im Auto sitzen und wie wahnsinnig am Hecheln sind, sobald die sich die Temperaturen den 20°C erreichen – so wie es seit wenigen Tagen der Fall ist. Auch habe ich es schon öfters gesehen, dass diesen armen Tieren nicht einmal ein Fenster offen gelassen wird, so dass die Hitze wenigstens  etwas aus dem Auto entweichen kann. In solchen Fällen wird das Auto zur tödlichen Falle für unsere haarigen Lieblinge!
Unter dem Motto „Hunde gehören im Sommer nicht ins Auto“ hat TASSO 2009 eine deutschlandweite Aufklärungsaktion gestartet.Ein dazu passendes Video findet ihr außerdem bei Youtube 
Unter dem folgenden Link besteht für euch außerdem die Möglichkeit, Plakate und Karten kostenlos zu bestellen und diese Aktion durch deren Verbreitung zu unterstützen.
Nach dem Start dieser Kampagne (2009) meldeten sich wohl unzählige Tierfreunde bei Tasso. Ca. 7000 waren bereits aktiv dabei, diese Aktion mit der Verteilung von Plakaten und Karten zu unterstützen.
Ich halte diese Aktion für sehr sinnvoll und hoffe, dass Tasso noch viele Hundefreunde erreichen wird, sodass den Fellnasen da draußen ein grausames Schicksal erspart bleibt.
Eure Dori von Unterwegs 16.05.2012, 20 Uhr Ort: Unterwegs Wilhlemshaven Ich war schon oft Bergwandern und Trekken, mit Rucksack und Zelt durch die Berge. Natürlich bin ich da auch schon mal ein bisschen gekraxelt, ab und an musste ich auch meine Hände zur Hilfe nehmen, um einen Felsen hinaufzukommen, aber richtig Klettern war ich noch nie. Als ich gehört habe, dass in unserer Wilhelmshavener Filiale eine Kletterschulung für die Mitarbeiter stattfindet, habe ich mich kurzerhand dafür angemeldet. Ich treffe mich mit meinen Kollegen Torsten, Hauke, Floriana, Petra, Maik und Jens in unserer Filiale und kann gar nicht einschätzen, was da auf mich zukommt. Kletterschulung, noch dazu Theorie. Vor uns ausgebreitet: Seile, Karabiner, Klettergurte und noch so einiges, was ich noch nie gesehen habe: Theorieschulung Klettern für Unterwegs-Mitarbeiter Unsere eifrigen Aufzeige-Aktivitäten auf Jans Frage, wer von uns noch nie geklettert ist, werden etwas gebremst durch die Nachfrage, ob wir uns sicher sind. Nach kurzem Nachdenken müssen wir zugeben, dass wir alle schon einmal geklettert sind: auf Bäume, über Zäune und Mauern und und und… da kommen Erinnerungen hoch. Und ich denke: schön, es geht um etwas, was doch nicht komplett unbekannt ist. Trotzdem bleiben da all die Dinge, die es noch zu lernen gilt. Jan startet mit den Seilen: Halbseile, Einfachseil, Zwillingseil, dynamisch, statisch, Schlingen, Hammerschnur, Reepschnur, Fangstoß, Reißkraft, Kilonewton (kN)….. mir brummt schon der Schädel und es sind erst 15 Minuten vergangen. Zum Glück hat Jan den Hans mit gebracht: Hans ist gut drauf und dient als anschauliches “Fallbeispiel”. Mit seiner Hilfe habe selbst ich als Mathe- und Physik-Null verstanden, wieso zur Sicherung beim Klettern im Vorstieg ein dynamisches Seil notwendig ist: würde man ein statisches Seil verwenden, würde man nach einem Sturz so aussehen: Irgendwie bekomme ich ein mulmiges Gefühl…. Dass Jan dann noch Geschichten von Abstürzen zum Besten gibt, macht es auch nicht besser. Karabiner, Schlingen, Sicherungsgeräte, Stopper, Cams,  Friends etc. kommen als nächstes dran. Auch dort gibt es viele unterschiedliche Produkte. Zum Glück schreiben unsere Azubis Floriana und Hauke alles mit. Hängen bleibt: es gibt so einiges an Ausrüstung, was den Kletterern hilft, sich am Fels zu sichern.
Cam
Der Klettergurt, mit allem ausgerüstet, was man zum Vorstieg braucht, wird herumgereicht. Ganz schön schwer. Um die drei Kilo wiegt er. Bleibt zu hoffen, dass man das Gewicht nicht so sehr spürt, wenn man den Klettergurt erstmal am Körper trägt. Das darf Jens dann gleich mal testen. Bauch einziehen, gucken, ob der Gurt auch sicher “zurückgeschlauft” ist und schon hängt Jens in der Luft. Lässig gehalten von Petra. Kletterschulung bei Unterwegs Sie hatte gedacht, dass sie mehr Kraft brauchen würde, um Jens in der Schwebe zu halten. Dass auch leichtgewichtigere Kletterer andere sichern können liegt an der Bremskraft der verwendeten Knoten.  Die Halbmastwurfsicherung, kurz HMS, ist eine der wichtigsten Sicherungen im Bergsteigen und Klettern. Hm, denk ich so bei mir, dann ist es ja vielleicht doch nicht so anstrengend? Doch dann zeigt uns Jan noch, wie man mit einer Steigklemme und einer Schlinge ein Seil hinaufkommt. Das könnte zum Beispiel für Geocacher interessant sein, die Caches auf Bäumen oder in Schluchten erreichen möchten. Das sieht nicht nur anstrengend aus, sondern ist es auch. Selbst Jan kommt ins Schnaufen…
Viel Theorie, viele Infos auf einmal. Um das zu ordnen und auch dafür zu sorgen, dass es dauerhaft im Hirn hängen bleibt, werden wir uns am Sonntag zum praktischen Teil der Kletterschulung treffen. Ich bin gespannt!   Noch mehr Fotos von der Schulung findet Ihr auf unserer Facebook-Seite.