Ursprünglich als stylisches und simples Halstuch für Motorradfahrer entwickelt, hat sich der Einsatzbereich von Schlauchtüchern deutlich erweitert. Weshalb Multifunktionstücher wie die von P.A.C. die perfekten Allrounder für unterwegs sind, Tipps zum Thema und nähere Informationen über unseren neuen Hersteller P.A.C. erfahrt ihr in dem folgenden Blogbeitrag.   Nahtlose Allroundtalente für jede Gelegenheit Schlauchtücher sind längst kein Geheimtipp mehr! Ihre Stärken liegen vor allem in ihrer Flexibilität und dem tollen Tragekomfort! Multifunktionstücher wie die von P.A.C. sind nicht umsonst heiß begehrt: sie sind schnell und einfach wandelbar und überall ein praktischer Begleiter! Losgefahren mit einem leichten Tuch um den Hals, lassen sie sich binnen weniger Sekunden in ein praktisches Stirnband, eine stylische Beanie oder sogar in eine Sturmhaube verwandeln. Gerade an der Küste oder an unbeständigen Tagen ist ein solches Schlauchtuch also goldwert! An heißen Sommertagen fangen sie den Schweiß effektiv ab und dienen uns gleichzeitig als stylische Accessoires. Nahtlos verarbeitete Schlauchtücher sind außerdem pfiffige Kombinationstalente und mit ihren vielseitigen Trageweisen immer einsatzbereit. Hiermit könnt ihr selbst eure Caps beliebig optisch aufpeppen! Drapiert sie dazu einfach als Stirnband an eurem Mützenschirm entlang oder stülpt euer Tuch wie eine Mütze darüber, sodass nur noch der Schirm davon herausschaut. Doch auch als Schweißband um euer Handgelenk eignen sich diese pfiffigen Verwandlungskünstler prima! Das folgende Video von P.A.C. zeigt euch, wie simpel diese Tücher in ihrer Handhabung sind.    
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Große Auswahl bei unterwegs.biz

Neu bei UNTERWEGS: P.A.C. – 100 % made in Germany! Die Abkürzung P.A.C. steht für “Protective Accessory Company”. Mit über 20 Jahren Erfahrung und seit 2012 von Lukas Weimann (Sohn von Ernst Weimann) geführt, hat sich das Familienunternehmen auf dem weltweiten Outdoor-Markt fest etabliert. Der junge Firmengründer fasziniert durch seinen Ehrgeiz und lebt für sein Unternehmen. Mit jedem seiner Artikel beweist er sein gutes Gespür für seine Kunden. So gibt es die P.A.C. Multifunktionstücher in allen erdenklichen Varianten und Farben, die beim Sport, bei Outdoor-Aktivitäten wie zum Beispiel Paddeln oder Wandern und selbst auf der Baustelle zum Einsatz kommen. Sowohl der hohe Anspruch an die Qualität der Artikel als auch die Produktion in Deutschland gelten dabei laut eigener Aussage als persönliche “Herzensangelegenheit”.  
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Jetzt neu bei UNTERWEGS!

P.A.C. im Detail: Die meisten P.A.C. Tücher bestehen aus 100 % Polyester und sind in Einheitsgröße bei uns erhältlich. Dass es lediglich Größenunterschiede zwischen den Erwachsenen- und Kindertüchern gibt, liegt an dem speziell entwickelten Strickverfahren. Dieses macht “One size” möglich. Die Tücher sind hierdurch besonders elastisch und leiern nicht aus. Ganz gleich, wie oft ihr sie mal als Balaclava und mal als Halstuch tragt. Hier gibt es außerdem weder juckende Nähte noch kratzige Schilder. Auf den Einsatz weiterer Kunstfasern und schädlicher Substanzen verzichtet P.A.C. übrigens ganz bewusst. Dies gilt nicht nur für das fertige Tuch, sondern für jeden der insgesamt neun aufwendigen Produktionsschritte! Somit bietet uns P.A.C. eine hohe Qualität und noch dazu eine transparente und Öko-Tex® zertifizierte Produktionskette, bei der die Textilien regelmäßig von unabhängigen Instituten auf Schadstoffe geprüft werden. Einige Tücher sind außerdem mit der antibakteriellen Silverplus® Veredelung ausgestattet. Diese wirkt effektiv der Geruchs- und Keimbildung entgegen und erfolgt ebenfalls unter Verwendung ökologisch unbedenklicher Materialien. Neben den P.A.C. Original Mikrofasertüchern gibt es außerdem noch die Wahl zwischen den folgenden Modellen:  
  • P.A.C. Merino Woolhttps://www.unterwegs.biz/smartsolution/articles/shop_pictures/513006_99798.jpg?sid=5dadf028b942567da96c74ef30482437 Weder schädliche Substanzen noch Tierquälerei kommen für P.A.C. in Frage. Daher verwendet das Unternehmen ausschließlich Mulesing-freie Merinowolle. Die rundgestrickten Schlauchtücher aus Merinowolle sind ganz klar meine persönlichen Favoriten, da sie äußerst leicht, atmungsaktiv, schnelltrocknend und noch dazu temperaturausgleichend sind.
  • P.A.C. UV Protector +https://www.unterwegs.biz/smartsolution/articles/shop_pictures/513002_99822.jpg?sid=c4c56f6fa86d66309b9df25d7a447051 Dieses Coolmax Schlauchtuch ist mit einem zusätzlichen UV-Schutz ausgestattet und leitet euren Schweiß besonders zuverlässig ab. Coolmax®-Gewirke sind aus Polyesterstoffen mit vier oder sechs Kanälen gefertigt, die ein sehr effektives Transportsystem bilden. Es absorbiert die Körperfeuchtigkeit und leitet sie in die oberen Gewebeschichten.
  • P.A.C PrimaLofthttp://img.unterwegs.biz/shop_thumbnails/515000_99742_100.jpg Mit diesen P.A.C. Tüchern seid ihr dank des hochfunktionellen PrimaLoft® Materials überall bestens ausgestattet: Diese Isolationsfaser kommt dank ihres geringen Gewichts, hoher Atmungsaktivität und wasserabweisenden Eigenschaften in der Outdoor-Industrie insbesondere gerne als Füllung von Jacken zum Einsatz und ist dafür bekannt, dass sie selbst bei widrigsten Wetterbedingungen noch warm und trocken hält. Hierfür sorgen die patentierten, ultra-feinen PrimaLoft® Mikrofasern. Diese werden in einem speziellen Verfahren hergestellt.
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  • P.A.C. Reflector Diese Tücher sind mit den verschiedensten reflektierenden Elementen ausgestattet und somit ideal für Aktivitäten, bei denen ihr nicht übersehen werden wollt.
  • P.A.C. Original Fleece und P.A.C. Merino Fleecehttps://www.unterwegs.biz/smartsolution/articles/shop_pictures/514999_99735.jpg?sid=dff1523417c69558ec5dca5fcec916c1 Ausgestattet mit kuscheligem Fleece sind diese Tücher die idealen Begleiter für kühle Abende und im Winter.
 
  • P.A.C. H2O Hierbei handelt es sich um eine wasserabweisende Variante der begehrten Schlauchtücher. Dank der Behandlung mit einer von Schoeller entwickelten Technologie, perlt das Wasser ebenso schnell http://img.unterwegs.biz/shop_thumbnails/513004_99720_100.jpgwie von dem Gefieder einer auftauchenden Ente wieder ab. Die ecorepel® Technologie von Schoeller sorgt dafür, dass behandelte Textilien Wasser und Schmutz abweisen. ecorepel® bietet eine moderne und saubere Form der Wasserabweisung, denn es enthält keine Fluorcarbone (PFC) und ist biologisch abbaubar (80 –- 100 % gemäß OECD 302 B). ecorepel® entspricht dem OEKO-TEX®-Standard 100. Darüber hinaus sind alle Komponenten der Textilausrüstung „bluesign® approved“. Die P.A.C. H2O Tücher sind atmungsaktiv und besitzen einen angenehm weichen Griff.
  • https://www.unterwegs.biz/smartsolution/articles/shop_pictures/513003_99701.jpg?sid=dff1523417c69558ec5dca5fcec916c1P.A.C. Inside / Out Der bewährte Klassiker mit stylischem Muster und farbiger Innenseite!
Zuletzt gibt es noch das praktische P.A.C Headband.   https://www.unterwegs.biz/smartsolution/articles/shop_pictures/513007_99838.jpg?sid=dff1523417c69558ec5dca5fcec916c1Große Auswahl auch für kleine Outdoor Fans! Die P.A.C. Kindermodelle “Kids”, “Kids Merino”, “Kids Reflector” und “Kids Fleece” stehen ihren großen Vorbildern in nichts nach und unterscheiden sich von ihnen lediglich in ihrer Größe ;). Je nach Modell und Material bieten sie unseren kleinen Rabauken täglich noch mehr Flexibilität beim Spielen, unabhängig von der oft unbeständigen Wetterlage. Zudem sind sie ein süßes Accessoire für unterwegs.     Schlauchtücher – mein persönliches Lieblingsaccessoire! Unsere Schlauchtücher kommen bei uns fast täglich zum Einsatz. Sowohl unsere beiden Rabauken als auch mein Mann und ich haben die Vielseitigkeit dieser Tücher schnell zu schätzen gelernt: Während ich unsere Kids und mich täglich damit ausstatte, bevor wir uns mit unserem Drahtesel auf den Weg zur Arbeit machen, nutzt Sebastian seines gerne beim Motorradfahren, Radfahren oder auch einfach mal auf der Baustelle. Da ihm die Sonne dort häufig stundenlang ordentlich in den Nacken scheint, bietet ihm das Tuch einen zusätzlichen Schutz zur Sonnencreme. Auch unsere Jungs fühlen sich damit sehr wohl. Im Gegensatz zum Schal rutscht hier nichts und da uns das Wetter hier an der Küste gerne mal einen Streich spielt und von hellem Sonnenschein zur frischen Brise übergeht, ist ein leichtes Schlauchtuch immer der passende Begleiter. Außerdem habe ich persönlich die Erfahrung gemacht, dass es mir gut tut, wenn ich ein solches Schlauchtuch abends im Bett trage, wenn es mal im Hals kratzt. Meine Favoriten sind übrigens die leichten Merinowoll-Tücher. Sie sind weich, geruchsmindernd und nach einer kurzen Wäsche im Nu wieder bereit für ihren nächsten Einsatz. Mein Tipp für heiße Sommertage: Der Sommer hat nun offiziell begonnen. Daher habe ich zu guter Letzt noch einen Tipp für euch: Solltet ihr euch an besonders heißen Tagen mal nach einer kühlen Erfrischung sehnen, dann feuchtet euer Schlauchtuch ein wenig an und legt es für etwa eine halbe Stunde in euren Kühlschrank. Der sofortig erfrischende Effekt ist einfach genial :).          

Es ist Samstagnachmittag, als wir uns am Flughafen in Bremen treffen. Wir, das sind 14 bunt gemischte Mitarbeiter aus den verschiedenen Unterwegs-Filialen und der Zentrale. Auserkoren, einer großzügigen Einladung des irischen Rucksack-Herstellers Bach nachzukommen.

Mit dabei sind:

Adam aus Bielefeld Andreas aus Bremen Daniel aus Oldenburg Hannes aus Flensburg Holger aus Hamm Jessica aus Oldenburg / Wilhelmshaven (Einkauf) Lars aus Bremen (Orange) Markus aus Jever Michael aus Wilhelmshaven (Online Shop Service) Regina aus Münster Rudi aus Erfurt Sarah aus Duisburg Steve aus Flensburg

…und zu guter Letzt ich aus der Online Redaktion in Wilhelmshaven.

Ich freue mich darauf, zu den vielen Mails endlich einmal auch ein paar Gesichter sehen zu können. Immerhin ist die Unterwegs-Gruppe inzwischen so groß, dass man in der Regel weit davon entfernt ist, jeden Kollegen persönlich zu kennen. Die Reise scheint unter einem guten Stern zu stehen. Alle haben es pünktlich zum Flughafen geschafft. Lediglich Rudi ist zunächst unauffindbar, reiht sich dann aber doch noch rechtzeitig seelenruhig in die Schlange für die Sicherheitskontrolle ein.

Die SicherheitskontrolleJa, da hatte die gute Jessica vorab in einer Info-Mail für all jene, die noch nie geflogen sind, schon interessante Dinge zu geschrieben. Mit einem kleinen Augenzwinkern stand dort zum Thema Handgepäck: “Und denkt bitte daran ausnahmsweise keine Messer, sonstige Waffen und spitze Gegenstände (inkl. Nagelfeile) im Gepäck zu haben!” Nun ja, es gibt Menschen, die sehen solch einen Hinweis dann durchaus als Herausforderung an. Warum also nicht noch schnell das kleine Opinel Messer einpacken? Einen Versuch ist es ja wert 🙂 Gut, dass wir reichlich Zeit bis zum Abflug haben. Die Bundespolizei hat ihren Test zumindest bestanden und das Messer wird wohl seinen Frieden finden…

Martin-Maarten-Bach-UnterwegsKaum später landen wir auch schon in Dublin. Typisch irisches Wetter empfängt uns. Selbst für Ende Mai ist es vergleichsweise kühl und der Regen macht es nicht unbedingt gemütlicher. Wir treffen auf unsere Gastgeber: Martin “Mr. Bach” ist ein Urgestein in der Outdoor-Szene und begrüßt uns super gelaunt in schweizer-deutsch. Begleitet wird er von Maarten. Der gebürtige Niederländer soll in die Fußstapfen von Martin treten, wenn dieser in den wohlverdienten Ruhestand geht.

“Temple Martin” Wir verteilen uns auf vier Mietwagen. Ich lande mit Lars und Andreas im “holländischen Racing-Car” bei Maarten. Daniel und Holger lassen sich auf die Herausforderung des Linksverkehrs ein und schaffen es während der gesamten Zeit, dem rasanten Fahrstil von Martin und Maarten mitzuhalten. So kommen wir etwa zwei Stunden später bei Martins irischem Zweitwohnsitz an. “Temple Martin” liegt etwas abseits in Kilkenny und haut erst einmal alle aus den Socken. Zelte-Unterwegs-bei-BachGemütliche 20.000 Quadratmeter Grundstück stehen hier zur Verfügung, um uns unterzubringen. Auch hier wurde bereits vorgesorgt. Der Zelthersteller Hilleberg war so freundlich, sieben Zelte für unsere Unterbringung auszuleihen. Diese stehen schon großzügig verteilt im Regen auf der frisch gemähten Wiese. Für eine erholsame Nacht sollten zudem gespendete Trail Pro Matten von Therm-A-Rest sorgen.

Martins Haus-Unterwegs-bei-BachNach einer unterhaltsamen Vorstellungsrunde und erstem Kennenlernen im Haus zieht es die ersten dann in die Schlafsäcke. Andere fröhnen noch den zwei irischen Klassikern Bier und Whiskey.

Die erste Nacht… In der ersten Nacht fällt der Schlaf entsprechend mager aus. Die Temperaturen sacken auf bis zu 3°C ab. Gut dran ist, wer den dicken Schlafsack eingepackt hat. Und so kommen am nächsten Morgen alle mehr oder minder früh zum gemeinsamen Frühstück zusammen. Insgesamt 16 Leute, aber nur eine Dusche. Erstaunlich, wie gut das – auch dank der unterschiedlichen Aufstehgewohnheiten – klappt. Rechtzeitig um 09:00 Uhr können wir so in Richtung TransBach Ltd. aufbrechen.

Bei Bach in Kilkenny Überraschend klein und unauffällig ist sie, die Bach Zentrale in Kilkenny. Hier treffen wir auf Bridget, Nelly, Catrina und Tony. Später stößt auch noch Lucia aus dem Innendienst dazu. Sie alle sind an diesem Sonntag extra gekommen, um uns die Produktion zu zeigen und zusammen mit uns ein paar coole Erinnerungsstücke zu nähen. Es ist eine kleine Familie, die wir antreffen. Bridget ist bereits seit 30 Jahren bei Bach. Auch ihre Schwester Nelly ist schon über 20 Jahre an der Entstehung zahlreicher Bach-Backpacks beteiligt. Tony bringt ebenfalls seit 20 Jahren die Nadel bei Bach zum Glühen. Catrina, ebenfalls eine langjährige Mitarbeiterin, ist inzwischen aus dem Arbeitsleben ausgeschieden, lässt es sich aber nicht nehmen, an dieser Runde teilzuhaben. Einfach wunderbar!

Nach einer kurzen und interessanten Vorstellung des Unternehmens Bach geht es für uns direkt nach und nach an die Nähmaschinen. Die vier geben uns eine kleine Einweisung, nach der wir uns direkt auf eines der drei vorbereiteten Produkte stürzen können. Es liegen Nähschablonen für einen Kulturbeutel, eine Tragetasche und einen kleinen Rucksack bereit. Auch wenn die Kulturbeutel aufgrund von Kurven, Mesh-Material und Reißverschluss ziemlich schwierig erscheinen, entschließen sich Hannes und ich, es einfach mal zu wagen. Maarten steht uns fröhlich bei und versichert uns vehement, dass unsere später genauso aussehen wie die Muster. Skepsis ist hier bei uns aber zunächst wirklich angebracht.

Bach Übersicht

Unfassbar, wie viel Spaß es dann macht, sich aus dem vielfältigen Rohstofflager Stoffe für sein Produkt heraus zu suchen. Welche Farbe nehme ich? Ripstop oder Cordura? Die Möglichkeiten sind äußerst vielfältig. Ich kann recht schnell anfangen, mit Hilfe der Schablonen die einzelnen Teile auf die Stoffbahnen zu malen. Fix ausschneiden und dann kann es auch schon an die Nähmaschine gehen. Wir wechseln uns ab, Schritt für Schritt zeigen uns Bridget, Nelly, Catrina und Tony geduldig, wie die einzelnen Teile zusammengenäht werden müssen.

Stoffe schneiden-Unterwegs-bei-Bach

Die ersten Verzweiflungsrufe lassen natürlich nicht lange auf sich warten. Diese Nähmaschinen haben schon echt viel Speed. Feingefühl ist gefragt. Beim Aufnähen des Bach Logos höre ich ein wenig zu früh auf zu nähen. Catrina sagt, ich solle noch einen halben Nadelstich machen. Einen halben Nadelstich? Puh?! Ich versuche es und hacke 3 Stiche über das Logo hinweg. Verdammt! Also wieder zurück und von vorn. Nach ein paar Versuchen ist der richtige Abstand gelungen. An den Gesichtern der anderen erkenne ich, dass es ihnen nicht viel besser ergeht. Der “halbe Nadelstich” wird zur Legende…

Während wir gut gelaunt unsere Stoffe zu einem ansehlichen Produkt werden lassen, vergehen die Stunden wie im Flug. Eine kurze Mittagspause unterbricht das Hämmern der Nähmaschinen. Einige haben ihr erstes Werk nach der Pause bereits fertig. Andreas war mutig und hat sein erstes Muster der Umhängetasche direkt nach seinen Wünschen umgestaltet. Aus hochkant wurde quer und die offene Tasche bekam kurzerhand einen Reißverschluss. Cool! Rudi schlägt einen anderen Weg ein und verdoppelt einfach mal den Materialeinsatz seiner Umhängetasche. Dass diese später einen wahrlich unzerstörbaren Eindruck macht, ist da kein Wunder mehr. Andere werden beim zweiten Produkt mutiger und fangen an herum zu experimentieren. Erste eigene Ideen entstehen. Daniel werkelt an einer Stifttasche für seinen Sohn, Steve braucht dringend noch eine Tasche für sein Handy. Und so steht am Ende eine riesige Sammlung selbstgenähter Werke auf dem Tisch vor uns.

Unterwegs-bei-Bach

Nachdem wir alle unsere letzten Stiche vollführt haben erklärt uns Martin noch etwas zum Tragesystem der großen Trekking-Rucksäcke. Er zeigt uns, wie die Alu-Stangen zugeschnitten und zurechtgebogen werden.

Doch nun wird es erst richtig beeindruckend. Tony bereitet die Stoffe für eine kleinere Produktion der kommenden Woche vor. In diesem Zuge sollten wir nun erfahren, wie das Team zu dritt einen Lite Mare Lady Backpack vor unseren Augen von vorn bis hinten produziert. Es folgen etwa 70 Minuten des Staunens. Unfassbar schütteln fast alle regelmäßig den Kopf, als sie sehen, mit welcher Präzision und Geschwindigkeit die Nadel durch das Material getrieben wird. Bemerkenswert! Wir erfahren, dass Catrina und Co. viel schneller nähen als die “Kolleginnen” in Fernost. Martin gibt uns nebenher viele interessante Informationen zum Ablauf der Produktion und lädt uns noch zu einem kleinen Ratespiel ein: Aus wie vielen Einzelteilen besteht der Rucksack? Es sind viele, das ist allen sofort klar. Doch wie viele genau. Maarten geht herum und notiert unsere Tipps. Am Ende gehen die Meinungen dann doch recht weit auseinander. Von 110 bis 375 Teilen reichen die Schätzungen. Als Belohnung soll der beste Tipper den soeben hergestellten Rucksack erhalten. Wow, coole Aktion!

Rucksack nähen-Unterwegs-bei-Bach

Wir fahren zurück nach “Temple Martin”. Bridget, Nelly, Catrina und Tony begleiten uns und zaubern in der vergleichsweise kleinen Küche ein unfassbar tolles Abendessen für uns alle. Als sich alle satt und zufrieden zurücklehnen, gibt es sogar noch einen leckeren Nachtisch. Danke dafür! Nun wird auch das Rätsel um die Anzahl der Rucksack-Bestandteile gelöst. Es sind recht genau 200. Als Gewinner freut sich Andreas darüber, dass Martin ihm anbietet, den Damenrucksack gegen ein Herrenmodell zu tauschen. Der Großzügigkeit keine Grenzen gesetzt, geht das Damenmodell dann an Sarah. Super!

Der Abend ist noch recht jung und so haben wir noch reichlich Zeit, einander kennenzulernen. Ich habe das Gefühl, alle amüsieren sich prächtig. Der Geräuschpegel steigt, Martin und Maarten haben viele coole und lustige Geschichten zu erzählen und der Uhrzeiger nähert sich erneut mit rasender Geschwindigkeit Mitternacht…

Der nächste Tag beginnt wieder einmal früh. Überraschend schnell kommt Rudi aus seinem Zelt geschlichen. Den Fehler, am Vortag auf Kaffee warten zu müssen, wollte er heute nicht noch einmal begehen. Erst Amtshandlung ist also die Herstellung des braunen Gemisches. Sichtlich zufrieden kann es auch unter die Dusche gehen. Man muss ja Prioritäten setzen 🙂

Saltee Islands Heute steht eine Reise zu den Saltee Islands an. Wir haben Glück – dem Regenwetter der Vortage ist strahlend blauer Himmel gewichen. Bei Regenwetter wäre eine Wanderung in den Bergen Irlands die Alternative gewesen. Kein Vergleich zu dem, was uns heute noch erwarten soll. Gut eineinhalb Stunden dauert unsere Fahrt zum Hafen von Kilmore Quay. Nachdem Martin uns an einer orangefarbenen Ampel erfolgreich abgehängt hat, sind wir mit Maarten am Steuer die neuen Anführer unserer Reisegruppe. Maarten steuert uns in Richtung Wasser. Der direkte Weg? Ich bin mir nicht sicher. Maarten schon: “Ab hier ist es einfach!”. Und im gleichen Zuge: “Oh, shit… glaub ich hätte da vorne abbiegen müssen…” Wir lachen uns halb tot und finden dann aber doch den Weg wieder. Eines steht zumindest fest, die Autofahrten für sich waren schon ein echtes Erlebnis und Maarten ein wirklich charismatischer und lustiger Wegbegleiter.

Wir fahren vorbei an weiten Wiesen mit Schafen und Kühen. Viel los ist hier nicht in Irland. Ein kleines Dorf reiht sich an das nächste. Große Städte sind auf der grünen Insel eher Mangelware. Bei immer noch angenehmem Wetter erreichen wir unser Ziel. Am Hafen müssen wir nicht mehr lange auf den Fährer warten. Bis auf Hannes beteuern alle, seefest zu sein. Doch auch der Flensburger übersteht die etwa 20-minütige Überfahrt problemlos. Vielleicht fließt ja doch etwas Seemannsblut in den norddeutschen Adern…

InschriftenNach dem Anlanden auf den Saltees gibt uns Martin eine kurze Geschichte zur Insel zum Besten. Und die hat es in sich: Es war einmal ein Ire namens Michael. Michael war der festen Überzeugung, dass die Saltees im Besitz seiner Familie seien. Totaler Quatsch, wie sich leider herausstellte. Also entschloss er sich, die Inseln zu kaufen. Gesagt getan. Michael erkor sich selbst zum Herrscher über die Saltees. “Michael the first” stellte Gedenksteine auf, baute sich ein Haus auf der Insel und krönte sich selbst. Da darf sogar der eigene steinerne Thron nicht fehlen! Eine eigene Währung hatte er glaube ich nicht. Viel gefehlt hat aber wohl nicht.

PapageientaucherAndreas Thron-Unterwegs-in-IrlandHeute ist die Vogelinsel nach wie vor im Privatbesitz der Nachkommen Michael I. Die zwei Inseln südlich von Irland kommen auf eine Gesamtfläche von 1,2 km² und beherbergen große Kolonien von Eissturmvögeln, Tölpeln, Krähenscharben, Möwen, Tordalken und Papageientauchern.

 

Nachdem einige von uns den Thron Michaels bestiegen haben, verteilen wir uns über die Insel. Einfach unglaublich, welch große Ansammlungen von Tieren die Saltees als Heimat nutzen. Fast alle Vögel nisten an den steilen Klippen der Insel. Saltee Island-Unterwegs-bei-BachAuf der Oberfläche zeigen unzählige Löcher im Boden, dass sich hier eine ganze Schar Hasen wohlfühlt. Gesehen habe ich allerdings leider keinen. An der einen Steilküste regen sich uns jedoch pelzige Köpfe aus dem Wasser entgegen. Hier lebt eine große Gruppe Kegelrobben. Neugierig schauen sie uns entgegen. Da kann man sich schon fast fragen, wer hier die Attraktion ist. Wir verbringen ein paar schöne Stunden auf der Insel. Das Wetter meint es dabei immer noch sehr gut mit uns. Viel Sonne wird nur von ein paar Wolken hier und da unterbrochen.

 

Um 15:30 holt uns der Fährer wieder ab. Er wird glücklicherweise immer erst nach der Rückkehr am Festland bezahlt 😉 Toll ist wieder einmal die flexibel gestaltete Tagesplanung von Martin und Maarten. Wir überlegen gemeinsam worauf wir nun Lust haben und entscheiden uns für ein klassisches Fish&Chips Mahl im nahegelegenen Wexford.

Kilkenny Castle Da das Wetter auch in Kilkenny immernoch super ist, nutzen wir die Chance, uns Kilkenny Castle anzuschauen. Schnieker Rollrasen und akribisch gestaltete Blumenbeete umgeben die Burg aus dem Mittelalter. Nach einer kleinen Runde im städtischen Pub geht es dann dem letzten Abend in Irland entgegen.

Kilkenny Burg-Unterwegs-bei-Bach

Auch der letzte Morgen beginnt mit strahlend blauem Himmel. Das irische Wetter verabschiedet uns gebührend. Ich glaube alle hätten gerne noch einen oder zwei Tage mehr mit Martin und Maarten verbracht. Die Rückfahrt zum Flughafen endet dann noch auf einer hoffnungslos überfüllten Tankstelle auf welcher Maarten unglücklich parkend so einige Iren irre werden lässt. Seiner holländischen Gelassenheit kann das aber genauso wenig anhaben, wie der finale Verfahrer kurz vor der Autovermietung 🙂 Auch dieses Mal wieder mit Ansage: “…wir müssen nur noch da geradeaus…”

Wir kommen stressfrei zurück in Bremen an und verteilen uns wieder in alle Richtungen gen Heimat. Es war schön, so viele Kollegen persönlich kennenzulernen. Die Herzlichkeit des gesamten Bach Teams war einfach nur wunderbar und der ein oder andere von uns hat zumindest kurz mit dem Gedanken gespielt, sich nun auch privat eine kleine Nähmaschine anzuschaffen 😉

Ein ganz großes Danke also nach Irland und in die Schweiz zu Bach und ebenfalls an unseren Chef Christoph, der uns diesen ganz besonderen Trip ermöglicht hat!

Ergebnisse-Unterwegs-bei-Bach

Elchblog-Unterwegs-Gewinnspiel-Eidfjord-Jacket-ecodearDieses Gewinnspiel ist leider zu Ende und hier sind die Gewinner:

  • Nadine M.
  • Jens R.

Herzlichen Glückwunsch! Wie wünschen euch viel Freude und viele tolle Outdoor-Erlebnisse mit euren neuen Eidfjord Jackets von Bergans!

Das Eidfjord Jacket! Das Eidfjord Jacket von Bergans zeichnet sich nicht nur durch seine hervorragenden Outdoor-Eigenschaften aus, sondern auch durch seine nachhaltige Produktionskette. Ihr Material ist geradezu revolutionär: der Oberstoff des 3-lagigen Eidfjord Jacket besteht zu 30 % aus pflanzenbasiertem Polyester. Das ecodear® genannte Material des japanischen Membranherstellers Toray nutzt dazu Melasse, ein Nebenprodukt der Zuckerproduktion. Dieses vermindert Emissionen und setzt einen Meilenstein in der Entwicklung ressourcenschonender Kunststoffe und der Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen statt fossilem Öl.  Das Beste: Die Leistungsfähigkeit des Materials wird dabei in keinem Fall eingeschränkt! Langfristig ist das Eidfjord Jacket ein erster Schritt hin zu einem vollständig pflanzenbasiertem Polyester, den Toray in einigen Jahren für die Massenproduktion verfügbar haben will.   Eidfjord-tested-by-consumersDie Masse hat einstimmig entschieden! Begleitend zu dieser Materialrevolution starteten Bergans und Toray bereits im vergangenen Jahr, noch vor der Präsentation für den Handel eine umfangreiche Crowdsourcing-Kampagne auf der ISPO OPEN INNOVATION Plattform, bei der 30 Tester aus 10 verschiedenen Ländern mit den ersten Prototypen dieser Jacke ausgestattet wurden. Gemeinsam testeten sie das neue Material auf Herz und Nieren und nutzten das Open Innnovation Forum, um sich gegenseitig auszutauschen und von ihren Erfahrungen zu berichten. Auch Bergans Athleten sowie Fachhandelspartner waren am Test beteiligt. Resultierend aus den zahlreichen Erkenntnissen konnte der norwegische Hersteller das Eidfjord Jacket schließlich nicht nur ideal auf die Bedürfnisse der Tester abstimmen, sondern auch punktgenau mit der Serienproduktion für das Frühjahr / den Sommer 2016 starten.  
Eidfjord-Jacket-Kapuze

Beliebig einstellbar und helmtauglich!

Clever designt und perfekt ausgestattet! Durchdacht bis ins letzte Detail punktet das Eidfjord Jacket auf ganzer Linie! Wer gerade auf der Suche nach einer passenden Hardshelljacke ist, den wird das Eidfjord Jacket von Bergans begeistern! Dank der hervorragenden Werte überzeugt die Outdoorjacke mit hoher Atmungsaktivität (MVRT: bis zu 40.000 g/m²/24h) und bestem Tragekomfort bei Wind und Wetter (Wassersäule: 20.000 mm)! Für freie Sicht und Schutz vor eindringendem Wind und Regen sorgen außerdem die beliebig einstellbare Kapuze, wasserabweisende Reißverschlüsse und mit Klettverschluss ausgestattete Ärmelenden. Da das Eidfjord Jacket außerdem mit einem etwas länger geschnittenen Rückenteil und einem weitenregulierbaren Hüftsaum ausgerüstet ist, haben Wind und Regen selbst bei rasanten Fahrradtouren keine Chance!   Das Eidfjord Jacket im Detail:
  • Material: Dermizax™ mit Ecodear™, 3-Lagen, 70 % Polyester, 30 % Melasse
  • Wasserdichtigkeit (Wassersäule): 20.000 mm
  • Wasserdampfdurchlass (MVTR): bis zu 40.000 g/m²/24h
  • wasser- und winddicht, hoch atmungsaktiv
  • helmtaugliche, einstellbare Kapuze (auch am Hinterkopf!)
  • wasserabweisender 2-Wege-Frontreißverschluss
  • wasserabweisende Unterarm-Reißverschlüsse
  • vorgeformte Ellenbogen
  • mit Klettverschluss einstellbare Ärmelenden
  • einstellbarer Hüftsaum
  • verlängertes Rückenteil
  • reflektierendes Logo
  • 2 Fronttaschen mit wasserabweisendem Reißverschluss
  • 1 Brusttasche mit wasserabweisendem Reißverschluss
  • Gewicht: 535 g (Größe L)
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