Seit über sieben Jahren bietet das beliebte Skandinavien Magazin NORR seinen Lesern ein abwechslungsreiches Angebot an faszinierenden und abwechslungsreichen Themen rundum die nordischen Länder, deren prachtvolle Natur und die Menschen, die dort leben. Auch das Repertoire der aktuellen Ausgabe klingt vielversprechend. Einen der dort veröffentlichten Beiträge möchten wir euch hier und heute vorstellen. An dieser Stelle besten Dank an die Redaktion der NORR, die uns diesen Artikel freundlicherweise für euch zur Verfügung gestellt hat. Und euch viel Spaß beim Lesen 🙂   Dieser Artikel ist im NORR Magazin, Ausgabe 3/2012 erschienen, die seit dem 27. September im Handel erhältlich ist. www.norrmagazin.de
Der Traum vom Norden
Gibt es so etwas wie typisch nordische Architektur? Die Ausstellung »New Nordic« im Louisiana Museum of Modern Art versucht, diese Frage zu beantworten. Text: Gabriel Arthur Fotos: Erik Berg, Poul Buchard/Brøndum & Co. Die Ausstellung »New Nordic« hat große Aufmerksamkeit in den nordischen Ländern erregt. Gibt es eine deutliche nordische Identität und wie schlägt sich das gegebenenfalls in der Architektur nieder? Nicht nur um diese Frage dreht sich die Ausstellung. Es geht auch um die Existenz einer allgemeinen nordischen Identität. So werden die Bedeutung des Wohlfahrtsstaates und andere identitätsstiftende Merkmale wie Musik und Mode ebenfalls bei »New Nordic« aufgegriffen. Hintergrund der Problematisierung ist die Erfolgswelle, auf der die nordischen Länder in vielen Bereichen reiten. Die »New Nordic Cuisine« oder das schwedische Modewunder sind außer der Architektur weitere Symbole des Erfolgs. Doch was genau gefällt den Menschen eigentlich, wenn sie im weltbesten Restaurant, dem Noma in Kopenhagen, zu Abend essen und dabei enganliegende Klamotten des schwedischen Labels Acne tragen? Gibt es einen roten Faden, der alle fünf nordischen Länder vereint, wenn es um Architektur, Design und Musik geht? Die Ausstellung beantwortet diese Frage mit einem eindeutigen »Ja«. Nordische Architektur ist oft von einer besonderen Nähe zur Natur geprägt. Entweder passt sie sich der Umgebung an – oder steht in starkem Kontrast zu ihr. Es gibt eine Vorliebe für »einfaches« Material wie Stein, Stahl und Holz und handwerkliche Kompetenz spielt eine große Rolle. Zugänglichkeit und das Gefühl, willkommen zu sein, sind weitere Attribute nordischer Architektur. Ein typisches Beispiel für den skandinavischen Stil ist das neue Opernhaus in Oslo, das von dem norwegischen Architekturbüro Snøhetta entworfen wurde. Das weiße, abfallende Dach aus Stein ist eine Hommage an das norwegische Fjell. Seit ihrer Einweihung im Jahr 2008 gehört die Oper zu einem der beliebtesten Treffpunkte in Oslo. Nordische Architektur ist demokratisch, natürlich, umweltfreundlich und hat einen hohen ästhetischen Anspruch.     Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Es gibt auch kritische Stimmen – zum Beispiel in Bezug auf die Auswahl der Objekte. Was für eine Rolle spielt das, was nicht gezeigt wird? Heruntergekommene Hochhaussiedlungen, die Umweltverschmutzung der Ostsee, Landflucht im großen Stil. Trotzdem ist die Ausstellung einen Besuch wert. Doch sollte man im Hinterkopf behalten, dass die dargestellten Exponate eine Best-of-Auswahl nordischer Architektur sind und nicht notwendigerweise einen Ausschnitt der Wirklichkeit abbilden. Die Ausstellung »New Nordic« im Louisiana-Museum bei Kopenhagen geht noch bis zum 21. Oktober 2012. www.louisiana.dk So langsam aber sicher machen sich die herbstlichen Temperaturen bemerkbar, oder? Und der Winter lässt auch nicht mehr lange auf sich warten. Daher beschäftigt sich der folgende Beitrag mit kuscheligen Begleitern für die kalte Jahreszeit. Was wollt ihr? Seid ihr auch bereits auf der Suche nach einer Jacke, die euch im Herbst vor Wind und Wetter schützt und die euch aber genauso gut im Winter mit viel Wärme und Schutz vor der eisigen Kälte versorgt? Oder sucht ihr vielleicht sogar gezielt nach einem kleinen Allroundtalent, das winddicht, wasserdicht oder stark wasserabweisend, atmungsaktiv und noch dazu auch als Schicht unter einer Hardshell geeignet ist? Dann könnte zum Beispiel eine PrimaLoft® Jacke genau die richtige Wahl sein. Sucht ihr jedoch nach einer Jacke, in der ihr euch so richtig hineinkuscheln wollt, wenn ihr mal eine Pause während einer schweißtreibenden Kletter- / Skitour benötigt? Dann wiederum ist die Daune eine gute Wahl. Wie ihr seht, ist es bei Jacken nicht anders als bei Schlafsäcken. Es gibt die unterschiedlichsten Kompositionen  und gleichzeitig drei verschiedene Füllarten, die wiederum gerne von den Herstellern kombiniert werden.
  • Daune
  • Kunstfaser
  • Hybrid
  Die Allrounder unter den Jacken Jede dieser Füllarten hat ihre besonderen Eigenschaften und es gibt kein besser oder schlechter. Je nach Einsatzzweck mal die klassische Daune und mal eine industriell entwickelte Kunstfaser. Darüber hinaus findet ihr unter der großen Auswahl an Winterjacken auch die verschiedensten Konstruktionen. So gibt es praktische 3-in-1 Jacken, bei denen ihr das Innenfutter beliebig herausnehmen und die äußere als auch die innere Jacke separat tragen könnt. Ich zum Beispiel hab mich letzten Winter bei -20 Grad ganz bewusst für solch einen Mantel entschieden. Somit kam die wasserdichte und atmungsaktive Außenhülle mit Meshfutter meines Tatonka Suva Damen Mantels 2 quasi das ganze Jahr über zum Einsatz. Bei den knackigen Temperaturen war ich echt froh, dass ich mich für diese Investition entschieden hatte. Vor allem als ich zwei Stündchen mit meiner Fellnase unterwegs war, genoss ich es, dass ich weder einen kalten Rücken, noch ein kaltes Steißbein bekam. Als die Temperaturen so langsam aber sicher milder wurden, trennte ich einfach die äußere Jacke von der wattierten Innenjacke und somit konnte mir auch das unbeständige nordische Wetter nix anhaben 🙂   Fest gefütterte Winterjacken Genauso gibt es aber auch fest gefütterte Jacken, bei denen die Isolation fest mit der Jacke verbunden ist. Da die Jacke in einem Stück am Körper sitzt, macht diese Konstruktion Bewegungen sehr gut mit. Bei einer 3-in-1 Jacke hängt die Innenjacke immer etwas am Körper und vermindert die Bewegungsfreiheit. Aus diesem Grund sind viele Jacken für sportliche Einsätze im Winter, wie Skifahren, Schlittentouren, Klettern fest gefüttert. Ein Tipp: Trennt bei einer Kombijacke einfach das Futter von der Außenjacke und hier habt den gleichen Effekt. Das Futter kann dabei natürlich sowohl aus weicher Wattierung, kuscheligen Kunstfasern oder auch luftigen Daunen bestehen.   Daunen – Der Klassiker unter den Winterjacken Die Daunenjacke zählt bereits seit Jahrzehnten zu den Klassikern der Winterjacken, da sie über eine enorme Isolationseigenschaft verfügt. Darüber hinaus ist sie hoch atmungsaktiv und luftig leicht. Da ich selber keine Daunenjacke besitze, habe ich erst einmal etwas recherchieren müssen, bevor ich herausgefunden habe, dass ein Produkt mit einem Daunenanteil von zum Beispiel 90/10 oder mehr als sehr hochwertig gilt. Dieses Verhältnis bezeichnet den Anteil Daunen in Bezug zum Federanteil. Die Wärmeleistung bestimmt jedoch die Bauschkraft (in cuin angegeben) dieser Kombination.   Wofür steht eigentlich cuin? Der cuin-Wert (cubic inches per ounze) bezeichnet den Faktor, um den sich die Daune ausdehnt. Je größer dieser Wert, umso höher ist auch die Wärmeleistung. Ihr erkennt gute Daunenjacken an Werten ab 500. Die Oberklasse liegt bei 650 bis fast 800cuin. So zählt der Womens Chelsea Coat (siehe Foto) der Firma  Marmot beispielsweise zu der 650er Variante. Zwar gibt es auch tolle Daunenjacken, aber wenn ich mich für eine Daunenfüllung entscheiden würde, fiele meine Wahl auf einen Mantel oder auch eine länger geschnittene Jacke, die über die Hüfte geht und somit meine empfindlichen Bereiche, wie den Bereich um die Nieren herum, mit viel Wärme versorgt. Der Chelsea Coat verfügt übrigens sowohl über kuschelige Fleece Ärmelbündchen als auch über einen modischen Fellbesatz an der Kapuze. Zwar bin ich kein großer Fan von Fellbesätzen, aber dieser kann jederzeit von der ebenfalls abnehmbaren Kapuze entfernt werden. Also… rundum ein toller Mantel für die Damen 🙂   Was ihr noch über die Daune erfahren solltet… Besitzt ihr bereits eine Daunenjacke, dann ist euch sicherlich der Tipp mit den Tennisbällen im Trockner bekannt, oder? Falls euch dieser Tipp jedoch völlig neu ist, probiert es doch einfach mal selbst aus. Nachdem ihr eure Daunenschätze nach dem Waschen etwas abtropfen lassen habt, steckt ihr diese einfach zusammen mit einigen Tennisbällen (zum Auflockern der Füllung) in euren Trockner. Zwar besitzen Daunen ein sehr gutes Wärmrückhaltungsvermögen, aber dieses verlieren sie, sobald sie nass werden. Daher ist eine Daunenjacke auch nicht so gut geeignet für schweißtreibende Aktivitäten, bei denen sie sich vollsaugen können. Stattdessen ist sie genau dann richtig, wenn ihr eine warme Hülle sucht, in der ihr euch von solchen Sportarten erholen und wieder Kräfte sammeln könnt. Nicht umsonst waren Daunenjacken zum Beispiel während der Olympischen Spiele in London so beliebt.🙂   Die Natur macht es vor, der Mensch lernt davon Da bislang keine Kunstfaser besser isoliert als es bei der Daune der Fall ist, arbeitet die Industrie bereits seit vielen, vielen Jahren daran, eine vergleichbare Wärmespeicherung durch Kunstfasern zu imitieren. Daher zählen heute unter anderem die Füllungen PrimaLoft®  und  CoreLoft® zu den beliebtesten Isolationsfasern. Entscheidend für die Leistungsfähigkeit dieser Fasern ist natürlich ihre Qualität. Trotz der kontinuierlichen industriellen Fortschritte, ist diese Kunstfaser immer noch nicht 100%ig mit der Leistung der Daune vergleichbar. Dafür bietet sie jedoch andere Eigenschaften, mit denen die Daune nicht mithalten kann.   Was ist daran so besonders? PrimaLoft® kann quasi als kuschelige und zugleich wasserabweisende Alternative zur Daune betrachtet werden. Dieses Material ist sehr weich, leicht und noch dazu hoch atmungsaktiv. Darüber hinaus saugt es sich im Gegensatz zur Daune nicht voll und besitzt somit hervorragende wasserabstoßende Eigenschaften, die euch selbst bei richtig ungemütlichen Witterungsbedingungen warm und vor allem trocken halten.  Das heißt Wärme wird gespeichert und Feuchtigkeit wird absorbiert.   Das Leichtgewicht unter den Winterjacken Da PrimaLoft® aus ultrafeinen Hohlfasern besteht, ist die Faser somit ein synthetisches Isolationsmaterial mit einem sehr geringen Gewicht. Daher überzeugt Primaloft® insbesondere durch das Verhältnis von Packmaß und Wärmeleistung. Diese Eigenschaft kann vor allem für schweißtreibende Touren und lange Wanderungen sehr von Vorteil sein, bei denen insbesondere das Gewicht eine große Rolle für euch spielt. Mit einer solchen Jacke könnt ihr euch so beispielsweise das Herumschleppen einer voluminösen Fleecejacke ersparen. Und schwupps ist euer Rucksack auch schon um ein Paar Gramm leichter :). Aber auch für sämtliche andere Sport- und Freizeitaktivitäten ist eine PrimaLoft® Jacke eine gute Wahl. Tolle Isolation Von der Isolation her ist bereits eine Füllung von 60g/m² vergleichbar mit einem 200er Fleece. Durch den windabweisenden und wasserabweisenden Außenstoff kann sie ebenso wie die 3-in-1 Jacken als Allrounder betrachtet werden. Absolut pflegeleicht und robust Ein weiteres Plus für PrimaLoft® oder auch CoreLoft® Bekleidung ist es, dass diese sehr pflegeleicht und noch dazu sehr langlebig sind. So könnt ihr diese beispielsweise bei einer niedrigen Temperatur von 40 Grad in der Maschine waschen. Achtet nur bitte darauf, dass ihr hierfür ein möglichst flüssiges Waschmittel verwendet und auf Bleiche sowie Weichspüler verzichtet.   So viele Zahlen und Fakten – mein persönliches Urteil Nach so vielen Zahlen und Fakten wollte ich einfach mal selber erleben, was eigentlich dahinter steckt. Meine Wahl fiel dabei auf die Womens Atom SV Hoody. Auf den ersten Blick wirkte diese mit CoreLoft®  gefütterte Winterjacke zunächst eher unscheinbar und recht dünn. Und auch das geringe Gewicht ließ mir diese Jacke zunächst sehr unspektakulär erscheinen. Doch schon kurze Zeit, nachdem ich diese Jacke angezogen hatte, merkte ich, wie schnell sich ihre Wärme an meinem Körper entfaltete. Daher kann ich nur sagen, dass Kunstfasern nicht umsonst auch als Füllung für Schlafsäcke verwendet werden und dass mir eine solche Anschaffung ihr Geld absolut wert wäre. Allerdings bin ich mit meinem Tatonka Suva erst einmal für die nächsten Jahre bestens ausgestattet 🙂 So, das war es erst einmal wieder von meiner Seite. Bis zum nächsten Mal Eure Dori von Unterwegs         Von außen ist euch unser Gebäude bereits bekannt. Was sich hier drinnen alles so abspielt und welche Stationen eure Bestellungen bei uns durchlaufen, bevor sie zu euch gelangen, erfahrt ihr in dem folgenden Beitrag.       Jeder von uns wünscht sich kompetente Beratung, individuellen Service und natürlich eine große Auswahl an Produkten, wenn wir uns durch ein Geschäft bewegen oder auch in einem Onlineshop stöbern. All diese Punkte erfüllen wir sowohl mit unseren 10 Standorten als auch mit unserem Onlineshop.   Timo – unser Kapitän an Bord Da unser Lager sehr groß ist und somit auch die Verantwortung für die Lagerung immer größer wird, sorgt Timo seit bereits über 4,5 Jahre dafür, dass auch wirklich alles reibungslos ablaufen kann. Wie ein Kapitän auf seiner Brücke wacht Timo über das Lager und unsere vier Azubis sowie unsere zwei Umschüler. Er übernimmt im Rahmen seiner Tätigkeit als Fachkraft für Lagerlogistik somit sowohl die Verantwortung für unser Lager als auch für die praktische Ausbildung unserer fleißigen Azubinen und Azubis.       Wohin mit der großen Auswahl? Die Lagerorganisation ist einer der wichtigsten Voraussetzungen für einen reibungslosen Bestellablauf. Daher haben wir bereits an unserem alten Standort in Accum sehr viel Zeit in den Aufbau unseres Lagersystems investiert. Ebenso wie es zuvor in Accum der Fall war, ist auch an unserem neuen Standort in Wilhelmshaven reine Handarbeit gefragt.       Während wir in Schortens noch mit festgelegten Lagerplätzen arbeiteten und jeder Hersteller einen separaten Lagerplatz von uns erhielt, haben wir uns mit unseren Umzug in unser neues Heim für die dynamische Lagerordnung entschieden. In Schortens musste noch jeder Mitarbeiter darauf achten, dass die einzelnen Artikel jedes Herstellers zudem noch korrekt alphabetisch sortiert waren und dass Schuhe wiederum an einem ganz anderen Platz gelagert wurden als Bekleidung und Hartware, wie Rucksäcke oder auch Zelte. Dank des neuen Lagersystems ist dieser Aufwand gar nicht mehr nötig. Um eine übersichtliche Struktur in das neue Lager zu bringen, haben wir es zunächst einmal in verschiedene Bereiche unterteilt und diesen Bereichen wiederum einzelne Funktionen zugewiesen:
  • Wareneingang
  • Lagerung
  • Sammelbereich
  • Kommissionierung
  • Retouren
  • Reklamation
  • Versand
  • Großhandelversand
Ohne Picklisten geht hier gar nichts… Darüber hinaus arbeiten wir mit Picklisten, mit denen ein Mitarbeiter bis zu 12 Kunden ihre Wünsche erfüllen und ein passendes Päckchen schnüren kann. Damit euch nicht versehentlich ein falscher Artikel erreicht, haben wir hier entsprechende Kommissionierwagen mit 12 einzelnen Fächern. Jedes dieser Fächer ist für einen speziellen Kunden bestimmt. Somit kann nichts durcheinander geraten.     Chaos mit System? Geht das? Hier ist nach wie vor echte Handarbeit nötig und auch Köpfchen ist gefragt. Damit die Pakete so schnell wie möglich zu euch gelangen, ist hier natürlich Schnelligkeit gefragt. Unsere Kollegen sollen eure Wunschartikel auch wirklich zügig finden. Daher haben wir eine gut durchdachte Datenbank.       Da es nicht wirklich einfach ist, die Größe unseres Lagers auf einem Foto festzuhalten, hier mal ein paar Daten:
  • Das Lager ist ca. 2000 Quadratmeter groß
  • Die längste Regalbahn umfasst 33 Reihen
  • Die kürzeste Bahn 19 Reihen
        Die Aufzeichnung der Lagerplätze erfolgt grundsätzlich manuell über die einzelnen Mitarbeiter in unserem Lager. Zwar ist es auch möglich, dass unser System geeignete Plätze für die frisch eingegangene Ware vorschlägt, aber wir vertrauen dann doch immer noch am liebsten auf unseren Grips. Daher werden die entsprechenden Lagerplätze von den Mitarbeitern selbst bestimmt. Und anschließend tragen sie jene, ebenfalls händisch, in unser System ein. Die einzige Regel Innerhalb eines Lagerbereichs mit chaotischer Lagerführung wird ein freier Lagerplatz gesucht. Dabei wird immer der nächste freie Lagerplatz genommen, auf dem noch genug Kapazität für die Einlagerung vorhanden ist. Hat sich diese Veränderung wirklich gelohnt? Definitiv! Innerhalb des vergangenen Jahres konnten wir durch die Einführung der dynamischen Lagerhaltung unsere Lagerfläche entscheidend optimieren. Darüber hinaus gelang es uns dadurch auch den Lieferprozess zu verbessern und Wege zu optimieren. So, das war es erst einmal wieder von meiner Seite. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! Eure Dori von Unterwegs   Umweltschutz ist und bleibt ein wichtiges Thema für unsere Gesellschaft. Jeder kann mit kleinen Schritten Großes erreichen. Allerdings ist es dafür wichtig, dass auch wirklich alle an einem Strang ziehen. Was ist unser Beitrag für die Umwelt? Unsere Boxi haben wir euch ja bereits vorgestellt und anhand eurer zahlreichen Kommentare und Mails haben wir gesehen, dass wir damit offensichtlich den richtigen Weg eingeschlagen haben. Wir wollen nicht nur zusehen, sondern handeln und etwas bewegen. Daher verfolgen wir sowohl in unseren Büroräumen und im Lager in Wilhelmshaven als auch in unseren deutschlandweiten Stores so einige umweltbewusste Strategien. Wir möchten euch zeigen, dass Umwelt auch für uns ein wichtiges Thema ist und versuchen, euch mit diesem Beitrag einen weiteren Einblick hinter unsere Kulissen zu geben.   Natürliche Sonnenenergie für Unterwegs Da unsere Sonne bekanntlich jährlich bis zu 15.000-mal mehr Energie ausstrahlt, als sie für unsere gesamte Weltbevölkerung benötigt wird, haben auch wir uns 2011 für Solarenergie entschieden. Nachdem wir festgestellt hatten, dass bei uns die Ausrichtung einer solchen Anlage zur Südseite möglich ist und wir somit die längste Zeit des Tages Energie einspeisen können, stand unser Entschluss für eine schnell fest. Weitere Infos sowie Fotos von der Installation findet ihr übrigens unter den folgenden Link: http://www.unterwegs.biz/news/fotovoltaik-anlage-installiert:-sonnige-aussichten-fuer-unterwegs.biz_668.html   So werden wir seit 2011 von einer 100-kW-Anlage mit über 524 Solarpanels à 190 Watt mit natürlicher Energie versorgt. Allein in der Zeit von April bis August konnten wir laut unserer Statistik bereits über 42 Tonnen CO2 Emission durch die German Tech Future Solarmodule vermeiden.          …in schwindliger Höhe       Damit ihr mal einen anschaulichen Eindruck von unserer Anlage bekommt, habe ich mich für euch in für mich schwindlige Höhen begeben und unseren Siloturm erklommen 🙂         Neben der tollen Aussicht auf unseren Gebäudekomplex, hatte ich außerdem einen hervorragenden Ausblick auf das gesamte Dach.       Strom sparen Die wohl naheliegenste Möglichkeit, Energie zu sparen, ergab sich für uns außerdem durch das gezielte Stromsparen. Daher achten wir zunehmend darauf, dass wir auch wirklich nur dann das Licht einschalten, wenn es nötig ist. Da wir sehr helle und lichtdurchflutete Büros haben, ist es oft gar nicht nötig, die Beleuchtung einzuschalten. Zwar sind auch diese mit Energiesparlampen ausgestattet, aber genutzt werden diese lediglich im Winter, wenn es draußen schon recht früh dunkel wird.     Darüber hinaus befinden sich in den separaten Räumen wie Küche, Badezimmer oder auch EDV-Räume Bewegungsmelder. Somit lässt es sich prima vermeiden, dass kleine Schussel – wie ich es bin – vergessen, das Licht nach dem Verlassen des Raumes wieder auszuschalten 🙂 Sicherlich habt auch ihr bereits einmal vergessen, eure Rechner wieder auszuschalten, oder? Da wir uns natürlich auch sehr auf unsere Pause freuen und es dann auch mal gut sein kann, dass wir vor lauter Vorfreude auf eine kleine Auszeit unsere Rechner vergessen haben, sind diese allesamt so eingerichtet, dass sie sich nach spätestens 30 Minuten in den Standby Betrieb fahren. Damit nach Feierabend auch definitiv kein Strom mehr über unsere Computer und diverse Geräte auf unseren Tischen verbraucht wird, haben wir unter unseren Schreibtischen Steckdosenleisten mit Hauptschaltern, die wir am Ende des Tages umlegen. Zuletzt ist noch zu erwähnen, dass wir uns mit insgesamt 15 weiteren Kollegen (Service, Rechnungsbüro, Online-Redaktion, Marketing) zwei Drucker teilen.   Doch nicht nur unsere Büros sind diesbezüglich gut durchdacht. Ebenso wie die restlichen Büros und Räume ist auch unsere Lagerhalle ökologisch gut durchdacht und mit Energiesparlampen ausgestattet. Zudem erfolgt die Versendung eurer Pakete seit bereits 2010 über den klimafreundlichen Versand GoGreen.           Kennt ihr den blauen Engel? Sicherlich ist euch auch diese Zertifizierung bereits bekannt, oder? Der Blaue Engel setzt bereits seit 1978 Maßstäbe für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Nicht umsonst gilt er heute als das wohl bekannteste Umweltzeichen der Welt. Um diesen Gedanken zu unterstützen und unser Umweltkonzept weiter auszubauen, sind wir stetig darin bestrebt, unsere Printprodukte über die Umweltdruckerei oder auch andere Druckereien, die Produkte mit dem Blauen Engel anbieten, produzieren zu lassen. Hier findet ihr übrigens ein aktuelles Zertifikat der Umweltdruckerei.   Auch der Strom in den einzelnen Stores ist bereits grün. Hierzu zählen unter anderem unsere Standorte Münster und Wilhelmshaven. Laut eines Zertifikates unseres Stromlieferanten “Naturstrom” ersparen wir der Umwelt in Wilhelmshaven im Schnitt 25.519 kg CO2 und in Münster sogar 32.196 kg CO2 im Vergleich zum bundesweiten Strommix. Während der erste Wert mit einem Klimaeffekt von etwa 1276 Bäumen zu vergleichen sei, so ergeben sich für den zweiten Wert ein vergleichbarer Effekt von etwa 1610 Bäumen.   Wie wir heizen? Zwar ist unser Bürogebäude schon sehr gut gedämmt, aber das schließt ja nicht aus, dass es auch mal bei uns etwas frischer werden kann. Aus diesem Grunde haben wir uns über diverse Heizvarianten schlau gemacht und uns schließlich für eine Pellet Heizung entschieden. Da wir hier ausreichend Platz für die Lagerung der Pellets haben, stand unserer Entschluss schnell fest, unsere Heizung mit nachwachsenden Rohstoffen zu betreiben und somit einen weiteren kleinen Beitrag für unsere Umwelt zu leisten. Obwohl es sich bei Pellet Heizungen um eine deutlich sauberere und weniger schadstoffbelastete Energiegewinnung im Gegensatz zu Öl- oder auch Gasheizungen handelt, achten wir dennoch auf einen effizienten Energieverbrauch. Somit haben wir uns gemeinsam darauf geeinigt, die Temperatur auf ein für alle erträgliches Maß herabzusetzen. Da wir uns dieser Herabsetzung nicht von heute auf morgen, sondern Stück für Stück genähert haben, genügt uns mittlerweile auch eine Raumtemperatur von unter 20°C. Somit können wir noch weitere Heizenergie sparen. Und sollte sich doch noch eine Frostbeule unter uns befinden, sind wir ja bestens ausgestattet.   Abfall vermeiden und recyceln Neben den bereits erwähnten Maßnahmen betreiben wir hier zudem strikte Mülltrennung und sortieren Metalle, Altglas, Papier und Kunststoffe separat aus. So, das war es erst einmal wieder von meiner Seite. Ich wünsche euch denn mal noch einen schönen, sonnigen Tag. Eure Dori von Unterwegs