Produkttest Lavvo 6-8 von Bergans

Unser Kooperationspartner Sven vom Freiluft-Blog ist auch bei den Lorentzweiler Pfadfindern aktiv. Diese haben für das internationale Lager Roverway in Finnland, aber auch für weitere Lager zwei robuste Zelte gesucht und bei uns gefunden. Einen ersten Kurzbericht hatte Sven bereits auf dem Freiluft-Blog veröffentlicht, hier folgt nun als Gastbeitrag der Erfahrungsbericht der Pfadfindergruppe nach dem Einsatz der Zelte in Finnland. Viel Spaß beim Lesen!

  Produkttest Lavvo 6-8, das Zelt steht   Wir, als luxemburgische Pfadfinder aus Lorentzweiler, haben uns speziell für den Kauf von zwei Zelten namens „Lavvo“ der Marke Bergans entschieden, weil sie sich durch ihre Leichtigkeit auszeichnen. Da wir an dem internationalen Lager „ROVERWAY“ in Finnland im Sommer 2012 teilnehmen wollten und einen Flugzeugtransport bestreiten mussten, war dieses Kriterium für uns von hoher Bedeutung.   Aufbau/Abbau Bevor wir dann am 18. Juli aufbrachen, bauten wir das Zelt einmal bei uns hinter dem Pfadfinderheim in der Wiese auf, um uns mit dem Aufbau und der Zusammensetzung vertraut zu machen. Wir haben mit der Befestigung des Bodens angefangen und dann den äußeren Teil des Zeltes über den Boden zurechtgelegt. Dann haben wir die 5 Teile der Stange zusammengebaut und einer ist ins Zelt unter den äußeren Teil hineingegangen um die Mittelstange zu platzieren. Als wir dann schon fast fertig waren mit dem Spannen des Zeltes, und die Spitze, welche ein einzelnes Teil ist, darauf setzen wollten, fiel uns auf, dass dies nun unmöglich ist, da man die Spitze nicht mehr erreichen konnte. Somit mussten wir die Stange noch einmal herausnehmen und die Spitze darauf legen und ein paar von uns mussten die Abspannseile unten festhalten, während wir die Stange aufrichteten, damit sie nicht herunterfällt, was wir als umständlich empfanden, da sie sehr leicht verrutschte und dies bei windigeren Wetterverhältnissen wohl ein Problem gewesen wäre. Einfacher wäre es zum Beispiel gewesen, wenn die Spitze gleich oben an der Stange befestigt gewesen wäre. Nach der Überwindung dieses Problems jedoch verlief der Rest des Aufbaus reibungslos. Das nächste Problem kam auf beim Zusammen- und Einpacken der Zelte. Die 5 Stücke, aus denen die große Mittelstange zusammengesetzt wird, mussten wieder alle zusammen in das größte Stück gepackt werden. Dies gestaltete sich als sehr kompliziert, da die Reihenfolge, nach welcher diese 4 anderen Stangenteile in das eine kamen, keinesfalls egal war und auch nicht in einer logischen klein-nach-groß oder groß-nach-klein Reihenfolge zusammengesetzt war. Somit brauchten wir eine gewisse Zeit, bis wir die Reihenfolge, nach der die einzelnen Teile zusammengesteckt werden müssen, herausgefunden hatten. Nachdem dies geschafft war, kamen keine weiteren Probleme auf. Fotostrecke:
  Pfadfinderlager in Finnland Um das Zelt im Flugzeug zu transportieren, teilten wir es uns auf. Somit trugen sechs Leute verschiedene Teile des Zeltes, also zum Beispiel die Stangen, den Boden, oder die Heringe mit sich und es wurde für niemanden zu viel Gewicht. Nach dem ersten Aufbau in Viitasaari in Finnland richteten wir das Zelt zum ersten Mal ein. Es gab genügend Platz für sechs Leute mit Gepäck. Das Zelt ist gedacht für 6-8 Personen, wobei es bei acht Personen mit Gepäck jedoch sehr eng und ungemütlich wäre. Das durchwachsene Wetter in Finnland war kein Problem für das Zelt und somit bot es auch an regenreichen Tagen guten Schutz. Auch der Boden hielt sehr gut dicht. Nur einige Male war das Zelt innen feucht, da wir uns nach dem Duschen und Schwimmen dort umgezogen und aufgehalten hatten, was aber eher eine logische Folge als ein Mangel des Zeltes ist. Auch sehr praktisch während des Gebrauchs des Zeltes waren die Öffnung in der Spitze und die kleinen Fenster am Boden um zu lüften und frische Luft hineinkommen zu lassen, ohne das ganze Zelt offenstehen zu lassen. Auch nachdem das Zelt einen Tag lang eingepackt war, ohne es trocken werden zu lassen, da dies zeitlich nicht möglich war, gab es an dem zweiten Ort in Evo in Finnland keine Probleme mit der Wetterfestigkeit des Zeltes.   Schlussfolgerung Zusammenfassend kann man sagen, dass das Zelt sehr handlich und gut transportierbar ist und vor allem beim Gewicht punktet. Jedoch hat es auch sonst fast alle Kriterien erfüllt und nachdem man weiß wobei beim Auf- und Abbau zu achten ist, ist das Zelt schnell auf- und abgebaut. Wir sind mit dem Entschluss, diese Zelte zu kaufen, sehr zufrieden und freuen uns auf viele weitere Pfadfinderlager mit dem Lavvo von Bergans.   Pfadfindergruppe Lorentzweiler – Ranger-Rover In der vergangenen Woche habe ich euch bereits von ein paar Wildkräutern berichtet. Da es hiervon wirklich eine ganze Menge gibt, habe ich mir überlegt, dass ich euch auch in dieser Woche von einigen erzählen möchte: Nicht umsonst haben unsere Vorfahren jahrtausendelang Wildkräuter gesammelt und sich nicht nur davon ernährt, sondern sich diese auch für ihre medizinische Versorgung zu Nutze gemacht. Was früher völlig normal war, schreckt heute ab… Während es für unsere Vorfahren völlig normal war, Waldfrüchte und -pflanzen zu verzehren, so schreckt heutzutage viele Menschen allein der Gedanke ab, etwas vom Boden zu essen und nur wenigen Kindern wird heute noch beigebracht, was in der Natur gegessen werden darf und was nicht. Dabei gibt es auf unseren Wiesen, Feldern und Wäldern so vieles zu entdecken, was früher zum Alltag gehörte. Auch ich lasse mich von diesem Gedanken abschrecken und zögere, bevor ich etwas probiere, was ich nicht kenne. Dabei sind Kräuter eine tolle Erfindung der Natur. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich liebe zum Beispiel den Duft von frischem Basilikum im Haus. Und auch Schnittlauch esse ich sehr gerne. Vor allem mit einem Stück Schwarzbrot, etwas Schmierkäse und einer Gurkenscheibe kombiniert 🙂 Doch auch die Kapuzinerkresse habe ich mittlerweile mit in meine kleine Kräuterküche aufgenommen und garniere damit gerne unsere Salate. Nachdem ich über meinen Schatten gesprungen bin und erst einmal von dieser hübschen Blüte probiert hatte, wurde ich neugierig und fragte mich, was ich noch so in unserem Garten finden könnte. Wo findet man überall Wildkräuter? Nachdem ich in unserem Garten nicht wirklich fündig geworden bin und es mir nicht genügte, nur eine Brennnessel entdeckt zu haben, ging ich auf dem Gelände von Unterwegs auf die Suche. Und siehe da… Hier gab es eine ganze Menge zu entdecken…         Diese Pflanzen habe ich bei Unterwegs finden können… Zugegeben, dieses Thema ist mir völlig neu. Daher musste ich schon einmal genauer auf unsere Pflanzen schauen, bevor ich diese als Windkräuter entlarven konnte. Bis vor Kurzem hatte ich noch nie etwas von der Pflanze Gundermann (Glechoma hederacea) gehört. Aber gesehen hatte ich diese Pflanze schon des öfteren. Denn dieser rankende Geselle ist vor allem im Schatten unter Bäumen oder Hecken zu finden. Hätte ich es nicht besser gewusst, wäre ich zuvor davon ausgegangen, dass es ein fleißig rankendes Unkraut sei. Dabei wäre es viel zu schade, diese Pflanze aus dem Garten zu verbannen, denn es handelt sich hierbei um ein Kraut mit einem sehr intensiven Geschmack, den ihr euch vor allem in Suppen zu Nutze machen könnt. Viele nutzen den Gundermann daher auch gerne als Petersilienersatz. Das Schöne an dieser Pflanze ist, dass der Gundermann immerzu grün und somit das ganze Jahr zu finden ist. Auch als Tee und im Salat genießbar Ebenso wie die Brennnessel könnt ihr auch die Blätter des Gundermanns als Tee aufgießen. Dazu pflückt ihr einfach ein paar Blätter, bereits ein Esslöffel davon genügt für den entzündungshemmenden Tee, der Blase und Niere anregt und zugleich schleimlösend und entgiftend wirkt. Diese Eigenschaften bieten sich daher ideal an, wenn ihr euch erkältet habt. Und was bietet sich für den Kampf gegen die Erkältung besser an als Salat? Genau, ein Salat mit Gundermann 🙂   Was ich außerdem entdecken konnte, war Giersch (Aegopodium podagraria). Dieses Wildkraut könnt ihr offensichtlich überall finden. Sei es bei euch zu Hause, im Wald oder auch auf dem Feld. Und für diese Pflanze könnte wohl keine Redewendung besser zutreffen als “das Zeug wächst wie Unkraut!” Denn er wächst und wächst und wächst und kommt einem im Garten immer wieder mal gerne in die Quere. Allerdings solltet ihr dieser Pflanze noch eine zweite Chance geben und sie einfach mal probieren. Vor allem dann, wenn die Blätter noch klein und glänzend sind. Auch dieser Geschmack erinnert schon sehr Petersilie und ebenso wie die Brennnessel ist auch Giersch eine wahre Vitaminbombe. Lieber in Tee und Suppen…. Der Geschmack der rohen Blätter ist jedoch keinesfalls mit dem zu vergleichen, den Giersch in Suppen und Salaten entwickelt. Kraut der müden Wanderer… Darüber hinaus ist Giersch auch als “Kraut der müden Wanderer” bekannt. Ich selbst kann diese Wirkung zwar nicht bestätigen, aber solltet ihr demnächst eine längere Wanderung geplant haben, dann reibt eure Füße doch zwischenzeitlich einfach mal mit dem Saft der gepressten Pflanze ein und schaut was passiert. Im Idealfall sollte es danach erfrischt weitergehen 🙂 Und solltet ihr während dieser Tour zufällig von den miesen, blutsaugenden Plagegeistern erwischt worden sein, dann faltet fix ein Blatt des Giersches zusammen und quetscht es zwischen euren Fingern. Dann tupft einige der dabei entstehenden Tropfen auf den Stich und ihr werdet sehen, dass der Juckreiz dadurch gelindert wird. Und auch gegen Gicht soll man sich damit wappnen können. Schon interessant, was uns die Natur so alles zu bieten hat, oder?     Wie schön, dass es in der Natur immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Erst am vergangenen Wochenende habe ich wieder etwas dazu gelernt, als meine Nachbarin mir eine hübsche Blüte in die Hand drückte und meinte: “Probier mal!” Kann man eine Blüte einfach so essen? Erst war ich der Annahme, es sei nur Spaß, aber als sie mich auch noch ein zweites und drittes Mal darauf hinwies, dass diese Blüte nicht nur schön anzusehen sei, sondern dass ich sie auch essen könnte, nahm ich eines der Blütenblätter in den Mund und war sehr erstaunt, dass die hübsche Blüte richtig gut schmeckt.   Hübsch anzusehen und schmackhaft zugleich Erst danach klärte mich meine Nachbarin genauer über diese Blüte auf. Es handelt sich hierbei um die schmackhafte Kapuzinerkresse. Sowohl die Blüte als auch Ihre Stängel und Blätter können beispielsweise zum Salat serviert werden. Sicherlich ist es auch möglich die Blüten unter den Salat zu mischen, aber empfehlenswerter ist es lediglich die Stängel und Blätter darunter zu mischen, da die Blüten viel zu schade sind, um in eurem Salat vermanscht zu werden. Stattdessen könnt ihr diese viel besser als essbare Deko nutzen. Auch könnt ihr diese hübschen Blüten mit Essig einlegen und für eure Salate quasi als i-Tüpfelchen verwenden. Was es noch so in unseren Gärten zu entdecken gibt… Nach dieser Erfahrung, wurde ich etwas neugierig und fing einfach mal an darüber zu recherchieren, was es in unserer Natur denn wohl noch so alles zu entdecken gibt. Zu Hause fand ich immerhin eine der wohl bekanntesten Wildpflanzen… Die gute alte Brennnessel Mit der Brennnessel (Urtica dioica) hat sicherlich jeder von uns schon einmal seine Bekanntschaft gemacht – sei es als Kind im Wald oder auch einfach nur zu Hause im Beet. Auch wenn wir die Brennnessel nur allzu gerne aus den Beeten zupfen und generell versuchen, den direkten Hautkontakt zu vermeiden, sollten wir nicht vergessen, dass die brennenden Pusteln auf unserer Haut auch ihre guten Seiten haben. Denn dieser Schmerz regt nicht nur unsere Durchblutung an, sondern soll auch gleichzeitig gegen Rheuma helfen. Auch habe ich im Netz gelesen, dass Brennnesseln im Auflauf, in Frikadellen oder auch in Brot eingearbeitet werden können, da nach dem Erhitzen nichts mehr von den Brennhaaren zu spüren ist. Die Verarbeitung von Brennnesseln im Essen ist generell zu empfehlen, da diese Wildpflanze offensichtlich eine ganze Palette an Vitaminen und Mineralien, wie Eisen, Vitamin C, Folsäure, Kalium, Provitamin A, Kieselsäure enthält. Auch der Tee ist zu empfehlen Um die Blätter der Brennnessel als Tee aufzukochen, benötigt ihr lediglich eine gute Handvoll Brennnesselblätter.  Am besten eignen sich hierfür vor allem die oberen jungen Blätter. Zugegeben, Brennnesseltee ist reine Geschmackssache, denn er schmeckt schon recht bitter,  aber mit ein paar Tropfen Zitronensaft bekommt man diesen Tee gleich schon viel besser herunter :b Was es noch über die Brennnessel zu berichten gibt… Bei meiner Recherche habe ich außerdem herausfinden können, dass der Verzehr von Brennnesseltee insbesondere blutreinigend und  harntreibend wirkt. Darüber hinaus soll er den Stoffwechsel anregen und bei einem mäßigen Verzehr (bis zu einem Liter am Tag) eine reine Wohltat bei Erschöpfung sein. So sei beispielsweise eine Brennnesselkur über mehrere Tage hinweg eine gute Möglichkeit um seinem Wohlbefinden einen kleinen Kick zu geben. Wochenlang sollte solch eine Kur jedoch nicht durchgezogen werden, da es möglich ist, dass dadurch der Wasserhaushalt durcheinander gebracht wird. Dennoch ist der regelmäßige Verzehr von Brennnesseltee vor allem durch seine harntreibende Wirkung sehr gut als Unterstützung für Diäten geeignet. Aus eigener Erfahrung heraus kann ich zumindest den anschließenden Druck auf die Blase bestätigen, denn bereits nach der ersten Tasse durfte ich schon fleißig zur Toilette laufen.     Was ich außerdem in unserem Garten finden konnte… Diese Pflanze ist euch sicher auch bekannt. Ich erinnere mich nur allzu gut, wie oft ich in meiner Kindheit nach dem heiß begehrten vierblättrigen Kleeblatt gesucht habe. Und manchmal bin ich sogar fündig geworden und habe mir dieses getrocknet in mein Portemonnaie gesteckt.     Nicht nur für die Kleinen… Doch diese kleine Pflanze kann noch viel mehr als nur Kinder beschäftigen. Vor allem bei Durchfall, Husten und chronischen Hauterkrankungen scheint sich der rote Wiesenklee als kleines Allroundtalent zu entpuppen. Auch für die Wechseljahre ist Wiesenklee sehr zu empfehlen, da die Extrakte genau das richtige Medikament für viele der typischen Beschwerden von Wechseljahren sind. Darüber hinaus wirkt Klee-Tee auch blutreinigend und solltet ihr mal müde oder angeschwollene Augen haben, dann könnt ihr darin eingetauchte Wattepads auf eure Augen legen. Das funktioniert übrigens auch sehr gut mit schwarzem Tee 😉 Fortsetzung folgt… Da diese drei Kräuter nur ein ganz kleiner Teil unserer Wildkräuter sind und ich mich zudem noch bei Unterwegs auf die Suche danach begeben möchte, folgt in der kommenden Woche ein weiterer Beitrag über diese praktischen Naturapotheken.       Was könnte sich bei diesen ungemütlichen Temperaturen besser anbieten als eine schöne kuschelige Fleecejacke? Da der Herbst bereits begonnen hat und auch der Winter sicherlich nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt, habe ich mich in unserem Onlineshop schon einmal nach einer flauschigen Fleecejacke umgesehen.   Warum gerade eine Fleecejacke? Das Praktische an einer Fleecejacke ist meiner Meinung nach, dass ich sie sehr gut mit einem dünnen Top oder einem kurzärmeligen T-Shirt kombinieren kann. Noch dazu kann ich sie sowohl unter einem sportlichen Blazer im Herbst als auch unter einer wasserdichten Hardshelljacke im Winter tragen. Fleecejacken gibt es in allen möglichen Variationen und verschiedenen Stärken. Angefangen beim 100er bis hin zum 300er Fleece sind den gemütlichen Jacken und Pullovern keine Grenzen gesetzt. Aber selbst die dünnste Variante hüllt euch schon in eine warme Hülle und versorgt euch mit viel Wärme. Da ich generell nicht gerade als Frostbeule bekannt bin, genügt mir bereits ein 100er Fleece.   Was ihr über Fleece wissen solltet… Fleece ist leicht, atmungsaktiv, schnell trocknend und besteht in den meisten Fällen aus Polyester. Nicht umsonst gibt es mittlerweile zahlreiche Fleeceprodukte von den unterschiedlichsten Herstellern und in den unterschiedlichsten Qualitäten auf dem Markt und all diese Produkte bieten einen gewissen Wärmerückhalt. Doch wie es bei so vielen Outdoor-Arktikeln der Fall ist, unterscheiden sich die einzelnen Produkte in ihren technischen Feinheiten teilweise enorm. So gibt es insbesondere einige Unterschiede in der Verarbeitung – von der Webart bis hin zu der Zusammensetzung der einzelnen Materialien. Sucht ihr beispielsweise nach einer körpernah geschnittenen und zugleich sehr elastischen Fleecejacke, dann sollte Elasthan auf jeden Fall in der Materialzusammensetzung enthalten sein.   Außen robust – innen weich und warm Fleecestoffe sind grundsätzlich eine tolle Alternative zu Baumwolle oder auch Wolle. Sie sind widerstandsfähig und langlebig und halten warm. Vor allem bei feuchtkaltem Wetter spielt Fleece seine Vorteile aus, denn diese Kunstfasern haben eine wasserabweisende Oberfläche und sind im Gegensatz zu Baumwolle im Nu wieder trocken und für ihr nächstes Abenteuer bereit. Und eben diese Eigenschaften prädestinieren Fleecejacken geradezu für den Outdoor-Bereich.   Hier haben sich im Laufe der vergangenen Jahre unter anderem Produkte von Polartec® oder auch Tecnopile® unter den Outdoor-Fans etabliert. Mir persönlich gefallen vor allem die Polartec® Power Stretch® Jacken.  Diese sind körpernah geschnitten und haben eine windabweisende und dennoch weiche und sehr geschmeidige Oberfläche. Innen sind sie außerdem richtig schön kuschelig. Mir gefiel dieses elastische Material gleich auf Anhieb, da ich es mag, wie es an meinem Körper anliegt und ich mich darin keinesfalls in meiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt fühle. Solltet ihr dieselben Anforderungen an eure Fleecebekleidung stellen, dann kann ich euch Jacken und Pullover aus diesem Material also nur wärmstens ans Herz legen. Und auch das Polarfleece® überzeugt euch sicher von seiner Qualität, wenn ihr dieses erst einmal  auf eurer Haut gespürt habt. Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr im Winter abends auf eurer Couch sitzt und euch in eure Fleecedecken eingekuschelt habt? Genau mit dieser Gemütlichkeit ist eine solche Jacke vergleichbar 🙂   Fleece und Wasser – verträgt sich das? Langsam aber sicher finden sich immer mehr wasserabweisende Fleecejacken auf dem Markt. So gehört beispielsweise die folgende DWR-behandelte Fleecejacke zum Sortiment des Herstellers Arcteryx:   Arc’teryx Apache Cardigan für 179,95 Euro   Diese Fleecejacke ist ein kleines Allroundtalent, das Wind und Wetter bis zu einem gewissen Grad trotzt. Sie ist kuschelig und wasserabweisend zugleich und während herkömmliche hochwertige Fleecejacken nach einem Schauer oder auch einem ordentlichen Waschgang immerhin schnell wieder trocken und für ihren nächsten Einsatz bereit sind, so punkten wasserabweisende Jacken gleich umso mehr.   Was ist Pilling? Ist auch euch dieses Phänomen bekannt? Das Wort “Pilling” bedeutet so viel wie “Knötchenbildung”. Diese ergibt sich bei vielen Billigvarianten bereits nach kurzem Gebrauch. Selbst wenn die entsprechende Jacke zuvor optisch noch so viel hergab, ist eine Jacke, die mit diesen kleinen Knötchen übersät ist, irgendwann einfach nicht mehr schön anzusehen. Generell kann es aber bei jedem Fleeceprodukt zu einer gewissen Bildung von Knötchen kommen. Je nach Qualität und Verarbeitung entstehen diese früher oder später.     Tipps für die richtige Pflege… Damit ihr auch wirklich lange etwas von euren Fleece-Produkten habt, solltet ihr darauf achten, dass ihr sie auf links wascht und dabei weder Weichspüler noch Bleichmittel verwendet. Außerdem sollte der Schleudergang möglichst gering eingestellt und sämtliche Reiß- sowie Klettverschlüsse geschlossen werden. Wichtig ist, immer die Pflegehinweise des Herstellers zu beachten.     Mein Favorit Mein persönlicher, aktueller Favorit ist übrigens die Houdini Womens Power Houdi. Wie bereits erwähnt, liebe ich daran vor allem das flauschige und sehr elastische Material. Meiner Meinung nach sieht diese Jacke nicht nur schick aus, sondern ist zudem rundum kuschelig und sehr angenehm zu tragen. Kein Kratzen, kein einengendes Gefühl darin und dennoch ist sie richtig schön körpernah geschnitten. Der Grund hierfür ist die pfiffige Kombination aus 50% Polyester, 40% Polyamid, 10% Elasthan.             Was ich außerdem an dieser Jacke mag, sind die weichen Daumenschlaufen, durch die auch auf dem Rad kein kalter Wind in die Jacke gelangen kann. Noch dazu ist das Außenmaterial recht robust, schnell trocknend und gleichzeitig bis zu einem gewissen Grad schmutzabweisend – also rundum sehr zu empfehlen 😉         Auch finde ich es wirklich gut, dass es in dieser Jacke eine integrierte Kabeldurchführung in der linken Tasche gibt. Somit kann ich das Headset meines Handys oder auch die Kopfhörer meines MP3-Player jederzeit durch diese Öse führen und drauflos telefonieren oder beim Radfahren Musik hören. Nachdem wir dieses Jahr nicht wirklich von einer heißen Sommerzeit schwärmen konnten und sich die winterlichen Temperaturen draußen und in unseren vier Wänden immer spürbarer bemerkbar machen, haben mein Mann und ich uns dazu entschlossen, noch schnell ein paar Sonnenstrahlen zu genießen, bevor es hier richtig ungemütlich wird. Unser Entschluss stand fest und mit ihm auch unsere Wünsche hinsichtlich eines Urlaubziels:
  • Maximal 2-3 Flugstunden
  • Wunschtemperatur 25 Grad Celsius
  • weißer Sandstrand
  • ein großer Pool mit Poolbar
  • und natürlich alles All inclusive
  Gesagt, getan… …und schon war der Flug nach Tunesien gebucht. Da es bei mir ehrlich gesagt nicht allzu oft vorkommt, dass ich mal länger als drei Tage unterwegs bin und mein letzter Strandurlaub bereits 10 Jahre zurückliegt, brauche ich nun natürlich noch so einiges für diesen 10-tägigen Trip ins Warme. Ok, ich gebe zu, dass es sich bei unserem Urlaub wirklich nur um reine Erholung und kein spektakuläres Outdoor-Abenteuer handelt. Aber das muss ja auch mal sein. Und nachdem ich nun den ganzen Prüfungsstress hinter mir habe, ist jetzt erst einfach mal Ausspannen angesagt.   Was auf keinen Fall fehlen darf… Was in jedes Reisegepäck gehört – sei es für einen Abenteuerurlaub oder auch einfach nur einen kurzen Trip zu Freunden, ist eine Kulturtasche. Was dies betrifft, sind wir mit unserem Waschsalon von Jack Wolskin bereits bestens ausgestattet. Was wir bis vor ein paar Tagen jedoch noch nicht hatten, war eine vernünftige und robuste Reisetasche mit ausreichend Stauraum für meinen Mann und mich. Daher durchstöberte ich einfach mal spaßeshalber unseren Onlineshop und stieß dabei schließlich auf die Kategorie “Kofferrucksack”. Da ich ohnehin auf der Suche nach einem Rucksack für meinen Mann war, der sowohl einen Koffer als auch einen Rucksack sehr gut für berufliche Zwecke gebrauchen kann, kam mir diese Kategorie also sehr gelegen 🙂   Auf der Suche nach einem Allround Talent Nachdem ich mir die einzelnen Produkte im Detail angeschaut hatte, kam dieses gute Stück in die engere Auswahl: Activate Wheeled Convertible 28, Trolley Zugegeben, ein stolzer Preis, aber dieses geräumige Allroundtalent hat es wirklich in sich und erfüllt offensichtlich all unsere Ansprüche, die wir an einen praktischen Reisebegleiter stellen. Denn dieser Kofferrucksack ist meiner Meinung nach nicht nur schick anzusehen, sondern noch dazu bis ins letzte Detail durchdacht.         Pfiffige Lösung Mal abgesehen davon, dass dieser Trolley mit 65 Litern ordentlich Stauraum für unsere Reise bietet, ist er auch noch geschickt aufgeteilt. So ist er beispielsweise mit einem großflächig zu öffnenden Frontteil sowie zwei zusätzlichen Seiten- und Innentaschen ausgestattet. Ich persönlich bin kein besonders großer Fan von offenen Taschen mit Gummizug, aus denen ab und an doch wieder die Hälfte hinaus purzeln kann. Daher finde ich es umso schöner, dass die Seiten- sowie Innentaschen dieses Trolleys mit Reißverschlüssen versehen sind. Was ich an diesem Koffer auch als sehr praktisch empfinde, sind die Kompressionsriemen – innen als auch außen. Darüber hinaus kann das Hauptfach jederzeit abgeschlossen werden. Also auch ideal für eine solche Reise.       Genug geschleppt Da ich während meines Studiums viel Zeit in Zügen verbracht habe und dabei stets mit einer herkömmlichen Reisetasche bewaffnet war, habe ich mich in unserem Shop ganz bewusst gar nicht erst nach solchen Taschen umgesehen, die lediglich mit Trageschlaufen ausgestattet sind. Auch das Hinterherschlören meines No Name Trolleys wurde auf Dauer ganz schön anstrengend. Vor allem dann, wenn es darum ging, Bahnhofstreppen auf und ab zu steigen oder mit diesem über keine besonders ebenen Böden zu laufen. Ich sollte vielleicht an dieser Stelle gestehen, dass mein alter Trolley schon eine ganze Menge ertragen musste und dass die Schleifspuren und Risse am Ende meiner Studienzeit nicht mehr zu übersehen waren. Daher sprechen meiner Meinung nach sowohl der robuste Sockel am Boden als auch die Hartschale im Innern des Kofferrucksackes von Eagle Creek für dieses Produkt. Und auch seine vielseitigen Tragemöglichkeiten kommen uns sehr gelegen. Denn neben den integrierten Rollen und dem robusten und zugleich einfahrbaren Teleskopgriff, bietet sich nach nur wenigen Handgriffen die Möglichkeit, diesen Trolley in einen Rucksack umzuwandeln. Ergonomisch geformte Schulterriemen, der verstellbare Brustgurt und der gepolsterte, einstellbare Hüftgurt sorgen für guten Tragekomfort und eine gute Gewichtsverteilung. Alle Riemen können beliebig auf die entsprechende Brust- und Hüftweite eingestellt werden. Und wenn wir diese Tasche nach unserem Flug nur mal eben schnell vom Gepäckband nehmen wollen, dann gibt es auch noch zwei gepolsterte Tragegriffe.   Überall kleine Verstecke Wie bereits erwähnt kann das Griffsystem schnell und einfach in dieser Tasche versteckt werden. Und ebenso einfach ist es auch das Rucksacktragesystem in einer dafür vorgesehenen Reißverschlussklappe zu verstauen. Somit hängt es, während ich diese Tasche als Trolley trage, nicht unnütz in der Luft herum.       Mein Fazit: Nachdem ich das gute Stück erst einmal in den Händen hielt, und dieses schon einmal probeweise mit unseren Sommeroutfits, Kulturtaschen etc. gefüllt habe, muss ich sagen, dass ich damit offensichtlich rundum eine gute Wahl getroffen habe. Was ich an diesem Kofferrucksack außerdem gut finde, ist, dass er sich nicht unangenehm auf dem Rücken anfühlt und dass sich sein Gewicht durch das Tragesystem gut auf meinem Rücken verteilt. Zugegeben, diese Tasche sieht bei mir schon etwas mächtig aus. Aber sie soll ja eigentlich auch hauptsächlich bei meinem Mann zum Einsatz kommen :b             Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Ausrüstung! Diesem Spruch stimmen wir voll und ganz zu. Sicherlich hat jeder von euch sein persönliches Lieblingsprodukt, das er in seinem Schrank oder auch in seinem Rucksack einfach nicht mehr missen möchte? Und mit Sicherheit habt ihr damit auch schon einige Abenteuer erlebt? Da wir unseren Blog mit mehr Inhalten füllen und ihn noch abwechslungsreicher für euch gestalten möchten, haben wir uns Folgendes überlegt.   Alleine essen macht dick – alleine schreiben wird auf Dauer langweilig Gemeinsam macht alles doch gleich viel mehr Spaß, oder? Da wir wissen möchten, was euch interessiert, welche Produkte euch begeistern und welche Erfahrungen ihr bereits mit unseren Artikeln gesammelt habt, möchten wir euch anbieten, euch in unserem Elchblog mit einzubringen und einfach drauf los zu schreiben, wonach euch lieb ist. Hat es euch beispielsweise eine bestimmte Jacke angetan, dann schreibt auch gerne, wie ihr diese pflegt oder wie ihr damit euer ganz persönliches Zwiebeloutfit zusammenstellt. Habt ihr euer Zelt bereits auf Herz und Nieren getestet und hat es diese Torturen meisterhaft überlebt? Dann schreibt doch einfach darüber, was ihr eurem treuen Begleiter schon alles zugemutet habt 😉 Wie ihr seht, möchten wir eurer Kreativität dabei keine Grenzen setzen. Sendet uns einfach eure persönlichen Erfahrungen mit unseren Produkten per Mail. E-Mail: shop(at)unterwegs.biz Betreff: Beitrag für den Elchblog   Lenkertasche-Ortlieb-Unterwegs   Ein kleines Dankeschön für die fleißigen Autoren Unter allen fleißigen Autoren verlosen wir am Ende des Jahres eine Ultimate4 Lenkertasche mit unserem Unterwegs Elch. Eure Mühe soll sich schließlich bezahlt machen 🙂           Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser… Dieses Sprichwort ist sicherlich jedem von euch bekannt. Eurer Kreativität sind natürlich keine Grenzen gesetzt, aber wir behalten uns vor, eingesandte Beiträge redaktionell zu überarbeiten und die besten und interessantesten Beiträge für unseren Blog auszusuchen.   Also Bleistift gespitzt bzw. Tastatur poliert und los geht’s! Wir sind schon sehr gespannt auf eure Werke 😉