Heute möchte ich euch unseren Kollegen Daniel Hüske vorstellen. Nachdem ihn 2002 die Sehnsucht nach der Ferne über einen großen Bogen quer durch Deutschland und die Welt geführt hat, ist er nun wieder zurück in seiner Heimat. Seit Ende April 2017 arbeitet er Teilzeit als Verkäufer bei Unterwegs in Leipzig und betreibt außerdem sein eigenes Unternehmen „Fernweh Trekking“. Seit Neuestem ist er außerdem als Reise-Autor für den Conrad Stein Verlag tätig.
 
Passend zum Verkaufsstart (am 9.10.2017) von „Patagonien: Fitz Roy & Cerro Torre“ freut es mich sehr, euch heute einen Blick hinter die Kulissen seines ersten Wanderführers zu geben und euch gleichzeitig davon zu berichten, welcher Weg Daniel zu Unterwegs geführt hat.

Daniel von Unterwegs

Daniel, sei so lieb und stell dich bitte in ein paar kurzen Sätzen selber vor...
 
Ursprünglich komme ich aus der Porzellanstadt Meißen in der Nähe von Dresden. Dort habe ich die ersten 25 Jahre meines Lebens verbracht. Was meine beruflichen Erfahrungen betrifft, habe ich mich - ganz grob gesagt - vom Bürohengst zum leidenschaftlichen Outdoorer entwickelt: Ein Jahr nachdem ich meine Geburtsstadt verlassen hatte, entschied ich mich 2002 für ein einjähriges Auslandsstudium in Sydney in Australien – eines meiner bisher schönsten Lebensjahre! Auch nutzte ich die langen Semesterferien im Sommer für ausgiebige Reisen. Die vielen Wanderungen durch die faszinierenden Landschaften entfachten schließlich meine Leidenschaft für das Trekking - am liebsten in fernen Ländern. Leipzig verstehe ich quasi als Basislager für meine weiteren Erkundungen - inzwischen mit Frau und unserem 4-jährigen Sohn.
 

Chile, Argentinien, Südsee, Neuseeland, Tasmanien... und und und. Du hast schon so einige spannende Abenteuer erlebt und dabei die unterschiedlichsten Regionen entdeckt! Steht für dich eher das Ziel oder das Reisen selbst im Fokus?
 
Eindeutig das Reisen selbst und nicht das bloße Abhaken von möglichst vielen Reisezielen! So halten meine Frau und ich vermutlich den Rekord der am längsten dauernden Wanderung im Nationalpark Torres del Paine: Wir waren insgesamt 18 Tage auf Wanderschaft und haben jeden Moment bewusst gelebt und in vollen Zügen genossen!
 

Für welche Outdoor-Aktivitäten begeisterst du dich heute am meisten?
 
Trekking und Zelten, das einfache Dasein in der Natur und die Magie des großen Ganzen spüren. Ich liebe den Wind, der einen manchmal um die Ohren pfeift, oder den Regen, der ins Gesicht peitscht, ich fühle mich dann ganz lebendig und bin wirklich nur im Hier und Jetzt. Das geht uns oft im Alltag verloren, beim Wandern sind wieder die elementaren Dinge wichtig.
 

Reiseführer Patagonien

Paddeln in Patagonien

Wie kam es dazu, dass du dein Hobby zum Beruf gemacht hast?

 

Nachdem ich mein Studium „Internationales Finanzmanagement“ beendet hatte, war ich mit meinem Job in Mainz und Düsseldorf fest im Sattel und dennoch ließ mich das Fernweh einfach nicht los! Nach einigen Jahren Hin- und Her-Pendlerei (längste Entfernung Düsseldorf – Flensburg) legten meine Frau und ich 2011 schließlich eine berufliche Pause ein. Es ging Open End auf Wanderreise mit den unterschiedlichsten Zielen. Am Ende waren es 10 Monate. Später rief ich mein Unternehmen „Fernweh Trekking“ ins Leben, um meine Outdoor-Erlebnisse mit anderen Frischluft-Fans zu teilen und ihnen bei ihren Reiseplanungen beratend zur Seite zu stehen. Mittlerweile dreht sich bei mir fast alles ums Wandern und Reisen. Wunderbar ergänzend zu meiner Selbstständigkeit mit Fernweh Trekking arbeite ich in unserem neuen Unterwegs Fachgeschäft in Leipzig als Verkäufer. Außerdem habe ich mit dem Schreiben von Wanderführern begonnen. Bei Recherchewanderungen denke ich oft, es gibt keine schöneren Jobs auf der Welt als meine. Naja, Steuererklärungen etc. machen sich trotzdem nicht von alleine und gehören auch dazu.


Viele Wege führen zu Unterwegs... Wie war es bei dir?


Nun, manchmal denke ich, dass Dinge einfach passieren sollen. Auf der Suche nach einer nebenberuflichen Tätigkeit schlenderte ich von einem Bewerbungsgespräch für ein Callcenter an unserem bis dato noch geschlossenen Unterwegs Fachgeschäft vorbei. Keine Frage, dass ich einen Teilzeitjob im Outdoor-Fachgeschäft auf jeden Fall bevorzugen würde! So nahm ich kurzerhand den Telefonhörer in die Hand (das war im März dieses Jahres) und bin seit der Neueröffnung Ende April dabei! Seitdem stehe ich unseren Kunden mit Rat und Tat als Verkäufer zur Seite.


Gibt es einen Artikel bei Unterwegs, den du anderen Patagonien-Fans empfehlen möchtest?


Ja, und zwar das Zelt Nammatj von Hilleberg. Dieses Zelt hat uns bisher (in den letzten sieben Jahren) hervorragende Dienste geleistet und den stärksten Stürmen in Patagonien standgehalten. Es symbolisiert für mich Stärke und Belastbarkeit und ich würde mich jederzeit wieder für diese Investition entscheiden!


Tolle Aussichten in Patagonien
Daniel in Patagonien

Vielen Dank noch einmal, dass du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast! Zum Abschluss möchte ich dich noch um 10 Tipps für die erste Patagonien-Trekking-Reise bitten:
 

1. Beste Reisezeiten für Trekking-Fans
Die beste Zeit zum Wandern ist in den Monaten November bis April, Schnee kann es besonders in Hochlagen allerdings zu jeder Jahreszeit geben. Die wärmste Zeit des Jahres zwischen Dezember und Februar mit den Tageslängen bis zu 16 Stunden und mehr fällt leider auf die lokale Ferienzeit, dementsprechend ist es in den Hauptgebieten voll und eine Vorreservierung ist in vielen Fällen sinnvoll. Wenn möglich, sollte um die Hauptreisezeit ein großer Bogen gemacht werden.

 

2. Planung der Schlafplätze
Während für die Wanderungen im Torres del Paine Nationalpark in Chile bei drei verschiedenen Anbietern Hütten- und Zeltschlafplätze rechtzeitig vorausgebucht werden müssen, ist dies im Norden des argentinischen Pendants Los Glaciares nicht notwendig bzw. möglich. Die Zeltplätze sind hier bei einfachster Infrastruktur kostenfrei und Hütten gibt es nicht. Dementsprechend schlägt eine Wanderung am Fuße von Fitz Roy und Cerro Torre weniger zu Buche als im berühmten chilenischen Nationalpark. Dort werden zusätzlich zu den Übernachtungskosten auch noch Parkgebühren von ca. 30 Euro fällig.

 

3. Windfeste Ausrüstung:
In Patagonien pfeift der Wind unaufhörlich, manchmal sogar in Orkanstärke. Insbesondere das Zelt sollte sturmstabil sein. Zusätzliche Abspannleinen und ein Reparaturset gehören ebenfalls ins Gepäck. Als Bodenverankerung sind die Cyclone-Heringe von MSR eine gute Wahl! http://www.unterwegs.biz/msr-cyclone-stake-bulk-505302.html

 

4. Notfallkommunikation
In den meisten Ortschaften Patagoniens kann inzwischen mobil telefoniert werden. Auf den Wanderwegen hingegen ist dies nicht zu erwarten. Nützlich kann daher für den Fall des Falles die Mitnahme eines Satellitentelefons oder Notfallsenders sein. Letzterer kann in Deutschland unter www.notfallsender.de ausgeliehen werden.

 

5. Orientierung mit Kompass
Der Unterschied zwischen dem roten Ende der Kompassnadel (magnetischer Norden) und der „wahren“ Richtung zum Nordpol (geografischer Norden) wird Deklination oder auch Missweisung genannt. In Patagonien liegt die Abweichung zwischen Kompass und den Nordlinien auf der Karte etwa zwischen 10 und 15° Ost. Genau berechnet werden kann der Wert unter https://www.ngdc.noaa.gov/geomag-web

 

6. Spanischkenntnisse
Während in den größeren Touristenzentren noch des Öfteren Englisch gesprochen wird, sind spätestens abseits der ausgetretenen Pfade Grundkenntnisse in der spanischen Sprache sehr von Vorteil und empfehlenswert!

 

7. Kein offenes Feuer!
Die Ranger in den Nationalparks verstehen beim Feuermachen keinen Spaß, da die Gefahr eines großflächigen Waldbrandes durch die windigen Verhältnisse einfach riesengroß ist. Daher sind offene Feuer meistens komplett verboten und in der Regel dürfen auf den Zeltplätzen lediglich Gaskocher verwendet werden. Am ehesten bekommt man Gaskartuschen mit Schraubverschluss.

 

8. Trinkwasser
In Patagonien haben die Flüsse, Bäche und Seen bis auf wenige Ausnahmen höchste Trinkwasserqualität. Vorsorglich können Wasservorräte aus stehenden Gewässern und von Stellen mit hohem Aufkommen an Wanderern vor dem Trinken behandelt werden, z.B. mit dem Steripen oder Micropur Forte. Das Gleiche empfiehlt sich in der Nähe von Viehweiden.

 

9. Keine Panik vor Patagoniens Tierwelt!
In Patagonien gibt es außer zwei kleinen Spinnen keine giftigen Tiere. Die vorkommenden Skorpione im Kleinformat sind im Allgemeinen ungefährlich. Ein Stich löst meist allergische Reaktionen vergleichbar mit einem Wespenstich aus. Eine Begegnung mit dem nachtaktiven Puma, dem einzigen größeren Raubtier der Region, kann nahezu ausgeschlossen werden.

 

10. Hygiene und Hanta Virus
Mäuse und Ratten können den Hanta-Virus übertragen (grippeähnliche Symptome, in seltenen Fällen mit tödlichen Komplikationen). Eine Infektion mit diesem Virus erfolgt durch Bisse oder durch den Kontakt bzw. Verzehr von urin- oder kotverseuchter Nahrung, teilweise auch durch bloßes Einatmen der Viren. Daher sollte verstärkt auf Hygiene geachtet und die von Mäusepopulationen stark frequentierten Biwakschachteln und Schutzhütten gemieden werden.

 
Neugierig geworden? Ab sofort ist der erste Wanderführer von Daniel hier in unserem Onlineshop erhältlich:

https://www.unterwegs.biz/cnorad-stein-verlag-patagonien-fitz-roy-und-cerro-523680.html

Ob zur Arbeit, als Freizeitbeschäftigung, als Fitnessgerät oder einfach nur, um schnell und spontan von A nach B zu gelangen: Es gibt wohl kaum ein Sportgerät, das zeitgemäßer, zeitloser und flexibler im Einsatz ist als unser Rad! Was spricht also dagegen, auch mal auf unsere Autos und öffentliche Verkehrsmittel zu verzichten und sich stattdessen auf’s Rad zu schwingen? Nicht viel, oder? Aber umso mehr Argumente sprechen dafür! Die entscheidendsten Argumente verrate ich euch in meinem heutigen Beitrag.

 

5 Gründe, sich aufs Rad zu schwingen

Mit dem Rad zur Arbeit

1. Der Umwelt zuliebe… Radfahren ist gut für die Umwelt, da wir hierdurch die Emission von Kohlendioxid, Stickoxid und Feinstaub deutlich reduzieren können. Nur mal angenommen, jeder von uns würde sich täglich auf sein Rad schwingen und 2,6 Kilometer mit dem Fahrrad fahren, so könnte die EU (laut einer Studie des Europäischen Radfahrerverbandes) bereits mehr als ein Viertel der im Transportsektor angestrebten Emissionsreduzierung erreichen.

 

2. Top fit in den Tag starten! Völlig egal, ob im Sommer oder Herbst, mit Fixie, Single Speed, Lastenrad oder E-Bike – euer Rad hält euch fit! Radeln und andere sportliche Aktivitäten stärkt außerdem das Immunsystem und verlängert die Lebenszeit, da mit jeder regelmäßigen Bewegung unsere Zellen aktiviert werden. Viele Menschen schleppen sich nach einem langen und schweren Arbeitstag in ein Fitnessstudio, um sich dort sportlich zu betätigen. Fahrt ihr jedoch mit dem Fahrrad zur Arbeit, habt ihr euer Workout bereits hinter euch und könnt dabei gleichzeitig die frische Luft genießen. Sollte euch der Weg zur Arbeit zu kurz erscheinen, habt ihr noch den gesamten restlichen Tag, um euch auszupowern

 

3. Gute Laune garantiert! Da das Radfahren die Glückshormone Endorphin und Adrenalin freisetzt, ist das Radeln nicht nur eine gute Sache für die Gesundheit, sondern auch ein erster Energieschub für den Start in den Tag! Neurologen sprechen hier gerne vom so genannten „runners high“. Dieses Glücksgefühl stellt sich bei uns ganz von selbst ein, wenn wir ordentlich in die Pedale treten. Doch selbst dann, wenn wir einfach nur gemütlich zur Arbeit radeln wollen, bauen wir durch die gleichmäßigen, zyklischen Bewegungen automatisch so genannte „Stressoren“ ab. Außerdem gibt es wohl kaum ein schöneres Gefühl als an stehenden Autos vorbei zu fahren und entspannt am Arbeitsplatz einzutreffen, oder?

 

4. Gut für eure Reisekasse! Während sich der Berg an Kosten für ein Auto im Laufe seiner Lebenszeit immer weiter türmt, so halten sich die Unterhaltskosten für ein Fahrrad in absolut überschaubaren Grenzen. Weder Benzin, Versicherungsprämien, noch Steuern sind hierfür fällig. In Kombination mit wetterfester Kleidung, einem Fahrradanhänger und/oder wasserdichten Radtaschen ist selbst ein größerer Einkauf kein Argument gegen das Rad. Selbst ein hochwertiges E-Bike macht sich schon kurze Zeit nach der Anschaffung bezahlt. Unter dem folgenden Link findet ihr übrigens einen praktischen Sparrechner. Ein durchschnittlich genutzter Mittelklassewagen verursacht beispielsweise Reparatur, Versicherung, Stellplatzkosten und Betriebsmittel von etwa 30-60 Cent Kosten je gefahrenem Kilometer. Diese Kosten sind von Modell zu Modell unterschiedlich und können bei Oberklassewagen laut ADAC bis weit über einen Euro pro gefahrenem Kilometer reichen.

Sparschwein

 

So liegen die durchschnittlichen Unterhaltungskosten für ein Auto bei etwa 3.500 Euro pro Jahr. Die deutlich günstigere Alternative stellen Monats- oder Jahreskarten für öffentliche Verkehrsmittel dar. Doch selbst hierfür liegt der Schnitt  bei etwa 1000 bis 1500 Euro pro Jahr. Die Strom- und Wartungskosten eines E-Bikes belaufen sich dagegen bei maximal 200 Euro pro Jahr und beim guten alten Drahtesel ohne jegliche elektrische Unterstützung laufen die Kosten beinahe gen Null.

 

5. Schneller als gedacht! Wusstet ihr eigentlich, dass wir mit unserem Drahtesel teilweise (je nach Wohn- und Arbeitslage) sogar schneller, mindestens aber genauso schnell wie mit dem Auto unterwegs sind? Während die Durchschnittsgeschwindigkeit im Stadtverkehr bei etwa 20 Kilometer pro Stunde und im Berufsverkehr sogar darunter liegt, erreichen wir mit unseren Drahteseln eine ähnlich hohe Durchschnittsgeschwindigkeit. Gerade während der Stoßzeiten in unseren Großstädten sinkt die Durchschnittsgeschwindigkeit beim Autofahren rapide und spätestens dann können wir Radfans locker mithalten! Außerdem ersparen wir uns gleichzeitig den Ärger über Ampeln, Stau und Parkplatzmangel und sind somit deutlich stressfreier unterwegs. Der australische Professor für Human Geography Paul Tranter ging mit diesem Gedanken sogar noch weiter und errechnete, dass wir  täglich – je nach Kosten für unsere Autos – ein bis zwei Stunden mehr arbeiten müssen, um mit unserem Auto ein paar Minuten früher zu Hause zu sein. Was meint ihr? Lohnt sich dieser Aufwand?


Schon gewusst?
Wusstet ihr eigentlich schon, dass die Deutsche Post als inoffizieller Meister im (Lasten-)radeln gilt? Unsere fleißigen Postboten sind derzeit mit über 10.500 elektrobetriebenen Rädern (davon 2.700 E-Trikes) im Einsatz und diese Anzahl soll in den kommenden Jahren weiterhin ausgebaut werden. Die genaue Gesamtanzahl aller Räder konnte ich leider nicht herausfinden.

Und hier geht es zu unserer gesamten Auswahl für begeisterte Radfahrer:
http://www.unterwegs.biz/fahrrad.html

Dass Reisen für den entschlossenen Fotografen André Schumacher nicht nur eine große Leidenschaft sind, sondern sein Leben bedeuten, beweist auch seine aktuelle Europa-Reise mit dem Lastenrad. In dem folgenden Beitrag erfahrt ihr mehr über André, seine außergewöhnliche Familien-Tour und den Herausforderungen, die eine Reise mit Baby mit sich bringt.

 

Vom Reisefieber gepackt!
20 Jahre lang gab es für den rastlosen Reisefotografen André Schumacher keinen Halt und keine Heimat. Jahrelang führte er ein Leben auf der Überholspur zwischen Patagonien, Nepal, Antarktis und erkundete dabei die entlegensten Gegenden der Erde. Er überquerte die Kanaren zu Fuß, reiste in 80 Tagen um die Welt und erlebte facettenreiche Abenteuer. Dabei lernte er die Länder und die Menschen von einer ganz anderen Seite kennen. So gerne er reist, so sehr genießt er es auch, uns von seinen schönsten Lieblingsplätzen zu berichten. Mit seinem eignen, besonderen Erzählstil vermittelt er seine Erlebnisse deutschlandweit in seinen viel gelobten Film- und Fotoshows (hier geht's zu seinen aktuellen Tourdaten).

 

Auch seine Freundin Jenni war lange Zeit rastlos auf der Suche nach ihren Wurzeln und lebte das Reisen. Nachdem sich die beiden Weltentdecker gefunden hatten, sehnten sie sich schließlich doch nach einem „Nest” und einer gemeinsamen Familie. Bald darauf wurde Jenni schwanger und der Wunsch nach einem neuen zu Hause wuchs mit ihrem Bauchzwerg immer weiter. Mittlerweile leben die beiden mit ihrem kleinen Sonnenschein Unai auf ihrem Kunterbunthof, einem Bauernhof unweit der Ostsee in Bäbelin, einem Dorf mit gerade einmal 37 Einwohnern.


Auf Tour Plakat

Stillstand? Nicht bei André Schumacher!
Wer nun denkt, André und seine Freundin seien damit angekommen und nicht mehr am Reisen interessiert, der irrt sich gewaltig! So idyllisch ihr Bauernhof auch ist, so sehr lockt sie nach wie vor das Fernweh! Seit Anfang Juni 2017 berichtet André auf www.cargobikebaby.com von seiner aktuellen Europa-Tour - dieses Mal mit Lastenrad (einem Douze), seinem Sohn, seiner Freundin Jenni und ihrer Hundedame Beltza. In Rostock aufgebrochen, steuern sie Spanien als grobes Ziel an, um Jenni's Verwandten dort ihren Sohnemann Unai vorzustellen.

 

Eines hat ihre derzeitige Europa-Tour bereits mit den zurückliegenden Reisen von André gemeinsam: Keiner weiß,  was sie auf ihrer etwa sechsmonatigen Reise erwartet! Auf dem Weg dorthin geht jeder von ihnen an seine Grenzen - körperlich, seelisch und entdeckt nicht nur Europa, sondern auch sich selbst von einer völlig neuen Seite! Wie für seine bisherigen Film- und Fotoshows üblich, nimmt André auch dieses Mal kein Blatt vor den Mund und berichtet uns auf seiner neuen Seite ehrlich und direkt von seinen persönlichen Reise-Erfahrungen seines ersten, großen Familienabenteuers.

 

Seien es die unvorhersehbaren (Mutter-)milchpausen am Wegesrand, plötzlicher Platzregen, ein schier endloser Schneesturm auf dem Großglockner oder auch eine spontane Übernachtung im Schlafzimmer einer bis dato völlig fremden Großfamilie in Italien. Neben kurzen Zwischenberichten über diese außergewöhnlichen Erlebnisse, erfahrt ihr, wie es sich anfühlt sich mit einem Lastenrad bei Wind und Wetter durch die Berge zu quälen.


Obwohl André und Jenni während ihrer bisherigen Tour immer wieder an ihre Grenzen gelangten, sind sich beide sicher: Es lohnt sich! Trotz anfänglicher Malheure, trotz Strapazen und schmerzender Beine, die die erste große (Rad-)tour mit einem Baby mit sich bringen, muss André bereits am fünften Tag über die folgenden Worte von Mark Twain nachdenken, schmunzeln und dem folgenden Zitat beistimmen:

 

„In zwanzig Jahren von heute wirst du eher von den Dingen enttäuscht sein, die du nicht getan hast, als von denen, die du getan hast.
Hole den Anker ein und segle hinaus aus dem sicheren Hafen.
Erforsche, träume, entdecke.“ (Mark Twain)

 

Und es ist tatsächlich so! Am 25. Juli hatten sie bereits die 1.000-Klilometer-Marke geknackt. Zwischendurch hatte Jenni André für diese außergewöhnliche Familien-Reise-Idee verflucht, doch mittlerweile sind sich die beiden Outdoor-Fans einig: Die schönen Momente überwiegen die Strapazen und machen ihre Europa-Tour bereits jetzt unvergesslich! Während sie sich anfangs noch über die bereits zurückgelegte Strecke freuten und das Ziel im Fokus stand, so lernten sie spätestens während der Fahrt durch die Serpentinen das Reisen selbst umso mehr zu schätzen. Auf dem Weg nach Spanien genießen sie großartige Landkulissen, Sonnenuntergänge, Picknicks an den schönsten Ufern Europas und begegnen dabei vielen, tollen Menschen.

 

Neugierig geworden?
„Auf Tour” ist mehr als ein Reisebericht. Es ist zugleich ein Ratgeber für Radfahrer und Langzeitreisende, für Familien und Europa-Hungrige. Die ersten kurzen Zwischenberichte findet ihr auf Facebook und cargobikebaby.com. Ende Januar 2018 dürft ihr außerdem auf den ersten Live-Vortrag „Auf Tour” gespannt sein. Sämtliche Termine findet ihr ebenfalls in dem aktuellen Veranstaltungskalender von André Schumacher.

Christo Foerster Tipp Unterwegs

Während meiner persönlichen Recherche zum Thema „Mikroabenteuer“ bin ich immer wieder auf den Namen „Christo Foerster“ gestoßen. Der Hamburger Motivationstrainer ist im Laufe der vergangenen Jahre nicht nur durch seine Tätigkeiten als Coach, Chefredakteur bekannter Fitness-Magazine und die beiden Werke „NEO NATURE“ sowie „DEIN BESTES ICH“ bekannt geworden, sondern erregt seit einigen Jahren nun auch die Aufmerksamkeit abenteuerlustiger Outdoor-Fans.

 

Als begeisterter Abenteurer, der immer weniger Gelegenheit für die ganz großen Touren fand, beweist er mit seinen Mikroabenteuern, dass oft schon wenige Schritte genügen, um gleich vor der Haustür in eine andere Welt einzutauchen. Eine Welt ohne Terminkalender, Elternabende, Meetings oder ähnliche Verpflichtungen des Alltags. Jedes dieser besonderen Abenteuer erlebt und genießt er jedoch auf seine ganz persönliche Art und Weise: sie sind kurz, lokal und einfach!

Jeder dieser Momente ist geprägt durch seine eigenen „„Spielregeln““: angefangen bei einer Über-Nacht-Rennrad-Tour von Hamburg nach Berlin bis hin zu einer spontanen Übernachtung in seiner Hängematte am Hamburger Containerhafen. Christo zeigt damit, dass keine Weltreisen oder lang geplante Touren nötig sind, um etwas Besonderes zu erleben. Nach dem Motto "Raus und machen!" lockt er die Menschen mittlerweile weltweit aus ihrer Komfortzone. In dem folgenden Interview möchte ich euch Christo näher vorstellen und euch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen seines nächsten Werkes „Raus und machen!“ geben.


Christo, bitte sei so lieb und stell dich in ein paar kurzen Sätzen persönlich vor:
„Christo Foerster geht auf Entdeckungsreise.” Das stand auf der Karte, die meine Eltern verschickten, nachdem ich geboren war. Tatsächlich entdecke ich gerne. Als Journalist, als Motivationstrainer und als begeisterter Outdoor-Fan. Übrigens auch als Vater zweier Kinder.

 

Diplom-Sportwissenschaftler, Chefredakteur, Unternehmer, Motivationstrainer, Gründer der Natural Coaching Academy, Speaker und seit 2015 erfolgreicher Buchautor. Wie kam es dazu, dass du dich nach deinem Diplom für die Ausbildung zum Journalisten entschieden hast?

Christo Foerster Vortrag

 

Ich bin während meines Studiums vier Monate auf eigene Faust durch Mittel- und Südamerika gereist. In dieser Zeit reifte der Wunsch, Reportagen zu schreiben und das, was mich an der Welt und ihren Menschen fasziniert und bewegt, in Worte zu fassen. Als ich zurückkam wechselte ich innerhalb meines Studiums an der Deutschen Sporthochschule Köln direkt den Schwerpunkt – von Management zu Medien und Kommunikation. Nach dem Diplom hatte ich das Glück einen Platz an der Journalistenschule zu bekommen. Ich habe auch im Journalismus schon immer das Abenteuer gesehen, die Möglichkeit, rauszugehen und Neues zu entdecken. In meinen Stationen als Redakteur durfte ich das noch. Heute ist der Redaktionsalltag allerdings oft deutlich nüchterner. Ich bin ganz froh, nur noch frei und sporadisch für Zeitschriften zu schreiben.

 

Inwiefern hat dein damaliges Studium den Weg hin zu deiner heutigen Arbeit geprägt?
Ich glaube daran, dass das, was wir heute sind, immer ein Ergebnis dessen ist, was wir in der Vergangenheit erlebt haben, wo wir es erlebt haben und mit wem. Das Sportstudium hat die Bedeutung der Bewegung, die mir schon immer enorm wichtig war, für mich noch einmal auf eine andere Ebene gehoben. Die Zeit auf der Journalistenschule hat mich gelehrt, Menschen jenseits dessen zu verstehen, was die Oberfläche projiziert. Ein sehr persönliches Aha-Erlebnis hatte ich während eines fünftägigen Seminars am Ausbildungszentrum der Vereinten Nationen, in dem Journalisten für den Einsatz in Kriegs- und Krisengebieten vorbereitet wurden: Ich wurde als Geisel verschleppt und spürte auf einmal am eigenen Leib, dass es mehr braucht als ein breites Kreuz, um in Extremsituationen stark zu sein. Die Frage, was genau dieses Mehr ist, bestimmt seitdem meine Arbeit. Ich habe mich ihr von vielen verschiedenen Seiten genähert.

 

Du bist mittlerweile zweifacher Familienvater und der Tag hat nur 24 Stunden. Wie gelingt es dir, die Balance zwischen all deinen beruflichen Tätigkeiten, deiner Familie und dir selbst zu halten?
Ich versuche, gar nicht groß zwischen Work und Life zu unterscheiden. Für mich sind das keine Gegensätze, schließlich gehört die Arbeit ja zum Leben dazu. Ich bin beruflich so frei und flexibel, dass ich mir zum Beispiel oft nachmittags Zeit für meine Kinder nehmen kann. Dafür sitze ich dann natürlich auch mal abends an neuen Projekten. Generell tue ich das, was ich tue, weil ich meine eigenen Bedürfnisse darin gut einbringen kann. Ich sehe es als Herausforderung, den Alltag so zu gestalten, dass wir nicht das Gefühl haben, daraus ausbrechen zu müssen, um zu leben. In diesem Zusammenhang spielen die Mikroabenteuer für mich mittlerweile eine wichtige Rolle. Weil sie mehr Abenteuer in den Alltag bringen.

 

JungleFit Christo Foerster

Junglefit-Training, Wald-Workouts und nun folgt ein Mikroabenteuer dem anderen. Du sprudelst nur so vor Ideen, mit denen du immer wieder neue Aufmerksamkeit erregst. Wieso hast du dich für diese besonderen Freizeitaktivitäten entschieden? Du könntest ja auch einfach den klassischen Weg ins Fitness-Studio wählen und dich dort auspowern.
Ganz einfach: Der Mensch ist Natur. Unser Leben wird zwar sehr von Technologie und anderen künstlichen Dingen bestimmt, aber wir sind Natur. Und deshalb folgt unsere persönliche Entwicklung auch den Regeln der Natur. Diese Erkenntnis ist enorm wichtig, wenn wir unser volles Potenzial entfalten wollen. Im Prinzip müssen wir uns nur ansehen, was Kinder auf der ganzen Welt in ihren ersten Lebensjahren tun, unabhängig voneinander und ohne, dass man ihnen etwas beibringt: Sie entdecken ihre Umgebung spielerisch, sind neugierig, offen, unbekümmert, begeisterungsfähig, voll im Hier und Jetzt, sie klettern, springen, rennen. Das alles liegt in unserer Natur. Wir verlernen es nur meist sehr schnell. Ich halte es für sehr wichtig, diese Fähigkeiten wieder mehr in den Fokus zu rücken. Wenn wir das tun, werden wir stärker, weil wir mehr bei uns selbst sind.

 

Was genau hat dich zu deinem ersten Mikroabenteuer bewogen?
Ich habe auch früher schon gerne mal spontan kleine Abenteuer erlebt, aber die Aktion, die mich ganz bewusst zum Mikroabenteuer gebracht hat, begann mit einem Telefonat: Vor ein paar Monaten rief mich ein guter Freund aus Berlin an. Wir stellten fest, dass wir uns mal wieder viel zu lange nicht gesehen hatten. Ich entschied dann spontan, dass ich noch am gleichen Nachmittag mit dem Fahrrad losfahren und mich am nächsten Tag mit ihm zum Frühstück am Brandenburger Tor treffen würde. Von meiner Haustür in Hamburg aus waren das 325 Kilometer. Ich fuhr die ganze Nacht durch und um 10 Uhr morgens tranken wir tatsächlich zusammen Kaffee in Berlin. Anschließend stieg ich mit meinem Rad in den Zug und fuhr zurück nach Hamburg. Ich postete ein Foto von mir und meinem Fahrrad am Brandenburger Tor auf Facebook. Plötzlich bekam ich darauf ein riesiges Echo, andere Freunde, aber auch Menschen, die ich nicht kannte, schrieben mir, wie sehr sie das inspirieren würde und dass sie so etwas auch gerne mal machen würden. Ich hatte also nicht nur für mich selbst einen entscheidenden Schritt gemacht.

 

Hast du mit dieser Erfahrung eine neue Leidenschaft in dir entdeckt?
Eine ganz neue Leidenschaft nicht, schließlich ist auch ein Mikroabenteuer ein Abenteuer. Aber die Wucht der Erkenntnis, wie ich das Thema Abenteuer eben auch angehen kann, ohne auf Grenzerfahrungen verzichten zu müssen, die war für mich schon neu.

 

Planst du deine Mikroabenteuer im Voraus oder ziehst du eher spontan los?
Beides. Wenn ich ganz alleine losziehe, dann oft sehr spontan. Wenn ich mit Freunden unterwegs bin oder mich ein Fotograf begleitet, planen wir natürlich etwas im Voraus. Das hat aber auch seinen Reiz: Wenn du einen Tag festgelegt hast, dann gehst du nicht mehr danach, ob das Wetter nun gerade passt oder nicht.

 

Welches wird dein nächstes Mikroabenteuer sein?
Ich möchte gerne mit einem Freund nach Dänemark schwimmen, dort eine Nacht unter freiem Himmel schlafen und am nächsten Tag zurückschwimmen. In der Flensburger Förde ist das eine gar nicht so weite Strecke. Wir müssen uns nur beeilen, bevor die Wassertemperatur zu kalt wird. Und wir brauchen eine Lösung für das Gepäck. Ein Floß, wie wir es auf unserem letzten Trip in der Eifel gebaut haben, möchte ich nicht durch die Ostsee ziehen.

 

Du begeisterst die Menschen mittlerweile weltweit mit den Berichten und Vorträgen über deine Mikroabenteuer und die Community der spontanen, abenteuerlustigen Outdoor-Fans wächst stetig. Was erwartet die Mikroabenteuer-Fans bald von deiner Seite?
Das Projekt „Raus und machen!” wird langsam, aber stetig wachsen. Es wird neben der Facebook-Seite einen eigenen Youtube-Kanal mit Reportagen, Tipps und Tricks geben. Im Frühjahr wird ein Buch rund um das Thema Mikroabenteuer erscheinen. Es gibt auch die Idee, Live-Events in verschiedenen deutschen Städten zu veranstalten. Ich bin aber ehrlich gesagt auch selbst gespannt, was da noch so alles kommt. Ich habe meine eigenen Vorstellungen, orientiere mich aber auch an dem, was die Menschen interessiert. Und wenn sich zum Beispiel in unserer Mikroabenteuer Community auf Facebook herausstellen würde, dass keiner einen wirklich brauchbaren Biwaksack kennt, dann würde ich darüber nachdenken, wie dieses Problem zu lösen ist, vielleicht auch gemeinsam mit einem Hersteller. Aber es gibt Gott sei Dank durchaus brauchbare Biwaksäcke.

 

Kannst du mir zum Abschluss dieses Interviews bitte fünf Tipps für das ERSTE Mikroabenteuer nennen?
Beginne mit einer Tagestour, die eine besondere Herausforderung beinhaltet bzw. ein Querdenken erfordert. Sprich: Tue etwas, das du bisher noch nie getan hast. Biege zum Beispiel mit dem Fahrrad an jeder fünften Weggabelung rechts ab. Oder besuche zu Fuß einen Freund, zu dem du sonst nur mit dem Auto fahren würdest. Nächster Schritt: nachts unterwegs sein. Und beim nächsten Mal dann draußen übernachten, ohne Zelt. Wenn du deine Strecke planen willst, dann helfen Outdoor-Apps wie Outdooractive oder Komoot. Diese Apps greifen auf ein Wegenetz zurück, in dem selbst kleinste Pfade verzeichnet sind. Apropos Apps: Um das Wetter zu checken, benutze ich gerne die App Agrarwetter. Die liefert auch Daten zu Taubildung, Bodentemperatur oder Einsetzen der Dämmerung. Versuche, mit so leichter Ausrüstung wie möglich unterwegs zu sein und nimm nur das Nötigste an Nahrungsmitteln mit. Selbst wenn du eine Nacht draußen bist, überlebst du die zur Not auch locker mit Energieriegeln und Wasser. Das Wichtigste: Mach dir keinen Stress. Genieße die Zeit da draußen.

 

Vielen Dank für das Interview! Es hat wirklich viel Spaß gemacht und ich bin schon sehr gespannt auf dein neues Werk "Raus und machen!". Dass das Thema Mikroabenteuer spannend bleibt und immer mehr Menschen begeistert, zeigt übrigens auch die letzte Umfrage unseres monatlichen Newsletters (siehe Grafik). Unsere aktuelle Umfrage findet ihr in unserem neuesten Unterwegs Newsletter.

 

Zum Abschluss findet ihr hier übrigens noch das neueste Video von Christo zum Thema "Raus und Machen!"

Unterwegs Umfrage Microadventure

Radtaschen gibt es jeeeede Menge. Seien es die wasserdichten Back-Roller von Ortlieb oder auch eine stylische Kuriertasche von Brooks, Chrome und Co.  Dank ihnen sind wir draußen besonders flexibel unterwegs. Sie bieten uns reichlich Stauraum für unsere Einkäufe und Gepäck und stellen in Kombi mit unseren Rädern eine umweltfreundliche und flexible Alternative zu unseren Autos und öffentlichen Verkehrsmitteln dar. Dies gilt insbesondere in Großstädten. In dem folgenden Beitrag stellen wir euch unsere beliebtesten Fahrradtaschen- und Rucksäcke von unterwegs.biz vor.

Unterwegs Fahrradtaschen

Welche ist aber nun die Richtige?
Welche Radtasche die richtige Wahl für euch ist, hängt jedoch von dem jeweiligen Einsatzzweck ab. Radelt ihr täglich zur Arbeit und erledigt zwischendurch kleinere Einkäufe, genügt oft schon eine Kuriertasche, ein Radrucksack oder eine Lenkertasche. Für mehrtägige Touren ist wiederum ein Set aus zwei oder sogar drei separaten, wasserdichten Taschen mit einem großen Fassungsvermögen empfehlenswert, das ihr an eurem Gepäckträger befestigen könnt. Die Kombination aus mehreren einzelnen Radtaschen ist besonders praktisch für unterwegs, da ihr jede einzelne Tasche separat an euren Rädern befestigen und abnehmen könnt. So erspart ihr euch gleichzeitig das lästige "Gewühle" durch eine große Tasche. Solche Radtaschen eignen sich ausschließlich für City-Fahrräder oder Trekking-Räder, die über einen stabilen und belastbaren Gepäckträger verfügen. Außerdem ist es ratsam auf ein integriertes Tragesystem zu achten. So seid ihr noch flexibler unterwegs und könnt euch eure Radtaschen jederzeit und überall um die Schulter oder auf den Rücken schnallen. Um euch einen Überblick über unsere aktuelle Auswahl zu verschaffen und euch bei der Qual der Wahl zu unterstützen möchte ich euch im Folgenden die beliebtesten Hersteller für Radtaschen- und Rucksäcke unseres Unterwegs Onlineshops vorstellen.


Eure Favoriten auf www.unterwegs.biz


Ortlieb Sortiment bei Unterwegs

Ortlieb - Waterproof-Qualität mit 5 Jahren Garantie und unser Klassiker!

 

Gegründet: 1982

 

Die Radtaschen von Ortlieb gehören mittlerweile zu den Klassikern unter den Radtaschen und bieten euch eine tolle, wetterfeste Ausstattung für eure Radtouren. Besonders beliebt sind vor allem die praktischen Back-Roller mit Rollverschluss. Diese könnt ihr einzeln nutzen oder mit unserem Rack-Pack, Travel-Biker oder auch Trunk-Bag kombinieren. Die Back-Roller sind für Gepäckträger bis 16 mm Rohrdurchmesser geeignet (8 mm und 11 mm Reduzierstücke inklusive) und dank des praktischen Quick-Lock-Systems kinderleicht und ohne Werkzeug zu montieren. Das äußerst robuste Polyester ist absolut wasserdicht und besonders leicht zu reinigen. Auch mich begleiten sie täglich bei Wind und Wetter auf dem Weg zur Arbeit und in meiner Freizeit. Meine Wahl fiel damals auf die Blackn White Serie, es gibt die Back-Roller jedoch in vielen weiteren Farben und sogar mit unserem Unterwegs Elch 😉

 

Eure Favoriten auf www.unterwegs.biz

Ortlieb bei UnterwegsOrtlieb - Waterproof-Qualität mit 5 Jahren Garantie und unser Klassiker!

Gegründet: 1982

Die Radtaschen von Ortlieb gehören mittlerweile zu den Klassikern unter den Radtaschen und bieten euch eine tolle, wetterfeste Ausstattung für eure Radtouren. Besonders beliebt sind vor allem die praktischen Back-Roller mit Rollverschluss. Diese könnt ihr einzeln nutzen oder mit unserem Rack-Pack, Travel-Biker oder auch Trunk-Bag kombinieren. Die Back-Roller sind für Gepäckträger bis 16 mm Rohrdurchmesser geeignet (8 mm und 11 mm Reduzierstücke inklusive) und dank des praktischen Quick-Lock-Systems kinderleicht und ohne Werkzeug zu montieren. Das äußerst robuste Polyester ist absolut wasserdicht und besonders leicht zu reinigen. Auch mich begleiten sie täglich bei Wind und Wetter auf dem Weg zur Arbeit und in meiner Freizeit. Unterwegs Back-Roller OrtliebMeine Wahl fiel damals auf die Blackn White Serie, es gibt die Back-Roller jedoch in vielen weiteren Farben und sogar mit unserem Unterwegs Elch 😉

Ortlieb-RueckentragesystemBesonders praktisch sind außerdem die integrierte Innentasche mit Reißverschluss sowie der mitgelieferte, einstellbaren Tragegurt. Hiermit könnt ihr eure Back-Roller jederzeit um eure Schulter hängen und eure Reise zu Fuß fortsetzen. Solltet ihr unterwegs lieber einen flexiblen Rucksack bevorzugen, könnt ihr sie außerdem um ein separat erhältliches, einrollbares Rückentragesystem ergänzen. Dieses ist zwar nicht für ausgiebige Wanderungen geeignet, aber für spontane Spaziergänge während einer Pause von eurer Radtour absolut empfehlenswert! Weiteres Zubehör von Ortlieb findet ihr übrigens hier. Für Mountainbikes oder Rennräder ohne zusätzlichen Gepäckträger sind diese Fahrradtaschen jedoch nicht geeignet. Hier empfehlen wir euch unsere Saddle Bags, Lenkertaschen oder auch das praktische Frame-Pack von Ortlieb. All diese Taschen sind in verschiedenen Varianten erhältlich und bieten euch einen cleveren und kompakten Stauraum für eure Jacke, Flickzeug oder auch euer Portemonnaie. Die Saddle Bags und Lenkertaschen eignen sich außerdem auch prima als Radtasche für eure Kids. Übrigens haben alle Radtaschen und Rucksäcke von Ortlieb etwas gemeinsam: ihre fünfjährige Garantie 🙂

Chrome bei UnterwegsChrome - sooooo lässig und funktionell!

Gegründet: 1995

Mitte der 90er Jahre gegründet gehört die amerikanische Marke Chrome heute zu den führenden Herstellern im Bereich Urban Bike. Was mit ersten Tests und Mustern im Keller begann, ist heute nicht mehr vom Markt wegzudenken und die Nachfrage ist groß! Gerade in der Skater- und Fahrradkurierszene sind die stylischen Messenger-Bags und Rucksäcke von Chrome heiß begehrt! Mit höchsten Ansprüchen nach Unverwüstlichkeit, Funktionalität, verlässlichem Sitz und coolem Design haben die Buran Laptop Messenger Bags von Chrome noch einiges mehr zu bieten als ihren lässigen Look! Chrome-Steckverschluss-Auto-SicherheitsgurtAusgestattet mit vielen praktischen Taschen und dem wasserdichten Material sind sie gerade für Menschen, die viel und schnell mit dem Rad unterwegs sind eine tolle Lösung! Die lässigen Kuriertaschen von Chrome überzeugen außerdem durch die Reduktion auf das Wesentliche: keine Schnörkel, keine unnötigen Features. Chrome´s Markenzeichen ist übrigens der stylische Steckverschluss eines Auto-Sicherheitsgurtes mit dem prägnanten Greif-Logo, einer Mischung aus Löwe und Adler. Diese beiden Symbole stehen für Stärke und Wachsamkeit.

MillicanMillican - besonders umweltfreundlich und zeitlos schön!

Gegründet: 2008

Für all diejenigen, die das "Besondere" und eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Radtaschen suchen, bietet unser derzeit jüngster Hersteller Millican eine tolle Lösung: Die Idee hinter dem nachhaltigen Materialmix „Bionic Canvas“, einer Kombination aus Bio-Baumwolle und recyceltem Polyester mit sehr angenehmem und festen Griff und Paraffin-Imprägnierung entstand aus einem Zufall heraus: so lernten sich die beiden Firmengründer Jorrit und Nicky zufällig in den frühen 90-ern während der Grenzüberquerung von Ecuador und Peru kennen. Beide lebten das Draußensein und reisten fortan zwei Jahre lang durch die Welt - inspiriert von Millican Dalton (20 April 1867 – 5 February 1947), der sich mit 36 Jahren bewusst gegen seine Existenz und das Leben im hektischen und konventionelle London entschied und die freie Natur vorzog. 2008 entwickelten sie schließlich erste Ideen und Muster ihrer heutigen Kollektion.  Millican-Smith the roll UnterwegsEbenso wie ihre Reisen, ist auch ihre heutige Kollektion mit dem angesagten Vintage-Design von dem besonderen Lebensstil von Millican Dalton geprägt: All ihre Taschen sind umweltfreundlich, strapazierfähig und zeitlos schön. Zahlreiche Fächer, (teilweise versteckte) Taschen und praktische Details runden die Rucksäcke und Taschen von Millican perfekt ab und machen sie zu den idealen Begleiter für sämtliche Herausforderungen des Alltags und das Reisen abseits des Mainstreams!

Unterwegs RadrucksaeckeDeuter - mit viel Leidenschaft und Liebe zum Detail seit über 100 Jahren!

Gegründet: 1898

Mit höchster Kompetenz und langjähriger Erfahrung seit 1898 gehört Deuter zu den beliebtesten Outdoor-Ausrüstern und gilt als Marktführer bei Rucksäcken. Deuter weiß worauf es unterwegs ankommt und begeistert Outdoor-Fans mit zahlreichen, innovativen Lösungen für das Draußensein. Nicht umsonst rüstet das Unternehmen Profi-Kletterer seit 1938 aus! Ebenso wie bei den beliebten Wanderrucksack-Modellen und der breiten Bekleidungskollektion spielen Komfort und Funktionalität eine entscheidende Rolle bei der Herstellung der Radrucksäcke.  Jeder dieser Rucksäcke ist bis ins letzte Detail durchdacht und bietet euch dank seiner cleveren Ausstattung die verschiedensten Einsatzmöglichkeiten - vom spontanen Tagesausflug bis hin zur längeren Radtour. Dank der vielen, praktischen Taschen und Details, wie zum Beispiel einem gepolstertem Laptopfach, bieten sie euch reichlich Stauraum für euer Gepäck.

Brick Lane Rollup Panniers Brooks UnterwegsBrooks - minimalistisch und äußerst elegant!

Gegründet: 1866

Angefangen als kleiner Händler für Reitsättel und Lederwaren, begeistert Brooks seine Kunden seit über 150 Jahren mit traditioneller, britischer Handwerkskunst. Dabei brachte der pure Zufall und Schicksalsschlag zugleich den damaligen Firmengründer John Boultbee Brooks auf den heutigen Erfolgskurs der Marke Brooks: Nach dem tragischen, plötzlichen Zusammenbruch seines Pferdes auf seinem täglichen Arbeitsweg, hatte John Boultbee Brooks keine andere Wahl als sich "umzusatteln". Die Investition in ein neues Pferd war 1878 zu hoch. Also lieh er sich das alte Rad eines Freundes. Während wir heute von sehr komfortablen Fahrradsätteln verwöhnt sind, waren damalige Räder mit harten Holzsätteln ausgestattet. Auch Brooks fand sie schrecklich unbequem. So kam es, das er erste Skizzen entwarf, die den Grundstein seines heutigen Erfolgs legten. Brooks-PickwickMittlerweile ist der Name "Brooks" in aller Munde und seine Kollektion legendär. Neben der originellen Sättel, bietet Brooks ein breites Angebot für Radfahrer. Besonders begehrt sind die edlen und zeitlos schönen Fahrradtaschen und -Rucksäcke. Präzise Handarbeit und viel Liebe zum Detail stellen bei der Herstellung eine entscheidende Rolle dar. Die Produktion erfolgt sowohl in England als auch in Italien und zeichnet sich vor allem durch die Reduktion auf das Wesentliche und den edlen, minimalistischen Look aus.

 

125 Tage, 7300 Kilometer und zahlreiche unvergessliche Momente unter freiem Himmel: In dem folgenden Reisebericht berichten euch Carina und Nick von ihrer außergewöhnlichen Radtour durch Europa - immer entlang der "Brightside". So entdeckten sie viele Teile Europas von einer ganz besonderen Seite und begegneten dabei den unterschiedlichsten Menschen und Kulturen. Welche Eindrücke und Outdoor Momente sie von ihrer Reise mitgenommen haben, erfahrt ihr in dem folgenden Bericht:

 

 

Tarifa, Spanien: Sonnige Grüße von dem südlichsten Festlandspunkt Europas! Doch wie sind wir hier hergekommen? Dafür drehen wir den Tachostand um 6000 km zurück.

 

Am 21.4.2017 machten wir uns als frischgebackene Masterabsolventen unter dem Pseudonym „Brightside by Bike“ auf den Weg um unseren Heimatkontinenten Europa besser kennenzulernen. Wir, das sind Carina und Nick, beide 27 Jahre alt und geborene Nordlichter mit enger Verbundenheit zur Küste und den Meeren unserer Welt. So lag es auf der Hand, dass unsere gewählte Route auch möglichst immer an den Küstenlinien oder wie wir es nennen, der „Brightside“ (Sonnenseite des Lebens) verlaufen soll.

Brightsidebybike Reisebericht

 

Als Endpunkt wählten wir eine unserer Lieblingsstädte: Barcelona. So lauteten also die geplanten Tourinfos: von Bremen nach Barcelona, 7000 km in 4 Monaten. Und das alles aus eigener Muskelkraft auf unseren Fahrrädern. Unser Hab und Gut für dieses großes Vorhaben fand dabei sicheren Unterschlupf in den auffallend hellgrünen „Unterwegs“ Fahrradtaschen von Ortlieb mit dem markanten Elch auf der Seite. Carinas Fahrrad erhielt somit eine komplette Packtaschen-Ausrüstung der Firma „Unterwegs“.

 

Radtour durch Europa

Von dem kalten Bremen aus starteten wir also zunächst Richtung Westen in die Niederlande. Nach reichlich Regen und Wind im Osten erreichten wir über den imposanten 30 km schnurgeraden „Abschlussdeich“ (Afsluitdijk) den westlichen Teil der Niederlande mit den schicken Städten Alkmaar, Haarlem, Den Haag und Rotterdam. Am 27.04. stand mit dem Kingsday bereits ein erstes Highlight unserer Tour an. Und wo kann man den Ehrentag des Königs der Niederlande besser zelebrieren als in der Hauptstadt Amsterdam? Zwischen den in orange feiernden Massen genossen wir den Tag also in vollen Zügen, woraufhin es weiter gen Süden ging. Belgien entpuppte sich für uns daraufhin mit seinen atemberaubenden Städten Brüssel, Gent und Brügge als wahres Städtewunder. Die kurzen Distanzen zwischen den Städten ließen einen kaum zur Ruhe kommen, sodass man durchgehend von toller Architektur umgeben war.

 

Nach einem Tagesabstecher durch den Norden Frankreichs gelangten wir mit der Fähre von Calais aus in unser nächstes Abenteuer: England. Mit der Ankunft in England konnten wir auch endlich unsere luftigeren Shirts aus den großen Packtaschen fischen. Während es in den zuvor bereisten Ländern noch außerordentlich frisch und verregnet war, kamen wir ironischerweise in England endlich in den Genuss von warmen und angenehmen Wetter. Die Südküste Englands versprühte überraschenderweise eher ein karibisches, als ein graues verregnetes britisches Flair. Infolgedessen holten wir zu unserer großen Überraschung unseren ersten Sonnenbrand der Tour auch in England und nicht erst in südlicheren Gefilden Europas.

 

Mit der Rückkehr auf das europäische Festland hieß es Frankreich von Nord nach Süd. Zu Beginn durchfuhren wir die Normandie, die infolge des 2. Weltkrieges natürlich auch die deutsche Geschichte mit einbezog. So waren die ersten Tage im Norden Frankreichs von Respekt und etwas Demut geprägt. Es ist nur schwer vorstellbar was sich an diesen wunderschönen Stränden vor 73 Jahren für schreckliche Szenen abgespielt haben müssen. Mit einem gehörigen Kloß im Hals ging es weiter durch die weitere Normandie, die Bretagne und schließlich südwärts entlang der Atlantikküste.

 

Mit den Pyrenäen in Spanien folgte das nächste große Hindernis, welches mit reichlich Schweiß, Ausdauer und Nerven bezwungen werden konnte. Die traumhaften Städte San Sebastian, Bilbao und Santander hießen uns aber zur Belohnung auch gebührend willkommen. Die weitere Fahrt durch den Norden Spaniens forderte uns aufgrund der schlecht ausgebauten bzw. nicht vorhandenen Radwege wiederum einiges an Nerven ab. Die wunderschöne Natur Nordspaniens machte diese Strapazen aber dennoch akzeptabel.

 

Direkt mit dem Grenzübergang nach Portugal erhielten wir einen Eindruck, was uns die kommenden Wochen erwarten wird. Portugal erwies sich für uns als ein wildes Abenteuer, was uns nicht nur viel Schweiß und Nerven kostete, sondern leider auch dank der unebenen Pisten einiger Speichen und Flicken entledigte. Die Autofahrer sind leider wenig respektvoll mit Fahrradfahrern umgegangen, sodass wir neben knapp vorbeifahrenden Lkw’s, hupenden Autos auch einen kleinen Unfall hatten. Dabei wurde Carinas hintere Radtasche vom Fahrrad gerissen, hat den Sturz aber glücklicherweise unbeschadet überstanden. Dennoch wollen wir die gewonnenen Erfahrungen als Radfahrer in diesem Land nicht missen. Abgelegene Buchten, traumhafte Strände, grandioses Wetter, niedliche Örtchen und überaus nette Einwohner haben uns Portugal lieb gewinnen lassen. Direkt nach dem Grenzübertritt nach Spanien kamen wir zum Glück wieder in den Genuss von geregeltem und rücksichtsvollem Straßenverkehr. Aufgrund der dennoch fehlenden Radwege nahmen wir wieder Autostraßen mit in Anspruch, was von den Autofahrern allerdings mit ausreichendem Abstand anerkannt wurde. Nach den sehr schicken, im Hochsommer aber leider auch kochend heißen Städten, Sevilla und Cadiz gelangten wir schlussendlich zu unserem südlichsten Punkt der Tour: Tarifa. Die Surferhochburg bot uns einen unbeschreiblichen Blick auf Afrika und erfüllte uns sogleich mit reichlich Stolz so eine lange, strapaziöse, aber auch unglaublich tolle Strecke zurückgelegt zu haben. Im Anschluss an diesen Part, stand noch der letzte Akt unseres großen Abenteuers mit den letzten rund 1000 km zu unserer Lieblingsstadt Barcelona an. Auch hier genossen wir jede Minute in vollen Zügen.

 

Brightsidebybike Reisebericht

Unsere Packtaschen erwiesen sich übrigens als die perfekten Wegbegleiter! Die Classic Front- und Backroller von Ortlieb mit der recht auffallenden grünen Farbe, der deutschen Aufschrift www.unterwegs.biz und dem einprägsamen Elchen erwiesen sich des Öfteren als Gesprächsöffner mit deutschen, aber vor allem auch einheimischen Bürgern, die ihr Interesse bekundeten. So konnten einige Bekanntschaften entlang unserer Route gemacht werden.

 

P.S: Weitere Infos und Fotos unserer Tour findet ihr außerdem auf unserem Blog unter: https://brightsidebybike.jimdo.com/ auf Instagram und auf Facebook unter #brightsidebybike.

Rainlegs reflektierender RegenschutzRegenhosen sind die idealen Begleiter für längere Radtouren bei unbeständigem Wetter und plötzlichen Schauern. Weshalb Rainlegs™ eine tolle, luftige Alternative für unterwegs sind und weshalb ich von dem einfachen Handling überzeugt bin, erfahrt ihr in meinem folgenden Blogbeitrag.

Immer parat, immer bereit! Zwar liegt meine Regenhose stets parat in meiner Radtasche, nur muss ich gestehen, dass es mir oft einfach zu umständlich ist, “mal eben” unterwegs hineinzuschlüpfen. Plötzliche Schauer sind bei uns an der Nordsee keine Seltenheit und dennoch bin ich morgens einfach zu bequem, um von meinem Rad abzusteigen, meine Schuhe auszuziehen oder die Hose darüber zu “wurschteln” (je nach Schuhwahl). Meistens ist der Schauer dann auch schon wieder vorbei. Sicher, ich könnte mich morgens auch besser vorbereiten und sie direkt überziehen, aber gerade im Frühling und Sommer bin ich dann doch lieber ohne Regenhose unterwegs. Daher kam es nicht selten vor, dass ich trotz Regenhose im Gepäck mit nassen Schenkeln im Büro oder zu Hause eintraf :).

Rainlegs-unauffaellig-praktischUnauffällig, luftig leicht und einfach praktisch! Die Rainlegs™ bestehen aus Polyamid mit einer Polyurethan-Beschichtung und sorgen somit für zuverlässigen Regenschutz bei plötzlich eintreffenden Schauern. Zwar bieten die Rainlegs™ bedingt durch die Konstruktion keinen 100%igen Wetterschutz bei starken und anhaltenden Regengüssen, aber gerade für meine Zwecke und an heißen Tagen, bieten sie mir eine äußerst flexible und luftige Alternative zu herkömmlichen Regenhosen.

   

Rainlegs Detailaufnahmen SteckschließenErfahrungsgemäß trifft es vor allem die Oberschenkel – auf dem Rad wie auf dem Pferd. Das kann besonders an windigen und kühlen Tagen sehr schnell sehr unangenehm werden. Mit den Rainlegs seid ihr immer bestens vorbereitet: Ihr könnt sie wie einen Gürtel um eure Hüfte schnallen und zunächst aufgerollt (das richtige Rollen bedarf etwas Übung, sodass sie schön glatt auf eurer Hüfte liegen und unter der Jacke nicht auffallen) unter euren Jacken/Mänteln “verstecken”. Bei einsetzendem Schauer rollt ihr sie dann einfach über eure Schenkel und fixiert sie mit dem reflektierenden Klettverschluss an euren Beinen. Das könnt ihr sogar während der Fahrt. Für das Einrollen solltet ihr jedoch immer absteigen! Allerdings könnt ihr sie auch problemlos tragen, bis ihr euer Ziel erreicht habt, da das leichte Material (140 Gramm) angenehm und luftig auf den Beinen liegt.

 

Rainlegs mit ReflektorenIdeal auch bei starkem, kaltem Wind! Neben der Funktion als spontaner Regenschutz, bieten euch die Rainlegs™ außerdem eine tolle Möglichkeit, eure Beine vor Auskühlung und kaltem Wind zu schützen. Gerade bei Minusgraden kann es an den Beinen schon mal ordentlich ziehen. Darüber hinaus sind die Rainlegs™ an den Knien gedoppelt und mit einigen reflektierenden Elementen ausgestattet. Sei es bei der zeitlosen schwarzen Variante oder auch beim komplett reflektierenden “Reflective” Modell. Beide sorgen für mehr Sicherheit und Sichtbarkeit im Straßenverkehr – gerade in den dunklen Jahreszeiten eine tolle Sache! Da ich hauptsächlich im Hellen unterwegs bin, habe ich mich für die neutrale, schwarze Variante entschieden. Die hier eingearbeiteten reflektierenden Elemente finde ich ideal für meinen täglichen Weg zur Arbeit. Solltet ihr euch jedoch regelmäßig schon sehr früh morgens oder spät am Abend auf eure Räder schwingen, dann greift lieber zu den Rainlegs™ Reflective. Diese reflektieren im Gesamten und können kaum übersehen werden! Beide Varianten reflektieren Licht bereits bei nur geringem Lichteinfall.

 

Rainlegs Regenhose Praxistest ProdukttestMein Fazit! Besonders überzeugt bin ich von der hochwertigen Verarbeitung, dem einfachen Handling und dem minimalen Packmaß. Sie sind einfach anzulegen, fallen mit mit 140 Gramm kaum ins Gewicht und sind jederzeit einsatzbereit! Die Idee dahinter ist so simpel wie genial: Umschnallen und losfahren! Bin ich nicht auf den Wetterschutz angewiesen, kann ich sie einfach unauffällig unter meiner Jacke verschwinden lassen und bin dennoch jederzeit auf einen plötzlichen Schauer vorbereitet. Außerdem finde ich es sehr praktisch, dass ich mir nun das “Gewurschtel” im Büro ersparen kann. Zwar bin ich immer noch Fan meiner Ganzjahres-Outdoorhose All Terrain Pants von Jack Wolfskin, aber gerade für den Sommer, plötzliche Schauer und windige Tage, an denen ihr lieber ohne Regenhose unterwegs sein wollt, kann ich euch die Rainlegs™ uneingeschränkt weiterempfehlen! Auch in meinem Bekanntenkreis haben die Rainlegs™ schnell ihre Aufmerksamkeit gefunden. Auch für den Reitsport sind sie bestens geeignet, da sie euch hier volle Bewegungsfreiheit auf dem Pferd bieten! Mit ihnen investiert ihr in einen äußerst flexiblen und zuverlässigen Regen- und Windschutz für so ziemlich jede Jahreszeit!

Lunchbox-Buddy-NalgeneBrotdosen aus Edelstahl und BPA freiem Kunststoff stellen eine umweltfreundliche Alternative zu Alufolie und Butterbrottüten dar. Wie es Nalgene, dem Hersteller für die weltweit beliebten Trinkflaschen, gelungen ist, eine neuartige Brotdose mit Kühlakku zu entwerfen und wie sich die Lunchbox Buddy in unserem Alltag bewährt, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Einfach, frisch und gesund in den Tag starten! Gesunde Ernährung ist in unserem getakteten Alltag manchmal gar nicht so einfach. Sei es eine Portion Ketchup im Kindergarten als Alternative zur frisch gekochten Tomatensoße oder auch ein “schneller”, gezuckerter Müsliriegel, der in jede Tasche hinein passt und somit auch ohne Brotdose oder zusätzliche Verpackung mitgenommen werden kann: Ungesunde Ernährung braucht kaum Platz, Organisation und Zeit. Ganz im Gegensatz zu frischen, gesunden Snacks. Sei es ein Apfel, eine Banane oder auch ein Joghurtbecher. All dies sind Snacks, die ich unseren beiden Rabauken gerne mit in den Kindergarten und zur Tagesmutter gebe. Bevor ich die Lunchbox Buddy bei uns entdeckt hatte, stand ich jedoch immer vor der Herausforderung, wie ich die Lebensmittel am besten für den nächsten Tag vorbereiten und verpacken könnte, ohne dass diese matschig werden oder aufweichen. Gemüse schnibbel ich abends, aber Obst und Joghurt esse ich dann doch lieber gekühlt bzw. frisch geschnitten. Auch Wurst und Käse bevorzuge ich direkt aus dem Kühlschrank und ein frisch geschmiertes Brot schmeckt einfach am besten!

LunchboxBuddy-Unterwegs-BrotdoseCoole Idee! Brotdosen mit fest vorgegebenen Fächern und herausnehmbaren Trennern gibt es so einige, aber gerade Bananen, Joghurtbecher oder Äpfel passen in die wenigsten Dosen problemlos hinein. Die geräumige Lunchbox Buddy bietet mit den Maßen 21 cm Breite x 9,55 cm Höhe bietet dagegen reichlich Platz für euren Proviant und und hält ihn gleichzeitig frisch und kühl. Selbst Bananen und Äpfel im ganzen Stück sind keine Herausforderung für die neue Lunchbox von Nalgene. Für Ordnung und gleichzeitige Frische sorgt der mitgelieferte Kühlakku und die drei möglichen Steckpositionen. So könnt ihr den Kühlakku beliebig stehend platzieren, ohne dass er dabei auf den Lebensmitteln liegt und diese zerdrückt.

Deckel auf und guten Appetit! Weitere Pluspunkte verdienen außerdem die weiche, leicht isolierende und waschbare Neoprenhülle sowie einfache Handhabung. Die Lunchbox Buddy besitzt weder Scharniere noch Clips, Gummis oder Reißverschlüsse und ist somit absolut kindgerecht. So können sich selbst die Kleinsten selbstständig und unabhängig damit versorgen. Da so auch nichts kaputt brechen kann, bleibt sie lange stabil, hygienisch und ist noch dazu besonders pflegeleicht! Einfach eine Runde in der Spüle oder Spülmaschine und schon ist sie bereit für ihren nächsten Einsatz ;). Darüber hinaus ist sie BPA- (Bisphenol A) und BPS- (Bisphenol S) frei.

Buddy-Unterwegs-TitelMein Fazit… Die Lunchbox Buddy von Nalgene ist der ideale Begleiter für unseren Alltag! Besonders gut gefällt mir die Idee des herausnehmbaren Kühlakkus, der zum einen den Inhalt der Brotdose trennt und ihn gleichzeitig kühl und frisch hält. Zugegeben, die Dose ist mit 455 Gramm und der Größe nicht die leichteste und ideale Lösung für den Schulranzen, aber für’s Büro, Schwimmbad, spontane Picknicks oder auch als Proviantdose für die KiTa oder im Auto eine tolle Sache! Schade nur, dass sie nicht auslaufsicher ist. Das wäre gerade bei frisch gewaschenem Obst eine perfekte Lösung, aber auch so bin ich rundum zufrieden mit der neuen Proviantdose von Nalgene! Auch unsere Zwerge lieben sie und tragen sie wie selbstverständlich zum Frühstückstisch 🙂

Zum Abschluss habe ich hier noch ein lustiges Produktvideo für euch 😉

Makke Pant UnterwegsMit der Makke Pant der schwedischen Outdoor-Spezialisten Lundhags seid ihr immer auf der richtigen Seite, denn es ist die perfekte Hose für jegliche Aktivitäten im Freien! Weshalb ich hiervon so begeistert bin und euch diese Hose mit bestem Gewissen empfehlen kann, erfahrt ihr in meinem heutigen Blogbeitrag.

Clever durchdacht! Strapazierfähige (Schoeller® Keprotec®) Verstärkungen an den Bein-Innenseiten und gleich mehrere eingebaute Belüftungen. Verstärkte, vorgeformte Knie, eine verstellbare Taille und massive YKK Reißverschlüsse, die wir selbst mit Handschuhen noch prima packen können. Noch dazu wasserabweisend, unauffällig und zeitlos? Puh, ganz schön viel!? Aber all dies sind Eigenschaften meiner neuen Makke Trekkinghose von Lundhags. Dank der mit Druckknopf verstellbaren Beinabschlüsse mit Schuhhaken ist die Hose auch für den Einsatz mit Wanderstiefeln perfekt vorbereitet. Die Investition in eine technische Hybrid Wanderhose mit einer solch umfangreichen Ausstattung lohnt sich, wie ich schnell feststellen durfte – auch wenn man weder hoch in den Bergen noch inmitten von Wäldern unterwegs ist. Denn auf dem täglichen Radweg zur Arbeit habe ich mich schon mehrfach darüber geärgert, morgens in meiner kurzen Hose zu frieren oder mittags in meiner langen Hose einzugehen. Doch nun bin ich nun auf den Geschmack gekommen 🙂

Maximale Bewegungsfreiheit! Die Makke Womens Pant ist athletisch geschnitten und fällt bei mir etwa eine Größe kleiner aus, aber kaum war ich in die passende Hose hineingeschlüpft, wollte ich nicht mehr heraus ;). Der Name “Makke” stammt übrigens von “Makkene”, einem 1.266 m hohen Berg im schwedischen Jämtland, nahe der norwegischen Grenze. Die Makke Pant ist die ideale Wahl für sämtliche Outdoor-Abenteuer! Sie ist leicht, luftig, stretchig und bietet einen rundum hervorragenden Tragekomfort!

Makke-BelueftungsmoeglichkeitenDie Makke besteht aus dem hochwertigen Lundhags Poly Cotton (LPC) Stretch (65 % Polyester /35 % Baumwolle). Ihr Gewebe ist sehr dicht und der Materialmix ist einfach genial: während robuste Schoeller Keprotec Einsätze (72 % Polyamid und 28 % Aramid (Kevlar)) an den Hosenbeinabschlüssen Schutz gegen Geröll und Abrieb bieten, sorgen gleich mehrere Schoeller Dry Skin Stretcheinsätze (52 % Polyamid,  41 % Polyamid Micro und 7 % Elasthan) an den Knien, am Gesäß sowie im Schritt und die vorgeformten Knie für volle Bewegungsfreiheit! Die Makke Pant ist übrigens mit der umweltfreundlichen, dauerhaft wasserabweisenden ecorepel®-Imprägnierung ausgestattet, die frei von Fluorkarbonen ist, auf biologisch abbaubaren Paraffinketten basiert und sehr lange hält.

Makke-Belueftung-OutdoorhoseMit insgesamt acht Belüftungsmöglichkeiten… Dank des großartigen Wetters im Mai konnte ich die Makke bereits bei 33 Grad in der Sonne testen. Trotz der sommerlichen Temperaturen fühlte ich mich darin pudelwohl. Sollte es euch jedoch mal zu warm werden, bietet euch die Makke Pant gleich acht Belüftungsmöglichkeiten.

8 Belüftungsmöglichkeiten:
  • Einstecktaschen im Hüftbereich
  • Mesh-Einsätze an den Belüftungsmöglichkeiten am Oberschenkel
  • Mesh-Einsätze am Bein
  • Zwei-Wege-Reißverschluss am Bein

Auch starker Wind und leichte Schauer stellen keine große Herausforderung für die Makke Pant von Lundhags dar, da sie windddicht und leicht wasserabweisend ist. Sollte es mal ordentlich schütten, ist sie dank des schnelltrocknenden Materials im Nu wieder trocken. Diese Eigenschaft hat sich bei mir schon mehrfach bewährt. Hier im Norden musste ich nämlich nicht lange auf den ersten Regentest warten 😉

Makke-Lundhags-BewegungsfreiheitImmer wieder Makke! Ich liebe es, mit der Makke Pant unterwegs zu sein! Sie ist tatsächlich noch bequemer als meine Jeans. Damit hätte ich nicht gerechnet! Während ich an heißen Tagen immer gleich zu meinen kurzen Hosen griff, da mir eine lange Hose dann einfach zu warm war, greife ich jetzt ebenso gerne zur Makke Pant von Lundhags. Ich bin sowohl von ihrer Funktionsvielfalt als auch von dem großartigen Tragekomfort begeistert! Das Material liegt so luftig und angenehm leicht auf der Haut, dass ich mich immer darin wohlfühle! Praktisch sind auch die vielen Taschen. In der rechten Oberschenkeltasche befindet sich außerdem eine weitere kleine Tasche für EC-Karten, Geld o. Ä. Abgerundet wird die Makke Pant durch ihr schlichtes Design und die per Klettverschluss verstellbare Taille! Hierdurch ist kein Gürtel nötig, der zum Beispiel beim Rucksacktragen für Druckstellen sorgen könnte. Die Hose ist einfach angenehm zu tragen und ich habe bisher weder morgens gefroren noch mittags sonderlich geschwitzt :).

Unterwegs Leipzig FassadeUnsere Unterwegs Gruppe wächst stetig und ist mittlerweile mit 20 Outdoor Fachgeschäften an insgesamt 16 Standorten in Deutschland vertreten. Seit Ende April nun auch in Leipzig. Hier erwartet euch  – auf zwei Etagen mit über 900 m² Verkaufsfläche  – ein umfangreiches Outdoor-Sortiment aus den Bereichen Outdoor, Trekking, Bergsport und Freizeit für große und kleine Outdoor-Fans! Mit dem folgenden Interview möchte ich euch unsere neue Filialleiterin Joana persönlich vorstellen und euch von ihrem Weg zu Unterwegs berichten.

 

Joana-Unterwegs-Leipzig Joana, sei so lieb und stell dich bitte in ein paar kurzen Sätzen selber vor… Ich bin 28 Jahre alt, stamme gebürtig aus Oldenburg und arbeite seit April 2017 als Filialleiterin von Unterwegs Leipzig. Nachdem ich 2006 meine Lehre zur Kauffrau im Einzelhandel bei Edeka begonnen hatte, folgten gleich im Anschluss zwei Edeka-interne Weiterbildungen, die insgesamt nochmal weitere drei Jahre andauerten. Da war ich dann stellvertretende Marktleiterin. Nachdem mein Vertrag nicht verlängert wurde, hatte ich mich dazu entschlossen, für ein Jahr für Work&Travel nach Australien zu gehen. Dafür habe ich mich natürlich auch schon u.a. bei Unterwegs ausgestattet und hab damals schon gesagt, dass es total cool wäre, in so einem Laden zu arbeiten und dass das bestimmt total viel Spaß bringen würde. .

Viele Wege führen zu Unterwegs… Wie war es bei dir? Als meine Zeit in Australien abgelaufen war und ich wieder in Deutschland nach Jobs suchen musste, bin ich 2015 als erstes zu Unterwegs in Oldenburg gefahren und habe dort gefragt, ob sie vielleicht noch jemanden gebrauchen könnten. Auf einmal ging alles ganz schnell: Bewerbung, Bewerbungsgespräch, Probetag – alles innerhalb von wenigen Tagen und dann durfte ich auch schon meinen neuen Arbeitsvertrag unterschreiben und es war gleich so, wie ich es zuvor vermutet hatte: Es macht wirklich total viel Spaß bei Unterwegs zu arbeiten und ich freue mich darüber, schon nach relativ kurzer Zeit von etwa 1 1/2 Jahren die Stelle der Filialleitung in Leipzig bekommen zu haben.

Was ist es, das dein Interesse geweckt hat, dich bei uns als unsere neue Filialleiterin von Unterwegs Leipzig zu bewerben? Verkäuferin bei Unterwegs hat mir schon ziemlich Spaß gemacht. Allerdings hatte ich in meinem vorherigen Job bereits mehr Verantwortung, wurde quasi zur Führungskraft ausgebildet und wollte dahingehend gerne mehr als „nur“ Verkäuferin sein. Als dann die Info kam, dass es eine neue Filiale in Leipzig geben sollte, habe ich gar nicht lange gezögert. Nun ist der neue Standort, das neue Team und die neue Position eine tolle neue Herausforderung für mich und ich bin mir sicher, dass das Unterwegs Team auch in Leipzig ganz viele Menschen mit spannenden Produkten für ihre nächste Reise ausstatten kann.

Joana-OutdoorWo konntest du deine intensivsten Outdoor Momente sammeln? Gerade während meiner damaligen Australien-Reise habe ich das Draußensein so richtig zelebriert: Ich habe erst neun Monate in einem Campervan gelebt, später dann in meinem Geländewagen, der mit Bett, Gaskocher und allem, was man zum Überleben im Outback braucht, ausgestattet war.

Aus einem Jahr wurden dann zwei und die meiste Zeit davon habe ich tatsächlich draußen verbracht. Dort hab ich die Wanderlust erst so richtig kennengelernt, habe meine ersten Berge erklommen, unter Wasserfällen geduscht, in natürlichen Pools gebadet, an Stränden gecampt, viele Abende am Lagerfeuer verbracht und natürlich auch draußen gekocht. Fast 10.000 km reine Schotterpisten und die Weite des Outbacks haben es mir richtig angetan!

Joana-Australien

Begeisterst du dich auch heute noch außerhalb von deiner Arbeit bei Unterwegs für den Outdoorbereich? Der Job spannt mich schon ziemlich ein, aber meine freien Tage verbringe ich natürlich trotzdem gerne draußen. Ich bin viel mit dem Rad unterwegs und verbinde das ganz gerne mit Geocachen. So lerne ich meine neue Stadt und Umgebung am besten kennen.

Hast du einen Tipp für Outdoor-Fans aus deiner Umgebung? Leipzig hat total viel zu bieten! Rad-/wandern zu den vielen verschiedenen Seen im Umkreis oder Paddeln auf den vielen kleinen Kanälen im Leipziger Westen. Insbesondere Kletterer und Boulderer kommen hier voll auf ihre Kosten! In Leipzig gibt es vier Kletter- bzw. Boulderhallen. Außerdem bietet der etwa zwei Stunden entfernte Nationalpark Sächsische Schweiz unzählige schöne Wanderwege und Klettermöglichkeiten. Obwohl Leipzig eine Großstadt mit einer halben Million Einwohnern ist, braucht man immer nur wenige Minuten in den nächsten Park oder Wald, wo sich dann auch viele einfallsreiche Geochaches verstecken. Ob an Land, auf dem Wasser oder am Felsen: in Leipzig ist für jeden das Richtige dabei. =)

Wohin soll deine nächste Reise gehen? Auf meinem Zettel stehen sooo viele Reiseziele! Ich träume schon seit Jahren von dem Great Glen Way in Schottland, einem 117 km langen Fernwanderweg durch die schottischen Highlands. Des Weiteren würde ich gerne noch nach Malta, Island, Schweden und Korsika reisen, möchte gerne eine Alpenüberquerung machen und natürlich auch wieder zurück nach Australien, um dort Freunde zu besuchen. Urlaubsideen für die nächsten Jahre habe ich also genug 🙂

Unterwegs-Leipzig-Team

Unser Team von Unterwegs Leipzig mit Joana (unten links)

Was gefällt dir bei uns am besten? Was mir besonders an meinem Job gefällt, ist, dass wir unsere Kunden auf ihre nächste Reise vorbereiten können und uns so immer ein bisschen für sie mitfreuen können. Ehrliche, ungezwungene Verkaufsgespräche, die lockere Atmosphäre und gute Gespräche über Erlebtes und Bevorstehendes finde ich einfach toll! Der Job gibt mir ganz viel zurück, wenn ein Kunde lächelnd das Geschäft verlässt und sich auf seine nächste Tour freut!

Zum Abschluss vielleicht noch ein kleines Resümee über deine neue Position und die ersten zwei Monate an unserem neuen Standort in Leipzig? Gerne! Es ist schön zu sehen, wie sich der Laden langsam, aber stetig weiterentwickelt. Besonders schön finde ich, dass das ganze Team von Anfang an dabei war und auch selbst den Laden wachsen sehen konnten. Wir fingen gemeinsam damit an, Ware auszuzeichnen als die Verkaufsfläche noch eine Baustelle war und nun kommt alles langsam in eine angenehme Routine. Kunden loben uns für das schöne Geschäft und die große Auswahl und kommen auch jetzt schon gerne wieder. Ich bin mit der jetzigen Entwicklung sehr zufrieden und gespannt, was uns die Zukunft noch so bringt. 🙂

 

Unser neues Unterwegs Outdoor Fachgeschäft in LeipzigUnterwegs Leipzig Outdoor Fachgeschaeft

     

Ganz egal welches Abenteuer, ganz egal, welche Jahreszeit! Weshalb Doppeljacken – wie die Suricate 3in1 Jacket II  von Vaude – mit herausnehmbaren Innenjacken immer die richtige Wahl sind, erfahrt ihr in meinem heutigen Blogbeitrag.

Suricate Jacket TitelFür jedes Abenteuer bereit! Outdoor-Bekleidung findet sich mittlerweile in so ziemlich jedem Kleiderschrank wieder und das absolut zu Recht! Längst legen wir bei der Wahl unserer Kleidung nicht mehr ausschließlich Wert auf ihr Design und Passform, sondern auch auf ihre Funktion und Verarbeitung. Die Auswahl an hochwertiger Outdoor-Bekleidung und -Ausrüstung ist enorm und wächst täglich. Angefangen bei wasserdichten Regenjacken für Radfahrer und Wanderern bis hin zur hochfunktionellen Outdoorhose für erfahrene Alpinisten. Doch auch unsere kleinsten Abenteurer stellen mit ihrer fast unbändigen Neugierde immer höhere Anforderungen an Outdoor-Hersteller.

Kleine Allwetterprofis! Gerade Kids entdecken unsere Welt täglich neu und sind bei Wind und Wetter unterwegs! Für sie gibt es kein schlechtes Wetter und jeden Tag erwartet sie ein neues Outdoor-Abenteuer! Damit sie ungehindert draußen toben können, sollte Kinderbekleidung sämtlichen Wetterbedingungen trotzen können – angefangen beim Schnecken sammeln im Matsch bis hin zur magischen Anziehungskraft von Pfützen. Daher bieten uns Outdoor-Hersteller eine große Auswahl an robuster und zuverlässiger Kinderbekleidung, die teilweise sogar mitwächst – vom abwischbaren Matsch-Set bis hin zu atmungsaktiven Doppeljacken sorgen sie dafür, dass unsere Kids ungehindert draußen toben können, ohne sich dabei von ihrer Kleidung beeinflussen zu lassen. Jeder, der ein Kind zu Hause hat, weiß, dass die falsche Kleiderwahl den ganzen Tag beeinflussen kann. Ist die Kleidung erst einmal nass, lässt das Auskühlen nicht lange auf sich warten und der Spaß ist erst einmal vorbei!

Gute Gründe für funktionelle Outdoor-Bekleidung Viele herkömmliche Regenjacken sorgen zwar dafür, dass Kinder nicht nass werden, doch ebenso wichtig ist eine gute Atmungsaktivität und hochwertige Verarbeitung. Diese Eigenschaften solltet ihr nicht unterschätzen! Während wir Erwachsenen merken, wenn es uns zu warm wird, tollen Kinder fast grenzenlos draußen herum. Hierbei entsteht Wasserdampf, also Schweiß in reinster Form. Dieser sammelt sich in ihrer Kleidung und sorgt früher oder später für eine sehr unangenehme Verdunstungskälte – trotz Jacke, trotz Hose. Schlüpft einfach mal mit eurer Hand in einen Gummihandschuh. Schon nach wenigen Minuten merkt ihr, wie unangenehm es sich anfühlt, wenn Wasserdampf nirgends entweichen kann. Daher solltet ihr immer auf die Atmungsaktivität der Jacken eurer Kinder achten. Weitere Argumente für die Investition in ein hochwertiges Outdoor-Outfit sind unter anderem der Einsatz von robusten Materialien, die hochwertige und sorgfältige Verarbeitung sowie Flexibilität im Alltag.

Suricate-reflektierende-DetailsBestens durchdacht! Nach langer Suche haben wir uns vor etwa einem Jahr für die Suricate 3in1 Jacket für unseren “Großen” (3 Jahre) entschieden. Es handelt sich hierbei um eine hochwertige und bluesign®-zertifizierte Kinder-Doppeljacke, die zu den Green Shape Artikeln von Vaude gehört. Ihr Rücken ist etwas länger geschnitten und mit ihrer Passform sitzt sie bei Til perfekt! Das Material mit der hochwertigen Ceplex Active® Membran (Wassersäule: 10.000 mm) ist wasserdicht, winddicht, atmungsaktiv und sorgt für den perfekten Wetterschutz! Mit Klettverschluss verstellbare Ärmelbündchen und eine doppelte Windschutzleiste ergänzen diese Eigenschaften hervorragend!

 

Vaude-Suricate 3in1-UnterwegsGanzjährig für jedes Wetter gewappnet! Da das Wetter bei uns im Norden sehr unbeständig ist, kamen (vor allem im Frühling) nicht selten bis zu drei Jacken pro Tag bei unseren Jungs zum Einsatz. Während es hier selbst im Sommer morgens noch sehr frisch und trocken sein kann, folgen im Laufe des Vormittags oft schon die ersten, ordentlichen Schauer. Mittags zeigt sich gerne mal die Sonne und abends wird es schon wieder frisch. Seitdem wir Til die Suricate 3in1 Jacket II gekauft haben, ist der Jackenwechsel nur noch selten nötig. Sei es im Sommer oder auch im Winter – das robuste 2-Lagen-Material hält, was es verspricht! Es trotzt sämtlichen Jahreszeiten und selbst Schneematsch ist keine Herausforderung! Ein weiteres entscheidendes “Pro” für die Vaude-Kinderjacke war für mich die herausnehmbare Innenjacke mit Kunstfaser-Füllung aus recyceltem Polyester. Es gibt zwar so einige Doppeljacken mit Fleece-Innenjacken, aber nur wenige mit einer umweltfreundlichen Kunstfaserfüllung. Hierdurch ist die Innenjacke besonders leicht und kuschelig. Da sie über verdeckte Reißverschlüsse mit der Außenjacke verbunden ist, gibt es keine störende Nähe oder kratzende Reißverschlüsse und beide Jacken sind jederzeit solo einsatzbereit 🙂 Diese Funktion hat sich gerade an besonders unbeständigen Tagen bereits mehrfach bei uns bewährt! Doppeljacken sind nicht nur nachhaltig und eine tolle Sache für wechselhaftes Wetter, sondern auch ideal für die Pausen nach dem ausgiebigen Toben. Dann hält sie eure Kids schön warm und lässt sie nicht auskühlen. Abgerundet wird die Suricate 3in1 Jacket II übrigens durch ihre weitenverstellbare, abnehmbare Kapuze sowie ihre reflektierenden Details.

 

Fazit: Die Suricate 3in1 Jacket II von Vaude ist wirklich bis ins letzte Detail durchdacht, sehr hochwertig verarbeitet und ideal für sämtliche Outdoor-Aktivitäten! Neben dem peppigem Design und der tollen Passform bietet sie unserem kleinen Entdecker volle Bewegungsfreiheit und viele praktische Funktionen und Details. Ich habe sie Til bewusst eine Nummer größer (er trägt eigentlich Größe 98) in 104 gekauft, damit er möglichst lange Freude daran hat. Er trägt sie nun seit einem guten Jahr und sie passt immer noch perfekt! Sollte sie ihm beim nächsten Größensprung doch mal zu eng werden, kann ich die Innenjacke für unseren anderen Zwerg (1,5 Jahre) nutzen, während Til sie als reine Regenjacke weiterverwendet, denn ohne Innenjacke passt er sicher noch eine ganze Weile hinein 🙂 Ob ich sie noch einmal kaufen würde? Immer wieder! Allerdings gibt es von diesem Modell nur noch einige, wenige Restbestände. Dafür ist ihr Nachfolger bereits unterwegs und ab dem 1. September in unserem Unterwegs Outdoor Shop erhältlich 😉

Surricate Jacket III

Ab September 2017 bei Unterwegs!

Surricate III ab September bei Unterwegs

Immer mehr Textil-Hersteller legen Wert auf eine nachhaltige Produktionskette. In diesem Zusammenhang sollen entsprechende Siegel und Zertifikate dazu dienen, euch als Endkunden mehr Transparenz hinsichtlich der Produktionsprozesse und Herkunft der Rohstoffe zu bieten. Die Idee dahinter ist super, aus der Umsetzung ist jedoch ein relativ unübersichtlicher und teilweise sehr verwirrender Siegel-Dschungel entstanden, in dem es zunehmend schwerer fällt den Überblick zu behalten. Wir von Unterwegs wollen Licht in den Siegel-Dschungel bringen! In dem folgenden Beitrag erfahrt ihr, wie wir euch mit unserer neuen Nachhaltigkeitsseite ab sofort bei den wichtigsten Siegeln und Zertifizierungen den Durchblick geben wollen.

Nachhaltigkeit, Siegel und Co… Umweltschutz und soziale Verantwortung sind wichtige Themen und gewinnen immer mehr an Bedeutung. Immer mehr Menschen achten ganz bewusst darauf, was, wie, wo sie einkaufen und welche Prozesse dahinter stecken. Auch in der Outdoor-Branche findet bereits seit einiger Zeit ein großes Umdenken statt, denn gerade in diesem Bereich gibt es viele Kunden, die das Produkt bezüglich Umweltfreundlichkeit und sozialer Verantwortung kritisch hinterfragen. Erfreulicherweise stellen immer Hersteller ihre Produktionskette entsprechend um, arbeiten mit Nachhaltigkeitssiegeln und unterstützen Naturschutz- und/oder Sozialprojekte.

Green ShapeNamhafte Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit sind beispielsweise Vaude und Patagonia. Vaude hat ein eigenes Label mit dem Ziel entwickelt, ein einheitliches für alle Produktgruppen gültiges Bewertungssystem zu etablieren. Auf diese Weise will Vaude es dem Endkunden einfacher machen und ihm zudem die Garantie geben, dass das Produkt komplett aus nachhaltigen Materialien gefertigt ist und der Produktionsprozess ressourcenschonend sowie unter fairen Arbeitsbedingungen erfolgt. Das Green Shape Label deckt den gesamten Produktlebenszyklus ab, vom Design bis hin zum Recycling. So zieht sich der grüne Faden durch die gesamte Firmenphilosophie, mit der Vaude zurecht stolz wirbt (siehe Video).

Eine ebenso große Rolle nimmt das Thema Nachhaltigkeit bei Patagonia ein. So hat der amerikanische Outdoor- und Bergsportspezialist sein cleveres Worn Wear Programm entwickelt, das die Reparatur von Funktionstextilien anbietet, damit diese nicht einfach entsorgt und neu gekauft werden. Auf diese Weise verringert Patagonia den ökologischen Fußabdruck jedes einzelnen und verlängert die Lebensdauer von Funktionsbekleidung, was wiederum Umwelt und Ressourcen schont.

bluesignNeben dem Eigen-Engagement vieler Hersteller bieten euch herstellerunabhängige Label zusätzliche Transparenz. Das System bluesign® gehört dabei zu den derzeit relevantesten Textilsiegeln der Outdoor-Branche, da hier nicht nur das Endprodukt, sondern der gesamte Herstellungsprozess regelmäßig und streng kontrolliert wird.fearwearfoundation

Auch das Siegel der Fair Wear Foundation gehört zu den derzeit bekanntesten Nachhaltigkeitssiegeln. Die Fair Wear Foundation ist eine gemeinnützige Organisation, die in bereits 15 Produktionsländern innerhalb von Europa, Afrika und Asien aktiv ist und unabhängig handelt. Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf der weltweiten Optimierung der Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie.

Der reinste Siegel-Dschungel! Mit zunehmender Bedeutung  des Themas Nachhaltigkeit kommen immer mehr Zertifizierungen und Siegel zu den bereits vorhandenen hinzu. Dadurch wird es immer schwieriger, den Durchblick zu behalten –  und das, obwohl doch gerade darin der Sinn bestehen soll:  Transparenz zu schaffen. Da auch uns von Unterwegs das Thema Nachhaltigkeit sehr am Herzen liegt, ist es uns ein wichtiges Anliegen, den Siegel-Dschungel für euch zu entwirren und verständlich zu machen. Daher haben wir eine Nachhaltigkeitsseite entwickelt, auf der wir euch einige der wichtigsten Siegel und Zertifizierungen vorstellen und erklären.

 

Nachhaltigkeitsseite-StartsUm auf unsere neue Nachhaltigkeitsseite zu gelangen, klickt ihr einfach auf den hellgrünen Reiter “Nachhaltigkeit” (oben rechts in unserem Menü) und schon gelangt ihr zu unserer Siegel-Übersicht (siehe Foto).

Nachhaltigkeit-SiegelMit dieser Übersicht bieten wir euch die Möglichkeit, euch mit nur wenigen Klicks über die unterschiedlichen Siegel zu informieren. Diese Seite wird von uns auch weiterhin regelmäßig aktualisiert, um euch auf dem neuesten Stand zu halten. Wir freuen uns auf euren nächsten Besuch auf www.unterwegs.biz

Euer-Unterwegs-Team