Vergangene Woche Dienstag erhielt ich die Einladung für eine Kocherschulung in gemütlicher Runde mit dem Wilhelmshavener Team aus der Nordseepassage. Was es dort zu sehen und zu lernen gab, erfahrt ihr in diesem Beitrag. Was bietet sich bei den derzeitigen Wetterbedingungen besser an, als eine warme Speise und ein gemütliches Lagerfeuer? Das dachte sich auch das Team aus Wilhelmshaven. Und schwupp di wupp stand auch schon ein Termin für unsere Kocherschulung. Zwar gab es dort kein Lagerfeuer, aber dafür frisch gekochte Suppen und zum Abschluss ein Tässchen heiß aufgebrühten Espresso.  
Torsten_Petromax

Torsten glüht die Petromax vor

Und es werde Licht… Da es nach wie vor sehr früh dunkel wird, kam als erstes die Petromax Laterne von Torsten zum Einsatz. Innerhalb weniger Sekunden brachte er den Glühstrumpf der wohl bekanntesten Starklichtlampe zum leuchten. Mit einer Leuchtkraft von etwa 500 Hefnerkerzen (HK), das entspricht ungefähr 400Watt, hatten wir genügend Licht, um auch die Kocher einzuheizen und die Suppen und Raviolo zuzubereiten. Daraufhin zauberte die restliche Truppe ihre Kocher, ihr Kocherzubehör und ihre Dosen aus ihren Rucksäcken und Taschen hervor.    
Pocket_Rocket

Pocket Rocket   

Pocket-Rocket – die Rakete unter den Kompaktkochern Als erstes demonstrierte mir die Truppe den Gaskocher Pocket Rocket. Dieser ist sehr klein, sehr kompakt und hat es dennoch in sich. Mit einer Kochleistung von 2900 Watt war unser Wasser im Nu heiß. Da dieser Kocher eine präzise Flammenregelung besitzt, könnt ihr ihn euren Bedürfnissen jederzeit beliebig anpassen. Vom Köcheln bis zur höchsten Stufe. So ein kleiner Kocher hat den Vorteil, dass er im Gepäck kaum ins Gewicht fällt. Er wiegt gerade einmal 85 g und hat ein erstaunlich geringes Packmaß – ideal für Trips und Motorrad-Touren. Auf dem Foto seht ihr den Kocher (gedockt auf der grünen Kartusche) und daneben einen kleinen, roten Plastikbehälter. Darin könnt ihr den Pocket Rocket schnell und einfach verstauen.   Tipp: Solltet ihr mit dem Gedanken spielen, euch diese kleine Rakete zuzulegen, dann platziert ihn bitte windgeschützt und verwendet darauf keine allzu großen Töpfe. Um der Konstruktion mehr Stabilität zu verleihen, könnt ihr außerdem ein Dreibein für die Kartusche darunter stellen.  
Spirituskocher_Trangia_Set_Unterwegs

Trangia Kocherset mit Spirituskocher

Kocherset von Trangia mit Spirituskocher Als nächstes lernte ich das Kocherset von Trangia kennen. Dieses besteht aus einem zweiteiligen Windschutz (Stövchen und Topfhalter), zwei Töpfen, einer Pfanne, einem Grillhalter, einem Spanngurt und dem Spiritusbrenner mit Sparring und Verschlussdeckel. Der untere Windschutz besitzt Luftlöcher, die immer zur Windrichtung zeigen sollten, so dass hierdurch die Sauerstoffzufuhr zum Brenner erhöht wird. Sollte der Wind zu stark sein, dann genügt es, den Kocher ein wenig zu drehen. Die Vorteile an Spirituskochern sind, dass sie leise sind und dass Spiritus überall verfügbar ist.    
Trangia Kocherset mit Benzinkocher von Optimus

Trangia Kocherset mit Benzinkocher von Optimus

Nova von Optimus Das Kocherset von Trangia kann mit verschiedenen Brennstoffen betrieben werden. Hier seht ihr den Nova von Optimus in Kombination mit dem Set. Mit Hilfe eines speziellen Adapters könnt ihr also auch diesen Benzinkocher mit dem Trangia Kocherset verwenden. Zwar sind Benzinkocher bekannt dafür, dass sie leicht rußen und eine gewisse Geruchsentwicklung verbreiten, aber dafür ist Benzin selbst in abgelegenen Gegenden fast immer verfügbar. In hochgelegenen Regionen und bei tieferen Temperaturen ist der Benzinkocher außerdem von Vorteil, da die Gaskartuschen ab einer bestimmten Temperatur den nötigen Druck nicht mehr aufbauen können. Tipp: Bei Verwendung von gereinigtem Benzin (zum Beispiel PowerFuel von Primus) rußen Benzinkocher nicht.     Doch bevor es mit dem Kochen losgehen konnte, musste die Brennstoff-Flasche erst einmal unter Druck gebracht werden. Hierfür sorgen Manpower und eine kleine Pumpe an der Brennstoff-Flasche. Maik erklärte uns außerdem, dass es bei dieser Flasche eine On sowie eine Off-Stellung gibt. Je nachdem, wie die Flasche liegt, strömt das Benzin aus oder nicht. Hierdurch ist ein solcher Flüssigbrennstoffkocher betriebssicherer. Und dann dauerte es auch nicht mehr lange. Nicht einmal 10 Minuten später waren die ersten zwei Dosen Ravioli bereit zum Verzehr. Denn mal guten Appetit!   Eine saubere Sache… Eine andere Alternative bieten euch Gaskocher. Hier ist die Verbrennung deutlich sauberer und geruchsneutraler und die Düse verstopft nicht so leicht. Ein Vorteil ist es außerdem, dass der Kocher gleich auf Anhieb zeigt, was in ihm steckt. Ein Vorpumpen ist hier nicht notwendig. Auch sprechen das leichte Gewicht, das geringe Packmaß und die intuitive Bedienbarkeit für die Anschaffung eines Gaskochers: an die Kartusche docken, aufdrehen, anzünden – fertig! Doch auch hier gibt es noch den ein oder anderen Punkt zu beachten…
  1. Die richtige Basis für einen festen Stand
  2. Effizienter Verbrauch. Ideal: Aluminium Töpfe mit großem Durchmesser
  3. Gas-Kartuschen kühlen leicht ab. Tipp: Ab in ein Gefäß mit lauwarmem (nicht heißem!) Wasser
  4. Gas-Kartuschen sind nicht überall verfügbar.
 
Kocherstern_Unterwegs

Kocherstern

Ist der Topf zu klein? Abhilfe schaffen hier Kochersterne. Diese gibt es in verschiedenen Größen und dank ihnen findet hier sogar ein geeigneter Edelstahl-Kaffeebecher eine passende Stellfläche. Da wir ein paar Mann mehr waren, die etwas warmes im Bauch haben wollten, griffen wir jedoch gleich zur Kanne.        
Espresso_Maker_Relags_Unterwegs

Espresso Maker von Relags

Alles hat ein Ende… Bevor wir unsere gemütliche Runde auflösten, präsentierte uns Petra noch stolz ihren kleinen Espresso Maker von Relags. Es dauerte nicht lange, bis die kleine Maschine loslegte. Ein wenig Zucker in die kleine Thermotasse, fertig! Der Kaffee gelangt dabei durch das Sieb über dem Wasser in dem Espresso Maker in die Maschine und schließlich in die Tasse. Eine schöne Idee, um einen solchen Abend abzuschließen. Handschuhe UnterwegsObwohl ich alles andere als ein Frostköttel bin, gibt es zwei Stellen an meinem Körper, an denen ich sehr empfindlich auf kalten Wind reagiere. Meine Hände und meine Ohren. Auch wenn die Temperaturen derzeit eher mild sind, ist es hier ganz schön nass und windig. Dank meinen Earbags sind meine Ohren schon einmal auf der sicheren Seite. Doch trotz der großen Auswahl an Handschuhen, tat ich mich bis vor kurzem sehr schwer damit, ein für mich passendes Modell zu finden. Handschuh_Auswahl_Unterwegs_WHV   Nachdem ich mich erst im vergangenen Jahr vergriffen und anschließend festgestellt hatte, dass es gar nicht so einfach ist einen passenden Gassi-Geh Handschuh für mich zu finden, habe ich mich von meiner Kollegin in der Nordseepassage mal ausführlich beraten lassen.           Meine alten Handschuhe waren zwar warm und saßen wie angegossen, aber die Innenfläche bestand aus Leder. An sich sind kuscheliges Fleece und eine griffige Handinnenfläche eine tolle Kombination für Handschuhe. Doch als ich wieder einmal mit vielen Hundebesitzern und sechs Hunden unterwegs war und diese zwischendurch fütterte, bemerkte ich, wie es in dem Handschuh immer klammer und kälter wurde. Der Grund: Das Leder saugte sich voll, Verdunstungskälte entstand und vorbei war es mit den warmen Händen. Und 1,5 Stunden später hätte ich mir meine Hände sonstwo hinstecken können, weil sie so kalt und steif waren, dass es in den Gelenken schon richtig weh tat.   Später ist man immer schlauer… Aber gut. Danach wusste ich es besser. Ich erzählte Floriana von meiner Erfahrung und bat sie darum, mir einfach mal alle Modelle zu zeigen und mich über die einzelnen Varianten aufzuklären. Bevor sie das tat, erklärte sie mir allerdings erst einmal, wie unser Körper Wärme verliert. Ursachen sind dabei die vorbeiströmende Luft, Energie, die unser Körper aufgrund der eigenen Temperatur ausstrahlt, Verdunstung des Schweißes auf unserer Hautoberfläche sowie die stetige Abgabe von Wärme durch den direkten Kontakt mit kalten Oberflächen.   Und jetzt ratet mal, wo wir zuerst frieren und warum? Gerade bei niedrigen Temperaturen fangen zunächst unsere Hände sowie Füße an zu frieren. Unser Körper reagiert sehr sensibel auf Kälte und beginnt bereits bei etwa 21 °C damit, den Blutfluss in unseren Gliedmaßen zu regulieren und zu reduzieren. Sein Ziel ist es dabei, eine konstante Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Zwar empfinden wir auch zu hohe Temperaturen als unangenehm, aber Kälte stellt für unseren Körper immer noch die größte Gefahr dar. Dies ist übrigens auch der Grund, weshalb wir fünfmal mehr Kälte- als Wärmerezeptoren auf unserer Haut besitzen. Und auch wenn es noch so kalt draußen ist, schwitzen wir am ganzen Körper. Allein unsere Handinnenflächen besitzen 600 Schweißdrüsen je Quadratzentimeter. Zusammen mit meinem eigenen Schweiß und dem Speichel der Hunde konnten meine alten Handschuhe meinen Anforderungen also gar nicht standhalten.   Wo fängt man aber nun an? Keine Frage, ein neues Paar musste her. Am besten…
  • wasserdicht oder zumindest wasserabweisend
  • mit Windstopper
  • mit einzelnen Fingern und griffiger Handinnenfläche, damit ich besser nach den Futterbrocken greifen kann, wenn ich mit Nala trainiere
  • atmungsaktiv, damit der Wasserdampf von innen nach außen geleitet und somit keine Verdunstungskälte im Handschuh entstehen kann
  • bequem und passgenau
Vor allem atmungsaktiv sollten meine neuen Handschuhe sein. Da ich die Handschuhe auch fürs Fahrradfahren nutzen möchte und körperliche Aktivitäten automatisch dazu führen, dass unser Körper zum einen mehr Wärme produziert und zum anderen mehr Wasserdampf abgibt als es im Ruhezustand der Fall ist, war dies ein entscheidendes Argument auf meiner Liste.     Handschuhe_Varianten_UnterwegsViele unterschiedliche Modelle Nach diesem kleinen Exkurs zeigte mir Floriana die einzelnen Handschuh-Modelle.
  • Fäustlinge
  • Pulswärmer
  • Fingerhandschuhe
    Fäustlinge sind die wärmsten Handschuhe, da sich die Finger in ihnen quasi gegenseitig wärmen. Es gibt auch Modelle, bei denen zusätzlich dünne Finger zum Reinschlüpfen eingearbeitet sind. So ist es auch bei dem abgebildeten Modell von Salomon der Fall. Die wärmsten ihrer Sorte sind jedoch Daunenfäustlinge. Kombiniert mit einem Innenhandschuh (Liner) sollten die Hände einer selbst noch so großen Frostbäule warm werden und bleiben. Aber auch ohne die Innenhandschuhe ist die Wärmeisolierung von Daunenfäustlingen nicht zu übertreffen. Um noch die letzte Kältebrücke zu isolieren, sind zum Beispiel die Pulswärmer (für 19,95 Euro) von Houdini eine tolle Maßnahme. Diese können auch alleine getragen werden. Mein Fazit: Die Wärmeisolation von Fäustlingen ist top! Dennoch fielen Fäustlinge nicht in meine engere Wahl. Die Pulswärmer (hier gehts zum Beitrag über Pulswärmer) finde ich wiederum genial! Ob im Büro oder draußen bei kühlen Temperaturen, sie sind eine tolle Erfindung und sehr angenehm auf der Haut. Fingerhandschuhe finde ich persönlich am besten, da ich hier das beste Gefühl habe, wenn ich nach etwas greife. Sei es auf dem Rad oder mit der Leine in der Hand im Park. Ich hab damit alles besser im Griff.   Kombi_Handschuhe_Unterwegs (2)Die 2-in1 Lösung Floriana zeigte mir allerdings noch ein weiteres Modell, den Kombihandschuh G2 Combi Mitt für 39,95 Euro mit Gore® Windstopper® Softshell Außenmaterial und griffiger Handinnenfläche. Dieses Modell finde ich mehr als praktisch. Die Finger sind bis zur Mitte mit dem Haupthandschuh umschlossen und können jederzeit mit dem zweiten Teil des Handschuhs vor Wind und Wetter geschützt werden. Der Gummizug am Handgelenk schnürt nicht ein und lässt dennoch keinen Wind durch. Wenn ich mit meiner Fellnase unterwegs bin und es draußen wieder nass-kalt und windig ist, hab ich die Finger frei, kann Nala füttern und anschließend wieder den Fäustlingteil über meine Finger stülpen. Zugegeben, für richtig niedrige Temperaturen ist dieses Modell nicht geeignet, aber für die derzeitigen Witterungsbedingungen und meine persönlichen Anforderungen sind sie genau richtig.             Ist es nicht verrückt, wie sprunghaft die Temperaturen derzeit sind? Mal warm, mal eisig kalt, mal ist es draußen sonnig und trocken und dann schüttet es wieder wie aus Eimern. Aber zum Glück gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung. Warum Outdoorhosen eine gute Wahl für den Kampf gegen das Schmuddelwetter sind, erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag.   Wetter_Mo_bis_DoNachdem wir letzte Woche von Samstag auf Sonntag die kälteste Nacht hatten und richtig schöner Pulverschnee auf den Straßen und in den Gärten lag, kletterten die Temperaturen bereits Sonntag wieder in Richtung Plus. Und schon war es vorbei mit der tollen Aussicht aus dem Fenster und der weißen Pracht. Stattdessen Regen, Regen und nochmals Regen. Ach ja, und zur Abwechslung gab es auch immer mal wieder Schneeregen. Leider sehen die Wetterprognosen von www.wetter.de  für die nächsten Tage nicht viel besser aus.       Aber immerhin sind die Straßen nicht mehr glatt und ich konnte mich gestern endlich wieder auf meinen Drahtesel schwingen. Zwar war ich obenherum bestens gerüstet für das ungemütliche Wetter, aber bis vor Kurzem fehlte mir noch eine Regenhose in meinem Kleiderschrank. Ich hatte es satt, jedes Mal meine Hose auswringen und über die Heizung legen zu müssen, nachdem ich wieder einmal bei Wind und Wetter mit unserem Hundchen draußen unterwegs war. Aus Fehlern lernt man… Daher spielte ich schon lange mit dem Gedanken, mir eine qualitativ hochwertige Regenhose zu kaufen. Zwar hatte ich zu meinen Rollerzeiten bereits eine, aber ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich mich darin nicht wohlgefühlt habe. Ich kam mir darin vor, als hätte ich mir eine Tüte über meine Beine gestülpt. Mit einer kurzen Hose darunter, merkte ich richtig, wie sich das Wasser darin staute und die Hose an meinen Beinen klebte. Aber zum Glück lernt man aus seinen Fehlern. Daher habe ich mich dieses Mal intensiv von meinen Kollegen in der Nordseepassage in Wilhelmshaven beraten lassen und bin nun sehr zufrieden mit meiner Wahl. Meine Anforderungen:
  • stark wassserabweisend oder wasserdicht
  • atmunsgaktiv
  • winddicht
  • einfaches Drüberziehen
  • vorteilhafter Schnitt
  • bequeme Passform
  • eine Hose für so ziemlich jedes Wetter
  Hosen_Thermohosen_TrekkinghosenRegenhosen_Outdoorhosen_UnterwegsSo viel Auswahl, aber wo fängt man nun an? Hätte ich mich nicht von Floriana beraten lassen, hätte ich wohl kaum einen Durchblick in der großen Auswahl bekommen. Da ich zunächst selbst noch nicht genau wusste, wonach ich eigentlich suchte, ließ ich mich von Floriana erst einmal aufklären, welche Hosenarten dort hingen. Ich persönlich trage nur Jeanshosen oder Jeggins und kam bisher nicht in die Versuchung, Trekkinghosen zu testen. Neben Trekkinghosen gibt es bei Unterwegs außerdem Thermohosen, Softshellhosen und Regenhosen. Die einen Hosen sind wasserdicht, andere wiederum stark wasserabweisend und atmungsaktiv sind so ziemlich alle. Um die unterschiedlichen Materialien und Varianten auf meiner Haut zu spüren, probierte ich mich einfach mal quer durch die Ständer.   Das probierte ich an… Floriana zeigte mir viele verschiedene Modelle. Es landeten schließlich jedoch nur die wasserdichte Karla Hydratic Trousers von Flällräven für 169,95 Euro, die stretchige Activate von Jack Wolfskin für 99,95 Euro sowie die wasserdichte All Terrain Pants mit zusätzlicher Belüftungsmöglichkeit von Jack Wolfskin für  139,95 Euro in meiner Garderobe.   Mehr über diese drei Modelle… Die Karla ist eine robuste Trekkinghose für das gesamte Jahr. Während diese im Sommer alleine getragen werden kann, genügt im Winter eine lange Merinounterhose darunter. Sie ist windabweisend, mückendicht und komplett gewachst.   Richtig_wachsen_G_1000_Tipp_von_UnterwegsDurch die Kombination aus dem gewachsten G-1000 ® -Gewebe und der Hydratic® Polyurethan-Beschichtung ist sie außerdem wasserdicht. Darüber hinaus besitzt sie eine Rohlänge. Somit können ihre Hosenbeine auf jede beliebige Länge zugeschnitten und anschließend umgenäht werden. Als ich hineinschlüpfte, gab es jedoch ein Problem. Meine Hüften sind hierfür leider ein wenig zu breit. Der Stoff ist anfangs recht steif, wird allerdings im Laufe der Zeit weicher. Nach etwa drei bis vier Wäschen sollte diese Hose nachgewachst werden, um ihren Oberstoff wieder wasserabweisend zu machen. Dies könnt ihr entweder selbst in die Hand nehmen oder unseren Wachsservice in Anspruch nehmen. Nähere Informationen über unseren Service und Tipps zum Selberwachsen erfahrt ihr unter dem folgenden Link: http://www.unterwegs.biz/wachs-service-498656.html Mein Fazit: Eine Hose für den Alltag, aber noch nicht das, wonach ich suchte.   Activate_JW_UnterwegsDer nächste Versuch… Als nächstes probierte ich es mit der Activate von Jack Wolfskin. Das elastische und luftig leichte Softshell-Material gefiel mir gleich auf Anhieb. Zwar gibt es diese auch als Wintervariante mit einem leichten Futterstoff, aber diese wäre mir persönlich zu warm für das gesamte Jahr. Wie es der Name schon sagt, ist die Activate wie geschaffen für sämtliche Aktivitäten im Freien. Sei es Fahrradfahren oder auch Wandern. Sie ist zwar nicht wasserdicht, aber kann jederzeit zusätzlich imprägniert und somit wasserabweisend gemacht werden. Mein Fazit: Die Activate ist absolut alltagstauglich, saubequem, luftig leicht an den Beinen und bietet einem sehr viel Bewegungsfreiheit. Was mir daran besonders gut gefiel, ich konnte sie sowohl einzeln als auch über meiner Jeans tragen. Leider kommt es in Wilhelmshaven nicht gerade selten vor, dass es hier wie aus Eimern schüttet und trotz des schnelltrocknenden Materials, suchte ich dann doch eher nach einer wasserdichten Alternative.     All_Terrain_Pants_JW_UnterwegsAlle guten Dinge sind drei Zu guter Letzt zog ich noch die All Terrain Pants über. Diese Hose ist mein persönlicher Favorit. Sie kann sowohl alleine getragen als auch mit einer langen Unterhose oder Jeans darunter kombiniert werden. Da ich auf der Suche  nach einer Hose war, die ich schnell und einfach über meine Jeans ziehen kann und die All Terrain Pants dank des eingearbeiteten Gummizugs darüber gleich auf Anhieb perfekt saß, überzeugte sie mich bereits bei der Anprobe. Besonders angenehm empfinde ich daran außerdem das luftige Meshfutter und das leicht elastische Material. Da sie wasserdicht ist, ist sie eine optimale Gassigeh-Hose und somit ideal für meine Anforderungen. Ein weiteres Plus, ist außerdem die atmungsaktive Texapore Membran und die zusätzliche Belüftungsmöglichkeit, sollte es darunter doch mal zu warm werden. Diese Belüftung lässt sich schnell und einfach über lange Reißverschlüsse an den Oberschenkeln regulieren. Mein Fazit: Sie sitzt perfekt, ist leicht elastisch, schnell und einfach über meine Hose zu ziehen, wasserdicht und genau die richtige Wahl für’s Schmuddelwetter. 3-2-1-meins 😉     Dori_bereit_fuers_Schmuddelwetter_UnterwegsWelche Hose für euch die richtige ist, hängt wie immer von euren ganz persönlichen Anforderungen ab. Ich persönlich habe mein Zwiebeloutfit nun komplett zusammen und bin jetzt bereit für das wechselhafte Wetter. Bis zum nächsten Mal Eure Dori von Unterwegs