Bei diesen tollen Multifunktionstüchern handelt es sich um keine Neuheit auf dem Outdoor Markt, aber meiner Meinung nach sind sie durchaus einen eigenen Blogbeitrag wert.
 

Über Buff

Ein begeisterter Motorradfahrer war auf der Suche nach einem geeigneten Produkt, welches ihn vor Zugkälte am Hals und im Kinnbereich schützen sollte. Nach langem Suchen gab er auf und machte sich schließlich selbst ans Werk.
 

Die Idee: ein nahtloser Stoffschlauch, der flexibel eingesetzt werden kann. Im Laufe der Jahre erweiterte Buff das Material seiner wandlungsfähigen Tücher und heute gibt es sie in Fleece, Merinowolle und in einer stark dehnbaren Spezialmicrofaser.
 

Meine erste Begegnung

Ehrlich gesagt hatte ich mich nie so richtig für Buffs interessiert. Klar hatte ich bereits Freunde, Bekannte und Leute in der Stadt mit solchen Tüchern gesehen, aber mir waren bis vor Kurzem die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten nicht bekannt. Erst während eines Gesprächs mit einem Kollegen fiel häufiger der Name “Buff”. Während ich mich mit ihm über seine Halbmarathonläufe unterhielt, wies er mich auf sein Buff Tuch hin, das er immer bei sich hat. Er sagte, er könne dieses, je nach Wetterlage, beliebig anpassen und schwärmte davon.
 

Im Laufe der Zeit suchte ich nach weiteren Informationen und sprach die Kollegen darauf an. Außerdem schaute ich mir die einzelnen Modelle genauer an und entdeckte sogar eines aus reiner Merinowolle. Gleich darauf holte ich mir dieses Tuch aus dem Lager. Ich wollte erleben, wie es sich anfühlt und wie die verschiedenen Bindetechniken auf den Abbildungen in die Praxis umzusetzen sind. Dieses hier ist das gute Stück:
 

Buff Merino Wool für 25,95 Euro
 

 

Mein erster Eindruck

Es war keine “Liebe auf den ersten Blick”! Woran das liegt? Meine erste Begegnung mit meinem Buff fand im Juni dieses Jahres statt. Es war einfach nicht die richtige Jahreszeit für eine solche Anschaffung. Zwar trage ich meine dünne Icebreaker City Collection aus Merinowolle unheimlich gerne und fast jederzeit, aber am Hals war es mir im Sommer auch ohne Tuch warm genug.
 

Doch jetzt, wo es draußen immer frischer wird, hab ich meine Schlauchschals aus dem Schrank gekramt. Ich weiß nicht, ob euch dieses Problem auch bekannt ist, ich hab im Winter immer ordentlich mit Schals zu kämpfen. Genauer genommen mit meinen elektrisierten und zu Berge stehenden Haaren. Auch meine Frisörin freut sich jedes Jahr auf’s Neue, wenn ich mit meinen verwuschelten Haaren am Hinterkopf vor ihr sitze und sie diese mühselig entknoten darf. Was mich an meinen bisherigen Schals stört, ist, dass diese nicht schön eng am Hals anliegen und für meinen Geschmack immer zu viel Wind hindurch dringt. Vor allem bei einer längeren Runde mit meiner Fellnase bekomme ich das spätestens nach einer halben Stunde zu spüren. Daher suchte ich nach einer Alternative.
 

Absolut zu empfehlen!
Zwar überzeugten mich die Buff-Tücher nicht gleich auf Anhieb, aber ich bereue es keinesfalls, dass ich ihnen eine zweite Chance gegeben habe. Sowohl beim Gassi gehen als auch auf meinem Drahtesel ist ein solches Tuch Gold wert! Wenn es richtig windig ist, dann genügen mir meine Earbags nicht. Vor allem direkt am Meer trage ich das Tuch gerne wie eine Kapuze. Kombiniert mit den Earbags oder auch solo getragen bleiben meine Ohren, meine Schläfen, mein Hals sowie mein Nacken schön warm und kuschelig. Und auch als Beanie trage ich mein Buff sehr gerne.
 

Die Bindetechniken

Die verschiedenen Bindetechniken (Video) sind ganz einfach umzusetzen. Die Abbildungen zeigen sehr schön, wie ihr aus diesen Tüchern eine Kapuze, ein Saharatuch, ein Piratentuch, eine Mütze und vieles mehr machen könnt. Auch als Stirnband sind diese Tücher geeignet. Da ich persönlich aber kein großer Fan von Stirnbändern bin, bleibe ich bei meiner Kapuzen- und Schalvariante.
 

Ein weiteres Plus:

Da mein Modell aus reiner Merinowolle besteht und diese die Eigenschaft hat, sich nicht so schnell statisch aufzuladen wie es bei meinen Kunstfaserschals der Fall ist, habe ich mit meinem Buff nun keine Kämpfe mehr mit meinen Haaren auszufechten. 🙂

Nachdem wir uns an unserem neuen Standort in Wilhelmshaven so richtig gut eingelebt haben, schoss unserem Geschäftsführer, Christoph Ganß, die Idee in den Kopf, einige der vielen Grünflächen unseres Geländes für einen guten Zweck zu nutzen. Was konnte sich da besser anbieten als eine schöne bunte Obstwiese?   Die Idee Gesagt, getan. Da Christoph einen besonders großen Wert auf alte und traditionelle Obstsorten legte und keiner von uns so richtig vertraut mit diesem Thema war, haben wir uns an die alt eingesessene Baumschule Brüntjen in Edewecht gewandt. Herr Brüntjen ist nicht nur der Besitzer dieser Baumschule, sondern gleichzeitig ein leidenschaftlicher Pomologe und Obstbaumsammler. Somit war er also der ideale Ansprechpartner für unsere geplante Pflanzaktion. Nur wenige Tage, nachdem wir mit ihm Kontakt aufgenommen hatten, erhielten wir auch schon eine erste bunt gemischte Liste von diversen Obstbäumen. Hierzu gehörte unter anderem der ostfriesische Herbstkalvill. Wie jeder der am vergangenen Wochenende gepflanzten Obstbäume gehört auch dieser Apfelbaum zu den kleinen bis mittelgroßen Hochstämmen seiner Art. “Charakteristisch für diesen leicht hochgebauten und prächtig gefärbten feinen Tafelapfel ist vor allem der frische und süßsäuerliche Kalvillgeschmack.”, so die Aussage von Herrn Brüntjen.   Die Vorbereitungen Unser Entschluss stand fest. Allerdings ist es gar nicht so einfach 30 Bäume zu pflanzen, ohne die entsprechende Unterstützung von Fachleuten und ohne einige helfende Hände. Daher setzten wir uns sowohl mit dem NABU, dem BUND, dem Jugendzentrum Point als auch mit den Junior Rangern in Verbindung und erhielten tatsächlich von jeder dieser Organisationen eine Zusage für den 24.11.2012. Außerdem erhielt ich von der Baumschule Brüntjen die Zusage, dass sie durch Herrn Dr. Herold, einem pensionierten Kinderarzt und leidenschaftlichen Naturschützer aus Wilhelmshaven, an diesem Tag vertreten werden würde.     Eine Aktion – viele Baustellen Nachdem sich Herr Dr. Herold die unterschiedlich beschaffenen Böden auf unserem Gelände etwas genauer angesehen hatte, wurde uns erst einmal so richtig bewusst, wie viel Arbeit auf unsere Truppe zukommen würde und dass wir auf die Hilfe von richtigen Fachmännern und deren Werkzeug angewiesen waren. Denn es befand sich in dem Boden auf der einen Seite der eingeplanten Fläche extrem viel Schutt und auf der anderen Seite umso mehr Filz, der sich durch den starken Grasbewuchs im Laufe der Jahre entwickelt hatte. Vielleicht hätten wir die Löcher für die Bäume mit viel Kraft und Energie buddeln können. Doch spätestens bei dem 40 cm tiefen Hineinrammen der Pfähle, wären wir sicher alle an unsere Grenzen gelangt.     Daher kam uns die Firma Hausfreund zur Hilfe. Mit Spiekerspaten, Spitzhacke und 10-er Erdbohrern bewaffnet, entstanden innerhalb von etwa 2,5 Stunden die 30 geplanten Baumlöcher sowie die Löcher für die Baumpfähle. Erst als die Löcher fertig waren, konnten wir genau sehen, wie viel Schutt in diesem Boden zu finden war und dass wir mit dieser Erde sicherlich ordentlich hätten kämpfen müssen.         Die Pflanzaktion Nachdem die letzten Vorbereitungen getroffen waren, konnte also die Pflanzaktion beginnen. Pünktlich um 09.30 Uhr erreichten uns die Bäume der Baumschule Brüntjen. Als diese bei uns eintrafen, war ich doch schon sehr erstaunt, wie dünn diese Bäume noch waren. Eigentlich hatte ich mir die Bäume viel wuchtiger vorgestellt. Es ist schon faszinierend, dass aus solch schmächtigen Stämmen, die noch nach nichts aussehen, irgendwann einmal prächtig gewachsene Obstbäume werden, oder?     Trotz des starken Nebels, ließ sich keiner der eingeplanten Helfer davon abbringen an diesem Tag zu erscheinen. Alle waren äußerst motiviert und packten gleich mit an, sodass es uns innerhalb kürzester Zeit gelang, alle Bäume auf die einzelnen Löcher zu verteilen und pünktlich um 10 Uhr mit der Bepflanzung unserer freien Grünflächen loszulegen. Hand in Hand wanderte ein Baum und ein Pfahl nach dem anderen zu den vorbereiteten Pflanzlöchern.           Eine Investition für die Umwelt und die Zukunft Daraufhin versammelten wir uns alle in der Runde und erhielten von Herrn Dr. Herold eine genaue Anweisung, wie die Bäume in die Erde gesetzt werden sollten. Er meinte, es sei super, dass wir die Bäume bereits bunt gemischt auf der freien Fläche verteilt hätten und dass es eine Investition sowohl für die Natur als auch für die Zukunft sei. Laut seiner Aussage könne ein Obstbaum bis zu 100 Jahre alt werden. Nachdem uns Dr. Herold gezeigt hatte, bis zu welcher Stelle die Bäume mit Erde bedeckt werden sollten und dass jedes Loch zudem mit etwa einer Schaufel voll Kalk sowie zwei Händen voll Bodenaktivator gefüllt werden sollte, griffen allesamt fleißig zu ihren Spaten.     Bloß keine Langeweile Während die Stärksten die Pfähle mit Vorschlaghämmern in die Erde beförderten, kümmerten sich die anderen darum, die Löcher wieder mit Erde zu befüllen und den Schutt aus der Erde auszusortieren. Da uns Herr Brüntjen empfohlen hatte, ein paar Schuttstücke in die Löcher zu werfen, die mit Filz bewuchert waren, sortierten wir den Schutt aus und verteilten ein paar der kleinsten Stücke in die Löcher am anderen Ende der Senke. Schutt enthalte Mineralstoffe, die sehr wertvoll für die frisch gepflanzten Bäume seien.   Das Finale Nachdem jeder der insgesamt 30 jungen Obstbäume in sein Loch eingepflanzt war und von den fleißigen Junior Rangern ordentlich angegossen wurde, fehlte nur das Kokosband, mit dem die Bäume mit den Pfählen verbunden werden sollten. Auch dies ist eine Technik, die erst einmal gelernt werden muss. Nach einigen Versuchen und dem ein oder anderen schiefen Baum von Unterwegs, gelang unserer Truppe schließlich auch noch dieser Arbeitsschritt. 🙂     Eine kleine Stärkung zum Schluss Da sich nach dieser Aktion allesamt eine kleine Stärkung mehr als verdient hatten und wir sogar schneller fertig waren als gedacht, belieferte uns schließlich der Brötchen Blitz mit liebevoll belegten Brötchen. Rundum also eine tolle Aktion, bei der jeder mit Spaß bei der Sache war. Hier übrigens noch einmal alle Bilder auf einen Blick. Eure Dori von Unterwegs

Dies ist ein Gastbeitrag von Frank Mammen, einem leidenschaftlichem Geocacher. In seinem Beitrag möchte er seine persönlichen Erfahrungen mit uns teilen und Lust auf's Cachen machen. Wie auch ihr einen Gastbeitrag bei uns einreichen und mit etwas Glück einen der beliebten Ortlieb Rack-Pack gewinnen könnt, erfahrt ihr hier. Viel Spaß beim Lesen!
 

Was ist Geocaching?

Geocaching, das ist per Definition: Das Suchen von Dosen an definierten Plätzen.

  • Auffassung der Cacher: Spaß, Natur, Suchen, GPS, Klettern, Tauchen, Wandern, etc.
  • Auffassung der Gegner: Laut, unnütz, Wild aufscheuchend, Ignoranz gegenüber Privateigentum, zerstörend, rücksichtslos
  • Und für mich: Freizeit, Spaß – und seit T5 eine völlig neue Dimension des Cachens!

 

Alte Hasen – alte Zöpfe?

Ich betreibe Geocaching aktiv seit mehr als sechs Jahren und das inzwischen in 20 Ländern. Meine ersten Dosen wurden mit einem GPS (Garmin) gefunden. Cachen hatte damals etwas „Mysteriöses“ und einen Thrill. Die ersten Dosen waren ein Erlebnis. Jeder Log wurde zelebriert, an viele der Dosen erinnere ich mich noch genau.
 

Wie vieles wandelt sich auch das Cachen. Inzwischen gibt es Apps für immer mehr Smartphones. Fertig zum Herunterladen, fertig zur Suche und damit in den Augen manch alter Hasen ein „begründeter“ Frevel.
 

Das Schöne daran ist: Es ist damit leicht, Geocaching einfach mal auszuprobieren. Aus meiner Sicht ist das nicht so Schöne daran jedoch, dass damit auch die Unvernunft neuer Cacher einhergeht. Darüber hinaus steigt gleichzeitig die Abneigung unserem Hobby gegenüber durch Jäger, Förster, Grundstücksbesitzer. Die „alten Hasen“ lernten Cachen durch andere Cacher kennen und wurden somit auch entsprechend mit dem ungeschriebenen „Kodex“ geimpft. Wir suchen unauffällig, wir sind vorsichtig und aufmerksam im Umgang mit der Natur, wir hinterlassen nichts außer dem Log, wir zerstören weder Cache noch Natur, wir respektieren das Eigentum anderer, wir sind halt nicht mainstream …
 

Ich kenne immer mehr alte Hasen, die sich in Nischen des Cachens zurückziehen. Fuhr man früher 20km für eine Dose, so findet man heute auf einem Kilometer 20 Dosen. Die Nischen sind vielfältig: Manche machen nur noch D5, weil sie wirklich das teilweise wochenlange Knobeln lieben (Respekt!), manche gehen auf Wherigos, manche machen Multis aus Leidenschaft. Ich zähle mich inzwischen auch zu den „älteren Herrschaften“ und habe T5 für mich entdeckt.
 

Wofür steht T5?

Die Bezeichnung T5 steht für fünf Terrain-Sterne und soll heißen, dass zum Erreichen des Caches spezielles Material erforderlich ist. Das können sein: Kletterausrüstung, Tauchausrüstung, Leiter, Schlauchboot und noch vieles mehr. Die meisten T5 sind noch immer Klettercaches. Und hier greifen die Shops den Mainstream auf.
 

T5-Ausrüstung

Leider entsteht immer mehr der Eindruck, dass neben der Unvernunft und dem fehlenden Wissen einiger „Cacher“ die Kommerzialisierung Einzug hält. So finden sich teilweise minderwertige Produkte in Geocache-Kategorien. Es finden sich auch unnötige Produkte dort oder Produkte, deren Sinn sich mir beim Cachen nicht erschließt. Eine Petzl-Basissteigklemme wird angeboten, ein passender Schultergurt jedoch nicht. Bandschlingen sind okay, aber die Längen sind nicht erläutert (wofür brauche ich diese). Es werden einfachste Gurte angeboten, die m.E. sehr gefährlich sein können. Dazu gleich
 

Erste Schritte im T5

Wer mit dem Gedanken spielt, einen T5 loggen zu wollen, sollte sich beim ersten Versuch auf keinen Fall alleine und ohne erfahrenen T5-Cacher dorthin bewegen! Der erfahrene Cacher stellt sicherlich gern sein Equipment zur Verfügung und erläutert, worauf es ankommt.
 

Ausrüstung T5 und Kursbesuche

Ohne entsprechendes Wissen kann der erste Spaß sehr schnell hochriskant werden. Wer sich aus Unwissenheit unter einer Brücke abseilt und später nicht mehr weiß, wie er ohne den heruntergefallenen Abseilautomaten wieder hochkommt, spürt dann den günstigen Preis des Sportgurtes schnell – und vor allem sehr unangenehm. Die Brücke muss nicht hoch sein, da reichen 3m! Das Geländer ist nicht greifbar, unten ist das Wasser kalt und der Boden rutschig. Der nächste Muggel ist weit weg. Das kann dazu führen, dass die Beine taub werden. Vielleicht hat das Smartphone ja noch Empfang im Niemandsland. Und dann dauert es sicherlich, bis man erläutert, wo man ist („Hänge unter der Brücke, deren Namen ich vergessen habe.“). Schuld ist nicht das Material! Schuld ist der Cacher selbst, der auf die Angebote hereinfiel und T5 unterschätzt. Wer dann aus Leichtsinn einen vorher nicht geübten oder gar falschen Handgriff tätigt, schadet sich, verärgert die Rettungskräfte und sorgt so für ein schlechtes Bild unseres schönen Hobbys in der Öffentlichkeit.
 

Ich rate daher dringend dazu, die ersten T5 niemals ohne Erfahrenen anzugehen. Er leiht sicherlich das Kletterzeug aus. Und wer dann Lust auf mehr bekommen hat, sollte schon mal ca. 800 Euro in die Hand nehmen. Ich persönlich empfehle einen Industrieklettergurt (Petzl, Singing Rock), einen guten Automaten mit Panikgriff, eine sehr gute Knotenkenntnis (die sehr wenigen, aber notwendigen Knoten müssen im Schlaf beherrscht werden), Pilotleine und einen 300g Wurfsack, immer einen Helm und vor allem die Teilnahme an Kletterkursen speziell für Geocacher. Gute Karabiner, Bandschlingen mehrer Längen, einen Achter oder einen Tube als Reserve. Wer höher hinausgeht, wird eines Tages ein spezielles Hilfsmittel kaufen. Hinzu kommt ein Kurzseil, ein weiterer Automat, spezielle Karabiner, weitere Wurfsäcke, mehr Pilotleine, eine Big-Shot, Transportsäcke. Da sind aber Themen wie Höhlenkletterei noch nicht berücksichtigt. Im Norden sind die auch seltener zu finden.
 

Der Gurt

Ein Klettergurt, wie er im Sportklettern genutzt wird, ist für den Einstieg eine Alternative. Wer sich für das T5-Klettern wirklich interessiert, wird schnell wechseln. Hintergrund: Ein Sportklettergurt wird dann notwendig, wenn die Kletterer ins Seil fallen oder sich abseilen. Mehr aber auch nicht. Ein Industrieklettergurt wird ab der ersten Sekunde voll genutzt und trägt die ganze Zeit das volle Gewicht des Kletterers. Ein T5-Cacher ist in der gleichen Situation, weshalb also weniger nutzen als sinnvoll? Die Industrieklettergurte sind bequemer, haben wesentlich bessere Anbindungsmöglichkeiten und die Traglasten sind weit höher. Wer in 18m Höhe im Baum auf sein Kurzseil umbaut und so auf 25m Höhe spaziert, weiß spätestens hier die seitliche Ösen zu schätzen.
 

Und dann wird das T5-Cachen mit dem richtigen Equipment vom richtigen Shop, nach der richtigen Einführung und dem Besuch von Kursen zum tollen Ereignis. Einige meiner Favoriten waren bisher Bäume mit 30m und Abseilen vom Turm aus 36m. Aber auch eine Dose in "nur" 10m ist gut: Richtig angegangen hilft sie, sich immer wieder auf die Skills und das Material zu konzentrieren und sich der Verantwortung sowohl sich als auch den Rettungskräften gegenüber bewusst zu werden.
 

Fazit

T5 ist eine schöne Sache und hat seinen Reiz.
 

Wer T5-Dosen klettern will, sollte zuerst mit einem sehr erfahrenen(!) T5-Kletterer los. Bitte nicht mit jemandem, der erst fünf Dosen gefunden hat! Das ist leichtsinnig!
 

Wer ernsthaft mit dem Gedanken spielt, sich eigene Ausrüstung zuzulegen, sollte etwas in die Tasche greifen, um sinnvolles Equipment zu kaufen.
 

Der Besuch von Kursen wird ausdrücklich empfohlen.
 

T5 wird dann zu einer schönen und sicheren Sache – welcome to the abnormals!
 

Sinn und Unsinn von T5, möglicherweise auch die ganze Diskussion um die rechtliche Situation ist in diesem Blog außen vor. Das wird in anderen Foren breitgetreten und muss jeder für sich entscheiden. Mir geht es hier um Erfahrungen, die ich einfach teilen möchte!

Da ich bereits von der hohen Qualität der Merinowolle überzeugt bin, habe ich natürlich auch meinem Mann davon vorgeschwärmt. Da er beruflich viel unterwegs ist und für seine Reisen ungern einen Haufen Wäsche mitnehmen möchte, kam ihm eine Jacke aus Merinowolle quasi sehr gelegen. Ihm gefiel gleich auf Anhieb das Tragegefühl und da er auf seinen Reisen nicht gleich immer und überall eine Waschmaschine parat stehen hat, überzeugte ihn vor allem das Argument, dass Kleidung aus Merinowolle auch nach mehrtägigem Tragen geruchsneutral bleibt und dass sie zudem schnell trocknend ist. Ein weiteres Plus ist, dass Merinowolle eine natürliche Stretch-Eigenschaft besitzt. Da er Kleidung mit einem körpernahem Schnitt bevorzugt, sprach also auch diese Eigenschaft der Merinowolle für sich.

Die Qual der Wahl Allerdings ist mein Mann nicht gerade dafür bekannt, dass er seinen Kleiderschrank voll bekommen möchte – ganz im Gegenteil. Er sucht seine Kleidung sehr gezielt aus und kauft auch wirklich nur das Nötigste. Zwar gefielen ihm die Realfleece-Jacken von Icebreaker schon sehr gut, aber hatte er ja bereits eine Sweatshirtjacke im Schrank und eigentlich suchte er eher nach einer Softshelljacke, die er mit dieser oder auch mit einem T-Shirt oder Pullover darunter kombinieren konnte.

Merino und wasserabweisend? Da es meinen Mann auch nicht allzu oft in die Stadt zieht, machte ich mich also bei meinen Kollegen aus der Artikelpflege schlau und schaute, welcher Artikel nun für meinen Mann infrage kommen könnte. Als ich zum ersten Mal nach so einer eierlegenden Wollmilchsau suchte, wurde ich jedoch nicht fündig. Da mein Mann sich aber nicht gleich auf in die Stadt machte, nutzte ich die Zeit immer mal wieder und informierte mich über Neuheiten von Icebreaker. Schließlich stieß ich auf die folgende Jacke:

Icebreaker Pure Plus Teton Hood Diese Jacke vereint quasi alles, wonach Sebastian gesucht hatte: Ein kuscheliges 260 Realfleece Futter und einen wind- sowie wasserabweisenden Außenstoff. Darüber hinaus ist die Jacke figurnah geschnitten und schließt sehr schön an der Hüfte ab, sodass auch hier kein Wind eindringen kann. Damit ihr euch ein besseres Bild von den Maßen dieser Jacke machen könnt, Sebastian ist 1,85 groß und, wie man sieht, schlank gebaut. Was könnte sich für einen Test besser eignen als ein Spaziergang direkt an der Küste? Da wir nun beide neugierig darauf waren, ob diese Jacke auch wirklich hält, was sie verspricht, fuhren wir mal fix nach Hooksiel zum Hafen. Mein Mann wollte es natürlich genau wissen. Daher trug er bei gerade einmal sieben Grad Celsius lediglich ein T-Shirt unter dem Teton Hood. Wie es für die Küste so üblich ist, war es direkt am Meer sehr windig. Somit hatten wir optimale Bedingungen für einen Produkttest.     Unser Ergebnis Obwohl es meinem Mann eigentlich nie warm genug sein kann, fühlte er sich in dieser Jacke bei gerade einmal sieben Grad und nur mit einem T-Shirt darunter pudelwohl. Ihn überzeugte vor allem der körpernahe Schnitt sowie die angeschnittenen Bündchen und vorgeformten Ellenbögen, da ihm diese Jacke hierdurch volle Bewegungsfreiheit ermöglicht. Zudem bestätigte er mir, dass die Teton Hood stark windabweisend ist und dass dank der tollen Passform kein Wind an der Hüfte hindurch käme. Doch auch die einzelnen Details an dieser Jacke gefielen ihm gleich auf Anhieb. Zunächst empfand er es zwar als ungewohnt, dass die Weitenregulierung der Kapuze im Innern der Jacke platziert ist. Doch als er die Teton erst einmal an hatte, gefiel es ihm sogar richtig gut, dass nichts heraus baumelte. Abgerundet wird diese Jacke übrigens mit gummierten Reißverschlüssen, eine Zipper-Garage, einem hohen Kragen und einer dreifach verstellbaren Kapuze.       Auch an der Kapuze gibt es nix zu meckern. Sie liegt sehr schön an und kann dank der Weitenregulierung beliebig den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Rundum also absolut zu empfehlen! Ach ja, dieses Modell gibt es übrigens auch für die Damen 😉

Icebreaker Pure Plus Kenai Hood Women

   

Nachdem die Temperaturen so langsam aber sicher immer weiter nach unten wandern, möchte ich euch heute mal ein paar Einzelheiten über Wolle mitteilen. Da ich bereits in einem anderen Beitrag über Merinowolle geschrieben habe, möchte ich mich heute lediglich auf die klassische Schafwolle (Schurwolle) beschränken.
 

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Bislang hatte ich ehrlich gesagt noch kein Kleidungsstück aus Schurwolle in meinem Schrank. Daher musste ich mich im Vorfeld erst einmal ein bisschen über solche Produkte schlau machen und unseren Onlineshop danach durchstöbern. Schließlich kann ich schlecht über Wolle schreiben, ohne zuvor meine persönliche Erfahrung damit gemacht zu haben.
 

Auch sprach ich meine Kollegen auf Wolle an und kann euch nun schon einmal eine Übersicht über die wichtigsten Fakten über Wolle geben:
 

  • funkenunempfindlich (im Vergleich zu Fleece)
  • farbbeständig
  • temperaturausgleichend
  • wasserabweisend (hoher Lanolingehalt)
  • lädt sich nicht so leicht elektrostatisch auf
  • schmutzabweisend
  • kann Gerüche chemisch binden und lange Zeit neutralisieren
  • wellenförmige Struktur mit bis zu 12 Wellen pro Zentimeter
  • Die Wollfaser ist gröber als Textilfasern wie zum Beispiel Baumwolle, Lein oder auch Seide.
  • Der Durchmesser von Wollfasern liegt zwischen 16 µm und 40 µm.
  • Feine Wolle misst ca. 4 cm bis 7,5 cm; extrem grobe Fasern erreichen sogar eine Länge von bis zu 14 cm.
  • Die elastischen Fasern kehren nach begrenzter Streckung oder Kompression zu ihrer ursprünglichen Länge zurück. Somit behalten eure Kleidungsstücke langfristig ihre schöne Passform.

 

Was auf jeden Fall für die Wolle spricht

Sicherlich kennt auch ihr das Problem mit der elektrostatischen Aufladung im Winter nur allzu gut, oder? Mir ist es jedenfalls bestens bekannt. Entscheidet ihr euch jedoch für Produkte aus Wolle, dann wird sich dieses Problem fast ganz von selbst in Luft auflösen, da sich Wolle nicht so leicht elektrostatisch auflädt. Ein weiterer Pluspunkt geht an die Wolle, da sie auf ganz natürliche Weise einen sehr guten Temperaturausgleich schafft und zugleich Schmutz und Wasser bis zu einem gewissen Grad abweist. Auch finde ich es sehr gut, dass Kleidungsstücke aus Wolle - dank der elastischen Fasern - langfristig ihre Passform beibehalten und zudem sehr farbbeständig sind.
 

Aber kratzt Wolle denn nicht?

Da Wolle eine deutlich gröbere Struktur besitzt als Textilfasern (Baumwolle, Leinen oder auch Seide), gibt es sicherlich einige reine Wollprodukte, die auf der Haut eher als kratzig und daher weniger als angenehm empfunden werden. Allerdings lässt sich diese Eigenschaft durch bestimmte Behandlungen mindern. Viele Hersteller achten vermehrt darauf, dass ihre Wollprodukte nicht kratzen und schön weich auf der Haut liegen. Daher solltet ihr verschiedene Kleidungsstücke (am besten in Oberteilen mit freien Armen) anprobieren und schauen, welche euch davon am meisten zusagen und euch das angenehmste Gefühl auf eurer Haut geben.
 

Mein persönlicher Favorit

Nachdem ich einige Wolljacken anprobiert habe, fiel meine Wahl schließlich auf die Bergans Myrull Lady Jacket, eine Jacke bestehend aus einem Wollmix. So besteht meine neue Errungenschaft aus Tecnowool® , einem Materialmix aus 75% Lammwolle und 25%Polyester, der laut Bergans besonders weich sein soll. Diese Aussage kann ich nur bestätigen. Außerdem wurde mir gleich nach dem Hineinschlüpfen in die Jacke muckelig warm. 🙂
 

Was mir an dieser Jacke besonders gut gefällt, ist ihr figurnaher und etwas längerer Schnitt. Sie deckt meine Nieren gut ab und auch der Kragen ist schön hoch geschnitten, sodass sowohl mein Hals als auch mein Nacken sicher vor der Kälte sind.
 

Was meiner Meinung nach ebenfalls für diese Jacke spricht und eines meiner Kriterien für den Kauf war, ist die praktische Kapuze sowie die seitlich platzierten Reißverschlusstaschen, die jedoch nicht auf Anhieb als solche zu erkennen sind, da sie schön vom darüber liegenden Stoff abgedeckt werden.
 

Außerdem liebe ich die weichen Strickbündchen an den Ärmeln der Myrull Lady Jacket. Diese schließen eng an meinen Handgelenken an, sodass keine Kälte eindringen kann. Kombiniert mit ein paar Handschuhen und meiner Softshelljacke sollte ich hiermit also bestens für die kalte Jahreszeit gewappnet sein. Natürlich lassen sich Wolljacken auch prima mit einer Hardshelljacke kombinieren. Auch zu Hause trage ich diese Jacke gerne, wenn ich mit unserem Hund einen Spaziergang mache oder unsere Heizung noch nicht so recht hochgefahren ist. Vor allem weiß ich eine solche Jacke sehr zu schätzen, wenn ich einfach nur am Schreibtisch sitze und mich dabei nicht großartig bewege.
 

Worauf ist bei der Pflege zu achten?

Damit eure Kleidungsstücke auch lange halten, habe ich mich auch darüber informiert, wie ihr diese am besten pflegen könnt. Ich kann allerdings schon einmal vorweg nehmen, dass Wollprodukte nur sehr selten gewaschen werden müssen, da Wolle die besonders praktische Eigenschaft besitzt, sich quasi selbst zu reinigen. Diese Selbstreinigung könnt ihr beispielsweise sehr gut unter Beweis stellen, indem ihr eure Wollprodukte über Nacht an die frische Luft legt (nicht auf einem Bügel trocknen lassen). Gleich am nächsten Tag werden die unerwünschten Gerüche aus eurer Kleidung verduftet sein und euer liebstes Stück wird wieder richtig schön frisch riechen.
 

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Nur Handwäsche empfehlenswert

Solltet ihr eure Wollkleidung dennoch waschen wollen, dann weicht sie bitte nicht vorher ein, da sie sonst verfilzen könnte. Und solltet ihr keine Waschmaschine mit Wollwaschgang besitzen, dann wascht ihr eure Wollprodukte am besten per Hand in kaltem Wasser, in das ihr zuvor etwas Wollwaschmittel (rückfettend) geschüttet habt. Es sollte dabei gerade so viel Wasser in eurem Becken sein, dass euer Kleidungsstück locker darin liegen und von euch bewegt werden kann. Außerdem ist es wichtig, dass ihr kaltes Wasser nehmt, da eine höhere Temperatur relativ schnell zum Verfilzen oder auch zum Schrumpfen eurer Kleidung führen kann. Versucht während der Handwäsche außerdem Reiben, Bürsten oder auch Wringen zu vermeiden und spült eure Kleidung stattdessen mehrmals gründlich aus.
 

Warum eigentlich rückfettendes Wollwaschmittel?

Wenn ihr wirklich lange Freude an euren Wollprodukten haben wollt, dann solltet ihr auf jeden Fall auf ein solches Produkt zurückgreifen, da ein rückfettendes Wollwaschmittel den natürlichen Schutzfilm der Wolle wiederherstellt.
 

Keinesfalls in den Trockner

Wenn ihr eure Kleidung gewaschen habt, dann solltet ihr diese keinesfalls in euren Trockner werfen, da das Risiko zu groß ist, dass eure Kleidungsstücke einlaufen werden. Stattdessen könnt ihr eure Kleidung nach dem Waschen leicht schleudern oder vorsichtig ausdrücken, aber bitte nicht auswringen. Danach zieht ihr diese in Form und legt sie zum Trocknen an die frische Luft.
 

Wichtig: Hängt eure Kleidung nicht auf einen Bügel, da dieser Beulen im Schulterbereich hinterlässt.

Sicherlich kann man unseren Trip nicht als klassischen Outdoor-Urlaub bezeichnen, aber einfach mal raus und pure Erholung muss doch auch schließlich mal sein, oder? Das dachten mein Mann und ich uns auch, als wir unseren Urlaub buchten. Wir merkten, wie uns die winterlichen Temperaturen immer mehr einholten und kamen daher noch ganz spontan auf die Idee, einen kurzen Urlaubstrip mit viel Sonne zu buchen. Da sich der Wetterumschwung nicht nur bei uns im Lande sichtlich bemerkbar macht, fiel unsere Wahl schließlich auf Tunesien, das nördlichste Land Afrikas, das heutzutage als eines der  beliebtesten ganzjährigen Urlaubsziele gilt. Unser genaues Ziel war dabei die Hafenstadt Sousse.   Über Sousse Diese Stadt liegt etwa 130 Kilometer südlich der tunesischen Hauptstadt Tunis am Mittelmeer und zählt mit ca. 173.047 Einwohnern zu der drittgrößten Stadt Tunesiens. Durch die unmittelbare Nähe zum Mittelmeer laden auch die feinsandigen weißen Strände zum Abschalten und Erholen ein. Darüber hinaus ist Sousse auch für seine Altstadt (Medina) bekannt. Diese geht bis auf das 9. Jahrhundert zurück und wird von einer 2,25 Kilometer langen und noch sehr gut erhaltenen Stadtmauer umgeben, die seit 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Ganz in der Nähe der Medina erstreckt sich außerdem der ab 1899 angelegte Hafen.   So haben wir Tunesien erlebt… Nachdem wir um 23.30 Uhr (Ortszeit) nach einem etwa dreistündigen Flug in der Hauptstadt Tunis gelandet waren, standen uns erst einmal noch weitere zwei Stunden Fahrt mit dem nachfolgenden Transfer bevor. Gegen halb zwei in der Nacht kamen wir dann endlich ziemlich erschöpft in unserem Hotel El Ksar an. Dieses Hotel liegt inmitten der Hafenstadt Sousse. An diesem Abend suchten wir lediglich noch unsere Zimmer auf und dort angekommen, fielen wir auch schon so ins Bett 🙂 Am folgenden Tag erkundeten wir nach einem ausgiebigen Frühstück erst einmal die Hotelanlage, den Pool und auch den endlosen Sandstrand, der wirklich direkt hinter unserem Hotel lag. Da wir jedoch nicht nur nach Tunesien geflogen waren, um jeden Tag die Stille und den Strand zu genießen, sondern auch mehr von diesem Land sehen und unseren Urlaub recht abwechslungsreich gestalten wollten, buchten wir erst einmal fleißig einige Ausflüge.         Mehr als nur ein Badeurlaub Besonders gut gefielen uns die Licht- und Lasershow im Medinat Alzarah Parc, die Fahrt zu dem bekannten Friguia Tierpark, eine 90 minütige Quadtour durch die tunesische Landschaft sowie ein kurzer Ausflug zu einer großen Straußenfarm. Außerdem liehen wir uns immer wieder auf’s Neue einen Jetski am Strand aus – nur zu empfehlen!   Medinat Alzarah Parc Die Veranstaltung begann bereits am späten Nachmittag mit einer Reitvorstellung und weiteren kleinen Attraktionen auf dem Gelände. Im Anschluss daran erfolgte eine etwas längere Bauchtanzshow, die mit einem gemeinsamen Abendessen verbunden wurde. So saßen wir in einem großen Saal mit etwa 500 Touristen aus sämtlichen Ländern und erhielten unser Dreigänge-Menü mit viel Couscous und typischen tunesischen Spezialitäten. Ich muss jedoch gestehen, dass die tunesische Zubereitung von Speisen reine Geschmackssache ist und dass es nicht wirklich unser Fall war. Das Brot im Hotel sowie an diesem Abend ist pappig und Tomaten, Kartoffeln, Auberginen oder auch andere Gemüsesorten werden in der Regel mit reichlich Öl getränkt und haben dennoch kaum Geschmack. Nachdem wir das Essen hinter uns gebracht hatten, folgte ein wirkliches Highlight unseres Urlaubes, eine raffinierte Laser- und Lichtershow mitten im Amphitheater des Medinat Alzarah Parkes. Hierbei beobachteten wir ein Lichterschauspiel, das die historische Entwicklung Tunesiens beschrieb und uns mit auf eine Reise durch die Geschichte Tunesiens von der Berberzeit über Karthago bis hin zur Gegenwart nahm. Begleitet von passender Musik spielte das Ensemble Szenen zu den einzelnen geschichtlichen Abschnitten und drei verschiedene Erzähler begleiteten dieses Stück in unterschiedlichen Sprachen (Englisch, Französisch und Deutsch). Es war wirklich eine sehr originelle Inszenierung, die ich nur weiterempfehlen kann.   Friguia Tierpark Dieser Park ist sehr gut gelungen und schön aufgeteilt. Mit 62 Tierarten und insgesamt 420 Tieren erstreckt sich dieser kleine aber feine Tierpark auf 36 Hektar. Besonders schön waren dabei die Giraffen anzusehen. Diese erschienen uns sehr neugierig und folgten uns zwischenzeitlich auf Schritt und Tritt.         Was mir an diesem Park am meisten gefiel, war jedoch ein Plateau, das über mehrere größere Gehege entlang führte. Gehege von Leoparden, Tigern, Löwen und Hyänen. Vor allem faszinierte mich aber der Anblick der weißen Tiger sowie der süßen Tigerbabys und die Fütterung der lachenden Hyänen, die sich wie wild auf ihre Mahlzeit stürzten und darum kämpften.         Gleichzeitig hatten wir auf diesem Steg einen hervorragenden Ausblick auf die tolle Landschaft, geprägt von zahlreichen Olivenbäumen. Neben den Dattelpalmen gehören diese Pflanzen zu jenen, die die Landschaft Tunesiens auszeichnen. Ganz gleich, welchen Ausflug wir in Angriff nahmen, überall waren riesige Olivenbaumgruppen zu finden. Und immerzu erzählten uns die Tunesier stolz von dieser am weitesten verbreiteten Kulturpflanze Tunesiens und ihren Früchten, die entweder eingelegt werden oder aus denen ein qualitativ sehr hochwertiges Öl gewonnen wird.   Mein persönliches Highlight war jedoch eine Delfinshow, bei der es anschließend möglich war, gemeinsam mit diesen außergewöhnlichen Tieren zu schwimmen und ihnen hautnah zu begegnen. Da es schon seit Langem mein großer Traum ist, einmal mit Delphinen in der freien See zu schwimmen und mir die Delfine in den kleinen Becken sehr leid taten, entschied ich mich dazu, mir diesen Traum erst einmal lieber beizubehalten und diese Show nicht weiter zu unterstützen. Aber es war dennoch ein sehr schöner Moment einem dieser Tiere so nah kommen zu können.     Straußen- und Kamelfarm Bei der Farm, die wir besuchten, handelte es sich um eine reine Schaufarm, die sich lediglich durch die Besuche der Touristen und durch Spenden finanziert, nicht aber durch das Schlachten der Tiere. Dort angekommen erfolgte ein etwa 20-minütiger Ausritt mit einer Kamelkarawane quer über die Straußenfarm. Leider ist es nicht ganz so einfach gewesen, auf dem holprigen Kamelrücken ein Foto von uns zu schießen. Aber immerhin ist mir dieses Schattenbild gelungen 🙂             Direkt nach unserem Ausritt erhielten wir die Möglichkeit von dem frisch gewonnenen Olivenöl zu kosten und einem Kamel per Mund ein Stück Kaktus zu überreichen. Gesagt, getan… Das Brot mit dem Öl war wirklich sehr frisch, weich und lecker. Also absolut empfehlenswert. Und auch der Kamelkuss war eine Erfahrung wert!         Gleich danach begann die Führung über die Farm, bei der wir einiges über Strauße lernen konnten. Es war schon wirklich erstaunlich zu sehen, wie groß diese Tiere sind und ich fand es auch sehr interessant zu erfahren, dass die Hähne bis zu 250 Zentimeter hoch werden und ein Gewicht bis zu 135 Kilogramm erreichen können, während die Weibchen in der Regel eher 175 bis 190 Zentimeter hoch und 90 bis 110 Kilogramm schwer werden. Außerdem erklärte uns der Reiseleiter, dass die Weibchen ein sehr unscheinbares, bräunliches Gefieder besitzen, während die Hähne durch ihr schwarzes Gefieder sehr schön aus der Masse herausstechen.   Im Anschluss an die Führung zeigte uns der Reiseführer ein paar Straußeneier und erklärte uns, dass diese am Tage von der Henne und bei Nacht vom Hahn bebrütet werden. Außerdem teilte er uns mit, dass diese Eier in der Regel 15-16 cm lang sind und die Schale eine Stärke von über 3 mm hätten. Um zu demonstrieren, wie viel ein solches Ei aushält, stellte er sich auf fünf dieser Eier und alle kamen unbeschadet davon.           Zum Abschluss entdeckten wir noch den direkt am Hotel gelegenen Kletterpark für uns. Es ist der erste Kletterpark in Tunesien und es gibt ihn auch erst seit etwa einem halben Jahr. Da weder mein Mann, noch ich schon einmal eine Erfahrung mit einem solchen Park gemacht hatten, waren wir sehr neugierig darauf und ich persönlich kann Kletterparks nun nur wärmstens weiterempfehlen. Ich muss jedoch gestehen, dass ich bei dem ein oder anderen Pfad bereits an meine Grenze gelangt bin. Aber es war ja auch mein erster Versuch und bestimmt nicht der Letzte 🙂 Leider konnte ich von dem Park selbst keine Fotos schießen, da es mir einfach zu riskant war, meine Kamera mit in den Park zu nehmen. Und im Internet konnte ich lediglich diesen Link entdecken, da der Park einfach noch zu neu zu sein scheint. http://www.holidaycheck.de/reisetipp-Urlaubsbilder+Kletterpark+Jungle+Park+Sousse-ch_ub-zid_143533.html?action=detail&detailPage=4#detailView     Kennt auch ihr das folgende Problem? Ihr lauft am Strand entlang und der kalte Wind pfeift tüchtig um eure Ohren oder ihr seid mit eurem Rad unterwegs und merkt, wie eure Ohren von Minute zu Minute kälter werden und schon leicht vor Kälte anfangen zu schmerzen? Das Problem hatte ich auch immer. Sicherlich hätte ich es ganz einfach mit einem Stirnband oder einer Mütze auf dem Kopf lösen können, aber meiner Meinung nach decken nur wenige Mützen die gesamten Ohren ab und Stirnbänder sind ehrlich gesagt auch noch nie so mein Fall gewesen. Mal abgesehen davon, dass ich, nachdem ich ein solches Stirnband auf dem Kopf hatte, erst einmal wie Strubbeline aussehe, fühle ich mich damit einfach nicht wohl. Zwar könnte ich auch die Kapuze meiner Jacke zur Hilfe nehmen, aber ehrlich gesagt, wird mir dann immer viel zu schnell, viel zu warm auf meinem Drahtesel.         Meine ersten Küstenerfahrungen… Ich erinnere mich nur allzu gut an die jährlichen Herbsturlaube am Meer und daran, dass es meine Eltern schon immer sehr gut mit mir meinten und mich daher mit so richtig schicken, breiten Stirnbändern an der Küste ausrüsteten. Diese waren quasi das i-Tüpfelchen zu der vermutlich viel zu großen winddichten Winterjacke und der winddichten Allwetterhose :b Ich passe in diese Jacke übrigens immernoch ganz knapp rein und dass obwohl ich maximal 10 Jahre alt war, als ich diese von meinen Eltern bekam 🙂 Reine Modeerscheinung? In meiner Schulzeit kamen dann schließlich noch die richtig schicken Ohrenwärmer ins Spiel. Solche gibt es auch heute noch. Es sind jene, die man sich wie einen Haarreif über den Kopf ziehen kann und die ich persönlich ebenfalls recht unangenehm auf meinem Kopf empfand, da der Plastikreif oft sehr steif ist und auf Dauer kein wirklich angenehmes Gefühl auf dem Kopf hinterlässt.   Endlich hab ich meine eierlegende Wollmilchsau gefunden.. Ich suchte also nach einer Lösung, wie ich meine Ohren vor dem Wind und der kalten Luft schützen konnte, ohne dass dieser Schutz besonders auffällig ist. Durch einen blöden Zufall stieß ich vor einigen Jahren auf dieses praktische Produkt: Ear Bag Ohrenwärmer ab 12,95 Euro Diese Ohrenwärmer gibt es in schwarz und mit einem süßen Elchmotiv und sie sind meiner Meinung nach nicht zu toppen. Sie sind ebenso raffiniert wie simpel und liegen sehr schön an den Ohren an. Außerdem kann ich diese problemlos unter meinen Haaren verstecken.         Doch selbst wenn ich einen Zopf trage und diese Ohrenwärmer offensichtlich an meinen Ohren hervorblitzen, fühle ich mich damit pudelwohl. Dass diese Ohrenwärmer nicht nur bei mir gut ankommen, zeigen zahlreiche Bewertungen im Internet und meine Freunde, die sich ebenfalls mit den Ear Bags ausgestattet haben.         Jahr für Jahr aufs Neue Da mich diese Ohrenwärmer gleich auf Anhieb überzeugt haben und ich diese von Mitte Herbst bis Ende der eisigen Winterzeit tragen kann, sind sie die perfekte Lösung für warme Ohren. Und wenn es mal so richtig eisig wird und ich noch einen zusätzlichen Schutz für meinen Kopf benötigen sollte, dann kann ich die Ear Bags problemlos mit jeglichen Mützen und Kapuzen kombinieren, da sie sehr flach sind und unter einer Mütze keineswegs stören. Nicht umsonst kaufe ich sie mir Jahr für Jahr auf’s Neue. Allerdings nicht, weil ich diese aufgetragen habe, sondern weil ich manchmal ein kleiner Schussel bin, der Dinge so gut zur Seite legt, dass er diese nicht findet, wenn er sie benötigt.   Reine Geschmackssache… Natürlich ist es eine reine Geschmackssache, welchen Schutz ihr für eure Ohren als den besten empfindet. Und sicherlich gibt es auch viele unter euch, die die klassischen Stirnbänder gerne tragen und anderen Ohrenwärmern vorziehen. Daher habe ich mich noch einmal in unserem Shop umgesehen und das folgende Stirnband entdeckt.

Redeye Pipolaki – Redeye Brecken für 19,95 Euro

Da dieses Stirnband besonders breit ist und auch der Ohrenbereich sehr groß ist, sollte euren Ohren mit diesem Stirnband so schnell kein Wind und keine Kälte mehr zu nahe kommen.