Raus auf die Straßen und hinein ins bunte Lichtspektakel! Das neue Jahr naht und ihr wisst noch nicht, wo ihr auf dieses Event anstoßen sollt? Aber eines ist sicher: Ihr wollt Silvester im Freien erleben oder eine tolle Aussicht genießen? In dem folgenden Beitrag nenne ich euch deutschlandweite Termine für Silvesterpartys unter freiem Himmel.
 

Foto von silvesterpartys.net

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Berlin: Silvesterparty und Feuerwerk am Brandenburger Tor

Die größte Open-Air-Silvesterparty findet in Berlin statt. Diese Party hat bereits seit 1995 Tradition und die Partymeile erstreckt sich auf etwa zwei Kilometern (vom Brandenburger Tor über die Straße des 17. Juni bis hin zur Siegessäule). Wie auch in den vergangenen Jahren erwarten euch hier zahlreiche Showbühnen, Videoleinwände, Partyzelte und Tanzflächen unter freiem Himmel für einen abwechslungsreichen und unvergesslichen Sprung ins neue Jahr.
Abgerundet wird dieses Event mit einem Countdown zum Jahreswechsel sowie dem farbenfrohen und spektakulären Neujahrsfeuerwerk. Da unsere Hauptstadt an diesem Abend eine Menge zu bieten hat, hier ein Link zu den besten Silvesterpartys in Berlin.
 

Bremen - Umsonst und draußen

In der Hansestadt Bremen zählen der Marktplatz, der Osterdeich und auch das Sielwalleck zu den beliebtesten Silvesterplätzen Bremens. Von hier aus habt ihr den besten Blick auf den bunten Bremer Silvesterhimmel. Aber auch das Theater am Goetheplatz zählt zu den begehrten Treffpunkten für die Silvesternacht.
 

Hier noch einmal alle Plätze auf einen Blick: http://www.stadtkultur.bremen.de/silvester-im-freien-30604627&local_template=01_texte_standard_fce_d
 

Düsseldorf

In Düsseldort erwarten euch auch in diesem Jahr wieder viele große Partys und fantastische Ausblicke auf den bunt erleuchteten Himmel. Sei es Am Burgplatz, direkt in der Altstadt, auf der Oberkasseler Brücke oder auch am Paradiesstrand in romantischer Atmosphäre - an all diesen Orten habt ihr den einen hervorragenden Ausblick. Vor allem die Oberkassler Brücke mit der City-Skyline im Hintergrund ist ein optimaler Platz für Feuerwerksbegeisterte, die das Lichtspiel in Ruhe mit ihrer Familie genießen und dabei nicht in den großen Menschenmassen untergehen möchten.
 

Frankfurt

In Frankfurt gelten insbesondere der Opernplatz, der Eiserner Steg, das Mainufer, die Schweizer Straße, der Diesterwegplatz sowie die Konstablerwache zu den beliebtesten Orten für das bunte Geschehen. An all diesen Orten wird gefeiert und geknallt, was das Zeug hält. Wer es dagegen lieber etwas ruhiger mag, der sollte sich für den Lohrberg oder die Eisenbahn-Brücke zwischen Eyssenstraße und Deutschherrnufer entscheiden. Von hier aus habt ihr einen fantastischen Blick auf die Skyline von Frankfurt und könnt diese ganz in Ruhe genießen.
 

Foto von hamburg.germanblogs.de

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Hamburg

Ganz nach Tradition findet die große Hamburger Open-Air-Party direkt am Hafen statt. Neben einem sensationellen Feuerwerk gibt es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Buden mit Leckereien. Einen der herrlichsten Ausblicke könnt ihr auf der Landungsbrücke genießen. Hier ist natürlich Schnelligkeit gefragt, da die Brücke um 00.00 Uhr heiß begehrt ist! Abgerundet wird dieses Open-Air-Event mit den Signalhörnern sämtlicher Schiffe, die im Hafen liegen. Sollte euch hier zu viel los sein, dann könnte ihr das Feuerwerk aber auch genauso gut vom Antoni Park oder vom Fischmarkt aus betrachten.
 

Hannover

Auch in Hannover gibt es reichlich Aussichtsplätze für die Silvesternacht.  Besonders beliebt sind unter anderem der Lindener Berg, der Maschsee oder auch der Opernplatz. Am lautesten wird es am Opernplatz zugehen, während ihr euch in aller Ruhe direkt am Maschsee von den Spiegelungen des bunten Himmels faszinieren lassen könnt.
 

Foto von litaro.de

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Köln, am Rheinufer

Wer in Köln das Silvesterfeuerwerk im Freien genießen möchte, der sollte den letzten Tag des Jahres nutzen und zum Rheinufer fahren. Da der Andrang für diesen Ort Jahr für Jahr immer größer wird und selbst die Brücken für dieses Event gesperrt werden, kann ich Autofahrern nur raten, ihr Fahrzeug in einiger Entfernung vom Geschehen zu parken oder dieses am besten gleich zu Hause zu lassen.
 

München im Freien genießen

Sei es auf dem Marienplatz, dem Odeonsplatz oder auch direkt vom Olympiaberg aus, München hat eine Menge zu bieten. Hier einige Open-Air Silvester Plätze auf einen Blick.
 

Wilhelmshaven

Hier mein persönlicher Tipp für die Wilhelmshavener: Wart ihr zu Silvester schon einmal auf unserer Kaiser-Wilhelms-Brücke? Sollte das Wetter dieses Jahr stimmen und der Himmel wolkenlos sein, dann kann ich euch die KW-Brücke nur wärmstens empfehlen. Ich war vor ein paar Jahren dort und sehr begeistert von dem bunten Lichtspektakel, das ich von dort oben bestaunen konnte. Auch die Stimmung dort war super.Silvester mal ganz anders...
 

Silvester wie die Wikinger auf Rügen

Auf Rügen im Ostseebad Göhren wird jedes Jahr ein originelles Schauspiel geboten. Wikingerschiffe liefern sich eine Schlacht, während die Besucher dieses Spektakel gemütlich und mit einem großen Metkrug in der Hand genießen können. Den Höhepunkt des Festes stellt das anschließende Seebrücken-Höhenfeuerwerk dar. Doch auch das Zünden eigener Raketen ist am Strand erlaubt.
 

Silvester auf hoher See

Der Bedarf ist groß. Immer mehr Kreuzfahrtschiffe oder Reedereien bieten eine Silvesterfeier auf hoher See oder auch auf dem Wasser eines Flusses an. Was gibt es Schöneres als das Lichterspiel gleich doppelt durch die faszinierenden Spiegelungen im Wasser genießen zu können?

Jahr für Jahr mache ich mich auf die Suche nach DEM Geschenk für meinen Mann. Sei es zu Weihnachten oder auch für seinen Geburtstag. Eins könnt ihr mir glauben, es ist nicht einfach, etwas passendes für ihn zu finden, da er sehr genügsam ist und kaum Wünsche äußert. Dieses Jahr habe ich jedoch genau ins Schwarze getroffen! Mein Mann ist derzeit wieder als Ingenieur auf einem Containerschiff unterwegs und muss sich daher noch eine Weile gedulden bis er seine neue Errungenschaft auspacken kann, aber euch möchte ich diese geniale Stirnlampe gerne schon jetzt präsentieren und euch zeigen, dass sie nicht nur eine tolle Erfindung für die Arbeit ist.   Nao_Stirnlampe_Dori_UnterwegsWarum gerade eine Stirnlampe? Ehrlich gesagt ist es nicht seine erste Stirnlampe. Erst Mitte des letzten Jahres hatte er eine solche Lampe von mir bekommen. Er hatte sich diese bereits einige Wochen zuvor in einem Kaufhaus angeschaut und war überzeugt davon, dass es genau die richtige Wahl für seine Arbeitsbedingungen an Bord sei. Allerdings hielt diese Lampe nicht das, was sie versprach. Schon nach kurzer Zeit, gab sie den Geist auf. Warum? Wieso? Das kann ich nicht sagen, da er die Lampe gleich an Bord ließ. Somit konnten wir sie weder umtauschen, noch genauer inspizieren. Allerdings hat mein Mann die Vermutung, es könne an den hohen Temperaturen in der Maschine gelegen haben.   Alle guten Dinge sind zwei? Zugegeben, die Lampe, die er von mir bekommen hatte, lag eher im unteren Preisniveau und ich hatte beim Kauf nicht auf ihre Temperaturbeständigkeit geachtet. Um dieses Mal auf Nummer sicher zu gehen, fragte ich meine Kollegen um Rat. Sie stellten mir viele Fragen zu dem genauen Einsatzzweck und zeigten mir daraufhin einige interessante Modelle. Eines davon weckte gleich auf Anhieb meine Neugierde: Nao (für 149,95 Euro)   Video_Nao_bei_UnterwegsWarum diese? Das Besondere an dieser Stirnlampe ist die automatische Lichtmengenregulierung. Denn durch das so genannten Reactive Lighting erkennt der Sensor der Nao automatisch, welche Lichtmenge gerade für welche Situation benötigt wird. So verringert sie ihre Leuchtkraft, sobald der Fokus direkt auf einen Gegenstand in unmittelbarer Nähe fällt. Das Praktische an dieser automatischen Erkennung ist, dass die Lampe nicht blendet, sondern lediglich das benötigte Licht für die jeweiligen Rahmenbedingungen spendet. Somit wird mein Mann in Zukunft auch wunderbar in die Ferne sehen und seinen Blickwinkel beliebig ändern können, ohne zuvor an der Lampe herumdrehen zu müssen. Da er als Ingenieur immer alle Hände voll zu tun hat, überzeugte mich diese Eigenschaft gleich auf Anhieb.   Nao_zentrales_Kopfband_UnterwegsWas spricht noch für den Kauf der Nao? Welches Argument mich außerdem von der Qualität der Nao überzeugte, war die hohe Temperaturbeständigkeit bis 50 Grad Celsius. Da mein Mann hauptsächlich in südlichen Ländern unterwegs ist und dort mit sehr hohen Temperaturen im Maschinenraum zu kämpfen hat, passt also auch dieses Detail sehr gut zu seinen täglichen Arbeitsbedingungen. Außerdem ist die Nao mit einem zusätzlichen, zentralen Kopfband ausgestattet. Dieses kann, muss aber nicht, an der Lampe befestigt werden.     Nao_individuell_einstellbar_Unterwegs Sowohl das Stirn- als auch das Kopfband können beliebig der entsprechenden Kopfform angepasst werden. Um das Stirnband meiner Kopfgröße anzupassen, musste ich lediglich an der Weitenregulierung ziehen und diese an der Kordel fixieren.             Nala_mit_LeuchthalsbandAuch für Hundebesitzer eine geniale Erfindung… Doch die Nao ist nicht nur etwas für die Männerwelt. Auch als Hundebesitzer/in erweist sich diese raffinierte Technik als geniale Erfindung. Kommt euch die folgende Situation bekannt vor? Es ist draußen stockdunkel, in der einen Hand die Leine, in der anderen die Taschenlampe. Dann lasst ihr eure Fellnase laufen und seht sie trotz Lichtkegel eurer Lampe kaum. Hm…. Dann der nächste Versuch: Der Hund wird mit einem leuchtenden Halsband ausgestattet, in der einen Hand die Taschenlampe und los geht’s. Das Ergebnis: Das Halsband leuchtet nicht ringsherum und ist euer Hund mal etwas weiter von euch entfernt, dann könnt ihr das Licht kaum wahrnehmen. Daher richtet ihr die Taschenlampe gezielt auf euren Hund und blendet diesen womöglich unangenehm. Und wenn ihr euren Hund wieder an der Leine festgemacht habt und in der anderen Hand die Taschenlampe tragt, fehlt oft noch eine dritte Hand, mit der ihr euren Hund für das tolle Beifuß belohnen könnt. Also noch nicht das Wahre für einen Spaziergang im Dunkeln, oder?   Ein absolutes Allroundtalent für viele Einsatzzwecke Das Schöne an der Nao, ihr könnt sie mittels Petzl-OS-Software individuell konfigurieren, denn sie ist für die unterschiedlichsten Outdoor-Aktivitäten konzipiert. Liebt ihr es Wandern zu gehen? Begeistert euch Trailrunning, Klettern, Biwak oder Skifahren und Inlineskaten und das auch, wenn es dunkel ist? Dann könnt ihr die Nao jederzeit auf die jeweilige Aktivität programmieren. Für jeden Modus sind fünf Leuchtstufen konfigurierbar.   Nao_Petzl_UnterwegsMeine ersten Erfahrungen mit der Nao Nachdem mich die Neugierde gepackt hatte, testete ich die Nao persönlich. Ich konnte es gestern kaum erwarten, dass es endlich dunkel wird und ich mit Nala spazieren gehen kann. Gleich hinter unterem Haus verläuft ein langer dunkler Weg, ohne Beleuchtung. Bisher hatte ich mich morgens und abends immer mit einer Taschenlampe und Nala mit ihrem Leuchthalsband bewaffnet. Nun war die Stirnlampe an der Reihe.       Nao_Petzl_automatische_Regulierung_UnterwegsWährend meines Tests blendete sie im Nahbereich erstaunlich schnell automatisch ab, so dass Nala nicht in ein extrem helles Licht schauen musste. Und das, obwohl ich meinen Blick und somit die Stirnlampe direkt auf sie gerichtet hatte. Gleichzeitig spendete die Nao mir genügend Licht, um den Weg gut und breit auszuleuchten – auch in weiterer Entfernung. Und als Nala auf mein Kommando wieder zu mir kam, hatte ich alle Hände frei, um sie gleich dafür zu belohnen. 🙂 Auch Winnie von Unterwegs aus Höxter ist im Besitz dieser tollen Lampe und hat sie bereits auf Herz und Nieren getestet. Sei es beim Gassi gehen oder auch für’s Joggen. Die Nao hat ihn voll und ganz überzeugt. Ein weiteres Plus, die Nao ist gemäß IPX4 spritzwassergeschützt und kann somit problemlos auch während eines ordentlichen Schauers zum Einsatz kommen.   Nichts ist perfekt…und doch… Es gibt lediglich einen klitzekleinen Nachteil, der sich im Automatikmodus der Nao bemerkbar macht: Wenn etwas Reflektierendes im Weg ist (Straßenlaterne, Hinweisschilder….), reduziert sie sofort die Lichtmenge.  Das kann auf manchen Radwegen unvorteilhaft sein, wenn ihr mal flott unterwegs seid. Denn sie schaltet erst wieder hoch, wenn das Hindernis weg ist. Daher wählt für diesen Zweck am besten gleich den Normalmodus. Das gilt auch für’s nächtliche Inlinern und eben für alles, was mit einer gewissen Geschwindigkeit zu tun hat. Ansonsten kann ich sie für’s Fahrradfahren sowie für’s Inlineskaten wärmstens empfehlen. Ich bin leicht nachtblind und hab im Dunkeln schnell ein Problem damit auf dem Rad trotz eingeschalteter Frontleuchte in die Ferne zu schauen. Mit der Nao funktioniert das wunderbar, da ich diese meinem Blickwinkel genau anpassen kann.   Tipp: Gefällt auch euch diese Lampe und wandert ihr gerne? Dann hier noch ein persönlicher Tipp zum Schluss: Nao_Batterieanzeige_UnterwegsDank der Batterieanzeige, könnt ihr jederzeit ablesen, wie viel Saft noch drauf ist. Obwohl die Nao von Petzl sehr leistungsstark ist und ihr Akku locker acht Stunden in Betrieb sein kann, empfiehlt es sich vorsichtshalber einen Ersatzakku oder wenigstens zwei AAA Batterien parat zu haben.             Stirnlampe_Nao_USB_UnterwegsAnsonsten könnt ihr sie auch jederzeit per USB Adapter im Auto oder zu Hause an eurem Computer aufladen. Und wenn ihr weder ein Auto noch einen Computer in eurer Nähe habt und im Ausland unterwegs seid, bietet sich ein Solarladegerät wie zum Beispiel der Powermonkey Explorer von Powertraveller (für 79,95 Euro) an.         So, das war es auch schon wieder von meiner Seite. Ich wünsche euch ein frohes Fest und ein paar besinnliche Feiertage! Eure Dori von Unterwegs Nasse Wiesen, Schnee und Schneematsch… alles keine Herausforderung für meine neuen wetterfesten Wanderschuhe. Allerdings stieß ich in der vergangenen Woche auf eine Wetterbedingung, die meinen Halt in den Renegade GTX Mid Lady, trotz des guten Profils, an seine Grenzen brachte. Die Rede ist hier von Glatteis.   Das war meine letzte Rutschpartie Nachdem ich zu Hause bereits die ein oder andere Rutschpartie mit meiner Fellnase hinter mich gebracht hatte und sich an immer mehr Stellen immer mehr Schnee zu festem Eis entwickelt hatte, suchte ich nach einer passenden Lösung.   Die optimale Ergänzung Da es auch im vergangenen Jahr sehr rutschig auf den Wegen war, auf denen wir gerne mit unserer Hundetruppe spazieren gehen, hatte ich mich bereits über so genannte Spikes schlau gemacht. Denn nachdem ich böse gestürzt war, wollte ich dieses Jahr kein weiteres Risiko eingehen und dieses mal schlauer sein.   Wovon ist hier die Rede? Nachdem ich mir Rat bei meinen Kollegen geholt hatte, entschied ich mich schließlich für die Maxi Schuhkralle (für 19,95 Euro) von Ottinger. Hierbei handelt es sich um eine mit Stahlstiften besetzte Gummisohle. Diese ist dauerelastisch und somit sowohl für Herren- als auch Damenschuhe (ohne Absatz) von Größe 38 bis 46 geeignet. Das Praktische an den Spikes: sie bohren sich direkt ins Eis und bieten euch daher einen griffigen und sehr sicheren Halt.   So praktisch und leicht verstaubar Da Eisregen sowie Glatteis in der Regel sehr überraschend kommen, ist es umso praktischer, dass diese Spikes nicht nur für eine große Spannbreite von Schuhgrößen geeignet sind, sondern dass ich diese noch dazu problemlos in meiner Tasche verstauen und immer bei mir tragen kann. Und sollten meine Stahlspitzen irgendwann einmal abgenutzt sein, dann hol ich einfach die mitgelieferten Ersatzspikes aus meinem Schrank. Der Praxistest Die Gummisohlen konnte ich mittels einer Greiflasche sehr schnell und einfach fest über meine Schuhsohle und mich auf’s Eis begeben. Leider war ich am Wochenende alleine unterwegs und hatte daher nicht die Möglichkeit, meine erste Erfahrung mit den Spikes von jemandem festhalten zu lassen. Jedoch hatte ich immerhin mein Handy dabei und habe für euch ein paar Schnappschüsse von den Straßenverhältnissen schießen können. Mir war anfangs schon etwas mulmig, als ich mich auf die etwa 2 cm dicke Eisschicht begab. Allerdings spürte ich gleich, wie die Stahlstifte in das Eis griffen und mir blitzschnell einen sicheren Halt gaben. Während ich zuvor ohne die Spikes nur ganz langsam und vorsichtig einen Minischritt nach dem anderen gewagt hatte, konnte ich nun sicher über die Eisbahn laufen. Im Laufe meines Spaziergang vergaß ich sogar zwischenzeitlich, dass ich auf einer Eisfläche lief.   Da mich die Spikes gleich auf Anhieb überzeugt haben, kann ich euch die Anschaffung dieser praktischen Begleiter für derartig zugefrorene Wege nur wärmstens ans Herz legen. Seit dem 07.12.2012 findet ihr die frisch gedruckte Winterausgabe des beliebten Skandinavien-Magazins im Handel. Um euch schon einmal einen kurzen Einblick in diese verschaffen zu können, möchten wir euch den folgenden Artikel nicht vorenthalten. Wenn Euch gefällt, was ihr hier lest, könnt ihr das Magazin auf der NORR Homepage abonnieren. Unter anderem gibt es einen 20 Euro Einkaufsgutschein von Unterwegs als Prämie für ein Jahresabonnement.   Skigebiet im Miniformat Eine knappe Stunde von Jönköping entfernt liegt der kleine Ort Hestra – Schwedens südlichstes Skigebiet, das bereits in den 30er Jahren als das »Åre von Småland« bezeichnet wurde. Text: Gabriel Arthur   Foto: Henrik Witt   Eigentlich wollte ich von Stockholm mit dem Zug nach Hestra fahren, mit Umsteigen in Avesta. Das wäre etwas umweltfreundlicher, als die ganze Strecke mit dem Auto nach Süden zu fahren. Doch darauf lief es leider hinaus.   Auch aus historischer Perspektive wäre der Zug die bessere Wahl  gewesen, da die Geschichte des Skisports in Hestra eng mit der Eisenbahn verknüpft ist. In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts steckte der alpine Skisport, den man aus den Alpen importiert hatte, in Schweden noch in den Kinderschuhen. Die Bahn wollte von Göteborg aus Skireisen mit dem Zug anbieten und inspizierte daraufhin die Berge entlang der Bahnstrecke in Småland. In Hestra wurde die Bahn fündig und der nahe 307 Meter hohe Isaberg wurde zum Skiberg erklärt. Auf dem Berg befand sich ein Aussichtsturm (der auch heute noch dort steht) und das Gelände war verhältnismäßig steil. Die Einwohner von Hestra waren Feuer und Flamme. Und so kam es, dass auf dem Isaberg 1938 eine der ersten Skipisten Schwedens eingeweiht wurde. Es dauerte nicht lange, und die Presse begann, Reportagen über das »Åre von Småland« zu schreiben. Die Berge von Åre in der Region Jämtland sind und waren das größte Skigebiet in Schweden.   Heute leisten der alten Piste neun weitere Abfahrten Gesellschaft, außerdem gibt es sowohl Schlepp- und Sessellifte, ein Restaurant, einen Skiverleih und alles, was ein kleines Miniskigebiet so braucht. Dass Hestra ein vergleichsweise kleines Gebiet ist, scheint jedoch kein Hindernis zu sein. Jährlich kommen zehntausende Gäste in der Wintersaison auf den Isaberg, vor allem aus Kopenhagen, das nur ein paar Autostunden weiter südwestlich liegt. Und trotz der südlichen Lage gehört Hestra zu den 15 größten Skigebieten in Schweden. An einem kalten und verschneiten Freitag kommen wir in Hestra an – ich, meine zwei Töchter, meine Eltern und mein Bruder mit seiner Freundin. Wir checken im einzigen Hotel des Ortes ein, dem charmanten und gut gepflegtem »Hestraviken«. Wir sind in der Minderheit, beim Frühstück wird überwiegend Dänisch im Speisesaal gesprochen. Unser Skiurlaub könnte genauso gut im schwedischen Fjäll stattfinden. Bis auf die Höhe der Berge kann Hestra auch mit den großen Orten im Norden mithalten. Hier gibt es alles, was man sonst im Skiurlaub erwartet: schneebedeckte Tannen, schöne Abfahrten auf dem Isaberg, Langlauf am See, Waffeln mit Sahne und Marmelade und eine heiße Sauna.   Für eine Familie mit Kindern und/oder Skianfängern ist das Gelände ideal. Wer vor allem die Ruhe sucht und den Duft von Tannenholz genießen will, ist hier genau richtig. Der beste Platz für Naturliebhaber liegt einige Kilometer nördlich von Hestra: das weitläufige Sumpfgebiet Komosse. Dort fahren wir auf Langlaufskiern in gemütlichem Tempo zu einem kleinen Wäldchen, wo es eine Windschutzhütte und eine Feuerstelle gibt. Wir machen Feuer und trinken Kaffee – mitten in der småländischen Natur.     HESTRA Das kleine Dorf Hestra liegt im småländischen Hochland, eine knappe Autostunde von Jönköping entfernt. Hier befindet sich auch der Isaberg mit einigen Abfahrten sowie ein Netz an gespurten Loipen. Auch Skiwandern ist möglich. Das Hotel Hestraviken ist klein, aber gemütlich. Auch ein Hüttendorf ist vorhanden. isaberg.com   Mann, mann, mann.. wie oft habe ich mich schon für den falschen Winterschuh entschieden und wie oft habe ich mich über mich selbst geärgert, dass ich dafür nicht doch etwas tiefer in die Tasche gegriffen habe! Aber dieses Jahr war ich endlich mal schlauer und habe mich fachmännisch bei Unterwegs in Wilhelmshaven beraten lassen. Was dabei rausgekommen ist, erfahrt ihr hier. Viel Spaß beim Lesen!   Warum die alten Schuhe einfach nicht genug waren? Meine alten Schuhe hielten meinen bisherigen Ansprüchen eine Weile stand. Allerdings muss ich gestehen, dass diese nicht gerade groß waren. Denn bis zu der Anschaffung unserer Fellnase hatte ich mich im Winter nur selten länger als eine halbe Stunde zu Fuß auf den Weg gemacht. Ich ging weder spazieren, noch hielt ich mich an Orten auf, an denen zuvor noch kein Schnee geräumt wurde. Und erst recht lief ich nicht über nasse Wiesen, sondern nutze immer nur die Gehwege oder warf mich auf meinen Drahtesel.           Alles ändert sich… Aber seitdem wir unser Hundchen haben, hat sich zum Glück so einiges geändert. Sei es im Sommer oder auch im tiefsten Winter. Ganz gleich, ob es draußen trocken ist oder ein Monsun ausbricht, Nala will raus und ich somit auch 🙂           Und weil ich die Kleine so sehr in mein Herz geschlossen habe und ihr ein schönes Hundeleben ermöglichen möchte, laufe ich mit ihr und weiteren Hundebesitzern nicht nur auf langweiligen Gehwegen, sondern über Feld und Wiesen. Und dort ist der Boden selten fest und trocken. Besonders gerne laufen wir über den Deich hinweg auf eine schöne große Wiesenfläche direkt an einem kleinen Fluss gelegen. Dort ist der Boden, gerade im Herbst, besonders schön feucht.  Im Herbst konnte ich mich bisher jedoch bestens mit ein paar Gummistiefeln behelfen.   Sind Gummistiefel die Lösung? Solange die Temperaturen noch mild sind, sind Gummistiefel zwar eine gute Lösung, aber seid ihr auch schon einmal bei kühlen Temperaturen mit euren Gummistiefeln durch nasse Wiese gelaufen? Falls nein, ich kann euch nur davon abraten! Und selbst meine günstigen gefütterten Gummistiefel sind keine Lösung für einen längeren Winterspaziergang durch nasse Wiese und Schneematsch, da auch hier eisig kalte Füße das Ergebnis sind. Glaubt mir, ich hab schon einige Schuhe durch! Wir haben unsere Nala bereits seit knapp drei Jahren und Jahr für Jahr ging ich bisher erneut auf die Suche nach dem richtigen Schuhwerk. Meine Anforderungen daran:
  • bequem
  • robust
  • wasserabweisend oder sogar wasserdicht?
  • atmungsaktiv
  • ein griffiges Profil
  Robust, atmungsaktiv, wasserabweisend oder besser wasserdicht??? Ich will ehrlich zu euch sein, auch bei Unterwegs habe meine neue Errungenschaft nicht auf Anhieb gefunden. Ich habe den Kollegen zunächst mitgeteilt, was genau ich suche und für welchen Zweck ich einen robusten Schuh benötige. Bevor ich den ersten Schuh probierte, erklärte mir Jan zunächst die Unterschiede zwischen Schuhen mit Membrantechnologie und Lederschuhen. Nachdem Jan mir viele, viele Fragen zu meinen Füßen gestellt hatte, ging Jan er die Suche und griff gezielt in die Schuhregale. Zunächst suchten wir gemeinsam nach einer optimalen Passform für meine Füße. Um diese herauszufinden, probierte ich die unterschiedlichsten Schuhe an. Am besten gefiel mir ein hoch geschnittener Volllederschuh von Hanwag. Dieser saß gleich auf Anhieb und fühlte sich an wie eine zweite Haut an meinem Fuß. Außerdem merkte ich gleich, dass ich darin einen mir bis dahin unbekannten guten Halt hatte. Als ich Jan darauf ansprach erklärte er mir, dass meine Sprunggelenke ohne den richtigen Halt dazu neigen, nach innen fallen. Nachdem ich Jan mitteilte, dass mir diese Passform bisher mit Abstand am besten gefalle, bat er mich darum, alle weiteren Modelle, die er mir gab, vom Sitz her mit diesem Volllederschuh zu vergleichen. Aber keine Chance! Der Canyon II von Hanwag war es einfach! Doch gerade als ich dachte, ich hätte ihn gefunden, wies mich Jan erneut auf die Unterschiede von Leder und Membranen hin:    

                                                                Leder                         vs.                    Membran

Wasserdichtigkeit Begrenzt durch Wachs verlängerbar 100% dicht
Schuhklima/ Atmungsaktivität Angenehmes Klima, durch Socken regulierbar Je nach Außentemperatur angenehm bis schwitzig.*
Pflege Am besten mit Schuhwachs, damit das Leder weich und geschmeidig bleibt. Am besten mit entsprechenden Pflegeprodukten, damit die Poren nicht verkleben und die Atmungsaktivität noch mehr herabgesetzt wird.
Anwendungsgebiete / Klima Trockene und warme Gebiete, Sommer Nasse und kalte Gebiete, Flussdurchquerungen, Schnee, Herbst, Winter
* Die sogenannte Atmungsaktivität bei wasserdichten Schuhen funktioniert nur in einem bestimmten Bereich. Die Außentemperatur darf nicht höher sein als die Temperatur im Schuh. Hinzu kommt, dass alle atmungsaktiven Folien und Membranen in einem bestimmten Zeitraum nur eine begrenzte Menge an Feuchtigkeit diffundieren lassen können.     Die Qual der Wahl So gern ich diesen Schuh auch gleich mitgenommen hätte, ich wusste nun, dass er für meine Hunderunde nicht 100%ig geeignet war. Da es bei uns immer unsicher ist, ob wir über die Wiese laufen oder einen trockenen Weg entlang laufen wollen, kam der Volllederschuh leider nicht für mich in Frage. Jan erklärte mir nämlich, dass dem Lederschuh zwar keine Fütze entwas anhaben könne, die nasse Wiese jedoch schon. Denn früher oder später könne Feuchtigkeit durch die Lauffalte (etwa der Bereich auf Höhe meiner Zehen) dringen und das Ergebnis wäre dann ein nasser Vorfuß.     Die wasserdichte Lösung? Also ging die Suche weiter. Dieses Mal reichte mir Jan einen wasserdichten Schuh nach dem anderen. Leider saß keiner von diesen so gut wie der tolle Volllederschuh. Aber dann, als ich kurz davor waren, die Suche zu beenden, zog Jan noch einen weiteren Schuh aus dem Regal, den Renegade GTX Mid Lady (für 169,95 Euro) der Firma Lowa. Dieser Schuh sitzt nicht nur wie angegossen, er ist noch dazu mit einer wasserdichten und atmungsaktiven Gore Membran ausgestattet. Und ganz gleich, ob ich mit diesem durch eine Pfütze oder auch über nasse Felder und Wiesen laufe, meine Füße bleiben trocken. Ein weiteres Kaufargument war für mich das griffige Profil dieses Schuhs. Nachdem ich mich im vergangenen Jahr ordentlich auf die Backen gelegt hatte und mein Steiß noch heute davon zehrt, weiß ich ein solches Profil nun umso mehr zu schätzen. Weder meine alten Winterschuhe, noch meine Gummistiefel gaben mir den Halt, nach dem ich bis vor Kurzem gesucht hatte. Welcher Schuh für euch der Richtige ist, das hängt natürlich immer ganz davon ab, wann und wo ihr diesen benötigt. Solltet ihr auf der Suche nach einem robusten und wetterbeständigen Schuh sein, den ihr fast täglich tragen könnt und der euch noch dazu ein tolles Klima bietet, kann ich euch einen Volllederschuh nur wärmstens empfehlen! Weitere Tipps findet ihr übrigens unter dem folgenden Link. http://www.unterwegs.biz/tips-und-tricks_schuhe.html         Für meine alten Schuhe habe ich übrigens auch einen geeigneten Platz gefunden 😉   In dem folgenden Beitrag möchte ich euch die liebsten Kleidungsstücke meiner Kollegin Moni vorstellen – ihre Westen. Wie sie diese tolle Bekleidungsschicht für sich entdeckt hat und weshalb sie immer eine ihrer Westen bei sich trägt, erfahrt ihr hier. Über Moni Moni gehört seit etwa zwei Jahren zu unserem Team. Sie ist ein absolutes Allround Talent und hat in unserem Shop schon überall ordentlich mit angepackt. Zwar ist sie keine leidenschaftliche Sportlerin, aber sie fährt sehr gerne mit ihrem Drahtesel durch die Gegend und liebt es einfach draußen zu sein. Und spätestens in ihrer Urlaubszeit entpuppt sie sich als großer Outdoorfan und genießt es durch die verschiedenen Landschaften zu wandern. Wie Moni zu ihrer ersten Weste kam Sowohl auf dem Rad als auch während einer Runde auf ihren Inline Skates kann es schon mal recht frisch um die Hüfte herum werden. Vor allem im Lendenbereich merkte Moni immer wieder, dass sie sich hier gerne noch einen weiteren Schutz vor der Kälte unter ihrer Jacke wünschte. Sowohl im Sommer als auch im Winter kann es hier an der Küste draußen schon ganz schön ungemütlich werden. Daher suchte Moni immer wieder nach einer flexibel einsetzbaren Bekleidungsschicht und stieß schließlich auf unsere Westen. Was sollte eine Weste für Moni mit sich bringen? Da Moni auf der Suche nach einer flexiblen Lösung war, kam ihr schließlich die Idee eine Weste auszuprobieren. Das Schöne daran, sie kann eine Weste so ziemlich mit jedem Kleidungsstück kombinieren. Sei es mit einer Jacke, einem Pullover, einem Longsleeve oder auch einfach nur einem T-Shirt darunter. Außerdem suchte sie nach einer körpernah geschnittenen Weste mit einer verlängerten Rückenpartie.   Moni’s persönlicher Favorit in ihrem Kleiderschrank Im Laufe der Zeit stieß Moni schließlich auf ihre geliebte GT260 Quantum Vest Women (für 119,95 Euro) von Icebreaker. Bei diesem Modell handelt es sich um eine sportlich und sehr figurnah geschnittene Weste aus einem pfiffigen Mix aus Merinowolle und einem Schuss (3%) Elasthan. Da Moni ohnehin schon seit Langem ein großer Fan von Merinowolle ist, kam ihr diese West also sehr gelegen. Vor allem der sportliche Stehkragen und die flach verarbeiteten Nähte überzeugten sie gleich auf Anhieb.       Verlängerte Rückenpartie Dank der verlängerten Rückenpartie und der natürlichen Stretcheigenschaft der Marinowolle sitzt diese Weste wie angegossen und liegt selbst im Lendenbereich schön an. Kein einengendes Gefühl, kein nerviges Verrutschen. Sei es auf dem Rad oder auch während eines ausgiebigen Spazierganges, Moni fühlt sich mit ihrer Weste überall pudelwohl und genießt die zusätzliche Wärme im Rücken. Und obwohl sie schnell zum Frieren neigt, genügen ihr – selbst bei kühlen Temperaturen –  eine leichte Softshelljacke oder auch eine leichte, wattierte Jacke, die sie dann mit ihrer Weste kombiniert.   So flexibel einsetzbar… Nachdem sich Moni in ihre erste  Funktionsweste verliebt hatte, suchte sie nach weiteren solcher praktischen Begleiter. Sowohl zu Hause, im Büro als auch im Urlaub kann sie sich ihre Westen heute gar nicht mehr weg denken. Mal kombiniert sie ihre dünne 260er Icebreaker Weste mit einer dünnen Merinojacke und mal auch nur mit einem T-Shirt darunter – je nach Jahreszeit und Stimmungslage. Außerdem hält sie Westen im Büro für absolut goldwert, da der Körper durch das bloße Sitzen vor dem Computer schon schnell mal auskühlen kann.   “Westen sind eine leistungsstarke Bekleidungsschicht, die ich einfach nicht mehr missen möchte!” (Moni von Unterwegs)       Und wenn es draußen so richtig kalt wird, dann holt sie ihre wattierte Weste aus ihrem Schrank. So wie heute, nachdem hier der erste Schnee gefallen ist.           Absolut pflegeleicht Moni ist jedoch nicht nur von ihren Westen überzeugt, weil sie praktisch und flexibel einsetzbar sind, sondern auch weil sie sehr pflegeleicht sind. Sowohl ihre Westen aus Merinowolle als auch ihre wattierte Weste kann sie problemlos in die Waschmaschine schmeißen. Bei ihrem Kauf legte sie vor allem Wert darauf, dass die Westen nicht nur kuschelig weich und körpernah geschnitten sind, sondern auch, dass diese nach einem Waschgang in der Maschine im Nu wieder für ihren nächsten Einsatz bereit sind. Rundum also eine tolle Erfindung und genau das Richtige für Moni!