Die Antarktis ist die größte noch existierende Wildnis der Erde. Ein Vierteljahr verbrachte André Schumacher auf Südgeorgien, der Antarktischen Halbinsel und den Ozeanen dazwischen. Die Bilder, mit denen er zurückkehrte, zeigen die atemberaubende Schönheit eines bedrohten Paradieses.

Nirgends ist es kälter, windiger und trockener als hier. Im Sommer gibt es 24 Stunden Sonne, im Winter absolute Finsternis. Und doch vereinen sich in der Antarktis unvorstellbare Weite, Einsamkeit und wilde Ursprünglichkeit zu einzigartiger Pracht. Es ist das Reich der Wale, Robben und Seevögel und der größten Pinguinkolonien der Welt. Vor allem aber ist es ein Ort, an dem wir uns wieder als das begreifen, was wir sind: als kleiner Teil des Ganzen.

Der Vortrag ist geschickt erzählt, ganz ähnlich einem Roman, dessen Episoden den Zuschauer nicht nur in eindrucksvollen Bildern eine geografische Reise ans Ende der Welt erleben lassen. Es ist auch eine Reise durch 2.000 Jahre Menschheitsgeschichte, von der Terra Australis Incognita, deren Existenz schon die Gedanken der alten Griechen beflügelte, über Seefahrer und Entdecker, die die Naturgewalten in voller Härte zu spüren bekamen und ihren Wissensdurst oftmals mit dem Leben bezahlten, bis hin zu aktuellen Fragen der Nutzung und Zukunft des eisigen Südkontinents.

Ein außergewöhnlicher Vortrag, bei dem der Referent den Zuschauern Raum lässt zum Schauen, zum Lauschen und zum Träumen – eine epische Reise aus Bildern und Musik.

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