Gleich vorweg sei gesagt: Dieser Beitrag richtet sich nicht an Wanderer oder Hiker, die auf leichtes Gepäck achten müssen. Aber bereits als Radfahrer würde ich darüber nachdenken, das Mehr an Gepäck auf mich beziehungsweise auf mein Fahrrad zu nehmen. Ich zeige euch jetzt, wie ich auch unterwegs mein Lieblingsgetränk zubereite.
Mehr braucht man nicht für den Kaffeegenuss

Mehr braucht man nicht für den Kaffeegenuss

Darf ich vorstellen (von links): Espressokanne, Milch, Kocher, Aufschäumer, Glas, Espresso, Brennstoff. Ich benutze einen Trangia Kocher mit Gasbrennereinsatz. Für die Espressokanne kommt bei mir also noch der Trangia Kocherstern dazu.
Der Espresso duftet schon jetzt

Der Espresso duftet schon jetzt

Zuerst kommt Wasser in die Schraubkanne, dann kommt das Espressopulver in den Siebeinsatz.
Der Trangia Kocher mit Kocherstern

Der Trangia Kocher mit Kocherstern

       
los geht’s

los geht’s

  Espressokanne auf den Kocher stellen…
der Kaffee ist schon mal fertig

der Kaffee ist schon mal fertig

       
Der Milchtopf

Der Milchtopf

  Fehlt noch die Milch…aber Vorsicht: die Mich sollte nicht zu heiß sein –   ich benutze immer das “Fingerthermometer”.
Mein “Fingerthermometer”

Mein “Fingerthermometer”

Nur für richtige Schaumschläger

Nur für richtige Schaumschläger

                    Mit einem handelsüblichen Aufschäumer kann man richtig Welle machen
Die Vereinigung von Kaffee und Milch

Die Vereinigung von Kaffee und Milch

  Jetzt kommt der perfekte Milchschaum in den perfekten Espresso im perfekten Urlaub im perfekten Urlaubsland..    
Das französische Frühstück ist fertig!

Das französische Frühstück ist fertig!

              Man muss ja im Urlaub nicht auf alles verzichten 😉   Für die Wanderer: Es geht auch mit löslichem Espresso in heißer Milch – mit Milchpulver habe ich es allerdings noch nicht probiert, wer damit Erfahrung hat, der sollte sich melden.  
NordseeMan & NordseeWoman

NordseeMan & NordseeWoman

Am 10. und 11. 8. fand  wieder der alljährliche Triathlon “NordseeMan” und “NordseeWoman” in Wilhelmshaven statt. Dieses seit 25 Jahren stattfindende, vielseitige Sportereignis erfreut sich immer größerer Beliebtheit – nicht nur wegen der schönen Umgebung an der Nordsee:-). Das Besondere an diesem Triathlon ist, dass sowohl behinderte als auch nicht behinderte Menschen teilnehmen. Neu war in diesem Jahr, dass der Landesliga-Wettkampf in den Triathlon eingebunden wurde. Zahlreiche Männer- beziehungsweise Mixed-Teams sowie Frauenteams hatten sich angemeldet, um Niedersachsen-Mannschaftsmeister in der Sprintwertung (750 m Schwimmen, 20 km Rad fahren, 5 km Laufen) zu werden. Auch die Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Rad fahren, 21,1 km Laufen) und die Volksdistanz (500 m Schwimmen, 20 km Rad fahren, 5 km Laufen) waren im Programm. Bei der Mitteldistanz erfolgte die Deutsche Meisterschaft der Para-Triathleten als Qualifikationswettkampf für die Teilnahme  an der Europa- und Weltmeisterschaft 2014. Des Weiteren fand der JuniorNordseeMan Duathlon (1 km Rad fahren, 200 m Laufen) für Schüler und Jugendliche statt. Ich war nun live dabei, allerdings nicht als Triathletin – da wäre ich nach der ersten Disziplin beziehungsweise WÄHREND der ersten Disziplin schon ein Fall für die Wiederbelebung;-) –  sondern als paddelnde Begleitung für die Schwimmer. Im Notfall sollte ich dafür sorgen, dass einem geschwächten oder verletzten Schwimmer sofort geholfen werden kann. Die “Wilhelmshavener Kanufreunde”, bei denen ich Mitglied bin, gehören zu den Kanuclubs, die jedes Jahr Paddler für den Triathlon zur Verfügung stellen. Ich war sofort Feuer und Flamme, als es hieß, dass noch Leute gebraucht werden! Ich hatte so etwas noch nie mitgemacht und war sehr gespannt, was mich da erwartet. Zwar hatte ich nur Samstag Zeit, aber immerhin! Um 12:15 Uhr sollte es am Kanuclub losgehen, wir hatten noch ein Stück bis zum Startpunkt im Hafen zu paddeln, wobei wir zwischendurch noch umtragen mussten.
Gleich geht's los!

Gleich geht’s los!

Es war sehr windig an dem Tag, das machte das Rüberpaddeln schon zu einem kleinen Abenteuer! Aber es war gut zu schaffen. Außerdem schien die Sonne (zumindest die meiste Zeit), es war warm und ich freute mich auf die bevorstehende Veranstaltung!  
Wir kommen!

Wir kommen!

Der Start der ersten Schwimmer war für 13:30 Uhr angesetzt, vorher sollten wir noch eine Einweisung erhalten. Wir waren für die Begleitung der Landesliga-Wettkämpfe in der Sprintdistanz zuständig. Das hieß also 750 m Schwimmen auf einer markierten Wendepunktstrecke.
Der Organisationsleiter weist uns ein

Der Organisationsleiter weist uns ein

Am Startpunkt der Schwimmer trafen wir uns mit dem Organisationsleiter, der uns den Ablauf und unsere Aufgaben erklärt. Abwechselnd sollten wir jeweils zu zweit eine Gruppe begleiten und zwar so, dass sowohl die ersten als auch die letzten Schwimmer gut beobachtet werden konnten, um rechtzeitig bemerken zu können, wenn ein Schwimmer Schwierigkeiten bekommt. Jeder von uns erhielt eine Tröte, die er im Notfall betätigen sollte. Das wäre dann das Signal für den THW beziehungsweise die DLRG. Diese begleiteten das Schwimmen ebenfalls und waren für die Aufnahme und weitere Versorgung des geschwächten oder verletzten Schwimmers zuständig. Die Schwimmer waren also in vielen sicheren Händen:-). Zusätzlich sollten wir darauf achten, dass alle Schwimmer auf der vorgegebenen Strecke bleiben und keiner vom Weg abkommt. Zwar waren überall entlang der Strecke große Markierungen aufgebaut, aber beim konzentrierten, schnellen Schwimmen verliert man gern mal die Orientierung.  
Unsere Kajaktruppe

Unsere Kajaktruppe

 
Die erste Gruppe steht bereit

Die erste Gruppe steht bereit

Nun warteten wir also auf den Start. Ich mag die Stimmung auf Wettkämpfen, es herrscht so eine gespannte, aber auch fröhliche Atmosphäre. Ich bin selbst kein Wettkampfmensch, aber ich schau gerne zu beziehungsweise bin gerne als Helfer dabei!            
Ab ins Wasser!

Ab ins Wasser!

Warten auf das Startzeichen

Warten auf das Startzeichen

                      Mein Teampartner und ich sollten mit der Begleitung der zweiten Gruppe anfangen. Da es eine Wendepunktstrecke war, kamen wir automatisch wieder am Startpunkt an und warteten bis zu unserem nächsten Einsatz. Wir wechselten uns also mit den anderen Teams fortwährend ab und das klappte gut! Die anderen Paddler von meinem Kanuclub haben diesen Triathlon schon mehrfach begleitet, hatten also genügend Erfahrung, um einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können. Das einzige Mal, wo mir nicht ganz wohl war, war als uns beim ersten Mal die vorherige Gruppe entgegenkam. Da hatte ich ein bisschen Angst, dass ich einem Schwimmer aus Versehen meine Paddel auf den Kopf haue, weil es plötzlich so eng wurde! Bei den nächsten Malen habe ich mich dann günstiger positioniert und dann war ich auch entspannter:-).

Der_Wettkampf

 Zum Glück mussten wir keinmal die Tröte betätigen und alle Schwimmer kamen heil und sicher ans Ziel:-)! Während die Triathleten noch längst nicht fertig waren, zu ihrer nächsten Disziplin, dem Rad fahren eilten und das Laufen auch noch vor sich hatten, stärkten wir uns mit leckerem Essen und Trinken, was wir als Dankeschön für unseren Einsatz bekamen. Schließlich paddelten wir satt und zufrieden zum Kanuclub zurück. Mit hat diese Aktion sehr viel Spaß gemacht und ich denke, ich werde nächstes Jahr wieder dabei sein!:-) In unserem spannenden Gastbeitrag schreibt Thorben, Jugendleiter bei der THW-Jugend in Wilhelmshaven, über ein Survival Camp für Kinder und Jugendliche, welches Ende Juni in Wilhelmshaven stattfand. Eine tolle Sache! Viel Spaß beim Lesen!:-)
Der Autor Thorben (rechts) mit seinem Jugendleiter-Kollegen Daniel

Der Autor Thorben (rechts) mit seinem Jugendleiter-Kollegen Daniel

  Unter dem Motto „Geht nicht, gibt’s nicht!“ fand vom 22. bis zum 23.06.2013 das 1. Survivalcamp der International Police Association (IPA) am Banter See in Wilhelmshaven statt. Bei diesem Camp für Kinder und Jugendliche im Alter von 8-14 Jahren auf dem Gelände Klein Wangerooge durchliefen etwa 40 Teilnehmer im Rotationssystem sechs verschiedene Stationen, die sich mit dem Thema Survival auseinander setzten. Hierbei wurde den Kindern und Jugendlichen Kartenkunde im Gelände, das Errichten einer Feuerstelle, wichtige Knoten, Selbstverteidigung sowie behelfsmäßiger Verletztentransport und Transport eines Verletzten auf einem Schlauchboot nur mit natürlichen Hilfsmitteln näher gebracht. Mitorganisiert beziehungsweise unterstützt wurde dieses Camp von der THW Jugend Wilhelmshaven, der Freiwilligen Feuerwehr Rüstringen/Bant und dem Kampfsportverein KSK Wilhelmshaven.  
Das Camp

Das Camp

    Der 1. Tag Zu Beginn wurde den Kindern und Jugendlichen Zeit gegeben, ihre eigenen mitgebrachten Zelte aufzubauen und sich darin einzurichten. Dann ging es auch schon los! Die Teilnehmer wurden von den Organisatoren begrüßt und in sechs Kleingruppen aufgeteilt, die jeweils von einem älteren Gruppenleiter angeführt wurden, der ihnen mit Rat und Tat zur Seite stand. Nachdem alle Stationen durchlaufen waren und wir zum Abschluss noch gegrillt haben, spielten wir mit den Kindern und Jugendlichen noch diverse Geländespiele. Gegen Abend ging ein Großteil der Teilnehmer noch im Banter See baden. Als Abschluss des Tages war eine Nachtwanderung in drei Gruppen geplant. Zurück im Camp sangen wir noch verschiedene Lieder, begleitet mit der Gitarre, am Lagerfeuer und gingen danach erschöpft, aber zufrieden in unsere Zelte. Wir zwei Gruppenleiter der THW-Jugend hatten noch 2 Stunden Nachtwache und gingen anschließend ebenfalls schlafen.  
Ab in die Fluten!

Ab in die Fluten!

    Unsere durchgeführten Stationen Unsere THW-Jugend war mit ihren beiden Betreuern und zwei Jugendleitern vor Ort. Die Station „behelfsmäßiger Verletztentransport“ wurde von den beiden Betreuern Sven Johanning und Tim Blanke durchgeführt. Hierbei galt es einen der Teilnehmer als verletze  Person mit diversen Methoden (mit/ohne Hilfsmittel) sicher von einem Ort zum anderen zu bringen. Die Jugendlichen bemühten sich, sich gegenseitig zu tragen und bewältigten dabei einen Hindernisparcour.

Survivaltraining

Nachdem die Jugendlichen nun verschiedene Methoden zum Verletztentransport gelernt haben, mussten sie eine dieser Methoden anwenden. Hierbei mussten sie in der Gruppe überlegen, wie sie die verletzte Person nun eine längere Strecke mit mehreren Hindernissen sicher zum Schlauchbootsanleger bringen können. Hier wartete dann schon die nächste Station auf die Gruppe. Diese wurde von den beiden Jugendleitern Daniel Alboldt und Thorben Fiebelkorn durchgeführt. Die Station beschäftigte sich mit „Verletztentransport auf dem Wasser“.  Die von der vorherigen Station sicher zum Schlauchbootsanleger gebrachte verletzte Person galt es nun über den Banter See auf einer vorher festgelegten Strecke mit unserem 12 Personen-Schlauchboot zu transportieren. Den Jugendlichen wurde jedoch nur das Schlauchboot ohne Mittel zur Fortbewegung (wie zum Beispiel Paddel) zur Verfügung gestellt, das heißt sie mussten in der Gruppe überlegen, wie sie das Schlauchboot fortbewegen und welche Hilfsmittel sie gegebenenfalls aus dem umliegenden Wald zusammensuchen und richtig anwenden. Nun wurde die verletzte Person, mit den bei der vorherigen Station gelernten Mitteln, sicher in das Schlauchboot gelegt und die Gruppe machte sich bereit, die vorher festgelegte Strecke zu beschreiten. Hierbei wurden sie von unseren beiden Jugendleitern in einem zweiten Schlauchboot begleitet. Sie sollten einschreiten, wenn die Gruppe mit dem Schlauchboot nicht mehr richtig auf Kurs war und sie abtrieben. Dies war am Ende der Fall, denn das Wetter wurde schlechter und es kam plötzlich Wind auf, was das Manövrieren des großen Schlauchbootes erschwerte.     Der 2. Tag  
Geländespiele

Geländespiele

Nach einem gemeinsamen Frühstück spielten wir am nächsten Tag in der Gruppe noch Gelände- und Abenteuerspiele, bis es dann gegen Mittag ans Abbauen der Zelte ging.               Die Resonanz der Teilnehmer
Die Teilnehmer waren begeistert!

Die Teilnehmer waren begeistert!

Das IPA Survivalcamp am Banter See fand in diesem Rahmen das erste Mal statt. Die circa 40 Teilnehmer im Alter von 8-14 Jahren kamen sehr motiviert und voller Vorfreude am Samstag Vormittag in das Camp. Sie begeisterten sich sofort für das Thema „Survival“ und durchliefen mit Begeisterung die verschiedenen Stationen im Rotationssystem, Highlight der Station war laut der Kinder und Jugendlichen jedoch die Station „Verletztentransport auf dem Wasser“, was uns als Gruppenleiter der THW-Jugend Wilhelmshaven, die diese Station durchgeführt haben, natürlich sehr freute. Mit dem Camp konnten wir auch neue Mitglieder anwerben, so dass an der darauf folgenden Gruppenstunde zwei neue Interessenten sich das THW einmal ansehen konnten. Insgesamt konnten wir eigentlich nur positive Eindrücke und Erfahrungen mit dem 1. IPA Survivalcamp am Banter See in Wilhelmshaven sammeln, so dass die International Police Association mit Sicherheit so eine Veranstaltung auch im nächsten Jahr wieder organisieren wird, wobei sie natürlich wieder von unserer Seite unterstützt werden wird.     Das von uns getestete 3-Mann Zelt „Lodge 3“ von der Firma Robens
Daniel mit dem Lodge 3

Daniel mit dem Lodge 3

Im Rahmen dieses Survivalcamps nutzen wir die Gelegenheit, das gekaufte 3-Mann-Zelt „Lodge 3“ der Firma Robens von  Unterwegs zu testen. Zu zweit funktionierte der Aufbau gut, da dieser ziemlich selbsterklärend war, so dass man nicht zwangsläufig auf eine Aufbauanleitung angewiesen war. Dank einfacher Konstruktion nahm der Aufbau auch nur circa 10 Minuten in Anspruch. Im aufgebauten Zustand ließ sich das Zelt aufgrund des geringen Gewichtes von nur 3 kg noch problemlos von einem Platz zum anderen bewegen und danach abspannen. Ein Nachteil, der uns bei den Abspannseilen aufgefallen ist, besteht darin, dass diese wegen ihrer dunkelroten Farbe schlecht im Dunklen zu sehen sind und somit eine potentielle Stolperfalle darstellen. Das Zelt bietet laut Beschreibung Platz für 3 Personen, da wir aber nur zu zweit in dem Zelt übernachtet haben, hatten wir auch noch genug Platz für unser Gepäck. Es sollten also problemlos 3 Personen ins Zelt passen, jedoch könnte es mit Gepäck ein wenig eng werden. Insgesamt jedoch hat uns der relativ große Wohn- und Schlafraum positiv überrascht. Die zwei Eingänge boten uns einen bequemen Zugang zum Zelt, ohne sich beim Schlafen in die Quere zu kommen. Auch gewährten die beiden Eingänge eine sehr gute Luftzirkulation – aufgrund von Lüftungsschlitzen in den Innenzeltklappen, die mit Fliegengitter versehen sind, sogar ohne lästigen Insekteneinfall. Nachts bietet das Außenzelt optimalen Schutz vor Wind und Wetter. Der Abbau gestaltete sich, wie der Aufbau, relativ einfach und nahm ebenfalls nur gut 10 Minuten in Anspruch. Insgesamt haben wir beide einen durchaus positiven Eindruck von dem Robens Zelt „Lodge 3“ bekommen. Es bietet ausreichend Platz und  ist mit seinen gut drei Kilogramm Gewicht und geringer Ausmaße sehr gut zu transportieren und zu verstauen.