Endlich wieder Sommer!

Ruckzuck werden die Tage wieder etwas länger, morgens kitzeln uns die Sonnenstrahlen etwas eher aus dem Schlaf und im Allgemeinen sind wir alle etwas motivierter, Zeit draußen zu verbringen als noch in der dunklen Jahreszeit…

Outdoor-Spaß für Mensch und Hund

Als stolze – OK, manchmal auch genervte 😉 – Besitzerin eines SEHR aktiven Jack Russel-Mixes stellt sich da schnell die Frage: Welche Outdoor-Aktivitäten bieten sich eigentlich gemeinsam mit dem Hund an? Denn immer nur spazieren gehen treibt sowohl Hund als auch Mensch irgendwann in die Langeweile. Warum darf’s also nicht mal etwas Outdoor-Spaß mit Hund sein?

Gleich vornweg der Hinweis: Natürlich muss jeder Hund langsam an solche Abenteuer herangeführt werden – und vor allem Spaß an der Sache haben! Bitte setzt nicht voraus, dass euer Hund euer Hobby automatisch genauso sehr liebt wie ihr… Zudem sollte bei allen hier aufgeführten Outdoor-Aktivitäten vorab mit dem Tierarzt abgeklärt werden, ob euer Hund gesund und dafür geeignet ist. Regelmäßige Trink-Pausen sind natürlich ebenso selbstverständlich wie das Verhindern von Überlastungen des Tieres.

Tolle Alternativen zum herkömmlichen Gassi gehen

Es gibt sehr viele Aktivitäten, die gemeinsam mit eurem Hund einfach noch mehr Spaß machen. Wie wäre es zum Beispiel mit Geocaching? Bei dieser modernen Form der Schatzsuche gilt es, mithilfe eines GPS-Gerätes Schätze zu finden, die andere an ungewöhnlichen Orten versteckt haben. Es gibt viele Caches (Verstecke), die auch für die Suche mit Hund geeignet sind. Langweilige, eintönige Gassi-Runden haben damit ein Ende und euer vierbeiniger Freund wird begeistert sein, immer wieder ganz neue Gegenden zu entdecken.

Großer Spaß für aktive Hunde und Besitzer
Hund-Frisbee

Los geht’s!

Für sehr aktive Hunde (und Besitzer…) ist Frisbee spielen das Größte. Spezielle Hunde-Frisbees schonen die Zähne und minimieren die Verletzungsgefahr. Ob am Strand oder im heimischen Garten, im Park oder einfach auf einer großen Wiese – der Platz zum Spielen ist leicht gefunden und das notwendige Equipment schnell beisammen.

Zugegeben – für den einen oder anderen Besitzer (für mich zum Beispiel 😉 ) stellt es anfangs schon eine Herausforderung dar, die Disc richtig zu werfen… Aber kaum habt ihr den Bogen raus, wird euer Vierbeiner Feuer und Flamme sein, begeistert der Scheibe nachjagen und versuchen, diese schon in der Luft zu fangen. Ein Heidenspaß für Hund und Halter!

Des Deutschen liebste Outdoor-Sportart ist das Radfahren. Viele Hunde haben sehr großen Spaß daran, neben Herrchen bzw. Frauchen am Fahrrad zu laufen, insbesondere lauffreudige Rassen wie Husky, Jack Russel und Co. Natürlich müsst ihr euer Tempo dem Hund anpassen und herunterregeln – und vorab vor allem viel üben, damit der Hund Ausdauer aufbaut, nicht abrupt stoppt oder gar ins Rad rennt. Gepolsterte Brustgeschirre und spezielle Joggingleinen oder Fahrradhalterungen minimieren das Risiko für Verletzungen für Hund und Halter – Halsbänder sollten wegen der Strangulierungsgefahr nicht verwendet werden. Mit einem Hund, der das Laufen am Fahrrad gelernt habt, könnt ihr viele tolle, gemeinsame Radtouren unternehmen. Vielleicht findet ihr aber auch am gemeinsamen Inlineskaten mehr Freude?

Entspannte Outdoor-Aktivitäten für Zwei- und Vierbeiner
Hund-Wandern

Das Wandern ist des Hundes Lust

Wer es etwas ruhiger mag: Wandern ist ebenfalls mit Hund möglich. Das stärkt den Zusammenhalt zwischen Hund und Mensch und zudem ist es in Gesellschaft auch einfach spannender. Ihr werdet erstaunt sein, wie viel mehr euer Hund riecht und sieht – das weitet den eigenen Blick für sonst unscheinbare Dinge. Und wenn es nach den Hunden geht, würden sie Wandern höchstwahrscheinlich zu ihrer Lieblings-Outdoor-Sportart erklären – nicht alleine deshalb, weil Herrchen bzw. Frauchen meist eher schlapp macht als Pfiffi ;-).

Ängstliche, unsichere Hunde stellen beim Wandern in gewissen Situationen eine Gefährdung dar – sie sollten erst etwas Selbstvertrauen bekommen, bevor ihr die erste gemeinsame Tour startet. Außerdem ist es wichtig, dass vor der ersten Wandertour die Grundkondition des Hundes langsam aufgebaut wird. Aber dann gibt es schon kein Halten mehr!

 
Hund-Kanu-1

Immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel und volle Kraft voraus!

Und auch unter den Hunden finden sich viele Liebhaber des Kanufahrens und Segelns. Zugegeben – es gibt auch einige Hunde, die das ewige Nichtstun langweilt, aber gerade das stellt für viele andere eine gute geistige Auslastung dar. Wenn plötzlich Enten hochfliegen, die Wellen ans Boot schwappen oder andere Boote oder Kanuten entlangfahren, kommt so mancher Vierbeiner gar nicht mehr hinterher mit dem Gucken und ist am Abend fix und fertig von all den Eindrücken und Reizen.

Bitte achtet darauf, dass ihr eurem Hund eine wärmende Matte ins Boot legt, denn gerade wenn der Boden kalt ist, kann es sonst in Verbindung mit dem Wasser schnell zu Blasenentzündungen kommen. Auch für jeden noch so guten vierbeinigen Schwimmer empfiehlt sich zudem eine spezielle Hunde-Schwimmweste, die in Notsituationen Leben retten kann. In einigen Ländern ist das Tragen dieser Westen für Hunde sogar vorgeschrieben!

Hier kommen Wasserratten und vierbeinige Senioren auf ihre Kosten
Hunde-Meer-Baden

Gemeinsam sind wir stark!

Für alle Hunde, die das nasse Element für sich entdeckt haben, ist Schwimmen gerade an heißen Sommertagen eine willkommene Abkühlung. Selbst ältere, übergewichtige oder kranke Hunde können diesen Outdoorspaß genießen, denn Schwimmen ist gut für die Gelenke, baut Muskeln auf und überschüssige Pfunde ab ;-). Manch anfänglicher „Angsthase“ wurde schon zur Wasserratte, wenn nur erst der Lieblingsball oder gar Herrchen/Frauchen im Wasser waren – und plötzlich macht es doch Spaß.

Bei unbekannten Gewässern oder Gewässern mit Strömungen ist Vorsicht geboten und auch bei diesem Outdoor-Vergnügen empfiehlt sich wieder der Einsatz einer Schwimmweste für Hunde. An heißen Tagen bitte darauf achten, dass ihr euren Liebling nicht überhitzt ins Wasser schickt, um einen Schock zu vermeiden.

Hund-Spielzeug

Hey hey, da kommen ja Leckerchen raus!

Für Hunde, die aus Alters- oder Krankheitsgründen nicht mehr ganz so aktiv sind, sind zudem Suchspiele, Apportierübungen oder Intelligenzspielzeuge perfekt. So könnt ihr euren Senior draußen beschäftigen, ohne ihn zu überfordern und haltet ihn körperlich und geistig fit.

Der Huckama von Ruffwear z. B. lässt sich mit Leckerchen füllen und draußen verstecken – euer Vierbeiner kann dadurch seinen hervorragenden Geruchssinn schulen. Zum Apportieren üben eignet sich der Gourdo von Ruffwear perfekt, denn er lässt sich wunderbar im Maul halten. Und mit dem Lunker von Ruffwear ist sogar auch der Spielespaß im Wasser garantiert – denn der Dummy ist schwimmfähig!

In diesem Sinne wünschen wir euch einen tollen Start in die wärmere Jahreszeit – gemeinsam mit euren vierbeinigen Freunden!

    Weshalb die Crossboccia® – Sets von Schildkroet eine geniale Freizeitbeschäftigung sind und wie sich das quasi neuerfundene Outdoorspiel in der Praxis schlägt, erfahrt ihr in dem folgenden Beitrag.   Der Klassiker unter den Outdoorspielen… Sicherlich kennt noch jeder von euch die klassischen, bunten und harten Kugeln aus seiner Kindheit? Das Kugelspiel Boccia stammt ursprünglich aus Italien und hat sich bis heute einen Namen gemacht. Weltweit begeistert es seit Jahrhunderten seine Spieler und zählt zudem bereits seit 1984 sogar zu den paralympischen Sportarten. Während leidenschaftliche Boccia-Fans nur auf ebenen und exakt eingeteilten Spielbahnen um jeden Punkt kämpfen, so zählt bei der Freizeitvariante (auch unter <<Boule>> bekannt) lediglich die an einer kleinen Setzkugel / Zielkugel am nächsten liegende Boccia-Kugel eines Spielers. Sei es auf der Straße, auf der Wiese, auf dem Sportplatz oder auch auf einem unebenen Schotterweg. Boccia bringt überall Spaß!  

Innovative Umsetzung eines Klassikers…

  Schildkroet-Fun-Sports-Cross-Boccia-UnterwegsDoch so leicht die Spielregeln des Klassikers schon immer waren, so schwer waren die (mit Wasser befüllten Kugeln) im Transport. Genau aus diesem Grund gingen zumindest unsere Kugeln damals nur selten mit auf Reisen. Wer will sein Gepäck auch schon freiwillig mit einem bis zu zwei Kilo schweren und sperrigen Kugelspiel zusätzlich belasten? Dank der innovativen Neuerfindung des beliebten Klassikers gibt es für den Freizeitspaß nun jedoch keine Grenzen mehr! So bieten die kleinen und leichten  Crossboccia® – Sets von Schildkroet Fun Sports heute eine pfiffige und äußerst robuste Alternative zu den schweren Kugeln. Lediglich die Spielregeln sind geblieben. Der Einsatzbereich ist hiermit jedoch unbegrenzt, denn für die flexiblen Crossboccia® Bälle ist selbst der unebenste Untergrund kein Hindernis! Ob auf Treppen, Fensterbänken, an Sandstränden, auf Tischen oder auch auf einer Parkbank – dank der leichten (115 Gramm je Crossboccia® Ball) und extrem anpassungsfähigen Granulatfüllung kann praktisch jedes Objekt, jeder Platz und jeder Ort zum nächsten Ziel werden. Selbst ein Sturz aus dem 3. Stock kann den robusten Alleskönnern nichts anhaben.  

Das Familiy Pack Pro im Detail:

  • Material: Ribstop-Material, Kunststoff-Granulat-Füllung
  • Bewegungsfreiheit und sehr viel Action
  • fördert die Kreativität eines jeden Einzelnen
  • Unebenheiten, draußen wie auch drinnen werden in das Spiel integriert
  • dreidimensionaler Raum selbst wird zum Spielfeld
  • Treppen, Fensterbänke oder Tische lassen sich problemlos integrieren
  • Maße Wurfball: Ø 8 cm
  • Gewicht: 115 g
  • Maße Zielball: Ø 5 cm
  • Gewicht: 23 g
  Der Praxistest… Dass die Spielregeln wirklich kinderleicht sind, hat sich bereits bei unserem ersten Testlauf schnell bestätigt. Til ist noch nicht ganz zwei und doch hatte er schon schnell raus, wann er gewonnen hat :b  Und auch uns haben die bunten Kugeln schon eine Menge Spaß bereitet. Sei es am Strand oder auch zu Hause. Zwar habe ich die bunten Kugeln noch nicht aus dem dritten Stock geworfen, doch einen Sturz aus dem Fenster aus der ersten Etage haben sie schon einmal prima gemeistert. Für unseren Ausflug am Strand waren sie wirklich genau die richtige Entscheidung. Da auch etwas Feuchtigkeit kein Problem für die Kugeln darstellt, konnten wir sie sowohl auf feuchter Wiese also auch im Schwimmbad ausgiebig testen. Allerdings auch nur auf der Bank bzw. auf dem Boden während einer kurzen Schwimmpause. Für das Spielen im Wasser sind die mit Granulat befüllten Kugeln nämlich nicht geeignet. Das bestätigte mir auch der Hersteller auf Anfrage. Da die Crossboccia®-Kugeln von Schildkroet Fun Sports nicht nur leicht sind, sondern auch keinen Lärm verursachen sind sie selbst in der Wohnung eine tolle Beschäftigung. Draußen macht es jedoch am meisten Spaß 😉 Weitere Outdoorspiele findet ihr übrigens unter dem folgenden Link: http://www.unterwegs.biz/games.html Den Entschluss, beim 24h-MTB-Rennen am Alfsee mitzumachen, hatte ich schon getroffen , bevor ich überhaupt ein Mountainbike besessen habe. Ehrlich gesagt gingen meine Gedanken in die Richtung: der Alfsee liegt zwischen Oldenburg und Osnabrück. Plattes Land, das kann ja nicht so schwierig sein. Radfahren kann ich, also klar, ich komplettiere das 6er-Team! (Die angekündigten 160 Höhenmeter pro 12 km-Runde habe ich erstmal ignoriert). Der Unterschied zwischen Radfahren und Mountainbiken Als ich dann stolze Besitzerin meines Bikes war, stand erstmal die Gewöhnung an die Klickpedalen auf dem Programm. Wie komme ich schnell aus den Dingern raus, wenn was Unvorhergesehenes passiert? Auch die Sorge, dass ich ganz einfach vergesse, dass ich fest mit den Pedalen verbunden bin und dann beim Halten an der Ampel einfach umfalle und als völliger Trottel da stehe, schwirrte irgendwie in meinem Hirn herum. Da hilft nur eins: sich vertraut machen und das Herausdrehen üben, üben und nochmal üben! Am besten gleich in Verbindung mit Balanceübungen. Das Radel kennenzulernen, wie es sich verhält und wie es reagiert ist grundlegend, um Vertrauen aufzubauen. Zugegeben, als ich all das in einem Mountainbikebuch für Anfänger gelesen habe, habe ich im Stillen gedacht: Ist das alles nicht ein bisschen übertrieben? Ich fahre doch seit ca. 37 Jahren Fahrrad. Dass das aber so gar nicht dasselbe ist, wie schmale Singletrails, Spitzkehren in steilem Gelände oder enge Schotterpisten zu bewältigen, habe ich sehr schnell gemerkt. Ich als MTB-Anfängerin war vor dem Rennen zweimal im Gelände unterwegs. Im Teutoburger Wald habe ich die erste Tour absolviert und habe großen Respekt vor Spitzkehren entwickelt. Die blauen Flecken an den Beinen haben mich noch lange daran erinnert, dass ich hier unbedingt noch üben muss. Das habe ich auch fleißig getan. Sonntags auf einem Parkplatz bei mir um die Ecke habe ich das Langsamfahren und Stehen ohne abzusteigen geübt, habe um eine Trinkflasche immer engere Kreise in super langsamem Tempo gedreht und habe auf der Bordsteinkante das Fahren auf schmalen Pfaden simuliert. Am Pfingstwochenende war ich dann mit Freunden im Spessart unterwegs, habe einiges dazu gelernt und habe auch mal drei Tage hintereinander ordentlich Höhenmeter erradelt. Hier ging es neben dem Verfeinern der Technik auch darum, zu schauen, ob mein Hintern das ohne Murren mitmacht oder ob ich mich am zweiten Tag schon gar nicht mehr auf den Sattel setzen mag. Schließlich ist das Ziel eine Alpenüberquerung in 7 oder 8 Tagen, da sollte das mit dem Hintern und dem Sattel schon ein gutes Zusammenspiel sein. Das Rennen
Unser Team mit dem einfachen Namen Die 6

Die 6: Stefan, Carsten, Maic, Betreuer Tobi, ich, und Sponsor Carsten

  Nun stand am letzten Wochenende dann das Rennen vor der Tür. Am Samstag Mittag hat sich unser Team zum ersten Mal getroffen, zumindest waren 4 Fahrer und ein befreundeter Physiotherapeut schon da, zwei Teammitglieder mussten zunächst noch arbeiten und sind dementsprechend später zu uns gestoßen.         Die Wettervorhersage war eigentlich gut; Samstag sollte der Regen ab mittags aufhören. Pünktlich zum Start um 14 Uhr gab es jedoch noch mal einen richtig fetten Regenguss, der zum Glück dann in leichtes Tröpfeln übergegangen war, als ich als zweite Fahrerin dann in der Wechselzone stand. Bis zu diesem Zeitpunkt war alles ganz easy, aber als ich da stand und auf meinen Teamkollegen wartete und ringsherum das Wettkampffieber um sich griff, da hat es mich auch erwischt. Der Puls hat beschleunigt, bevor ich überhaupt unterwegs war. Fühlte sich wie früher beim Leichtathletik an, vor dem 800 Meter Lauf. Cool! Naja, und so richtig beruhigt hat sich der Puls dann auch erst, nachdem ich nach meiner Runde das Staffelband an Stefan übergeben hatte, denn holla, die Strecke hatte es wirklich in sich! Die Steigungen auf matschigem Untergrund und feuchtem Gras waren ganz schön knackig. Dazu dann noch die vielen Radler, die vor und hinter mir unterwegs waren. So konnte ich gar nicht ganz in Ruhe auf schwierige Passagen zufahren, nein alles war ein bisschen hektischer als sonst. Und siehe da: das geht auch! Wieso lange überlegen, wo man lang fahren soll, wenn neben dir plötzlich von hinten ein schneller Biker auftaucht und es dann eh nur noch geradeaus runter geht, weil du dem anderen sonst ins Gehege kommst. Und dann heißt es: Augen auf und das Beste draus machen 😉
Kurz vor der Einfahrt in die Wechselzone nach der ersten Runde

Kurz vor der Einfahrt in die Wechselzone nach der ersten Runde

Auch habe ich zügig gelernt, dass die schnellen Fahrer schon wissen, was sie tun, wenn sie andere an den „unmöglichsten“ Stellen überholen. Da kommt ein kurzer Zuruf von hinten: “Links” oder “Rechts”, so dass man weiß, auf welcher Seite sie vorbeifahren und dann rauschen sie auch schon vorbei.   Auf meiner zweiten Runde war die Strecke schon schön abgetrocknet, sodass die Anstiege und Abfahrten griffiger waren. Außerdem hatte sich das Fahrerfeld sehr entzerrt und konnte mich ganz auf mein Rad und mich konzentrieren. Als dann auch noch die Sonne rauskam, war das das I-Tüpfelchen der perfekten Runde. Das hat sich dann auch in der Zeit niedergeschlagen, diese Runde war meine schnellste. Von einer perfekten Runde konnte unser Nachzügler Torsten dann nicht reden, denn er hatte auf seiner ersten Runde gleich einen Platten und leider keinen Ersatzschlauch dabei. Wenigstens hatte er daran gedacht, sein Handy einzustecken, so konnte er uns Bescheid geben und wir uns auf dem Weg zu ihn machen, um den Schlauch zu wechseln. Das Schicksal mit dem defekten Schlauch hat mich dann bei meiner nächsten Runde auch getroffen. Besonders ärgerlich, da meine Zeit bis dahin eigentlich ganz gut aussah. Leider bin ich im Schlauch auswechseln noch nicht ganz so schnell wie die Jungs bei der Formal 1 beim Reifenwechsel. Und hätte ich gewusst, dass es zum Ziel gar nicht mehr so weit ist, wäre ich besser zu Fuß gegangen 😉 Nein, ich bin fest davon überzeugt, dass es inklusive Schlauchwechsel schneller ging als wenn ich geschoben hätte… Yeah!
Abendstimmung

Abendstimmung

Die Runde gegen 2 Uhr in der Nacht war noch einmal eine Herausforderung für sich. Es waren ca. 6 Grad, es war feucht und nebelig und auf dem Rad mit Fahrtwind ganz schön frisch. Das Gute daran war, dass nun keine Insekten mehr unterwegs waren, die mir in den zum Luft schnappen geöffneten Mund fliegen oder sich hinter die Sonnenbrille verirren. Die schon derbe ausgefahrene Strecke war im Dunkeln ganz schön knifflig.         Die Streckenposten des THW und das Wissen, dass mein Team über die Racemap App immer meinen Standort tracken kann, haben mir hier echte Sicherheit gegeben. Denn so viele Fahrer wie tagsüber waren nachts dann doch nicht unterwegs. Super schön war die Runde in der Morgendämmerung. Die Sonne über dem See aufgehen zu sehen, das Vogelgezwitscher in den Ohren, das war schon ein besonderer Moment. Einen Augenblick habe ich auch die nun schon etwas lahmen und daher im Anstieg zwickenden Oberschenkel vergessen.   Mein Fazit So ein Rennen ist etwas ganz anderes als die Ausfahrt am Wochenende, egal ob man da allein oder in einer netten Gruppe unterwegs ist. Die Ansteckung mit dem Wettkampffieber und der damit verbundene gesteigerte Leistungswille ist schon etwas Besonderes. Was nehme ich sonst noch aus dem Rennen mit?
  • Das Wissen, dass man auch mit einem Marathonläufer, einem Schwimmer, drei Bikern und einer Anfängerin ein tolles Team zusammenstellen kann.
  • Dass ich Windschattenfahrer, die sich nicht revanchieren, doof finde.
  • Dass es Spaß macht, an seine Grenzen zu gehen (auch mit lahmen Beinen geht die nächste Runde dann doch noch in ganz annehmbarer Zeit).
  • Dass man auch mit 40 noch viel dazulernen kann 😉
  • Dass die Teilnahme nächstes Jahr sehr wahrscheinlich ist….
Und hier noch das ganze Team:
Torsten, Stefan, Carsten, Nicola, ich, Maic

Torsten, Stefan, Carsten, Nicola, ich, Maic

Noch viel mehr Bilder und Impressionen vom Rennen gibt es auf Andi’s Radsportfoto Seite! No-matter-what-Duffel-bei-UnterwegsEndlich! Die Temperaturen steigen und mit ihnen die Vorfreude auf den nächsten Sommerurlaub! Wie es der kalifornische Hersteller Eagle Creek immer wieder aufs Neue schafft uns mit innovativen Reiselösungen zu überraschen und weshalb ich von den No Matter What Reisetaschen sehr begeistert bin, erfahrt ihr in dem folgenden Beitrag.   Eagle Creek – So innovativ die Produkte, so simpel der Anfang… Mit dem Ziel vor Augen eigene funktionelle Rucksäcke zu entwickeln, die langfristig halten, was sie versprechen und keine Rückenschmerzen verursachen, entschlossen sich Steve und Nona Barker 1975 für den entscheidenden Schritt ihrer Karriere. Sie zogen in die Nähe von San Diego und tüftelten was das Zeug hielt. So lange, bis schließlich der erste Prototyp vor ihnen stand. Ein selbst kreierter, strapazierfähiger Rucksack aus eigener Hand – vom Design bis hin zum letzten Nadelstich. Im Laufe der weiteren Entwicklung legten sie zunehmend Wert darauf, ihre Rucksäcke und Taschen attraktiv für sämtliche Reiseausflüge zu gestalten. Getreu dem Motto “Inspired by Travel”.   Das Konzept geht auf! So feierte Eagle Creek erst kürzlich sein 40-jähriges Jubiläum und gilt bis heute weltweit als Experte für innovative und äußerst durchdachte Reiselösungen für Jedermann. Seien es Backpacker, Bergsteiger oder auch Geschäftsleute. Auch für den Alltag und die Stadt bietet Eagle Creek eine große Auswahl an vielseitig einsetzbaren Reisebegleitern. Angefangen bei den praktischen Pack-it-Systemen bis hin zu 2-in-1 Schultertaschen und Kofferrucksäcken mit integriertem Tragesystem.     Robust, funktionell und 100% zuverlässig! Bei diesem Umfang an Produkten, dürfen robuste Reisetaschen wie der No Matter What Duffel nicht fehlen. Mit dem Titel gibt euch Eagle Creek übrigens nicht nur das Versprechen, dass euch die Duffel treue Reisebegleiter auf sämtlichen Abenteuern sein werden. Sollte euch, aus irgendeinem Grunde, ein Schaden an der Außenhülle (dies gilt nicht für das Innere der Tasche) entstehen, so sorgt Eagle Creek (nach eigenem Ermessen) für die Reparatur / den Austausch eurer Tasche. Der Grund spielt dabei keine Rolle. Unser Duffel im Detail… Da ich innerhalb der vergangenen Monate mehrfach auf eine größere Reisetasche (sei es zum Schwimmen, ein ungewollter Besuch in der Kinderklinik oder auch ein spontaner Kurztrip zu Freunden) angewiesen war, habe ich mich schließlich für den No Matter What Flashpoint Duffel entschieden. Zum einen, weil er überraschend geräumig ist und zum anderen, weil auch für ihn das “No Matter What” – Versprechen gilt. Er besteht aus einem äußerst robusten Polyester, das mit einer schmutz- und wasserabweisenden Polyurethan-Beschichtung (PU) ausgestattet ist. Darüber hinaus stachen mir gleich das tolle Design und die frische Farbe ins Auge. Nachdem ich mir die drei Größen S, M und L im Detail angeschaut hatte, entschied ich mich schließlich für M. Zunächst war ich skeptisch, ob ich hier wirklich all die Dinge unterbringen könnte, die ich beispielsweise für einen Ausflug ins Schwimmbad benötige, aber schon beim ersten Einsatz überraschte mich der Duffel durchweg positiv!  
No-matter-what-Eagle-Creek-Unterwegs

Und das Wetter spielte schließlich doch mit 🙂

  Ein kleines Raumwunder… Da wir das Glück haben, direkt an der Küste zu wohnen, nutzten wir Pfingsten für einen spontanen Ausflug ans Meer. Doch wie so oft, konnten wir das Wetter an diesem Tag nicht einschätzen. Um auf alles vorbereitet zu sein und unseren Ausflug spontan vom Sandstrand in Schillig zum Schwimmbad in Horumersiel verlagern zu können, wollte ich auf alles vorbereitet sein. Also nahm ich den Titel des Duffels beim Wort und packte ihn wie folgt:    

Unsere Packliste…

  • 4 normale Handtücher
  • 1 großes, etwas dickeres Badehandtuch
  • 1 Kinderbadehose
  • 1 Herrenbadehose
  •  1 Tankini
  • 1 Duschgel
  • 1 Shampoo
  • 5 Windeln
  • 1 neue Packung Feuchttücher
  • 2 Einwegwickelunterlagen
  • 1 Kinderneoprenanzug
  • warme Wechselwäsche für Til
  • kurze Wechselwäsche für Til
  • 1 kurze Hose für mich
  • 1 kurze Hose für meinen Vater
  • Unterwäsche
  • 2 Brotdosen
  • 2 Bananen
  • 1 Packung Salzstangen
  • 1 kleiner Eimer mit Sandspielzeug
 
No-matter-what-Duffel-Kompressionsriemen

Mit praktischen Kompressionsriemen

Außerdem befestigte ich noch unsere Crocs an den Kompressionsriemen des Duffels. Diese sind jedoch nicht nur praktisch als zusätzlicher Befestigungsoption für Badeschuhe, Schwimmflossen o.ä., sondern sorgen für sofortige Entlastung des Reißverschlusses, solltet ihr es doch mal schaffen, den Duffel an seine Packgrenze zu bringen. Die Reißverschlüsse sind übrigens verdeckt und abschließbar. Tatsächlich passte alles problemlos hinein und es hätte sogar noch mehr rein gepasst 🙂    
No-matter-what-Duffel-Schultergurt-Unterwegs

Abnehmbarer Schultergurt mit Karabinerhaken

Sehr flexibel im Einsatz… Wie für Eagle Creek typisch, bietet auch der No Matter What Flashpoint Duffle mehrere Tragevarianten: Dabei habt ihr die Wahl zwischen den klassischen beiden Gurtgriffen und einem abnehmbaren, mittig gepolsterten Schultergurt (siehe Foto). Ich persönlich schwinge mir den Duffel am liebsten um die Schulter. So habe ich noch beide Hände frei. Ihr könnt den Gurt übrigens beliebig auf eure Größe einstellen.
No-matter-what-Duffel-Rueckenlasche-Trollys

Durchdacht bis ins letzte Detail…

Besonders praktisch ist außerdem die Rückenlasche. Dank dieser könnt ihr den Duffel bequem mit dem Griff eures Reisetrollys verbinden und mit auf Reisen nehmen. Duffel-Aufbewahrungssack     Immer mit dabei… Was ich außerdem echt praktisch finde, ist der mitgelieferte Aufbewahrungsbeutel mit Klettverschluss. Dieser ist so klein und kompakt, dass er im Reisekoffer kaum ins Gewicht fällt. Der Duffel ist somit eine praktische “Notfall”-Tasche, die zum Einsatz kommen kann, solltet ihr unterwegs noch eine weitere Tasche benötigen. Auch zu Hause spart er Platz im Schrank. Mein Tipp: Der Beutel eignet sich genauso prima als Schuhsack 😉