…aber ich versuche mich (relativ) kurz zu halten 😉
Bloß nicht niesen-unterwegs

Soll ich mal schubsen?

„Hallo Moni! Na wie war´s?“ von Freunden, Kollegen, Familie eine häufig gestellte Frage in den letzten 14 Tagen. Die Standard-Antwort kennt ihr sicher von eigenen Touren: „Ja, war schön. Schöne Gegend…“ dann vielleicht noch eine kleine Anekdote von dort, die einem als erstes in den Sinn kommt – fertig. Dabei ist ja jede Tour so viel mehr als in ein paar Sätze passen würde. Ja, wie war´s denn eigentlich? Da musste ich selber erst mal überlegen, denn anders als bei einem „normalen“ Urlaub, musste ich diese fünf Tage erst einmal sacken lassen.  Es war irgendwie alles: schön, anstrengend, lustig, schmerzhaft, faszinierend, spannend, rührend… Die ganze Zeit nur super Wetter, was für ein Glück!
Am Start - unterwegs

Hier ging es los!

Ein Start bei schönstem Sonnenschein, morgens um 9 Uhr, was wünscht man sich mehr? Und ich gestehe, für mich als Mitarbeiterin in der Outdoor-Branche war es einfach herrlich diese „Materialschlacht“ am Start zu sehen. Fjällräven-Logos so weit das Auge reicht und so viel weiteres Trekking-Equipment „in freier Wildbahn“. Und ich sage euch Mädels, vergesst Designer-Jeans, Frauen sehen in Fjällräven-Hosen einfach super aus! (meine persönliche Meinung, ich kriege keine Provision von dem schwedischen Hersteller 😉 ) Am besten hatte es mir gefallen, die vielen Chinesen und Koreaner zu beobachten, während wir auf den Startschuss warteten. Die meisten Teilnehmer wirkten gelassen, cool und abgeklärt und die asiatischen Wanderer waren so voller kindlicher Freude, dass es einfach herrlich war ihnen zuzuschauen. Sie hüpften herum, lachten, waren so aufgeregt wie Kinder und machten…natürlich….jede Menge Fotos.
Am Start - Moni unterwegs

Am Start war es noch recht eng!

      Ehrlich gesagt kam mir hier der Gedanke, wie sicher auch einigen anderen: „Ach Du je, muss es eigentlich eine solche Massenveranstaltung sein? Warum sind wir nicht in einer Zeit gekommen, in der hier nicht so viel los ist? Der Kungsleden ist ja schließlich immer da.“ Und schon am ersten Abend war mir klar: „Ja, es muss diese Großveranstaltung sein!“ Auf dem Weg traf man immer wieder dieselben Leute (sofern sie ein ähnliches Tempo haben).  Man lernte so seine Mitwanderer kennen, kam ins Gespräch, freute sich füreinander, bedauerte die Blase am Fuß des anderen und holte sich gute Tipps und Anekdoten ab. Da war zum Beispiel der Chinese, der viel alleine gelaufen ist und immer gesungen hat, da war die mit dem großen Hund, der immer an der Leine gezerrt hat und jedes Mal, wenn ihr Mann ein Foto von ihr machen wollte, war sie schon wieder fünf Meter weiter gezogen worden. Da war der Koreaner der ganz merkwürdig gelaufen ist, fast so als wäre er betrunken und als wir ihn fragten, ob wir helfen können, grinste er uns an und meinte, es könnte vielleicht daran liegen, dass er bereits Ende sechzig ist…im Gesicht sah er aus wie vierzig 🙂 Einmal stand eine Gruppe ganz junger Leute an der Seite und einer spielte auf einer Mundharmonika „Yellow Submarine“. „Gänsehautfeeling pur!“ würde Steffi aus dem NDR2-Schlemmerbistro jetzt sagen 😉 … das Lied hörte auch der singende Chinese und sang dann den ganzen Tag diesen Song. Und ihr glaubt gar nicht, was die Leute so alles mitnehmen!
Steinige Wege - unterwegs

Grandiose Landschaft und steinige Wege

An einem Rucksack hing ein richtiger Klappstuhl, in einer Seitentasche sah ich ein großes Glas!!! Instant-Kaffee, der doch leichter in einem Zipplock-Beutel mitgereist wäre. Während mein Waschbeutel aus einem kleinen Packsack mit Zahnbürste, Mini-Zahnpasta, kleines Stück Seife und leichtem Trekking-Handtuch bestand, staunte ich nicht schlecht als mir am nächsten Morgen jemand mit einer richtig fetten Leder-Kulturtasche vom Fluss entgegenkam. Doch auch das wurde noch getoppt und zwar von Reini, der sein riiiiesiges Frottee-Badehandtuch außen an seinen Rucksack hängte, damit es tagsüber trocknen konnte. Als dann noch Hannes einen Hammer auspackte um die Zeltheringe einzuschlagen, war es ganz vorbei und ich musste wissen, was er sich dabei gedacht hatte: sein Sohn (6 Jahre alt) hatte ihn inbrünstig überredet, dass er den unbedingt mitnehmen müsse und immer an ihn denken sollte, wenn er ihn benutzt…zu süß…und was für ein toller Papa! Alle Jungs können den folgenden Absatz überspringen 😉 Alle Mädels wollen auch sicher wissen, wie es nun um das „Püscher-Problem“ stand 😉 .  Jeden Tag kamen wir an einem Plumpsklo vorbei. Das wusste ich vorher auch nicht und die Luft war darin auch nicht immer so toll, aber alles in allem war das sehr hilfreich. Beim Wasserlassen unterwegs war es mitunter doch tatsächlich etwas schwierig, da die Landschaft meist kilometerweit einsehbar war und überall Wanderer unterwegs waren. Da hieß es aushalten bis ein dicker Stein kommt, oder….zum Glück gab es für mich immer zur rechten Zeit einen großen Felsen 😉
Mausi und Herkules - unterwegs

Reise-Mausi und Herkules vor meinem kleinen Zelt

Die Strecke war gar nicht mal so einfach zu laufen! Überall dicke Felssteine um die man herum und hinüber musste, immer balancierend mit den Trekkingstöcken und 16 Kilo auf dem Rücken. Und dann hatte ich als einzige Norddeutsche auch noch das „Pech“, mit einem Team aus Österreichern und Bayern unterwegs zu sein. Von der sprachlichen Barriere einmal abgesehen (am Ende hob i scho fascht so g´redet wie die), werden Österreicher meines Erachtens wohl mit der dreifachen Menge an Beinmuskulatur geboren 😉 Als ich sie am ersten Abend kennengelernt hatte (hoffentlich liest das hier keiner von ihnen!) dachte ich mir, was für ein Glück, so viele ältere Herren (sorry ihr Lieben) dann werden wir zum Glück nicht so schnell unterwegs sein….von wegen! Die beiden Ältesten waren immer schon ein bis zwei Stunden früher am verabredeten Zeltplatz als der Rest. Das hatte zur Folge, dass Hannes seinem schnellen Zeltnachbarn vor der letzten Etappe 5-6 Kilo Steine in den Rucksack gepackt hatte, um ihn mal etwas zu bremsen. Ächzend setzte er morgens den Rucksack auf und rief scherzhaft zu Hannes rüber „Sag amol, hast Du mir Steine do nei packt?“ und dieser erwiderte „Ja klar hob i des g`macht!“ Wir anderen hatten uns fast in die Hosen gemacht und mussten uns das Lachen verkneifen….aber schon wieder waren die beiden so viel eher am Ziel als der Rest der Truppe 🙂 Dort hatte es der Steine-Schlepper dann auch gemerkt…keine Ahnung, ob er sich beim Hannes schon „revanchiert“ hat, auf jeden Fall nahm er es mit Humor. Was ich mit einer Bahnschranke gemeinsam hab
Tückische Planken - unterwegs

Planken sollen das Gehen erleichtern sind aber durchaus tückisch!

Aber zurück zur Strecke. Während ich so am Herumbalancieren war, hatte ich leider nicht viel Zeit die wunderbaren Ausblicke auf die schöne Landschaft zu genießen, schließlich hatte ich genug damit zu tun, tempomäßig mit den anderen einigermaßen mitzuhalten. Einige Streckenabschnitte waren mit Holzplanken ausgelegt, auf denen man sich besonders konzentrieren muss. Und so kam es, dass ich eine Sekunde mal nicht aufgepasst hatte und daneben trat. Wie in Zeitlupe fiel ich gerade nach vorne über, die Trekkingstöcke in der Hand konnten mich so schnell nicht stützen. Ich landete auf dem Bauch und frontal mit dem Gesicht auf dem Boden. „Wie a Bahnschranken bist umg´fallen“ meinte Reini später. Eigentlich kann man wohl gar nicht so viele Schutzengel haben, aber genau da, wo ich mit Gesicht und Oberkörper aufschlug, war…Gras! Davor und dahinter Steine und Gestrüpp und ich mag mir gar nicht ausmalen, wie das sonst ausgegangen wäre. Und so war mein erster Gedanke als ich da lag „Jaaa, Gras!!!“ Und dann fiel mir auf, dass ich gar nicht hochkommen konnte. Ich lag da wie eine Schildkröte mit 16 Kilo Gepäck auf dem Rücken und den Gurten von den Trekkingstöcken an den Handgelenken und hatte keine Chance mich zu rühren. Doch da kam schon ein Wanderer angesprungen, der in der Nähe gerade Pause machte. Er pulte mir die Stöcke von den Händen und nahm mir den Rucksack runter. Erst danach fingen die Schmerzen im Bein an. Ich setzte mich auf und checkte erst einmal, ob etwas gebrochen war, denn ich hing mit den Beinen so halb zwischen den Planken….dramatische Pause…liest sich wie ein Krimi oder? 😉 Glück gehabt! Alles heil. Bis auf eine riesige aufgeschürfte Fläche am Schienbein, die dann auch noch richtig schön blau wurde. Reini, der ein Stück weit hinter mir lief, säuberte die Stelle mit seinem letzten Trinkwasser, uiiih, das hat vielleicht gebrannt….aber…gejammert wird nicht und so ging es dann tapfer weiter. Die Österreicher sind so ein fröhliches und auch hilfsbereites Volk und so schaffte ich es ab der Mittagspause nicht es abzulehnen, dass mir meine lieben Wanderkollegen Zelt, Isomatte und Kocher für diesen und den darauf folgenden Tag abnahmen, damit sich mein Bein unter dem geringeren Gewicht erholen konnte. Da draußen sind wir doch alle gleich!
Weite Landschaft - unterwegs

Weite Landschaft auf dem nördlichen Kungsleden

Ich hatte ja anfangs befürchtet, die Unsportlichste von allen auf der Tour zu sein, dass alle anderen das ganz gelassen mal eben so „wuppen“. Aber das war keinesfalls so! In den Gruppen, die an der Strecke Pause machten oder abends an den Zeltplätzen, sah ich richtig viele abgeklebte Füße voller Blasen und getapte Knie und sogar einen Wanderer mit Kopfverletzung. Ich sah Leute, die oben auf ihrem eigenen Rucksack noch den von ihrem erschöpften Freund quer drüber gelegt trugen und sah wie einer mit kaputten Knien Huckepack getragen wurde. Das war alles sehr anrührend und zeigte, dass doch so einige an ihre Grenzen gebracht wurden, die sie zuvor nicht vermutet hatten. Es waren Kleine und Große unterwegs, Dicke und ganz Dünne, Alte und Junge, Schnelle und Langsame und so brauchte hier keiner das Gefühl zu haben, irgendwie nicht hierher zu passen. Und dann kam schon der Endspurt
Geschafft! - Moni unterwegs

Im Ziel angekommen, mega-stolz und nicht eine Blase an den Füßen 🙂

Bei Tagesetappen bis zu 28 Kilometern, kam mir die letzte Etappe mit 15 Kilometern vor wie ein gemütlicher Spaziergang. Es war der fünfte und somit der letzte Tag. Nach dieser Zeit hatte man sich gerade so richtig an die körperliche Belastung, das Gewicht und auch an das Team gewöhnt. Doch schon war es wieder vorbei. Wir gingen die restliche Strecke betont langsam und machten mehr Pausen. Dann kam auch schon ein Schild, dass es nun bis zum Ziel nur noch 550 Meter sind…komisches Gefühl! Schließlich kamen wir durch ein Tor und standen plötzlich auf einer Schotterstraße mit angrenzendem Parkplatz voller Autos…Zivilisation! Einige hundert Meter weiter erreichten wir tatsächlich das Ziel und als wir einliefen begannen die bereits Anwesenden zu klatschen und zu rufen und einige unserer Österreicher gaben freudige, laute Jodelrufe zum Besten.  
Trekkers Inn - Moni unterwegs

Im Trekker´s Inn erst mal Bier und Rentier-Döner bestellen!

Ja… da waren wir… erstmal gegenseitig im Team umarmen, Küsschen links, Küsschen rechts, ein letztes Mal den Wanderpass abstempeln lassen und die Goldmedaille abholen. Dann begann es zu regnen, also schnell rein ins Trekker´s Inn Zelt, Bier und Rentier-Döner für alle! Und als wir da saßen und alle wild am Durcheinanderreden waren, war ich noch gar nicht angekommen…komisch, das war es jetzt? Ich dachte das wäre alles so suuuper schwierig und für jemanden wie mich kaum zu schaffen? Doch nun saß ich hier… Es war mega-anstrengend und den Sturz hätte ich jetzt nicht gebraucht 😉 aber es war absolut machbar… cool! Und dann grinste ich super stolz in mich hinein und konnte gar nicht mehr damit aufhören. Mein Fazit:
Meine Goldmedaille

Und dann gab´s noch die Goldmedaille 🙂

Das hab ich geschafft! Es steckt doch immer so viel mehr in einem, als man erst einmal glaubt, man muss es nur versuchen. Ich hab´s geschafft 110 Kilometer in fünf Tagen durch die Berge zu laufen. Nach außen hat mich das nicht verändert (naja ok, ich hab immerhin so viel Fett in Muskeln verwandelt, dass ich jetzt eine Hosengröße kleiner tragen kann 🙂 ) Doch innen macht das so einiges, kann ich euch sagen und ich bin gespannt und neugierig, was ich sonst noch alles so bewerkstelligen kann und werde. Von Herzen wünsche ich auch euch eine solche Erfahrung! Eure Moni PS: Ein Album mit vielen weiteren Bildern von der Tour findet ihr auf Facebook! Vorfreude ist die schönste Freude, oder? Ein knappes Jahr lang habe ich gewartet bis ich mich endlich wieder auf meinen Drahtesel schwingen konnte. Herrlich! Endlich kann ich wieder mit meinem Rad losdüsen und die frische Luft in vollen Zügen genießen. Warum die Backroller von Ortlieb die perfekte Ergänzung zu meinem neuen Rad und unserem Fahrradanhänger sind, erfahrt ihr in dem folgenden Beitrag.   Die Herausforderungen des Alltags… Da mein Mann die meiste Zeit des Jahres auf Containerschiffen durch die Welt reist, stand ich bei seiner Abreise vor so einigen neuen Herausforderungen. Zum einen wollte ich versuchen, den bisher eingespielten Rhythmus des Tages beizubehalten und zum anderen suchte ich nach cleveren Lösungen, die mir mehr Flexibilität im Alltag verschafften. Sei es Til’s Reisebett, das mir die Chance auf die tägliche Arbeit im Garten verschafft oder auch der Adapter für unsere Babyschale, dank dem ich immer gleich nach der Arbeit mit Hund und Kind eine Runde spazieren gehen kann, ohne unsere Schnarchnase dafür aus dem Schlaf reißen zu müssen. Doch die reinen Spaziergänge wurden mir auf Dauer zu langweilig…   Erst die Praxis zeigt, was fehlt… Ehrlich gesagt war ich nie ein Fan von Anhängern. Sei es ein Anhänger fürs Auto oder auch fürs Rad. Ich stellte mir einen Fahrradsitz daher deutlich praktischer und flexibler im Einsatz vor. Allerdings muss ich an dieser Stelle gestehen, dass ich unseren Kindersitz nur wenige Tage im Einsatz hatte bis ich schließlich doch auf den Rat meines Arbeitskollegen hörte und mich über Fahrradanhänger informierte. Zum einen, weil mir der Sitz jegliche Möglichkeit nahm, das Rad beruhigt zu Hause abzustellen und Til weiter darauf schlummern zu lassen und zum anderen, weil er so sperrig war, dass er mir sämtlichen Platz verbaute, an dem ich Fahrradtaschen anbringen konnte. Sicher gibt es auch Front- und Lenkertaschen, doch gefällt mir die hintere Anbringung immer noch am besten.  
Fahrradkindersitz vs. Fahrradanhänger

Fahrradkindersitz vs. Fahrradanhänger

Die Nadel im Heuhaufen Es nützte nichts. Da ich gemeinsam mit Til und seiner Tick-tack-Oma die Freiheit auf dem Rad genießen und nicht immer mit dem Auto zum Einkaufen los wollte, brauchte ich Platz am Hinterrad und zusätzlichen Stauraum. Daher las ich mir einen Test nach dem anderen durch und informierte mich über die gängigen Fahrradanhänger. Schließlich fiel unsere Wahl auf den Ritschie von Weber. Dieser ist mit einer robusten Aluwanne und einem sicheren Überrollkäfig ausgestattet. Außerdem kann ich die Sitzfläche im Nu in eine leichte Liegeposition bringen. Dank dieser Anschaffung ist unser Zwerg nun sicher und trocken unterwegs. Und das Beste daran: ich erspare mir seitdem den aufwendigen Zwiebellook 🙂 So ist es für beide Seiten gleich deutlich komfortabler.  
Fahrradtaschen bei Unterwegs

Radtaschen-Sotiment bei www.unterwegs.biz

  Das i-Tüpfelchen für unterwegs… Schon lange vor dem ersten Ausritt hatte ich mit unseren Backrollern von Ortlieb geliebäugelt. Vor allem die weiße Variante hatte es meinem Mann und mir sehr angetan. Strahlendes Weiß mit einem schicken Schriftzug. Neutral, zeitlos und noch dazu funktional. Kurz: Eine kompromisslose Packlösung mit Stil 😉 Das Highlight der Backroller ist übrigens das pfiffige Quick-Lock-Befestigungssystem. Da die Halterung direkt an den Taschen montiert ist, kann ich diese nicht nur schnell und einfach an meinem Gepäckträger befestigen, sondern auch mit nur einem Handgriff wieder davon lösen. Das Material der Taschen ist wasserdicht, leicht und äußerst robust. Also ideal für unterwegs! Ausgestattet mit einem beiliegenden Schultergurt, sind die Backroller auch für einen Stadtbummel oder den täglichen Einkauf bestens geeignet.  
Ortlieb-Rueckentragesystem

Radtaschen Tragesystem von Ortlieb

Im Nu ein praktischer Rucksack… Diese Variante gefällt mir besonders gut. Dank des cleveren Radtaschen Tragesystems (separat erhältlich) von Ortlieb, kann ich mich sowohl für die Variante Schultertasche (Schulterriemen sind immer im Preis inbegriffen) als auch Rucksack entscheiden und bin somit noch flexibler unterwegs. Das Tragesystem besteht aus einer relativ weichen und leichten (310 g) Schaumkonstruktion und ist mit einem Brustgurt sowie einem separaten Tragegriff ausgestattet. Beim Einkaufen kombiniere ich beide Varianten miteinander. So landet der eine Backroller auf meinem Rücken, der Gurt des anderen auf meiner Schulter und im Arm habe ich dann noch Luft für unseren Knirps – zumindest so lange, bis ich ihn in den Einkaufswagen gesetzt habe 😉 Auf Touren habe ich die Möglichkeit, spontan vom Rad zu steigen und kleine Ausflüge in die Stadt oder an den Strand zu machen. Hierfür koppel ich einfach den Anhänger ab und funktioniere diesen mit seinem dritten Rad zum Buggy um. Auch für solche spontanen Ausflüge ist das Radtaschentragesystem von Ortlieb sehr zu empfehlen, da ich einen Backroller in den Anhänger bekomme und mir den anderen auf den Rücken schnallen kann 🙂  
Backroller von Ortlieb - Ein kleines Raumwunder für unterwegs

Backroller von Ortlieb – Ein kleines Raumwunder für unterwegs

Reichlich Stauraum und mehr Flexibilität im Alltag Auch beim Einkaufen hat sich die Investition in die Backroller schon mehr als bezahlt gemacht! Gerade mit Kind und Oma im Schlepptau sind die Backroller die ideale Lösung für Einkäufe und spontane Ausflüge. Das Ortlieb Paar bietet mir insgesamt 80 Liter wetterfesten Stauraum. Den kann ich auch gut gebrauchen, wenn ich mit Til und Oma unterwegs bin. Und sollte uns das Wetter mal wieder einen Streich spielen, dann finden sowohl meine Regenhose als auch Regenjacke noch genügend Platz in den Radtaschen. Auch Til’s Wickelzubehör passt hier prima hinein. Dank der integrierten Reißverschlusstaschen im Inneren der Backroller schwirren die Wickelutensilien nicht frei in den Taschen herum und Flaschen können daneben prima aufrecht stehen. Das finde ich persönlich sehr praktisch, da ja nicht jede Flasche oder Thermoskanne 100%-ig auslaufsicher ist. Damit ihr euch eine ungefähre Vorstellung von dem Platzangebot eines einzelnen Backrollers machen könnt, habe ich meinen einfach mal ausgeräumt und neu gepackt. Ich war selbst erstaunt, was ein einzelner Backroller bei mir leistet. Und wer noch etwas geübter im Packen ist, der bekommt ganz sicher noch deutlich mehr hinein.  
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Backroller von Ortlieb – mein i-Tüpfelchen für unterwegs

Mein Fazit Von der Regenjacke bis hin zu Din A4 Unterlagen findet sich in den Backrollern von Ortlieb für sämtliche Utensilien ein geeignetes Plätzchen. Abgerundet werden die Radtaschen durch hermetische Rollverschlüsse und ein praktisches Reißverschlussfach. Dank der durchdachten Aufteilung haben langes Suchen und Chaos endlich ein Ende und meine Wertsachen, wie Handy Schlüssel oder auch Portemonnaie sind griffbereit und sicher verstaut. Seitdem ich die Backroller von Ortlieb und den Anhänger von Weber besitze, komme ich gerne mal ins Schmunzeln… Warum? Weil ich dann daran denken muss, was mein letzter Drahtesel schon so alles aushalten musste… rechts eine Tüte, links eine Tüte, ein voller Korb vorne und noch ein weiterer hinten auf dem Gepäckträger… davon habe ich jedoch leider keine Fotos 😉 Aber ihr könnt mir glauben, ab sofort möchte ich nicht mehr auf so praktische Erfindungen wie die wasserdichten und geräumigen Radtaschen von Ortlieb verzichten 😉
8. Berge

Auf ins nächste Abenteuer!

Da waren wir nun, mal wieder ohne genauen Plan, dieses Mal auf der Südinsel. Während die letzten 500 km auf der Nordinsel durch flaches Ackerland führten bestätigte sich hier unten sofort jedes Vorurteil was die Bergwelt angeht und die steilen, kurvigen, engen Straßen wurden beim herbstlichen Regenwetter zum Abenteuer.
8. Golden Bay 2

Im Licht des Sonnenaufgangs sieht diese Bucht wirklich golden aus.

Wir wollten uns zuerst die Tasman-Region ganz im Norden ansehen: Der Tasman-Nationalpark ist bekannt für seine Wanderungen entlang an traumhaften Stränden, Seerobben im klaren Wasser und ist ein regelrechtes Kajak Paradies. Da die Sonne trotz der Jahreszeit immer noch erstaunlich warm ist, konnten wir noch einmal ausgiebig am Strand relaxen, wenn auch ohne im mittlerweile eiskalten Meer zu baden.

Ganz im Norden liegt die sichelförmige ‘Golden Bay’. Durch eine riesige Bergkette vom Rest der Insel abgeschnitten ist es hier friedlich und zu dieser Jahreszeit sehr einsam. Wenn man das Ende der Straße Richtung Norden erreicht hat und zum Leuchtturm am Cape Farewell wandert hat man eine tolle Aussicht über den Farewell Split, eine Sandbank, die sich über 26 km über Wasser und 6 weitere unter Wasser erstreckt. Durch diese Bank wird die Golden Bay vor den Gewalten des Meeres geschützt.

8. Golden Bay 1

Aussicht während einer Wanderung im Tasman National Park

Wir haben Glück und einen klaren Tag erwischt: Eine Einheimische macht uns darauf aufmerksam, dass man am Horizont sogar den Mt. Egmont auf der Nordinsel, den wir vor einigen Monaten erklettert haben, erkennen kann. Die Region ist wirklich sehenswert, aber eine der schönsten Ecken ist Wharariki: Nach nur 10 Minuten zu Fuß durch Sanddünen kommt man an diesen riesigen Strand. Charakteristisch für Wharariki sind die riesigen Felsen die in der Brandung liegen. Felsbrücken, Bögen und Hölen, die Heimat für viele Meeresbewohner und Seevögel bieten kann man hier erkunden. Wie gesagt, zu dieser Jahreszeit verirren sich nicht mehr viele an so abgelegene Orte und so können wir am menschenleeren Strand den Sonnenuntergang genießen.

8. Cape Farewell

Die Archway Islands am Cape Farewell, so klingt für uns der Sommer aus

Genug vom Strand und erst einmal wieder ins Inland: Der ‘Nelson Lakes National Park’ im Norden der neuseeländischen Alpen wartet auf uns. Was ein Wetterumschwung: Bei einer kleinen Wanderung, die wir unternahmen, um eigentlich eine tolle Aussicht über den Lake Rotoiti zu bekommen, fing es unerwartet an zu schneien. Am nächsten Morgen stand dann endgültig fest, dass es Winter wird: Die Scheiben unseres Vans, in dem wir schliefen, waren nicht nur von außen, sondern auch von innen gefroren. Na herzlichen Dank! Das Aufstehen aus dem warmen Schlafsack ist doch schon schwer genug. Das Beste an so kalten Nächten ist jedoch bekannter Weise, dass die folgenden Tage sonnig werden und auf unserem Weg nach Blenheim fahren wir bei strahlendem Sonnenschein entlang schneebedeckter Berge – einfach traumhaft!  
8. Wandern

Normalerweise sollte man von hier eine tolle Aussicht über die Nelson Lakes haben… Gut, dass wir die passende Ausrüstung für den kleinen Wintereinbruch dabei haben.

Blenheim an sich ist eine der bekanntesten Weinregionen Neuseelands. Kilometer um Kilometer fahren wir durch die Felder und alles was wir sehen sind Reihen voller Weinreben und gelegentlich mal ein imposanter Gutshof, in dem man dann die Weine probieren und kaufen kann. Aber ganz ehrlich: So romantisch man sich das Ganze auch vorstellen mag, es ist einfach industrieller Weinanbau und dieser ist für die Arbeiter bei diesem Wetter nicht nur hart, sondern wird auch nur minimal bezahlt.
8. Blenheim

Zwischen den nördlichen Ausläufern der Southern Alps und dem Meer liegen nur wenige Kilometer

Etwas nördlich von Blenheim finden wir einen gemütlichen Campingplatz in einer kleinen Bucht. Durch einige Erdverschiebungen und ausgewaschen vom Meereswasser wurden kilometerlange Tunnel und Spalten von der Natur in den Fels gearbeitet, bei deren Erkundung man sich unbedingt auf seine Stirnlampe verlassen sollte… Wir genossen die Zeit in der Bucht, versuchten uns im Angeln und sammelten Meeresfrüchte fürs Mittagessen direkt von den Felsen. Das gibt es auch nur hier in Neuseeland 😉

Unser weiterer Weg führt von nun an immer entlang der Ostküste. Es ist wirklich beeindruckend auf der einen Straßenseite 1000 m hohe, von Schnee gekrönte Berge, zu sehen und auf der anderen Seite direkt das Meer. Ein kleiner Punkt wird uns besonders in Erinnerung bleiben:

Seehundbabys-Neuseeland

Eine tolle Überraschung

Wir hielten nur an um uns nach der Autofahrt die Beine zu vertreten und zu einem kleinen Wasserfall zu laufen, doch wir wurden überrascht: Dieser ca 500 m lange Bachlauf wurde von den Seehunden als „Kindergarten“ auserkoren. Im Herbst tummeln sich hier hunderte kleiner Seehundbabys, entwickeln spielerisch ihre Jagdtechniken und sozialen Fähigkeiten und sind geschützt vor ihren Feinden. Aber sie spielen nicht nur im Wasser. Überall auf den Felsen und im Wald laufen sie herum. Wir verbrachten Stunden damit, sie zu beobachten.

8. Relaxen

Es geht doch nichts über ein bequemes Camp! (An dieser Stelle kann ich sehr die Travel Hammock von Exped empfehlen)

Kennt ihr schon das Vivofit Fitness-Armband von Garmin? Dieses findet Ihr ab sofort in unserem Sortiment unter der Kategorie “Schrittzähler”. Imke hat den Test gemacht. Wie sie zu ihrem neuen Begleiter steht und welche Erfahrungen sie während der ersten Wochen mit dem Fitnessband gesammelt hat, erfahrt ihr in dem folgenden Gastbeitrag. Viel Spaß beim Lesen!   Gastbeitrag von Imke: Seit drei Wochen trage ich den Vivofit nun schon an meinem Arm. Und das 24 Stunden am Tag. Nun wollte ich euch meine ersten Erfahrungen berichten.
Imke-Vivofit-Praxistest

Vivofit in der Praxis

  Lieferumfang Im Lieferumfang befanden sich neben dem eigentlichen Tracker zwei Armbänder (ein kurzes und ein langes) und ein USB ANT+ Dongle für die Verbindung zum PC. Optik Das Armband ist in verschieden Farben erhältlich (grün, blau, lila, dunkelgrau und schwarz) und lässt sich einfach auswechseln. Da der Tracker recht klein ist und sich dem Handgelenk gut anpasst, stört er im Alltag überhaupt nicht. Das Armband selbst ist aus weichem, angenehm tragbarem TPU- Silikon.   Display Das Display ist ein E-Ink-Display und zeigt neben den bereits gelaufenen Schritten das Tagesziel, die gelaufenen Kilometer, verbrauchten Kalorien, Uhrzeit und Datum an. Das Display ist tagsüber sehr gut lesbar. Leider hat es keine Beleuchtung, so dass man im Dunkeln überhaupt nichts ablesen kann. Das ist meiner Meinung nach sehr schade, da ich den vivofit auch als normale Armbanduhr benutze. Dafür verspricht Garmin aber eine Batterielaufzeit von über einem Jahr. Außerdem ist der Vivofit bis 50 m wasserdicht, so dass man ihn bedenkenlos beim Duschen oder im Schwimmbad tragen kann. Testbericht-Vivofit-Unterwegs   Einrichtung Einfach den USB ANT+ Dongle in den PC stecken. Der Treiber und auch die passende Software sind mit wenigen Klicks installiert. Auf der Garmin vivofit Seite muss nun ein Account erstellt werden. Die persönlichen Einstellungen für den vivofit (Geschlecht, Körpergröße, Körpergewicht, Schrittlänge, …) und die Einrichtung des Accounts sind sehr übersichtlich gestaltet und dauern nur ein paar Minuten. Um das Armband nun zu synchronisieren einfach den kleinen Knopf am Armband gedrückt halten, bis die Anzeige SYNC im Display erscheint.
Vivofit-Funktionen

Garmin Connect

Natürlich gibt es auch eine dazugehörige App für das Smartphone: „Garmin Connect“. Die Synchronisation funktioniert aber leider nur mit Smartphones , die mit Bluetooth 4.0 ausgestattet sind.  
Vivofit Funktionen

Vivofit Funktionen

Funktionen Durch den eingebauten 3D-Bewegungssensor zählt der Vivofit die Schritte, die wir gehen und soll den Nutzer dazu motivieren, sich mehr zu bewegen. Natürlich stimmen die Angaben nicht auf den Meter genau. Allerdings habe ich mehrmals ausprobiert, die Angabe der gelaufenen Schritte durch Schütteln der Hand zu manipulieren. Auch andersherum – den Arm beim Laufen so ruhig wie möglich zu halten- und dennoch hat das Armband die Schritte zuverlässig aufgezeichnet. Beim Fahrradfahren bekommt der Vivofit leider nicht mit, dass ich mich bewege, da das Armband lediglich aufs Laufen und Gehen ausgerichtet ist. Deswegen habe ich mir nach einer Woche noch den Herzfrequenzsensor von Garmin dazu bestellt. Dieser zeichnet meine Herzfrequenz auf und rechnet mir den entsprechenden Kalorienverbrauch aus. Die Herzfrequenz wird ebenfalls im Display dargestellt. Das speichert der Vivofit als Aktivität. Die detaillierte Analyse kann ich mir im Anschluss der Synchronisation am Rechner oder auf per App anschauen.  
Vivofit - Schlafanalyse

Vivofit – Schlafanalyse

Mit Schlafanalyse Nachts kann man den vivofit in den SLEEP Mode stellen, somit zeichnet er das Bewegungsverhalten im Schlaf auf. Vorm Einschlafen einfach den Knopf so lange gedrückt halten, bis die Anzeige SLEEP im Display erscheint. Ob man diese Funktion wirklich benötigt, weiss ich nicht, aber interessant ist es auf jeden Fall.   So vielseitig und lernfähig… Sehr schön ist auch, dass der vivofit lernt. Das heisst, die Tagesziele sind dynamisch und ändern sich täglich, je nachdem wie viel ich mich am Vortag bewegt habe. Das bedeutet allerdings nicht, dass wenn ich an einem Tag mein Ziel um das zig-fache überschritten habe, ich am nächsten Tag direkt das Doppelte laufen muss. Außerdem kann man die „Garmin Connect“ App mit weiteren Apps verbinden. Mit der „MyFitnessPal“ App kann man zum Beispiel ein Tagebuch anlegen, in dem man einträgt welche Nahrungsmittel man zu sich genommen hat. Die App rechnet dann die genauen Kalorien aus. Diese werden dann von „Garmin Connect“ wieder gegengerechnet. Interessant, aber sehr mühselig.   Fazit Ich bin sehr zufrieden mit dem Vivofit. Besonders gut finde ich vor allem die den roten Balken, also den so genannte Inaktivitäts-Statusbalken. Dieser erscheint nach einer Stunde ohne Bewegung und wird alle 15 Minuten ein Stück länger. Manchmal merkt man ja gar nicht, dass man schon wieder so lange am PC gesessen hat. Schade ist nur, dass der Vivofit keinen Vibrations- oder Tonalarm hat, der mich daran erinnert auf das Armband zu schauen, um dieses zu bemerken. Insgesamt ist das Konzept des Vivofits jedoch sehr durchdacht. Er motiviert mich zu mehr Bewegung, da ich immer versuche den roten Balken zu verhindern und meinem Tagesziel näher zu kommen. Das Armband ist chic und lässt sich bequem tragen. Der Vivofit hat übrigens noch weitere Funktionen (z.B. Challenges gegen Freunde). Diese habe ich bisher jedoch noch nicht alle testen können, aber das werde ich sicher bald tun 🙂     Lenkertasche-Ortlieb-Unterwegs Und jetzt ist eure Meinung gefragt! Stellt auch gern euer persönliches Lieblingsprodukt bei uns vor. Am Ende des Jahres verlosen wir unter allen Einsendungen eine unserer Ultimate4 Lenkertaschen mit Unterwegs Elch. Also Bleistift gespitzt, Tastatur poliert und los gehts! Wir freuen uns auf eure Einsendungen und sind gespannt auf eure persönlichen Erfahrungen.                             bergsteiger_blog © Netzer Johannes - Fotolia.comDas Magazin BERGSTEIGER präsentiert euch monatlich fundierte Informationen, spannende Reportagen, Profitipps sowie Berichte über Highlights und topaktuelle Trends aus den Bereichen Bergwandern, Klettersteige und Alpinismus. Bewährte Sport- und Outdoor-Journalisten berichten über die spannendsten aktuellen Themen.   Reportagen und Reiseberichte Erfahrene Bergsteiger und Journalisten nehmen euch mit auf spannende Touren in die Bergwelt der Alpenregionen. Außergewöhnliche und neuentdeckte Bergregionen werden vorgestellt, ebenso wie Weitwanderwege und alpine Touren. Die Reportagen sind bildhaft und lebendig erzählt und enthalten Tipps zum Nachwandern und Erleben. Specials rund um besonders reizvolle Wanderregionen, herrliche Freizeitdestinationen und andere Topthemen ergänzen das Zeitschriftenangebot des BERGSTEIGER Magazins.Vom Wandern und Bergsteigen über Skitour, Hochtour und Winterwanderung, bis hin zu Pilgerwegen und Alpenüberquerungen – der BERGSTEIGER ist Spezialist für alle Arten des Bergsports zu Fuß.   Interviews und Bergpersönlichkeiten Im BERGSTEIGER kommen auch regelmäßig bekannte Persönlichkeiten und Profis zu Wort. Ausführliche Porträts beleuchten die Menschen hinter großen Namen wie Reinhold Messner, Gerlinde Kaltenbrunner oder Alexander Huber. In Interviews und Gesprächen werden provokante, neuartige und brandaktuelle Themen angesprochen und diskutiert.   Tests und Kaufberatung Die Ausrüstung für Bergsteiger und Wanderer entwickelt sich ständig weiter. Damit ihr immer auf dem Laufenden bleibt, testet der BERGSTEIGER außerdem aktuelle Neuerungen aus den Bereichen Ausrüstung, Bekleidung und Schuhwerk. Vom LVS-Gerät über Daunenjacken und die neuesten Trekking-Rucksäcke, der BERGSTEIGER verrät euch, worauf ihr beim Kauf achten solltet.   Tourenkarten zum Heraustrennen Darüber hinaus sind in jeder Ausgabe des BERGSTEIGER 12 Tourenempfehlungen enthalten. Und zwar in Form von heraustrennbaren Karten. Somit könnt ihr  diese praktischen Tipps direkt zur nächsten Tour mitnehmen. Eine Übersichtskarte, detaillierte Tourenbeschreibung und Infos wie Anfahrt, Gehzeit, Höhenmeter etc. liefern alle wichtigen Fakten, die ihr für eure nächste Tour benötigt.   Neugierig geworden? Ihr wollt den BERGSTEIGER testen? Für die Leser unseres Elchblogs gibt es derzeit ein tolles Angebot inkl. gratis Mikrofaser-Handtuch von Salewa. Neugierig geworden? Dann klickt einfach auf den folgenden Link: http://abos.bergsteiger.de/unterwegs/   Viel Spaß beim Lesen!
E-Ticket

Vorsichtshalber hab ich den Barcode vergrößert, vielleicht etwas zu groß 😉

Ich wäre dann mal startklar! Am Donnerstag geht es los Richtung Schweden und am Freitag morgen an den Start beim Fjällräven Classic. Jetzt bin ich auch gut vorbereitet, naja, denke ich jedenfalls. Die Sachen sind gepackt und schon kommt wieder etwas Neues, das leichtes Bauchgrummeln macht… das mysteriöse E-Ticket. Ok, da bin ich vielleicht etwas „oldschool“, aber vom Reisebüro kenne ich das so, dass man schön die Original-Tickets bekommt, die zeigt man dann brav am Schalter vor und alles ist gut. Heute habe ich ein Din-A4 Blatt mit den Flugdaten und einem Barcode. Über den kann man sich dann wohl am Flughafen an einem Automaten selber das Ticket ausdrucken. Bin mal gespannt ob das klappt 😉 Bloß nix vergessen! Mein Trekkingrucksack ist gepackt und die Liste drei Mal gecheckt, also dürfte alles drin sein. Zelt, Schlafsack und Isomatte, Outdoorküche und Bekleidung für alle… aber wirklich alle Wetterlagen, dazu noch Waschzeug und Erste-Hilfe Set. Das schlägt natürlich mit so einigen Kilos zu Buche und meine angestrebten 15 Kilo sind doch ernsthaft in Gefahr. Bis jetzt sind es, um genau zu sein, 12,5 Kilo und da fehlen noch die Gaskartusche, Wasser und Proviant (den gibt es am Start). Aber es kann nichts mehr weggestrichen werden, jedenfalls meiner Meinung nach und nun ist das eben so ;-).
Monis Rucksack

Mein gepackter Rucksack

Eine gute Nachricht: Bauch und Verstand vertragen sich nun! Während anfangs noch mein analytischer Verstand den sich freuenden Bauch angeplärrt hatte, ist nun endlich Ruhe eingekehrt. Der Verstand weiß, dass der Körper nun (relativ) fit ist und wohl keine schlimmere Schlappe zu erwarten sein dürfte. Und so genieße ich die Stille zwischen Bauch und Kopf und freue mich riesig auf den Start. Naja, wenn mir auch ehrlich gesagt das mit dem Flug noch ein klitzekleines bisschen im Magen liegt. Immerhin fliege ich zum ersten Mal allein und muss auch noch zweimal umsteigen. Da stellt sich noch die Frage, ob ich mein Gepäck jedes Mal am Fließband abholen und neu aufgeben muss, oder ob das automatisch in die nächste Maschine geladen wird? Diese Info werde ich hoffentlich schon am Flughafen in Hamburg klären können,… because my English is not very good 😉 Apropos Sprache! Auf dem Fjällräven Classic sollen Wanderer der unterschiedlichsten Nationen unterwegs sein. Doof, wenn dann das Schul-Englisch schon verdammt lange her ist und man sich nicht gut verständigen kann. Das wird sich dann irgendwie finden müssen, wenn auch mit Händen und Füßen, mal schauen. Ich dachte mir allerdings für die vielen freiwilligen Helfer und einheimische Wanderer auf der Strecke wäre es höflich, ein paar Bröckchen Schwedisch zu lernen. Für die Leser dieses Blogs, die auch zum Fjällräven Classic fahren, hier Moni´s kleines Schwedisch-Lexikon (ich übernehme aber keine Garantie für die Grammatik 😉 ):
Mausi

Mausi und mein Reisehut

Hallo:  Hej där! Schön Dich kennenzulernen!: Det är trevligt att träffas! Herzlichen Dank: Tack Viel Spaß: Ha kul Ich wünsche Dir eine schöne Tour: Jag önskar er en trevlig tur Bist Du ok?: Är du ok? Kann ich Dir helfen?: Får jag hjälpa dig? Sind Deine Füße in Ordnung?: Är dina fötter för? Tschüss: bye bye Wie komme ich zum Flughafen?: Hur kommer jag till flygplatsen?

So, dann kann es jetzt losgehen! Ich bin sehr gespannt auf meine Gruppe mit der ich laufe und von denen ich bis jetzt nur den Gerald kenne. Ist das alles aufregend 🙂 und natürlich werde ich euch alles berichten, wenn ich wieder da bin!

 Bis dahin! Eure Moni