Seit über 25 Jahren überzeugt Unterwegs durch Fachkompetenz, ein breites Sortiment und seinen kundenfreundlichen Service und dennoch war unser Geschäftsführer, Christoph Ganß, sehr überrascht, als er von seiner Einladung zur 11. Unternehmer Gala der Region erfuhr. In dem folgenden Beitrag erfahrt ihr mehr über die Ehrung von Christoph und die Erfolgsgeschichte der Unterwegs-Gruppe.   WHV_Rheinstraße 1987_Unterwegs Unterwegs_1987-03 - Flyer     Wie alles begann… Christoph hatte schon sehr früh den Traum, ein eigenes Geschäft zu führen. Allerdings war ihm damals nicht bewusst, dass er im Alter von gerade einmal 22 Jahren mit seinem ersten Fachgeschäft für Outdoor- und Motorradzubehör den Grundstein des Fundaments für eine Gruppe von acht eigenen Filialen und 5 Franchisern legen würde. Mit einer Verkaufsfläche von gerade einmal 80 Quadratmetern eröffnete er 1987 das erste Unterwegs Geschäft in der Rheinstraße (Südstadt in Wilhelmshaven). Da sich das erste Geschäft in der Nebenlage Wilhelmshavens befand und es dort mit Kundschaft eher rar aussah, fasste Christoph den Entschluss einen neuen Standort zu suchen.   WHV Gökerstraße 1992-10_Unterwegs 1992 erfolgte schließlich die Neueröffnung und eine damit verbundene Vergrößerung der Verkaufsfläche in der Gökerstraße in Wilhelmshaven.   Wer nicht wagt, der nicht gewinnt Das dachte sich auch Christoph. Mit viel kaufmännischem Geschick und einem guten Gespür für die Outdoor-Branche, fasste Christoph 1997 den Entschluss, einen weiteren Umzug und einer erneute Erweiterung der Verkaufsfläche auf 240 Quadratmeter zu wagen. Dies war jedoch nicht nur ein räumlicher Umzug. Christoph entschloss sich dazu, es zu wagen, die finanzielle Komfortzone für den nächsten Schritt zu verlassen und in die Wilhelmshavener Nordseepassage zu ziehen. “Ein Wagnis. Das Dreifache an Miete. Da hab ich anfangs schon geschluckt.” (Christoph Ganß)   Diesen Schritt hat er bis heute jedoch keinesfalls bereut. Von Jahr zu Jahr wuchsen nicht nur die Verkaufszahlen. Es folgte ein neuer Standort nach dem nächsten: April 1999                     Eröffnung der Filiale in Oldenburg (300 Quadratmeter), Fußgängerzone März 2001                     Eröffnung der ersten Filiale in Bremen (400 Quadratmeter), Fußgängerzone September 2002        Eröffnung der Filiale in Münster (550 Quadratmeter), Innenstadt Februar 2007              Eröffnung des Outlets in Bremen (140 Quadratmeter), Innenstadt April 2007                    Eröffnung von Unterwegs Orange in Bremen (280 Quadratmeter), Fußgängerzone Juni 2010                      Eröffnung der Filiale in Jever (150 Quadratmeter), Fußgängerzone September 2010         Umzug und Erweiterung der Verkaufsfläche in Oldenburg (800 Quadratmeter), Fußgängerzone November 2010          Eröffnung des Outlets in Oldenburg (150 Quadratmeter), Fußgängerzone März 2012                    Umbau / Modernisierung der Filiale in Münster (580 Quadratmeter), Innenstadt Außerdem gibt es mittlerweile drei Franchiser und zwei Vertriebspartner in Bielefeld, Celle, Kiel, Flensburg und Höxter.   Unterwegs_Wilhelmshaven_MitUnterwegs heute Heute erfreut sich unsere Gruppe über 13 Outdoorfachgeschäfte mit 150 Mitarbeitern als einer der führenden Anbieter in der Outdoorbranche. Bielefeld, Bremen (Fachgeschäft, Orange und Outlet), Flensburg, Höxter, Kiel, Münster, Oldenburg (Outlet und Fachgeschäft), und Wilhelmshaven sind die derzeitigen Standorte. Ab Ende August dieses Jahres wird auch Erfurt zu der Standortliste der Gruppe gehören. Außerdem rief Christoph 2003 den Onlineshop www.unterwegs.biz ins Leben. Mit täglichen 12.000 Besuchern erfreut sich auch diese Geschäftsidee einer steigenden Beliebtheit unter den Kunden und führte bereits acht Jahre später dazu, dass wir jährlich 100.000 Pakete an euch versenden dürfen. Während die ersten Online-Bestellungen noch direkt von der Wilhelmshavener Filiale aus zu unseren ersten Kunden gelangten, werden diese heute von unserem modernen Bürogebäude mit einer Lagerfläche von über 2000 Quadratmetern und gemütlichen, Licht durchfluteten Großraumbüros zu euch geschickt. Auch der Umzug in das neue Gebäude war ein entscheidender Schritt für die Unterwegs Gruppe. Mehr über unser Lager erfahrt ihr übrigens hier.   Unterwegs_Unternehmer_des_JDieser Erfolg wurde am vergangenen Samstag gewürdigt Eine 10-köpfige Jury mit dem AWV (Allgemeiner Wirtschaftsverband Wilhelmshaven) als Partner traf die Auswahl bereits im Sommer letzten Jahres. Gemeinsam mit dem Schützenhof in Jever und der tbd (technische Bau Dienstleistungen GmbH & Co KG Friedeburg) wurde Christoph am vergangenen Samstag, den 26.01.2013 auf die Bühne gebeten, um seinen Preis entgegen zu nehmen. Obwohl es Christoph und seine Frau, Martina, am liebsten sportlich und bequem mögen, schmissen sie sich für diese besondere Veranstaltung extra in Schale. Mit Fliege und feinem Zwirn nahm Christoph den Preis ohne viele Worte und mit einem Strahlen im Gesicht entgegen. Er bedankte sich dabei mit den folgenden Worten: “Ich bin einfach nur zufrieden.”   BroetchenBlitz_WHV Fruehstueck Bremen(3) Und auch wir durften heute mit unserem Chef feiern… Zur Feier dieses besonderen Ereignisses, lud Christoph heute sein gesamtes Team zu einem gemeinsamen Frühstück in gemütlicher Runde ein. So konnten heute all unsere Kollegen in jeder einzelnen unserer Filialen gestärkt in den Tag starten. Bei uns gab es Kaffee, Tee, liebevoll frisch belegte Brötchen vom Brötchen-Blitz und viele süße Leckereien. Christoph eröffnete unsere Frühstücksrunde mit dem Dank für eine gute Zusammenarbeit und den folgenden Worten: “Es ist kein Unternehmerpreis, sondern ein Unternehmenspreis. Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter. Also lasst es euch schmecken!   So könnte gerne jeder Tag beginnen 🙂 Bis zum nächsten Mal Eure Dori von Unterwegs       Hier noch einmal alle Bilder auf einen Blick [nggallery id=5]      

Nachdem uns nun doch noch winterliche Temperaturen eingeholt haben, stellte ich mir die Frage: "Was nützt eine kuschelige und zugleich absolut wasserdichte Jacke, wenn ihr Material so beschaffen ist, dass es keine Feuchtigkeit nach außen transportiert?" Das Thema "Atmungsaktivität" hatte ich bereits im letzten Beitrag kurz angesprochen. Was es genau damit auf sich hat, erfahrt ihr in dem folgenden Blogbeitrag.
 

Ein Problem, das sicher vielen von euch bekannt vorkommt...

Sicher kennt ihr das auch nur allzu gut, ihr sitzt auf dem Rad, radelt was das Zeug hält und geratet dabei ins Schwitzen. In der Vergangenheit kam es bei mir nicht selten vor, dass sich unter meiner alten Jacke schnell Wärme und Feuchtigkeit stauten. Auch euch ist sicher dieser nasskalte Film auf der Innenseite eurer Jacken bekannt, oder?
 

Die Lösung?

Seit Jahren ist Atmungsaktivität ein großes Thema in der Outdoorbranche. Nicht umsonst entwickeln die Hersteller ihre Produkte in Punkto Atmungsaktivität immer weiter. Daher ist es nicht verwunderlich, dass nicht nur erfahrene Outdoorfans immer häufiger zu den Allroundern unter den Outdoorjacken greifen. Sei es eine wasserabweisende Softshelljacke oder auch eine hoch atmungsaktive Hardshelljacke. Im Folgenden noch einmal alle Infos auf einen Blick:
 

Hardshell

  • wasserdicht
  • atmungsaktiv
  • winddicht
  • robust

Softshell

  • wasserabweisend
  • atmungsaktiv
  • windabweisend/winddicht (mit Membran)
  • robust & elastisch

Wie ihr seht, unterscheiden sich diese beiden Jackenvarianten vor allem durch ihre Resistenz gegenüber Wasser und ihre unterschiedliche Elastizität. Jedoch gibt es auch Softshell-Membranen, die sowohl Wind als auch Wasser zuverlässig draußen halten und zudem über eine gute Atmungsaktivität verfügen.
 

Die Auswahl ist enorm

Unsere Ansprüche an Outdoor Jacken sind hoch: Sie sollten Wind und Regen trotzen, möglichst leicht sein und uns viel Bewegungsfreiheit ermöglichen. Sie sollten sie außerdem aus einem robusten Material bestehen. Die Auswahl ist enorm und ebenso die unterschiedlichen Materialien, Verarbeitungen und Zusammensetzungen von Laminaten. Eine Jacke kann zum einen aus unterschiedlichen Laminaten bestehen oder mit einer speziellen, wasserdichten Beschichtung versehen sein. Es gibt sowohl 2-lagige, 2,5-lagige als auch 3-lagige Laminate (siehe „Softshell, Hardshell, Corkshell – Wer blickt da noch durch?“).
 

Bilder statt Worte

Wetterschutz ist eine der wichtigsten Funktionen von Outdoor Bekleidung. Um euch zu zeigen, wie Wassertropfen von einer gut imprägnierten, wasserdichten Jacke abperlen, habe ich einfach mal etwas Wasser auf meinen Mantel gegossen. Die Tropfen tanzten regelrecht auf dem Material. Als ich die Jacke bewegte, rollten sie hin und her und schließlich auf den Boden. Auf diesem Foto ist daher sehr schön zu sehen, dass die Tropfen keine Chance haben, in das Material einzudringen. Eben dieses Zusammenspiel aus der Imprägnierung des Oberstoffes und der Membran ist entscheidend für die Atmungsaktivität einer Jacke. Die Imprägnierung verhindert, dass sich das Obermaterial mit Wasser vollsaugt und dadurch der Wasserdampftransport von innen nach außen verlangsamt wird. Daher solltet ihr die Imprägnierung eurer Jacken und Hosen regelmäßig auffrischen.
 

Was ist eine Membran?

Eine Membran kann eine mikroporöse Struktur besitzen, durch die Schweiß in seiner reinsten Form (Wasserdampf) nach außen dringen kann. Regentropfen haben jedoch keine Chance durch dieses Material hindurch zu gelangen.
 

Es gibt auch porenlose Membranen. Hier absorbiert das hydrophile (wasseranziehende) Membranmaterial den Wasserdampf und gibt ihn an der Außenseite wieder ab. Auch das funktioniert wie bei mikroporösen Membranen nach dem Prinzip des Partialdruckgefälles.
 

Der Wasserdampftransport von innen nach außen ist bekannt als Atmungsaktivität.
 

Was bedeutet Atmungsaktivität?

Atmungsaktivität, oder besser „Wasserdampfdurchlässigkeit“ beschreibt, inwiefern und in welchem Umfang der Wasserdampf von der Innenseite eurer Jacke nach außen gelangt. Je höher die Dampfdurchlässigkeit, desto angenehmer ist das Klima in der Jacke.
 

So wird sie gemessen...

Angegeben wird diese Eigenschaft in g/m²/24h. Er gibt an, welche Menge Wasserdampf innerhalb von 24 Stunden durch einen Quadratmeter Membranfläche dringt. Je höher der MVTR Wert, desto besser die Atmungsaktivität. Dabei gilt eine Membran ab 10.000 g/m²/24h als sehr atmungsaktiv.
 

Weiter geht’s...

Doch nicht alle Hersteller geben den MVTR Wert an. Darüber hinaus gibt es noch den RET Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer). Anders als der MVTR Wert bestimmt dieser den Widerstand, den ein textiler Stoff dem Wasserdampf entgegensetzt. Kurz: je niedriger dieser Wert, desto höher ist die Atmungsaktivität des Materials. Zum Abschluss eine kurze Übersicht über die gängige Einstufung:

  • RET-Wert 0 - 6: sehr gute Wasserdampfdurchlässigkeit
  • RET-Wert 6 - 13: gute Wasserdampfdurchlässigkeit
  • RET-Wert 13 - 20: zufriedenstellende Wasserdampfdurchlässigkeit
  • RET-Wert 20 +: unbefriedigende Wasserdampfdurchlässigkeit

 

Die Qual der Wahl

Die Entscheidung, welche Jacke oder Hose für euch die richtige ist, kann ich euch leider nicht abnehmen. Entscheidend ist immer der jeweilige Einsatzzweck, für die ihr die Outdoorbekleidung benötigt. Macht euch am besten eine Liste mit Punkten, die euch wichtig sind, und wenn ihr euch nicht sicher seid, dann geht diese Liste anschließend mit einem Fachmann durch, am besten in einem unserer Fachgeschäfte.
 

Bis zum nächsten Mal
Eure Dori von Unterwegs

Pflege_von_Funktionsbekleidung_UnterwegsDa draußen derzeit eher milde als winterliche Temperaturen herrschen, habe ich mich dazu entschlossen, meinen Winter- , Woll- und Fleecejacken einen Waschgang zu verpassen und diese wieder einsatzbereit für die nächsten Minusgrade zu machen. Wie auch ihr eurer Funktionsbekleidung etwas Gutes tun könnt, erfahrt in diesem Beitrag.           Allgemeine Infos zur Pflege von Funktionsbekleidung Beim Kauf von Funktionskleidung erwarten wir folgende Eigenschaften:
  • strapazierfähig
  • wasserabweisend oder
  • wasserdicht nach DIN EN 20811 (http://de.wikipedia.org/wiki/Wassers%C3%A4ule)
  • winddicht
  • verschweißte Nähte
All dies sind Eigenschaften, die Funktionsmaterialien ausmachen. Doch selbst eine hochwertige Outdoorjacke erbringt ohne eine regelmäßige Pflege auf Dauer nicht mehr ihre Leistung.   Woran liegt das? Dass euch zum Beispiel das Klima in einer wasserdichten und zugleich hoch atmungsaktiven Jacke nach einiger Zeit nicht mehr so angenehm erscheint, wie es zuvor noch der Fall war, erklärt sich beispielsweise wie folgt:   Gore-Tex_Membrane_UnterwegsWasserdampfdurchlässigkeit Hochwertige wasserdichte Jacken sind mit einer speziellen Beschichtung oder auch mit einer Membran versehen. Eine Membran ist so aufgebaut, dass Schweiß in seiner reinsten Form (Wasserdampf) durch die feinen Poren nach außen transportiert wird, Regentropfen jedoch nicht eindringen können. Diese Eigenschaft von Funktionsbekleidung ist bekannt als Atmungsaktivität. Genauer ist jedoch die Bezeichnung „Wasserdampfdurchlässigkeit“. Diese wird in  g/m²/24h gemessen. Da unsere Haut permanent Wasserdampf abgibt und dieser salzhaltig ist, setzen sich durch das regelmäßige Tragen Salzkristalle auf die Poren, ebenso wie Schmutz und Staub, und verstopfen diese. Das Ergebnis: Es kann deutlich weniger Wasserdampf durch die Struktur der Membran hindurch dringen. Hierdurch könnte womöglich eher ein schwitziges und unangenehmes Klima in eurer Kleidung entstehen.   Wie oft sollte die Pflege erfolgen? Damit die Atmungsaktivität eurer Funktionskleidung, sei es eurer Jacken oder auch Hosen, nicht sinkt, solltet ihr dieser mindestens einmal pro Jahr einen Waschgang gönnen. Spätestens dann, wenn ihr merkt, dass der Regen nicht mehr von eurem Stoff abperlt, solltet ihr eure Kleidung außerdem nicht nur waschen, sondern auch die Imprägnierung auffrischen. Hierfür eignet sich zum Beispiel das Blue Guard Textile Spray von Fibertec.   Worauf ist bei der Wäsche von Funktionsbekleidung zu achten? Grundsätzlich gilt:
  • kein Waschpulver
  • kein Weichspüler
  • kein Schleudergang
Waschpulver verstopft zum einen die Membran und kann zum anderen Teile der Beschichtung eurer Kleidung abschleifen. Daher sollte eure Wahl entweder auf ein spezielles Waschmittel für Funktionswäsche oder zumindest auf ein Flüssigwaschmittel fallen.   DiePflegetipps_Unterwegs jeweilige Waschtemperatur entnehmt ihr den Empfehlungen des Waschzettels in eurem Kleidungsstück. In der Regel liegt diese bei 30 bis 40 °C. Ein Schleudergang könnte die Membran oder auch die Beschichtung eurer Kleidungsstücke durch den entstehenden Druck wasserdurchlässig machen. Um dies zu vermeiden, solltet ihr die Jacke ohne Schleudern tropfnass auf einem Bügel draußen oder in eurer Dusche aufhängen.         Gilt für Softshelljacken dasselbe? Diese Empfehlung gilt sowohl für wasserdichte Jacken als auch Windstopper/Softshelljacken/Softshellhosen. Sollte eure Softshelljacke jedoch keine Windstoppermembran besitzen, könnt ihr diese sogar schleudern. Für die Imprägnierung von Softshellprodukten könnt ihr zum Beispiel das Softshell Proof Spray von Nikwax wählen. (http://www.unterwegs.biz/nikwax-softshell-proof-spray-300ml-487914.html)   Was ist bei der Wäsche von Wolle/Merinowolle zu beachten? Sei es Funktionsunterwäsche oder auch eine kuschelige Wolljacke. Für alle Wollprodukte gilt dasselbe: Das Waschen selbst ist kein Problem, aber die Wassertemperatur sollte 30° C nicht überschreiten. Höhere Temperaturen können relativ schnell zum Verfilzen oder auch zum Schrumpfen eurer Kleidung führen. Außerdem wäscht sich das für die Funktion wichtige Wollwachs bei zu hohen Temperaturen aus dem Kleidungsstück heraus. Der schonendste Weg ist und bleibt die klassische Handwäsche. Füllt hierzu handwarmes Wasser, zusammen mit einem Schuss Wollwaschmittel (rückfettend) in eine Wanne und beachtet die folgenden Schritte:   Handwaesche    
  1. Das Kleidungsstück hineinlegen und dieses vorsichtig mit den Händen in das Wasser drücken.
  1. Das Kleidungsstück aus dem Wasser nehmen und mit Wasser derselben Temperatur mehrmals ausspülen und vorsichtig ausdrücken (nicht wringen, nicht reiben, nicht bürsten).
  2. Das Kleidungsstück anschließend in der richtigen Form liegend auf einem Frottiertuch trocknen lassen (nicht in den Trockner geben).
  Wollpflege_Merinowolle_Icebreaker_UnterwegsBügeln ist übrigens  nicht erforderlich. Lasst das Kleidungsstück über Nacht in der feuchten Nachtluft oder auch im Badezimmer liegen und hängt es nicht auf einen Bügel. Dieser würde sich schnell in der Schulterpartie abzeichnen und Beulen hinterlassen.             Und wie sieht es bei Daunenprodukten aus? Zwar besitze ich selbst derzeit keine Daunenjacke, aber sowohl diese als auch unsere Schlafsäcke verdienen eine gute und regelmäßige Pflege und da ich schon einmal dabei bin… J Allgemein gilt:  So wenig wie möglich und so viel wie nötig. Sicherlich ist es wichtig, dass ihr beim Benutzen entstandene Salze und Schmutz durch einen Waschvorgang aus dem Schlafsack oder auch aus eurer Daunenjacke entfernt. Es gibt sogar wasserdichte Schlafsäcke, die nur im äußersten Notfall gewaschen werden dürfen, da ein Waschgang der Imprägnierung schaden könnte. Diese Information entnehmt ihr am besten den jeweiligen Herstellerangaben eures Schlafsackes. Bevor ihr euch dazu entschließt, euren Schlafsack in die Waschmaschine zu werfen, beachtet bitte die Angabe des Herstellers hinsichtlich der Größe der Waschtrommel. Nachdem ich mir die Herstellervorgaben genau durchgelesen hatte, ging ich wie folgt vor:
  1. Reißverschlüsse schließen
  2. Schnürzug öffnen
  3. Fein-/Wollwaschprogramm wählen (kein Seidenprogramm)
  4. Rückfettendes Daunenwaschmittel in die Maschine (keinesfalls Weichspüler!)
  5. Bei Bedarf anschließenden Spülvorgang aktivieren, um Waschmittelreste aus dem Material zu entfernen.
  6. Im Anschluss leicht schleudern.
Zwar könnt ihr eure Daunenprodukte auch per Hand waschen, aber mir persönlich ist die folgende Prozedur zu aufwendig:
  1. Daunenprodukt in die Badewanne, gefüllt mit handwarmen Wasser, legen
  2. Waschmittel nach Herstellerangabe dosieren
  3. etwa eine Stunde darin einweichen lassen
  4. anschließend heißt es spülen, spülen, spülen
  5. Jacke oder Schlafsack leicht ausdrücken (nicht auswringen!)
Daunen_mit_Tennisbaellen_in_den_Trockner_Tipp_UnterwegsIm Anschluss legt ihr euer Daunenprodukt mitsamt ein paar Tennisbällen in den Trockner. Die Tennisbälle sind nötig, da die feinen Daunen sonst gerne und schnell dazu neigen zu verklumpen. Den Trockner solltet ihr dabei nicht zu heiß einstellen. 30 Grad reichen vollkommen! Nach etwa einer Stunde nehmt ihr euer Daunenprodukt aus dem Trockner, schüttelt dieses ordentlich durch und das Ganze wiederholt ihr etwa viermal. Also je eine Stunde in den Trockner und anschließend schütteln. So lange bis ihr sicher seid, dass euer Daunenprodukt auch wirklich trocken ist.