Seit über 100 Jahren produziert das kanadische Familienunternehmen Kamik Schuhe und Stiefel für Wind und Wetter. Damit selbst die kleinsten Abenteurer bei widrigen Wetterbedingungen auf ihre Kosten kommen, bietet der Waterbug 5G alles, was sie draußen im Schnee, Matsch und Regen benötigen. Nähere Infos über diesen tollen Kinderwinterstiefel erfahrt ihr in dem folgenden Beitrag. Echt durchdacht und bestens gewappnet gegen Wind und Wetter! So sehr sich unsere Kinder und die Anforderung an ihre Schuhe unterscheiden, so groß ist das Angebot für Kinderschuhe. Angefangen bei sportlichen Turnschuhen bis hin zu wetterfesten Winterstiefeln fällt die Wahl oft schwer. Auch ich brauchte eine Weile bis meine Entscheidung für den kommenden Winter feststand: Diese Kriterien sind mir wichtig beim Kauf von Kinderschuhen:
  • wasserdicht
  • atmungsaktiv
  • passgenau
  • hoher Tragekomfort
  • kinderleichtes Hineinschlüpfen
  • pflegeleicht
Matschsachen-LEGO-Overall

Hauptsache NASS!

Ich hatte es bei unserem Rabauken bereits mit mehreren Schuhmodellen gewagt und immer wieder den Kampf gegen die unendlichen Pfützen und Matschlöcher verloren. Anfangs hielt ich noch Ausschau nach schicken, sportlichen Modellen aus Leder, doch seitdem Til so ziemlich jede Pfütze und jedes Matschloch für sich entdeckt, suche ich gezielt nach wasserfesten Kinderschuhen. Auch in diesem Herbst. Am einfachsten ist es bei unseren beiden Söhnen natürlich mit Gummistiefeln, da es diese sowohl gefüttert als auch ungefüttert gibt, aber Gummistiefel bleiben eben Gummistiefel und diese sind zwar absolut wasserdicht und daher heiß beliebt bei den Zwergen, aber leider alles andere als atmungsaktiv. Die Waterbug 5G von Kamik sind jedoch wasserdicht und atmungsaktiv, da das Obermaterial dieses Boots aus wasserabweisendem 600D Nylon besteht und er zudem mit einer wasserdichten Gore-Tex® 2000 GTX Membran ausgestattet ist.  
Kamik-Waterbug-Unterwegs

Überall zuverlässige Begleiter bei Wind und Wetter!

Immer wieder Waterbug 5G! Nachdem unser “Großer” (3 Jahre) aus seinem ersten Paar Waterbug 5G herausgewachsen war und diese kaum hergeben wollte, ging ich dennoch auf die Suche nach einer schicken Alternative. Doch die erste Wahl blieb die Beste und so entschied ich mich schließlich wieder für den Waterbug 5G. Sie hatten meine Erwartungen an einen robusten und wetterfesten Kinderschuh bereits im vergangenen Jahr voll und ganz erfüllt und selbst im Frühling konnte ich Til nur mit viel Überredungskunst von seinen neuem Schuhwerk für warme Tage überzeugen.  Ausgestattet mit einem weiten Schaft ist der Einstieg kinderleicht und im Nu erledigt. Der praktische Klettverschluss (ideal, wenn es mal schnell gehen muss!) am Knöchel sorgt für zusätzliche Stabilität und der Kordelzug mit Zippverschluss am Schienbein verhindert das Eindringen von Matsch und Schnee. Die Sohle ist übrigens fest gummiert und absolut wasserdicht . So ist der Schaft des Stiefels mit einer robusten und rutschfesten Profilsohle umschlossen – perfekt für rasante Bobbycar-Rennen bei Regenwetter! Darüber hinaus bietet der Waterbug 5G laut Herstellerangaben einen Kälteschutz bis zu minus 40°C. Dank des atmungsaktiven Obermaterials ist der Waterbug 5G aber auch schon für kühle Herbsttage absolut empfehlenswert! Während bei “normalen” Klettstiefeln das Wasser immer gerne über die Zunge des Schuhs in den Schuh eindrang, so hielten die Waterbug 5G die Füße unseres kleinen Abenteurers immer schön warm und trocken. Der Waterbug 5G von Kamik ist übrigens in den unterschiedlichsten Farbvarianten erhältlich und jeweils mit einem reflektierenden Logo ausgestattet. Achtung! Diese Schuhe fallen kleiner aus! Daher solltet ihr immer schon die nächste Größe wählen. Die Waterbug 5G sind ab Größe 25 bei uns erhältlich, entsprechen jedoch bereits Größe 24.  Kamik 5 G Groessentabelle Unterwegs  
Kamik-Innenschuh-Unterwegs

Herausnehmbarer thermischer Innenschuh

Separater thermischer Innenschuh! Besonders clever finde ich außerdem den herausnehmbaren thermischen Innenschuh. Dieser besteht aus einem 8mm Zylex ® Liner (3-Filzschicht-Funktions-) Material, leitet Feuchtigkeit zuverlässig ab und isoliert hervorragend. Am Ende des Tages könnt ihr die Innenschuhe jederzeit herausnehmen und über Nacht lüften und trocknen lassen. Schwitzen kann nämlich selbst die beste Membran nie komplett verhindern.     Unser Tipp: An besonders kalten Tagen einfach aus dem Schuh entnehmen und kurz vorm nächsten Einsatz auf die Heizung legen. So können eure Zwerge direkt mit mollig warmen Füßen in den Schnee stapfen 😉   Clever und pflegeleicht: Um die matschbraunen Schuhe wieder frisch zu kriegen, nehmt ihr einfach den Innenschuh heraus, bürstet den Außenschuh kurz ab, braust sie unter fließendem Wasser in der Dusche ab und schon sind sie wieder bereit für ihr nächstes Abenteuer!    
Wintersport2 Keen Unterwegs

Neu eingetroffen! Wintersport II WP von Keen

Zuletzt noch ein weiterer Tipp für den kommenden Winter 2016/2017: Der Kids Winterport II WP von Keen mit Schnellschnürung ist gerade erst frisch bei uns eingetroffen. Diese tollen Winterschuhe sind bereits ab Größe 24 erhältlich und mit dem cleveren Keen Zehenschutz ausgestattet. Die Schnellschnürung sorgt für eine optimale Passform und ich hätte auch diesen Schuh zu gerne draußen auf die Probe gestellt. Doch wer weiß, wie schnell die Füße unseres zweiten kleinen Entdeckers wachsen. Größe 23 hat er bereits erreicht und sollte er bis zum kommenden Winter die 24 brauchen, werden wir mal schauen, wie sich der Kids Wintersport II WP in der Praxis bewährt 😉              

Elchblog-Outdoor-Sommer-GewDie Gewinner/in von Outdoor-Sommer 2016 stehen fest:

1. Sandra A. 2. Martin S. 3. Julian P.
Wir wünschen euch viel Freude bei eurem nächsten Einkauf und weiterhin viele tolle Outdoor-Momente vor der Linse!
 

Euer Outdoor Sommer 2016 Und wieder einmal war der Sommer schneller vorbei als uns lieb ist. Ein Glück, dass es Fotos gibt, mit denen wir unsere schönsten Momente noch lange in Erinnerung behalten können. Sicher habt auch ihr großartige Schnappschüsse von eurer letzten Tour gemacht? Dann zeigt uns euren OUTDOOR SOMMER 2016 und ladet eure schönsten Sommerfotos noch bis Ende Oktober 2016 bei unserer Fotocommunity Outdoor-Momente hoch!

Fotocontest-Urlaubsfotos-Gu

Mit etwas Glück wählen wir* euer Foto als eines der drei tollsten Sommer Momente 2016 aus und ihr gewinnt einen von drei UNTERWEGS Einkaufsgutscheinen im Wert von 20 €, 30 € oder 50 €.

Einsendeschluss: 31. Oktober 2016

Outdoor-Momente

Bitte den richtigen Tag wählen!

Beim Hochladen Häkchen richtig setzen! Vergesst beim Hochladen nicht, den Tag “OUTDOOR SOMMER 2016” anzuklicken. Diesen findet ihr in dem Kontaktformular unter “Tags”. Nur mit diesem Tag (Stichwort) landet euer Foto auch auf der  Outdoor Sommer 2016 Gewinnspiel-Seite.

Monat für Monat eine neue Chance! Solltet ihr im Anschluss an unseren Foto-Contest nicht zu den glücklichen Gewinnern/Gewinnerinnen gehören, dann hat euer Foto dennoch monatlich eine neue Chance darauf unser nächstes Foto des Monats zu werden. Hierfür gehen wir regelmäßig auf die Suche und prämieren unsere Entdeckungen mit einem 30 Euro Einkaufsgutschein sowie mit der Präsentation auf unserer Startseite, bei Facebook, bei Twitter und als Hintergrundbild unseres Elchblogs 😉

*Die Endauswahl der Siegermotive wird durch unsere UNTERWEGS Jury vorgenommen. Sämtliche Fotos können jederzeit über den folgenden Link aufgerufen werden: http://www.outdoor-momente.com/tag/outdoor-sommer-2016

Die Siegerfotos werden im Anschluss an diesen Wettbewerb auf dem Facebook-Profil von UNTERWEGS präsentiert und die drei finalen Preisträger erhalten eine schriftliche Benachrichtigung per E-Mail. http://www.outdoor-momente.com/tag/outdoor-sommer-2016 In dem folgenden Gastbeitrag erzählen uns Lukas, Markus und Martin von ihrer Tour durch Deutschland. In den Sommerferien machten sie sich mit ihren Rädern auf den rund 1250 km langen Weg von der südlichsten Spitze Deutschland bis nach Sylt. TeamfotoMit dem Fahrrad vom südlichsten zum nördlichsten Punkt Deutschlands: Nach unserer Kenntnis hat das so noch keiner zuvor gemacht. Grund genug für uns (Lukas, Markus und Martin), sich genau DAS für die Sommerferien vorzunehmen. Letztes Jahr sind wir bereits nach Wien geradelt, allerdings weniger ambitioniert und nicht so konsequent. So haben wir diesmal schon recht früh damit angefangen, die Tour zu planen und uns um ein paar Sponsoren zu bemühen. Der Onlineshop von Unterwegs sponserte uns zwei Lenkertaschen von Ortlieb, welche uns wirklich gute Dienste leisteten. Insgesamt legten wir auf dieser Radtour ca. 1250 km zurück – dafür brauchten wir 10 Tage, wenn man die wetterbedingten Pausen nicht einberechnet. Mittelgebirge---Kopie Montag, 1. August 2016 um halb fünf morgens: Die Radtour beginnt mit der Anreise zum südlichsten Punkt Deutschlands, dem Haldenwanger Eck in den Allgäuer Alpen. Nach einem kurzen Frühstück werden die letzten Sachen gepackt und das Rad startklar gemacht. Es geht zuerst nach Neuburg zum Bahnhof. Kurz darauf steigt Markus dazu und unsere Gruppe ist somit vollständig. Am Zeltplatz in Grainau angekommen, bauen wir das Zelt auf und brechen kurze Zeit später zur Zugspitze auf. Oben stellen wir dann leider fest, dass es mit tollen Bildern vorerst nichts wird. Überall ist Nebel, man sieht keine 10 Meter weit und die kurzen Hosen hätten ruhig etwas länger sein können. Das hält uns jedoch nicht davon ab, noch eine Runde mit dem Bob zu fahren. Wieder zurück am Campingplatz gibt es Fleisch vom Grill und Reis aus dem Campingkocher, bevor wir in die Schlafsäcke kriechen.   Wir starten am nächsten Morgen Richtung Sonthofen, unserem heutigen Tagesziel. Doch noch vor dem Mittag kommt der – zumindest für mich – größte Tiefschlag der ganzen Radtour, und das noch bevor sie so richtig angefangen hat. Nach einem kleineren, selbstverschuldeten Unfall ist meine Gangschaltung defekt und die Kette gibt auch bald den Geist auf. Wir schieben unsere Räder also etwa 4 km zum nächsten Dorf mit Bahnhof, nur um dort festzustellen, dass der Bahnhof aufgrund aktueller Umbauarbeiten geschlossen ist… Im nächsten Dorf mit funktionierendem Bahnhof nehmen wir einen Zug nach Murnau, um dort das Rad reparieren zu lassen. Am Abend fahren wir weiter mit dem Zug nach Kempten, wo wir am nächsten Tag die Ladung meines Gepäckträgers ersetzen, die zu allem Überfluss auch noch verloren gegangen war.   Zugspitze-Richtung-SonthofeVon dort aus geht es weiter mit der Bahn nach Oberstdorf, um dann am 4. August mit der eigentlichen Radtour beginnen zu können – die Tage davor dienten ja im Prinzip nur der Anreise. Da unsere Radtour ihren Anfang am südlichsten Punkt hat, müssen die Räder auf das Haldenwanger Eck hoch. Dafür fahren, schieben und tragen wir die Fahrräder 1100 m hoch – zu dem wirklich südlichsten Punkt, der nicht ganz mit dem Haldenwanger Eck übereinstimmt – um dann am Grenzstein 147 eine Fertigsuppe zu kochen und die wirklich schöne Aussicht zu genießen. Klar, man hätte die Räder unten abstellen können, doch es sollte ja eine Radtour von der wirklich südlichsten bis zur wirklich nördlichsten Stelle Deutschlands werden, also nahmen wir auch diese Strapazen auf uns. Damit wir heute noch nach Kempten kommen, packen wir auf dem Zeltplatz schnell alles zusammen und steigen auf die Räder, wo wir spätabends dann gerade noch so einen Platz in einem Hotel bekommen. Zwar muss einer auf der Luftmatratze schlafen, aber immerhin ein trockenes Plätzchen. Bis jetzt war das Wetter noch auf unserer Seite – doch nun fängt es an uns zu ärgern. Wir sitzen in unserem Hotelzimmer fest und rufen sämtliche Hotels in Kempten an, ob sie noch ein 3-Bett-Zimmer frei hätten. Denn leider ist unser Hotel, in dem wir die Nacht verbrachten, schon ausgebucht für die kommende Nacht. So nehmen wir also das letzte Hotel, in dem noch ein Zimmer zu kriegen ist.   HaldenwangerEckRückwegVon Kempten aus geht es schließlich weiter nach Ulm auf einer Strecke von rund 95 km. Glücklicherweise verläuft der Großteil der Strecke entlang der Iller, was das Fahren um einiges angenehmer macht. In Ulm angekommen, übernachten wir aufgrund der unklaren Wetterlage wieder in einem Hotel. Der nächste Tag sollte uns einige Schwierigkeiten bringen. Geplant war ursprünglich von Ulm aus 105 km zu einem Zeltplatz in Dinkelsbühl zu radeln. Als wir in der Früh bei gutem Wetter und einer auch ansonsten recht schönen Strecke losfahren, ahnen wir noch nicht, wie sehr wir uns später noch aufregen würden. Am Campingplatz wollen uns die Platzbetreiber partout nicht übernachten lassen – das wäre nur mit einer 18-jährigen Begleitperson möglich. Auch die Einverständniserklärungen unserer Eltern scheinen sie nicht zu interessieren. Also fahren wir weiter Richtung Norden und kochen unterwegs noch ein „Abendessen“, bestehend aus Wiener und Champignons. In Rothenburg ob der Tauber fahren wir schließlich durch die dunkle Altstadt zu einem Hotel, wo wir dann schnell einschlafen. Für heute geben wir Schweinfurt als Ziel in unser GPS ein. Als wir losfahren ist das Wetter gut und es bleibt auch den ganzen Tag so, deswegen denken wir auch gar nicht darüber nach, ein Hotel zu nehmen. Die Gegend ist sehr vom Weinbau geprägt und wir können so manche schöne Aussicht bewundern. Für jede gute Aussicht braucht es allerdings einen Berg und so beginnen wir bei jedem größeren Berg zu schieben, weil diese stets relativ steil sind. Am Zeltplatz dann das nächste Problem: Auch hier erklärt uns der Betreiber, dass wir ohne eine 18-jährige Begleitperson hier nicht zelten dürfen. So setzen wir uns also genervt vor den Campingplatz und suchen schon nach Hotels, als ein nettes Radfahrerpaar ankommt und für uns die „Aufsicht“ übernimmt. Trotz der anfänglichen Probleme war dieser Zeltplatz der schönste. An den gepflegten Grünflächen und den sauberen Sanitäranlagen könnte sich so manch einer ein Beispiel nehmen. Lukas und ich beschließen dann noch, unsere Sachen zu waschen, nur unglücklicherweise braucht man für die Waschmaschine und den Trockner spezielle Chips, also waschen wir im Waschbecken und hängen unsere Sachen über die Nacht auf.   HaldenwangerEckBlickRichtungSonthofen Als wir dann aufwachen und feststellen, dass es regnet, ist die Motivation erst mal im Keller. Das ganze Zelt ist nass. Auch die Wäsche, die wir in der guten Hoffnung, es würde nicht regnen, am Abend draußen aufgehängt haben, ist komplett nass. Wir warten bis etwa 11 Uhr im Zelt, als es endlich aufhört zu regnen und wir unsere Sachen packen können. Weil nun fast alle Kleidungsstücke und das Zelt komplett durchweicht sind, beschließen wir noch einen Tag in Schweinfurt zu bleiben, wobei wir allerdings den Zeltplatz gegen ein Hotel in der Innenstadt tauschen. Diesmal waschen und vor allem trocknen wir unsere Kleidung in einem Waschsalon. Von Schweinfurt aus machen wir uns am nächsten Tag gegen 11 Uhr auf den Weg nach Eisenach und kommen etwa gegen 15 Uhr in Ostheim vor der Rhön an, wo wir unser Mittagessen auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt einnehmen. Nicht einig, ob wir es noch nach Eisenach schaffen oder wir lieber ein anderes Ziel anvisieren sollen, erübrigt sich diese Frage schließlich, als wir die grauen Wolken am Himmel sehen. Zu unserem Leidwesen fängt es dann auch noch 5 Minuten zu früh an zu regnen, sodass wir zwar nur kurz im Regen fahren, was aber dennoch ausreicht, um uns komplett zu durchnässen.   Bergwiese Auch wenn wir jetzt eine Eintages-Strecke auf zwei Tage aufgeteilt hatten, einfacher und angenehmer wird es dennoch nicht. In Ostheim vor der Rhön wird also wie gestern schon Eisenach als Ziel eingegeben und der Tag beginnt. Schnell stellen wir fest, dass es in Thüringen wohl nichts wird mit Fahrradwegen, ohne unnötige Umwege fahren zu müssen. Wir fahren also auf Hauptstraßen, teilweise leider auch Bundesstraßen, immer weiter Richtung Norden. Wieder ist uns das Wetter nicht wohlgesonnen, aber zumindest regnet es nicht. Kurz vor Eisenach kommt dann ein ziemlich steiler Berg, wo wir die Räder am Rande einer Bundesstraße hochschieben müssen. Oben angekommen, genießen wir die lange und schnelle Abfahrt, wobei uns andere Radfahrer entgegenkommen – wir sind also nicht die einzigen, die keinen Radweg gefunden haben. In Eisenach schlängeln wir uns durch die Stadt, um dann festzustellen, dass der Stadtrundweg, der uns zum Hotel bringen soll, von der Beschaffenheit etwas an die Trampelpfade auf dem Haldenwanger Eck erinnert. Im Hotel angekommen, laden wir unser Gepäck ab und machen uns sofort auf den Weg zum Supermarkt.   Thüringen2Am nächsten Tag in der Früh dann die nüchterne Feststellung: Es regnet. Da wir dem Zeitplan ohnehin schon hinterher hängen und nicht unbedingt in Eisenach bleiben wollen, machen wir uns auf den Weg nach Göttingen. Zu diesem Zeitpunkt wissen wir allerdings noch nicht, wie sehr uns der begleitende Regen zu schaffen machen würde. Mit 100 km ist die heutige Strecke eigentlich sogar kürzer als der Durchschnitt, aber die Motivation geht schon nach den ersten Kilometern flöten.Wir kommen an ein paar Dörfern vorbei, von größeren Städten aber ist weit und breit nichts zu sehen. Das einzig Schöne heute sind die gut erhaltenen Fachwerkhäuser. Zum nächsten Supermarkt müssen wir dann einen ordentlichen Umweg in Kauf nehmen, wo noch mit Ostprodukten geworben wird. Auf dem Weg begegnen wir keiner Menschenseele, was bei diesem Wetter jedoch nicht verwunderlich ist. Auch heute fehlt von Fahrradwegen wieder jede Spur und wir sind froh, als wir endlich in Göttingen ankommen. Dort hoffen wir, dass unsere Klamotten bis morgen wenigstens ein bisschen trockener werden und gehen wie jeden Tag zum Einkaufen. Nach einer warmen, ausgiebigen Dusche folgt das, was mittlerweile zu einer Art Ritual geworden ist: Aufs Bett legen, essen und fernsehen.   Frisch ausgeruht und erholt geht es nun von Göttingen nach Hannover. Hier merken wir gleich den Unterschied zu gestern: Das Wetter ist gut, die Strecke ist im Vergleich zu den Tagen davor wirklich flach und es gibt wieder Fahrradwege – auch wenn diese oftmals durch die am Straßenrand stehenden Bäume und deren Wurzeln etwas uneben sind. Es geht also zügig voran und wir schaffen es recht entspannt nach Hannover. Dort mieten wir uns wieder in einem Hotel ein und entspannen in der Sauna.   LenkertascheEigentlich war geplant, die Strecke von Hannover nach Hamburg auf zwei Tage aufzuteilen und somit von Hannover zuerst nach Tostedt und anschließend nach Hamburg zu fahren. Um aber einen freien Tag in Hamburg zu haben, entscheiden wir uns, die rund 170 km lange Strecke an einem Tag zu fahren. Gleich nach dem Frühstück gibt es dann die erste Meinungsverschiedenheit: Markus will angesichts der langen Strecke früher losfahren. Als wir uns dann nach ein paar Schwierigkeiten mit dem GPS endlich auf den Weg machen, ist es dann jedoch schon kurz nach 11 Uhr. Einen Weg wie heute hatten wir alle noch nicht gesehen: Es ging, bis auf eine kurze Strecke am Anfang, wirklich die ganze Zeit schnurstracks an einer Bundesstraße entlang. Als wir schließlich am Hamburger Ortsschild ankommen, dämmert es schon. Durch die untergehende Sonne und die vielen Lichter im Hafen bietet sich uns ein wirklich schönes Bild von Hamburg und wir freuen uns schon auf morgen, wenn wir die Stadt anschauen können. Als wir dann endlich das Hotel erreichen, ist es bereits halb 11 in der Nacht. In Hamburg beginnt der Tag mit dem obligatorischen Gang zum Supermarkt und dem daraus resultierenden Frühstück. Danach geht Markus los, um sich einen Friseurtermin zu besorgen und Lukas und ich fahren in Richtung Innenstadt, um uns die Stadt etwas genauer anzusehen. Den restlichen Nachmittag verbringen wir dann am Hafen. Am Abend lassen wir uns auf einem Touristenboot bei Sonnenuntergang durch den Hafen fahren und besichtigen noch das Miniaturwunderland, bevor wir den Rückweg zum Hotel antreten. Etwa 160 km stehen für heute als Strecke fest, um Friedrichsstadt zu erreichen, wo wir wieder campen wollen. Auch die offiziell tiefste Landstelle Deutschlands in Neuendorf-Sachsenbande erreichen wir heute. Unterwegs, ca. 60 km vor Ende der heutigen Strecke, bricht dann der Gepäckträger von Lukas auseinander, weshalb Markus dann zusätzlich das Zelt transportieren muss. Als wir am Zeltplatz ankommen, werden wir von unseren Zeltnachbarn freundlich begrüßt: Die kleine Gruppe ist ebenfalls mit dem Fahrrad unterwegs und auch von Hamburg hierher gefahren, allerdings in zwei Tagen. Hier bekommen wir auch den wunderbaren Hamburger Dialekt zu hören, den wir ziemlich unterhaltsam finden. Irgendwann müssen wir uns jedoch von ihnen verabschieden und uns schlafen legen, denn morgen steht uns die letzte Etappe bevor. EllenbogenSylt Am Morgen brechen wir in Richtung Sylt auf. Wir sind schneller als erwartet und können so schon mittags den Zug von Klanxbüll nach Morsum nehmen. Leider gibt es ja noch keinen Radweg zur Insel Sylt. Wir fahren also von Morsum zuerst nach Westerland, wo wir unser Gepäck in einem Schließfach am Bahnhof deponieren und uns für einige Stunden an den Strand legen, um danach die wirklich letzten Kilometer zum nördlichsten Punkt Deutschlands zu fahren: Dem „Ellenbogen“ auf Sylt . Dort stoßen wir auf die gelungene Radtour an und warten dann in Westerland bis um halb 7 in der Früh auf den Zug, der uns nach 17 Tagen Radtour wieder nach Hause bringt.   Bei dem heutigen Beitrag handelt es sich um einen Gastbeitrag über den mitwachsenden Schlafsack “Dreamland” von Deuter. Weshalb sich Elena für diesen kuscheligen und nachhaltig produzierten Kinderschlafsack für ihre Tochter entschieden hat und wie er sich in der Praxis bewährt, erfahrt ihr in unserem heutigen Blogbeitrag.

Mitwachsender Kinderschlafsack von Deuter

Deuter Dreamland – der Schlafsack, der mitwächst Bei den Vorbereitungen unseres ersten Camping-Trips diesen Sommer machte ich mich auf die Suche nach dem ersten Schlafsack für unsere dreijährige Tochter und stolperte schnell über den Dreamland von der Firma Deuter. Ein echtes Multitalent, das mitwächst!

Wer die Firma Deuter kennt, weiß ihre Qualität und Langlebigkeit zu schätzen. Gepaart mit innovativem Design und hoher Funktionalität stellt Deuter den bluesign© zertifizierten Schlafsack Dreamland her. bluesign© zertifiziert heißt, dass alle verwendeten Materialien – zu meiner Freude als Mutter – weltweit strengste Standards für Verbraucherschutz, Arbeitssicherheit und Umweltschutz erfüllen.

Dreamland-mitwachsender-SchlafsackÄußere und innere Werte Da unsere Abenteurerin eine absolute Bauchschläferin ist, war dieser Schlafsack schnell meine erste Wahl. Denn anders als die klassischen Mumienschlafsäcke bietet er mit 70 cm Breite große Beinfreiheit. So lässt es sich in jeder Schlafposition bequem liegen, ohne sich eingeengt zu fühlen.

Der Deuter Dreamland  kommt in einem frischen, frechen Kiwigrün daher und ist mit 1070 g ein echtes Leichtgewicht. Mit einem Packmaß von 20 x 44 cm ist er wirklich klein zu verstauen – vorteilhaft bei all den Dingen, die man beim Camping noch so dabei hat :).

Ideal an dem Schlafsack auch ist die Mitwachsfunktion: Durch einen Reißverschluss kann das Fußteil um ca. 30 cm verkleinert werden, sodass er ab einer Körpergröße von 130 cm nutzbar ist und so kleinere Kinder nicht in den Tiefen des Schlafsacks versinken. Durch Öffnen des Reißverschlusses am Fußende kann der Schlafsack dann bis zu einer Körpergröße von 170 cm mitwachsen. Somit ist er also eine ganze Weile nutzbar.

Der komplett umlaufende Reißverschluss ermöglicht es außerdem, den Schlafsack zur Decke umzufunktionieren – geradezu perfekt für heiße Sommernächte im Campingbus! Mit einem langen Band, welches am Reißverschluss befestigt ist, kann unsere Campingmaus den auch selbst öffnen und schließen. Zusätzlich bietet der Schlafsack eine Konturkapuze, die durch einen Kordelzug regulierbar ist. Prima daran: Das Kopfkissen kann nicht so leicht verrutschen und unsere Kleine hat gleichzeitig ein kuscheliges Gefühl, welches Camping so besonders macht.

Waschbar, aber wohldosiert Ebenfalls sehr überzeugt hat mich das weiche, angenehme Material und zwar sowohl von außen als auch von innen. Unsere kleine Abenteurerin hat auch in warmen Nächten überhaupt nicht geschwitzt und konnte gemütlich darin schlafen. Jedoch sollte man den Schlafsack nach Herstellerangaben nur waschen, wenn es absolut notwendig ist, denn durch jeden Waschgang kann die synthetische Hohlfaserfüllung an Isolationsleistung verlieren. Der Hersteller empfehlt, den Schlafsack stattdessen besser ordentlich zu lüften und zu trocknen. Sollte er dann doch mal in die Waschmaschine müssen, dann bitte nur im Schonwaschgang mit 30° C – ohne Schleudern und ohne Weichspüler. Eigentlich bin ich nicht so ein Freund davon ungewaschene Produkte zu benutzen, aber der Schlafsack riecht überhaupt nicht unangenehm. Frisch bei uns eingetroffen, fühlte er sich auch auf der Haut sehr angenehm an. Hier macht sich das bluesign© bemerkbar.

Fazit: Rundum ein perfekter, kuscheliger Begleiter für kleine Abenteurer, die darin sicherlich von noch mehr Abenteuern träumen werden.

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E-Mail: shop(at)unterwegs.biz Eurer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Größe eurer Fotos sollte nur bitte nicht die Grenze von 100 KB überschreiten. Ein kleines Dankeschön für die fleißigen Autoren Da wir wissen, wie viel Zeit es kostet, einen ausführlichen Produkttest zu schreiben, soll sich eure eure Mühe natürlich bezahlt machen! Daher erhält jeder Beitrag, der es auf unseren Elchblog geschafft hat, einen Gutschein in Höhe von

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