Ihr habt sie sicher auch: Die gute, alte Lieblingsjeans, mit der ihr so viel erlebt und so manches Abenteuer bestritten habt. Ihr würdet sie am liebsten ewig tragen, aber nun ist sie leider völlig kaputt und ausgefranst und ihr müsst euch schweren Herzens von ihr trennen. Wäre es da nicht gut zu wissen, dass sie nicht einfach auf dem Müll landet und dort ein trauriges Ende findet, sondern zum Beispiel in einer neuen, schicken Kapuzenjacke „wiedergeboren“ wird? Genau das macht Blue Loop Originals möglich! Eure alten Lieblingsjeans bekommen einen neuen Wert und gleichzeitig wird dadurch zum Umweltschutz beigetragen. „Worn to Reborn“ – das ist die Philosophie des innovativen Bekleidungsherstellers aus Holland, der das ehrgeizige Ziel verfolgt, neue Lösungen für eine nachhaltige Bekleidungsproduktion zu finden.

Blue Loop Originals

Blue Loop Originals fertigt aus alten Jeans neue Kleidung

 

Worn to Reborn

In nur wenigen Schritten schafft Blue Loop Originals aus euren alten Jeans neue, hochwertige Kleidungsstücke: Worn Out: Wie kommt Blue Loop Originals an eure alten Jeans? Da seid ihr gefragt! Bringt eure (gewaschenen) Hosen in Geschäfte, die den Hersteller im Sortiment führen, also auch unsere Unterwegs-Filialen. Diese leiten die Jeans an Blue Loop Originals weiter. Unravel: In speziellen Maschinen werden die Jeans zerkleinert, solange bis recycelte Denim Fasern übrig bleiben. Blue Loop Originals bezeichnet diese Fasern als ihre „Blue Loop DNA“ – die Basis ihrer cleveren, nachhaltigen Idee. Übrigens: Bei der Produktion von 1 Kilogramm Baumwolle werden im Schnitt 8000 Liter verbraucht – bei der Herstellung der Blue Loop DNA wird überhaupt kein Wasser benötigt! Respin, Weave & Knit: In großen Turbinen werden recycelte Denim Fasern unterschiedlicher Farbtöne gemischt, wodurch eine Farbkonsistenz erreicht wird. Andere Fasern wie zum Beispiel verschiedene Wollfasern werden hinzugefügt, je nachdem, was für ein Produkt daraus entstehen soll. Das ehrgeizige Ziel von Blue Loop Originals ist es, den Anteil der recycelten Fasern in ihren Kleidungsstücken immer weiter zu erhöhen. Reborn: Nach Jahren der Forschung sind die Garne aus diesen Fasern stark genug, um daraus Kleidungsstücke hervorragender Qualität zu produzieren. Zu dem Blue Loop Originals Sortiment gehören unter anderem Hosen, Pullover und T-Shirts für Damen und Herren.
Recycling

Worn to Reborn

Alle Blue Loop Originals Kleidungsstücke werden komplett in Europa gefertigt. Das Auftrennen alter Jeans und die Schaffung der Blue Loop DNA (Unravel) erfolgt in Holland, während die Anfertigung der Garne und die Produktion der Kleidungsstücke (Respin, Weave & Knit, Reborn) in Italien stattfindet. Statt unnötigen Müll zu produzieren und so zur Umweltverschmutzung beizutragen, kann durch die “Worn to Reborn”-Methode neue, umweltschonende Bekleidung gefertigt werden. Die Trennung von eurer alten Jeans ist also nicht das Ende, sondern ein neuer Anfang!   REMO – Join the Recycle Movement
REMO

Join the Recycle Movement

Bekleidung zu recyceln ist nicht neu. Aber als Endverbraucher die Geschichte eines recycelten Kleidungsstückes genau erfahren zu können – wo es herkommt, welchen Recycling-Prozess es durchlaufen hat und welche Ressourcen eingespart wurden – das ist neu. Diese einzigartige Transparenz der Blue Loop Originals Produktion wird durch die Kooperation mit Recycle Movement (REMO) ermöglicht.

Recycle Movement (REMO) ist ein unabhängiger Dienstleister, der alle Daten über den gesamten komplexen Produktionsprozess sammelt und dadurch exakte Informationen über die „Geschichte“ des Produktes geben kann. REMO berechnet für jedes Model exakt den prozentualen Anteil an recycelten Fasern und errechnet, wie viel Wasser, CO² und Energie bei der Herstellung von 1 Kilogramm des jeweiligen Kleidungsstücks eingespart wurden. Letzteres stellt den „Climate Footprint“, also die Klimabilanz des jeweiligen Produktes, dar. Wie sind diese Informationen für euch als Käufer ersichtlich? An jedem Kleidungsstück befindet sich ein Etikett, auf dem mithilfe eines einfachen, verständlichen Bildes angegeben ist, wie viel Wasser, CO² und Energie bei der Produktion des jeweiligen Artikels eingespart wurde. Auf der anderen Seite des Etiketts sind der prozentuale Anteil an recycelten Fasern sowie ein QR Code aufgeführt. Dieser verweist auf einen Link mit einem transparenten Überblick über die einzelnen Produktionsschritte.  
REMO Etikett 1

Climate Footprint Scott Hoody Women

REMO Etikett 2

Zusätzliche Recycling-Informationen Scott Hoody Women

 
Scott Hoody Women

Scott Hoody Women

    Nachhaltigkeit ist schick! Blue Loop Originals überzeugt nicht nur mit seiner nachhaltigen Produktion, sondern auch mit dem angenehmen Tragekomfort und schicken Design seiner hochwertigen Bekleidung. Sie lässt sich wunderbar im Alltag, in der Freizeit und auf Reisen tragen – und das mit bestem Gewissen gegenüber der Umwelt! Hier kommt ihr direkt zu unseren Blue Loop Originals-Artikeln.   Und nicht vergessen: Werft eure alten Jeans nicht mehr einfach nur in den Müll – wer weiß, was aus ihr noch alles werden kann… 🙂 Was für eine tolle Chance! Andreas, Julia, Martina und Norbert von Unterwegs konnten eine Woche lang Produkte von Klättermusen, Lundhags, Woolpower, Hilleberg und Trangia unter realen Bedingungen in der Wildnis Schwedens testen.  Zusätzlich sollten sie Schulungen zu den Produkten erhalten. Von der Unterwäsche über Jacken, Hosen und Stiefel bis hin zu Kochern und Zelten war alles dabei und es versprach spannend und lehrreich zu werden! Unsere Kollegin Julia erzählt euch im folgenden Blogbeitrag, wie sie das Event erlebt hat.
Der Hinflug

Der Hinflug

Nach nächtlicher Anreise und drei Flügen wurden wir am Mittwoch, den 16.09., am Flughafen von Are (Mittelschweden) von den Veranstaltern des Jämtland Outdoor Experience (JOE) persönlich begrüßt. Mit dem Bus ging es für die insgesamt 35 Teilnehmer aus 10 unterschiedlichen Ländern in ein nah gelegenes Hotel zum Mittagessen, bei dem sich alle erst mal am Buffet stärken konnten. Danach kam der formelle Part, bei dem Verhaltensregeln erklärt und alle Guides vorgestellt wurden: Urban und Johann von Lundhags, Eva von Woolpower, Stephan von Scandic für Trangia, Johan und Göran von Hilleberg, Hedvig und Andreas von Klättermusen und Sarah, die das ganze Event organisiert hat. Auch die Teilnehmer stellten sich kurz vor und lernten so auch gleich ihre Gruppenmitglieder kennen – insgesamt sollte es vier Gruppen geben.
Zelt aufbauen

Zelt aufbauen bei gutem Wetter

Mit Bildern von bösen Blasen und kaputten Füßen sowie allen Verhaltensregeln für die wilde Natur im Kopf, fuhren wir mit dem Bus weiter zur Zentrale von Hilleberg in Frösön. Hier fanden die ersten Schulungen statt: eine über die Geschichte des Zeltherstellers und eine im Aufbauen von verschiedenen Zelten. Das geschah alles noch bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen und die Laune war entsprechend gut. Nach den Schulungen wurde das Equipment ausgehändigt, wobei es die Gruppe Klättermusen und die Gruppe Lundhags gab, so dass die einzelnen Zeltteams auch unterschiedliche Produkte testen konnten. Dann ging es mit dem Bus und mehr oder weniger fertig gepackten Rucksäcken zum ersten Zeltplatz in Bynäset direkt am See, mit Feuerstelle und grandioser Aussicht. Dort wurden die Gruppenzelte (Altai) aufgebaut, in denen die jeweiligen Gruppen sich zum Kochen und für weitere Schulungen treffen sollten.
Wildromantische Abendstimmung

Wildromantische Abendstimmung

An diesem Abend saßen wir zusammen an der Feuerstelle und ließen uns Rentier- und Elchfleisch im Brot schmecken. Mit der Aussicht auf den ruhigen See, einer Gruppe Kraniche, die über das Lager hinweg zog und einem großen Tarp, das uns vor dem einsetzenden Regen schützte, entstand eine wildromantische Stimmung. Auch hier gab es kleine Schulungen für die Benutzung der Trangia Kocher. Außerdem wurden wohlweislich alle Füße der Teilnehmer getaped, um an den kommenden Tagen Blasen und schlimmere Verletzungen durch neue Schuhe und hohe Belastungen zu verhindern. Die erste Nacht im Zelt war für einige ungewohnt, der Regen, der uns die nächsten 4 Tage stetig begleiten sollte, hatte eingesetzt und die Enge im Zelt in Zusammenhang mit dem langen Anreisetag und dem straffen Zeitplan machte es schwer gut zu schlafen. Am nächsten Morgen, Donnerstag der 17.09., gab es das erste gemeinsame Frühstück im jeweiligen Gruppenzelt und es ging daran das erste Mal das Zelt sowie alle eigenen Utensilien in den Rucksack so einzupacken, das man auch damit loslaufen konnte. Die Zelte wurden jeden Tag getauscht, so dass die Zeltteams jeden Abend ein anderes Zelt kennen und aufbauen lernen mussten. Mit dem Bus ging es dann zum Ladengeschäft und Firmensitz der Firma Lundhags in Järpen. Hier bekamen wir vom Geschäftsführer Mats Hakan Lundhags persönlich eine Führung durch die kleine Werkstatt, wo Schuhe produziert und repariert werden. Von dort ging es dann mit dem Bus zum Mittagessen, das draußen hätte stattfinden sollen, mit der Aussicht auf den Ristafallet Wasserfall. Aber der Regen zwang uns ins Innere des kleinen Restaurants, wo es vorab eine Schulung über die Philosophie und Entstehungsgeschichte von Klättermusen gab. Dann ging es mit dem Bus weiter in Richtung Bunnran, wo der Trek starten sollte. Dort angekommen, ordneten sich die vier Gruppen, packten die letzten Dinge und Zelte in und auf die Rucksäcke und es ging los.
Trekking im Regen

Trekking im Regen

Nach wenigen Metern waren wir in der Wildnis und es ging stetig bergauf. An diesem halben Tag sollten wir ca. 450 m Höhenmeter hinter uns bringen, die schwerste Etappe des Treks. Die Wege waren durch den anhaltenden Regen rutschig und aufgeweicht, was das Vorankommen erschwerte. Es verschwanden nicht wenige der Teilnehmer knietief im Sumpf. Bis zum Camp am Abend mussten wir zwei Flüsse durchqueren und über diverse Felsen klettern, bevor wir auf der anvisierten Höhe von fast 900 m unsere Zelte aufschlagen konnten. Dieser Tag hatte es in sich, aber die Aussicht auf einen leichteren kommenden Tag machte uns Hoffnung. Die zurückgelegte Distanz an diesem Nachmittag betrug in etwa 7 km. Am Camp angekommen errichteten wir das Gruppenzelt und danach ging es darum einen geeigneten Platz für das eigene Zelt zu finden, möglichst windgeschützt und auf ebenem Boden.
Trangia im Einsatz

Trangia im Einsatz

Gekocht wurde am Abend zusammen im Altai, wobei es spannend zu beobachten war, was die Teilnehmer an unterschiedlichsten Lebensmitteln und Getränken dabei hatten. Tütenessen war an der Tagesordnung, aber es gab auch Gläser mit Apfelmus, Butter, Marmelade und diverse Nudelsorten sowie Flaschen mit Wodka und Rotwein. Wasser fanden wir in der nahe gelegenen Quelle, es konnte ohne Probleme pur getrunken werden und schmeckte vorzüglich. Es gab am Abend noch eine Lundhags-Schulung durch unsere Guides Urban und Johann, die uns an diesem Tag auf dem richtigen Weg gehalten hatten. Danach waren alle relativ früh in ihren eigenen Zelten verschwunden.     Am nächsten Morgen, Freitag der 18.09.,  erhielten wir nach dem gemeinsamen Frühstück eine kleine Zeltschulung im Altai durch Göran und Johan von Hilleberg. Unsere Guides wechselten jeden Tag die Gruppe, das heißt wir hatten jeden Tag ein anderes Führergespann. An diesem Tag waren es also die Mitarbeiter von Hilleberg.
Rentiere unter wolkenverhangenem Himmel

Rentiere unter wolkenverhangenem Himmel

Nachdem alle Zelte verschnürt waren, ging es über den nächsten Bergkamm, wo wir auch das erste Mal wilde Rentiere sahen. Der Abstieg und die Orientierung im Gelände sorgten dafür, dass wir in unserer Gruppe sehr langsam voran kamen, was durch das Wetter noch zusätzlich unterstützt wurde. Regen, Regen, Regen…. Es wurde der etwas sicherere Weg über eine eiserne Hängebrücke gewählt, weil die geplante Flussüberquerung durch die anhaltenden Regenfälle zu gefährlich gewesen wäre. Der Weg dorthin war steil und eine Herausforderung für die Knie! Dann ging es in der Nähe der Bergstation Storulvan weiter auf einem Trail, der zwar nicht mehr querfeldein durch die Wildnis, aber weiterhin bergauf über teilweise große Steine und rutschige Planken führte. In entsprechender Höhe und mit Regenüberzügen auf den großen Rucksäcken war der Wind ziemlich unberechenbar und hatte große Angriffsflächen. Auf Grund des Wetters schafften wir nicht die geplante Strecke und mussten das Zeltlager früher aufbauen, wobei wir als letzte Gruppe eine sehr windige Stelle erwischten und es dementsprechend eine unruhige Nacht war. Das Altai musste über Nacht abgebaut werden, weil es fast weg geflogen wäre. Am Morgen des 19.09. gab es im windigen, laut flatternden Gruppenzelt eine Schulung über Woolpower von Eva. Sie und Stephan von Trangia waren unsere heutigen Guides. Auch die Etappe an diesem Samstag wurde auf Grund des Wetters abgeändert, weil der eigentliche Trek uns noch höher in die Berge geführt hätte und keiner sagen konnte wie die Beschaffenheit der Wege und der zu überquerenden Flüsse sein würde. Außerdem war der Wind weiterhin unberechenbar. Es ging auf dem vorgegebenen Trek voran, bevor wir an einer kleinen Hütte nach der ersten Flussquerung des Tages eine kurze Pause machen mussten, um Kleidung zu wechseln, die bei vorherigen Stürzen in Bäche nass geworden war. Danach ging es wieder in die Berge und querfeldein durch die Natur, die deutlich Spuren vom Herbst trug.
Flußüberquerung

Flußüberquerung

 
Schwedens Wildnis

Schwedens Wildnis im Herbst

Wie an jedem Tag bestand unterwegs immer wieder die Möglichkeit frische Blaubeeren zu essen und frisches Wasser aus den hunderten von kleinen Quellen zu trinken. Sehr hilfreich dabei war der Faltbecher, den wir von Hilleberg bekommen hatten. Dieser passte bequem in jede Hosentasche und war somit immer schnell zur Hand. Die Guides hatten verabredet, an diesem Tag in der Nähe der Bergstation Storulvan, an der wir am Vortag vorbei gelaufen waren, zu campieren und nicht die ursprüngliche Strecke zu laufen. Denn inzwischen war das komplette Equipment bei allen Teilnehmern durchnässt. In einem weiten Bogen ging es also wieder in die Richtung Storulvan zurück, wo unsere Gruppe heute ausnahmsweise mal die erste war, die ihre Zelte aufschlagen konnte! Das resultierte in einem sehr guten windgeschützten Platz für das Altai und die anderen Zelte drum herum. Am Nachmittag hatten wir dann alle die Möglichkeit in der Bergstation unsere durchnässte Kleidung in den dafür vorgesehenen Trockenräumen zu trocknen, eine Dusche zu nehmen und nach zwei Tagen endlich mal wieder ganz trocken zu werden. Da es ein Samstag war und die Schweden sich auch von so schlechtem Wetter nicht davon abhalten lassen in die Natur zu gehen, war es entsprechend voll in der Bergstation. Aber es tat trotz Gedränge gut, im Warmen und Trockenen zu sein. Mit etwas trockenerer Ausrüstung und aufgewärmt konnten wir früh mit dem Kochen anfangen und hatten so etwas mehr vom ganzen Abend. Wasserholen war auch hier wieder in einer nahe gelegenen Quelle möglich und die fleißige Wasserträgerin Martina wurde unter Beifall begrüßt, als sie mindestens 12L Wasser ins Altai brachte. Natürlich stand ihr da der letzte Schluck aus der Wodka-Flasche zu!
Wunderschöne Landschaft

Wunderschöne Landschaft – auch bei Regen

Die letzte Nacht im Zelt war deutlich ruhiger als die vorherige, aber auch am Sonntag Morgen, 20.09., hieß es wieder früh aufstehen und nach dem Frühstück die Rucksäcke packen. Am letzten Tag war klar geworden, dass wir die geplante Strecke nicht mehr schaffen würden. Fast 20 km fehlten, die wir auf Grund des Wetters nicht laufen konnten. Am Freitag hatten wir knapp 12 km geschafft, am Samstag hätten es ähnlich viele sein sollen. Also liefen wir am Sonntag so weit wir bis zur Mittagszeit kamen und wurden dann nacheinander vom Bus eingesammelt.Unser heutiger Guide, Hedvig von Klättermusen, musste sich alleine mit uns abplagen, weil ihr Kollege Andreas einen verletzten Fuß hatte und die Strecke nicht mitlaufen konnte. Auch zwei unserer Gruppenteilnehmer waren am Samstag schon in der Bergstation geblieben, weil die gesundheitlichen Probleme das Weiterlaufen nicht erlaubten.Es ging auch an diesem Tag erst mal wieder bergauf und querfeldein, bis die Knieprobleme von Martina die Gruppe zwangen zur Straße hinab zu steigen und auf markierten Wegen parallel zur Straße weiter zu laufen. Dort schlugen wir mittags das Altai direkt an der Straße auf, wodurch es zwar gut zu sehen, aber auch extrem windanfällig war. Wir kochten und es gab eine kleine Schulung von Hedvig über Klättermusen. Zwischendurch musste das Altai mit zusätzlichen Steinen gesichert werden, weil es uns ein paar Mal fast um die Ohren geflogen wäre. Nachdem wir unsere Stiefel grob gesäubert hatten, um den Bus nicht komplett zu verdrecken, warteten wir mit gepackten Rucksäcken im Inneren des Altai darauf abgeholt zu werden. Dabei gab es Völkerverständigung der lustigen Art, indem unterschiedlichste Lieder gesungen wurden. Deutsche Weihnachtslieder, französische Kanons und schwedische Originalversionen von Pippi Langstrumpf sorgten für gute Stimmung bei den Teilnehmern aus 4 verschiedenen Nationen.
Gute Laune trotz Regen

Gute Laune trotz Regen

Als der Bus endlich neben uns hielt waren die Rucksäcke und das Altai erstaunlich schnell verstaut! Alle anderen Gruppen wurden ebenfalls eingesammelt und es ging, wie wir alle annahmen, auf direktem Weg zur Endstation des Trips, der Mountain Lodge Enaforsholm. Gute zwei Kilometer vor der Station hatte der Bus eine „Panne“ und alle sollten wieder aussteigen und den Rest der Strecke zu Fuß mit kompletter Ausrüstung gehen, inklusive einer letzten Flussüberquerung. Die Teilnehmer, die wirklich nicht wollten/konnten, mussten nicht mehr aussteigen und durften im Bus weiter fahren, alle anderen packten wieder ihre Rucksäcke und verschwanden neben der Straße im Gelände. Die letzte Flussüberquerung gestaltete sich als etwas schwierig, weil der Fluss sehr viel Wasser führte und die Überquerung zu Fuß nicht möglich war. Das allerletzte Stück wurden die Teilnehmer also mit zwei Kanus übergesetzt, bis sie endlich am Ziel angekommen waren.
Gruppenfoto

Gruppenfoto – natürlich im Regen

Bevor wir uns entspannen konnten, mussten wir allerdings noch einen Test schreiben. Dieser sollte überprüfen, ob auch was von den Schulungen auf der Reise hängen geblieben war…. Natürlich bestanden alle Teilnehmer! Die sehr persönlich und gemütlich eingerichteten Zimmer der Lodge sorgten dann bei allen für ein gutes Gefühl nach den Anstrengungen. Und das Tollste: Wir konnten duschen und Kleidung trocknen! Anschließend gaben wir das ausgeliehene Equipment zurück beziehungsweise konnten es zu stark vergünstigten Preisen behalten.Vor dem Abendessen gab es einen kleinen Umtrunk, bei dem wir bei einer Fotoshow mit vielen tollen Bildern vom Trek die letzten Tage Revue passieren lassen konnten. Die Guides machten uns hierbei klar, dass wir das schlechteste Wetter, was jemals bei einem JOE geherrscht hat, überstanden haben! Das Abendessen im Buffetstil war grandios, es gab Wein und Bier und Gesangseinlagen der Guides, die uns die „Nationalhymne“ der Region Jämtland vortrugen. Im Anschluss an das Essen gab es für jeden Teilnehmer eine Urkunde über die Teilnahme am Trek. Der Abend endete feucht-fröhlich, obwohl der nächste Tag, 21.09., schon um 6:30 mit Frühstück und um 7:30 Uhr mit dem Bustransport zur Trangia-Fabrik weitergehen sollte. Nach den ersten Verabschiedungen von ein paar unserer Guides am Montag Morgen brachte uns der Bus zur Trangia Zentrale in Trangsviken, wo wir uns die Produktion anschauen konnten. Danach ging es weiter zu Woolpower nach Östersund, wo wir im Fabrikverkauf die Möglichkeit hatten, sehr günstig B-Ware zu erstehen und die sehr interessante Fabrik zu besichtigen.
Trangia Produktion

Trangia Produktion

 
Firmensitz Woolpower

Firmensitz Woolpower

 
Von dort ging es dann weiter zum Flughafen in Are und nach Hause. Alle Mitwirkenden der Veranstalter-Firmen waren sehr bemüht, es so angenehm wie möglich für alle zu gestalten, auch wenn die Umstände es bestimmt nicht leicht machten. Die Herzlichkeit der Guides sowie die Überzeugung von ihren Produkten war immer zu spüren, vom ersten bis zum letzten Tag. Besseres Wetter wäre bestimmt angenehmer gewesen, aber die Einzigartigkeit dieses Treks eben durch das Wetter wird für immer im Gedächtnis bleiben. Für einen Teil der „Unterwegsler“ war es eine sehr lehrreiche Tour verbunden mit großer Anstrengung und dem Ausloten persönlicher Grenzen, die anderen sahen es als eine willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag.Für alle war es ein einmaliges Erlebnis und eine tolle Möglichkeit Produkte zu testen sowie neue Freundschaften mit Menschen aus den verschiedensten Ländern zu schließen. Danke für diese Möglichkeit!
Das Schulungszentrum

Das Schulungszentrum von Fjällräven

Wo findet eine Schulung von Fjällräven statt? Natürlich in Schweden – genauer gesagt mitten in Stockholm im Nationalen Königlichen Stadtpark. Hier steht das neue Schulungszentrum von Fjällräven und bietet viel Platz für Vorträge, Workshops, Meetings und entspannte Pausen ;-).
Schulung

Schulung

Pause

Pause

Übernachtet wurde ebenfalls im Stadtpark, in Zelten. In Schweden mitten in einer Großstadt im Zelt zu schlafen war für viele von uns eine ganz neue Erfahrung…;-).
Am Morgen des 2.Tages

Übernachten in Zelten im Stadtpark

Vom 05. bis 06. 10. waren also einige der Unterwegs Mitarbeiter aus den Läden und dem Unterwegs Onlineshop sowie weitere Outdoor-Händler bei dem sogenannten „Fjällräven Erlebnis- und Verkaufsprogramm“. Wir bearbeiteten, diskutierten und vertieften Themenbereiche wie den Ursprung und den Anspruch von Fjällräven, die treibenden Kräfte und Bedürfnisse des Outdoor-Kunden von heute, die respektvolle und professionelle Unterstützung des Kunden, Visual Merchandising sowie Fjällrävens Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit. Da wir von Unterwegs viel Wert auf das Thema Nachhaltigkeit legen, war dieser Themenschwerpunkt für uns natürlich besonders wichtig und interessant.   The Fjällräven Way Nachhaltigkeit bei Fjällräven – Handeln statt Reden Freunde des Outdoor-Lebens kennen und beherzigen den Satz: „Hinterlasse dein Lager so, wie du es selber vorfinden möchtest“, also möglichst wenig Spuren in der Natur hinterlassen, damit auch andere Menschen nach uns ihre Einzigartigkeit genießen können. So möchte auch Fjällräven als Unternehmen seinen “ökologischen Fußabdruck” so klein wie möglich halten, also die Umwelt so wenig wie möglich belasten. Und das ist noch nicht alles: Fjällräven hat das klare Ziel, der führende nachhaltige Hersteller von Outdoorbekleidung und -ausrüstung zu werden. Aus diesem Grund wurden Richtlinien zur Nachhaltigkeit entwickelt: „The Fjällräven Way“. Diese Richtlinien sollen wie ein Kompass den richtigen Weg weisen, um ans Ziel zu kommen, daher entschied man sich auch für einen Kompass als Symbol. Gemäß der englischen Initialen N (North), E (East), S (South) und W (West) wurde „The Fjällräven Way“ in 4 Handlungsbereiche unterteilt:
Kompass

The Fjällräven Way

  N = Nature and Environment (Natur und Umwelt) E = Economy (Wirtschaftliche Leistung) S = Social Responsibility (Gesellschaftliche Verantwortung) W = Wellbeing (Wohlbefinden)           Der Bereich “Natur und Umwelt” beinhaltet Tierschutz sowie Material und Produktion, während der Bereich “Wirtschaftliche Leistung” für ein solides finanzielles Wachstum sorgen soll. Denn nur damit ist es möglich, die Aspekte der Nachhaltigkeit auch umzusetzen. Der Bereich “Gesellschaftliche Verantwortung” beinhaltet die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Mitarbeiter in den Produktionsstätten. Zu der sozialen Verantwortung gehört für Fjällräven außerdem, mehr Menschen für Outdoor-Unternehmungen zu begeistern. Nur wer viel Zeit in der Natur verbringt, wird sie als schützenswert empfinden und sich für ihren Erhalt einsetzen, denn: „ Nur was man kennt, schützt man“. Aktionen wie „Fjällräven Classic“ und Fjällräven Polar“ gehören zu diesen Outdoor-Erlebnissen, die die Begeisterung für die Natur wecken sollen. Gleichzeitig will Fjällräven damit einen Beitrag zur Gesundheit und zur Lebensqualität leisten. Zum Bereich “Wohlbefinden” gehört für Fjällräven das Wohlergehen seiner Mitarbeiter, wozu neben fairen Arbeitsbedingungen auch die Möglichkeit der Weiterbildung gehört und eine langfristige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Zulieferern zu diesem Bereich. Von den vier verschiedenen Handlungsbereichen des “Fjällräven Way” wurde der Bereich „Natur und Umwelt“ am ausführlichsten behandelt. Natur und Umwelt
Der berühmte Fuchs

Jacken von Fjällräven

Funktionell, zeitlos und haltbar – dafür stehen die Produkte von Fjällräven. Diese Langlebigkeit bedeutet für Fjällräven, dass in jedem einzelnen Produktionsschritt – vom Design bis zum „Lebensende“ des Produkts – an dem Weg in eine nachhaltige Zukunft gearbeitet wird. Ein neues Material wird erst in die Herstellung aufgenommen, nachdem dessen Nachhaltigkeit sorgfältig geprüft wurde. Es werden so viel wie möglich recycelte und organische Materialien eingesetzt. Beim Herstellungsprozess selbst ist Fjällräven stark bemüht, den Verbrauch von Wasser, Energie und Chemikalien zu reduzieren. Durch energieeffiziente Arbeit, verstärkte Nutzung von Ökostrom sowie guter Transportplanung wird zur Minimierung der Treibhausgasemissionen beigetragen. Mit dieser Klimakompensierung will Fjällräven den CO2-Verbrauch bis 2020 um 25 % reduzieren und spätestens 2025 CO2-neutral wirtschaften. Des Weiteren wird stets nach umweltfreundlichen Alternativen gesucht, um toxische und gefährliche Chemikalien zu vermeiden. Das Lebensende des Produkts soll dann durch Recycling bestenfalls der Beginn eines neues Produkts sein.  
Anorak No.8

Anorak No.8

Numbers und Eco-Shell sind zwei Produktlinien, bei denen Fjällräven mit der Nachhaltigkeits-Idee bis an die Grenze des Möglichen gegangen ist. Die hierbei gemachten Erfahrungen sollen Schritt für Schritt bei weiteren Produkten verarbeitet werden.
Kajka 75

Kajka 75

Ein weiteres Beispiel für die positiven Auswirkungen des Nachhaltigkeitsbewußtseins bei Fjällräven ist der Kajka Rucksack. Dieser Trekkingrucksack überzeugt mit seiner hohen Funktionalität, den praktischen Details und der Benutzerfreundlichkeit. In Sachen Nachhaltigkeit gab es allerdings noch eine Verbesserungsmöglichkeit. Fjällräven hat durch sein Engagement in der Klimakompensierung erkannt, dass der Aluminiumrahmen des Rucksacks im Wesentlichen für den CO2 -Gesamtverbrauch des Produkts die Verantwortung trug. Durch den Einsatz von zertifiziertem Birkenholz wurde der CO2-Ausstoß des Rahmen um 90 % verringert – ohne Einbußen bei der hervorragenden Stabilität, Funktionalität und Leichtigkeit!   Da der Tierschutz bei der Gewinnung von Daunen in der Outdoor-Branche (zum Glück) eine immer größere Rolle spielt, wurde bei der Schulung besonders darauf eingegangen, wie Fjällräven sich in diesem Bereich engagiert. Fjällrävens Daunenversprechen
Fjällräven Down Promise

Fjällräven Down Promise

  Die Daunenprodukte von Fjällräven sind weltweit für ihre hohe Qualität bekannt und beliebt. Fjällräven garantiert euch hierbei, dass die verwendeten Daunen unter ethischen, umweltschonenden und tierfreundlichen Aspekten gewonnen werden. Zwangsmästung und Lebendrupf sind hiermit komplett ausgeschlossen. Der gesamte Produktionsprozess lässt sich vollständig zurückverfolgen und gehört damit zur den transparentesten der Outdoor-Branche. Die Daunen von Fjällräven sind Nebenprodukte der Lebensmittelmittelindustrie und kommen nur von einem einzigen Zulieferer aus China. Es wird streng darauf geachtet, dass die Aufzucht artgerecht verläuft. Dazu gehört unter anderem eine weitestgehend natürliche Umgebung sowie ausreichend Platz, damit die Gänse sich frei bewegen können. Zudem haben die Tiere Zugang zu Wasser, in dem sie schwimmen können. Um beim Transport zum Schlachthof den Stress für die Tiere auf ein Minimum zu reduzieren, wurden zusammen mit Tierschutzexperten spezielle Rampen entwickelt. Des Weiteren werden die Fahrer geschult, besonders vorsichtig zu fahren und kurze Wege zu wählen. Das Schlachten selbst erfolgt so rücksichtsvoll wie möglich.     Mit seinem Daunenversprechen führt Fjällräven im Bereich der Outdoor-Branche zur Zeit die Ranking Liste der Tierschutzorganisation Vier Pfoten an. Fjällräven ist sich bewusst, dass man noch lange nicht am Ziel angekommen ist. Aber getreu der Devise “Stillstand ist Rückschritt” ist das Unternehmen stets bestrebt, sich zu verbessern, um der führende nachhaltige Hersteller von Outdoorbekleidung und -ausrüstung zu werden.  
Artgerechte Haltung

Artgerechte Haltung

Transport

Spezieller Transport zur Stressminimierung

Kurze Transportwege

Stressarmer Transport mit kurzen Wegen

              Perfekte Bedingungen für unsere regelmäßigen Unterwegs Ordertage! “Tolles Licht!”, ” Schön groß”, “Sieht super aus!” ” Ein- und Ausladen war nie schöner!” “Nie wieder Parkplatzprobleme!”…  Diese und ähnliche begeisterte Kommentare waren von den Vertretern der Outdoor-Hersteller zu hören, als sie zu den Ordertagen in unsere neuen Präsentationsräumlickeiten in den Unterwegs Onlineshop kamen.  
Die Kleidung wird genau unter die Lupe genommen

Die Kleidung wird genau unter die Lupe genommen

Die Premiere unserer neuen Präsentationsräume Die Vorstellung der Winterkollektion 2015/16 weihte diese Räume ein. Diese sind in jeglicher Hinsicht absolut vorteilhaft. Es fängt an mit der Nähe zur Autobahn: Nach der Ausfahrt muss man nur noch ein paar Meter geradeaus fahren und schon ist man da.  Als nächstes der Parkplatz: suchen, stundenlanges Rangieren – all das sind nun Fremdwörter für unsere Vertreter und unser Team. Der Weg zum Raum ist ebenfalls einfach und bequem: Die Vertreter müssen hierfür lediglich eine kurze Spazierfahrt mit ihren Kleiderständern durchs Lager (keine Treppen, kein Fahrstuhl und auch hier wieder viel Platz) machen. So macht ordern noch mehr Spaß :-)             Schön hell und großzügig ausgebaut… Dann der Raum: hell, freundlich und groß (siehe oben). An einer Seite befindet sich eine komplette Fensterfront. Wie “Unterwegsler” sitzen in zwei Reihen mit dem Rücken zum Fenster. Der Vertreter hat die gegenüberliegende Wand zum Präsentieren, die zusätzlich mit Lampen gut ausgeleuchtet ist.  An der seitlichen Wand ist ein großer Spiegel angebracht – wir müssen schließlich die Kleidung an uns selber begutachten können :-)!  
Auch für den Spiegel ist viel Platz

Auch für den Spiegel ist viel Platz

  Platz ohne Ende! Und das ist noch nicht alles! Da natürlich auch für die wohlverdiente Essenspause oder den Koffeinnachschub für zwischendurch gesorgt sein muss, wurde der Raum noch um einen Pausenbereich erweitert. Ebenfalls sehr großzügig geschnitten bietet er Platz für wichtige Dinge wie den Kühlschrank und den zentralen Mittelpunkt – den allseits beliebten Buffettisch inklusive Kaffeemaschine. Aber auch das große Regal für die Workbooks (die Kataloge für den Händler), deren Anzahl im Laufe der Woche stetig wächst, ist Gold wert. Wer einmal einen wirklich großen Spiegel benötigt, wird hier ebenfalls fündig…  
Der Pausenraum mit Blick in den Vorraum

Der Pausenraum mit Blick in den Vorraum

Vor dem Pausenraum befindet sich zusätzlich noch ein kleiner Vorraum. Hier können die Vertreter die Kleidungsstücke auspacken und sich ganz in Ruhe auf die Präsentation vorbereiten. So, jetzt kennt Ihr unsere neuen Räume für die Ordertage und könnt Euch sicher gut vorstellen, dass es sich hier perfekt präsentieren, begutachten, anprobieren und diskutieren lässt. 🙂       So viel Platz - auch für den Hund des Chefs :-)   Der Winter 2015/2016 wird sehr vielseitig… Wie liefen die Ordertage diesmal ab? 28 Firmen kamen zu uns: die großen Hersteller wie Fjällräven, Vaude, Jack Wolfskin und Icebreaker genauso wie die Kleineren wie Ortovox, Ivanhoe of Sweden, Millet und Super.Natural. Insgesamt ist es immer wieder spannend zu sehen, was die Hersteller sich haben einfallen lassen, was das Motto Ihrer Kollektion ist, was es für neue Materialneuheiten gibt et cetera. Ebenfalls sehr spannend sind natürlich auch die Kollektionen der Hersteller, die wir noch nicht in unserem Sortiment haben. Wie ist die Qualität? Haben die Produkte etwas besonderes, innovatives zu bieten? Passen sie zu uns und unseren Kunden? Eins ist sicher: Ihr könnt Euch auf jeden Fall wieder auf einen vielseitiges Sortiment freuen, bei dem für jedes etwas dabei sein wird! Wir werden Euch wieder ein breites Spektrum an funktioneller Bekleidung für verschiedene Outdooraktivitäten bieten können, von der Wanderhose bis zur Skijacke. Aber auch die Bekleidung für Freizeit und Alltag wird natürlich nicht zu kurz kommen. Für regnerische Herbsttage werdet Ihr Euch genauso perfekt ausrüsten können wie für den winterlichen Rodelspaß im Schnee. Auch an modischen Kleidungsstücken haben wir Euch wieder einiges zu bieten So werdet Ihr in diesem Herbst und Winter im Büro oder beim Bummel durch die Stadt eine gute Figur machen :-). Doppeljacke_mit_FleeceinnenjackeSchöne Outdoor-Aktivitäten im Herbst und Winter gibt es reichlich! Und auch die Auswahl an Outdoor-Jacken ist enorm. Aber wie kann man da die Richtige für sich finden? In dem folgenden Beitrag möchte ich euch bei dieser schwierigen Entscheidung unterstützen und euch zeigen, warum Doppeljacken so praktisch sind.             Der Winter kommt schneller als man denkt… Ich weiß, zur Zeit haben wir wieder sommerliche Temperaturen, aber trotzdem: Es ist nicht mehr zu leugnen, dass der Herbst schon in den Startlöchern steht. Und der Winter kommt sicher auch wieder schneller als man denkt ;-). Wie jede Jahreszeit haben auch Herbst und Winter ihre schönen Seiten. Klar ist es kalt und dunkel, aber wer liebt es nicht durch einen herrlich bunten Herbstwald oder eine tief verschneite Winterlandschaft zu wandern? Um dabei aber nicht zu frieren, ist gute Bekleidung gefragt. Das heißt, eine warme und wetterfeste Jacke muss her! Aber welche? Der ein oder andere von euch ist zur Zeit vielleicht auf der Suche nach der passenden Winterjacke und vermutlich völlig überfragt bei den vielen Modellen, die es gibt. Daher möchte ich versuchen, euch bei dieser Entscheidung zu helfen! Und zwar, indem ich euch die Doppeljacke vorstelle. Mit einer Jacke dieser Kategorie könnt ihr eigentlich nichts verkehrt machen. Warum? Weil sie so flexibel ist!  
Fleeceinnenjacke

Die Fleeceinnenjacke

Was genau ist eigentlich eine Doppeljacke? Ihr kennt sicher das effektive “Zwiebelschicht-Prinzip”. Dieses Prinzip, mehrere Bekleidungsschichten miteinander zu kombinieren, um einen optimalen Wärmeschutz zu erhalten, hat sich bei Jacken bewährt. Eine wind- und wasserdichte sowie atmungsaktive Außenjacke zusammen mit einer isolierenden Innenjacke ist hierbei ideal! Vor allem für nasskalte Tage im Winter. Eine Doppeljacke kombiniert geschickt Innen- und Außenjacke in einem Modell. Das Geniale daran ist, dass ihr je nach Bedarf die Innenjacke (meistens eine Fleece- oder Kunstfaserjacke) mittels Reißverschluss und Fixierungen an Kragen und Ärmeln in die Außenjacke einhängen oder bei Belieben wieder herausnehmen könnt. Somit könnt ihr sowohl die Außenjacke als auch die Innenjacke einzeln tragen. Und schwenkt das Wetter wieder um, kombiniert ihr beide Jacken zu einer. Eine sehr praktische und wirklich durchdachte Erfindung! Nicht umsonst werden Doppeljacken auch häufig als 3-in-1 Jacken bezeichnet.  
Die Außenjacke

Die Außenjacke

…und alles zusammen

                          Für jedes Wetter geeignet Jetzt ist auch klar, weshalb Doppeljacken so flexibel sind, oder? Ihr könnt sie bei jeder Witterung anziehen! Ist es draußen nasskalt, tragt ihr die komplette Doppeljacke als schön warme Thermojacke. Damit seid ihr zum Beispiel auch perfekt für den nächsten Skiurlaub oder die Schneeschuhwanderung  gewappnet. An kalten, aber trockenen Tagen könnt ihr die Innenjacke auch wunderbar alleine tragen. Sollte es noch länger so warm bleiben wie es derzeit der Fall ist, dient euch die Außenjacke als Regen- und Windschutz. Auf die Innenjacke könnt ihr dann gut und gerne verzichten. Das Schöne daran: auf diese Weise lässt sich die Doppeljacke beinahe das ganze Jahr über tragen! Vom späten Frühling bis zum Frühherbst kommt ihr mit der Außenjacke allein prima zurecht. Die Innenjacke ist dann zum Beispiel beim Wandern einfach mit im Gepäck. Und an kühlen Sommerabenden werdet ihr froh sein, euch eine wärmende Fleecejacke überziehen zu können.   So vielseitig… Ganz gleich, ob für Outdoor, Alltag oder Freizeit – Doppeljacken sind (fast) überall einsetzbar! Die meisten Modelle sind in ihrem technischen Design jedoch nicht so “extrem” wie einige spezielle Outdoorjacken, zum Beispiel 3-Lagen-Wetterschutzjacken für den anspruchsvollen alpinen Einsatz. Doppeljacken sind eher für einen gemäßigten Allround-Outdoor-Einsatz gedacht. Sie dienen hauptsächlich dem Zweck besonders alltags- und freizeittauglich zu sein.  
3in1 Mantel

3in1 Mantel

Die Auswahl ist enorm Es gibt viele verschiedene Modelle, die sich insbesondere im Schnitt und Wärmegrad unterscheiden. Gleichzeitig unterscheiden sich auch die Anwendungsgebiete. 3-in-1 Mäntel und Parka sind zum größten Teil für Alltag und Freizeit gedacht. Diese sind oft tailliert geschnitten und sehen eher “schick” aus. Sportlich kurz geschnittene Doppeljacken mit normaler Länge sind zudem für Outdooreinsätze, wie Wandern, Skifahren und Trekking bestens geeignet. Außen- und Innenjacken unterscheiden sich dadurch ebenfalls.  Einige Außenjacken sind besonders strapazierfähig und wasserdicht. Die Innenjacken reichen von relativ dünn bis richtig dick und kuschelig warm.  
Innenjacke des  Mantels

Innenjacke des Mantels

                      Fleece, Kunstfaser oder Daune?
Doppeljacke mit Kunstfaserinnenjacke

Doppeljacke mit Kunstfaserinnenjacke

Früher waren die Innenjacken immer aus Fleece. Mittlerweile wird Kunstfaserfüllung immer beliebter. Sie überzeugen mit geringem Gewicht und Packmaß, das heißt sie passen nahezu in jeden Rucksack und fallen dabei kaum ins Gewicht. Auch beim Tragen der Jacke macht sich ihr geringes Gewicht angenehm bemerkbar. Gleichzeitig bieten sie eine sehr gute Wärmeleistung. Kunstfaserinnenjacken sind vor allem sinnvoll, wenn ihr die Doppeljacke fürs Wandern oder Trekking benötigt. Das heißt, wenn ihr unter anderem auf das Gewicht achten müsst. Ein weiterer Vorteil der Kunstfaserinnenjacken ist auch, dass sie winddichter als Fleece sind.
Die Kunstfaserinnenjacke

Die Kunstfaserinnenjacke

                        Für Fleece spricht, dass es einfach unglaublich kuschelig ist – sehr wichtig bei eisigen Temperaturen :-)! Für Alltag und Freizeit, wo der Kuscheleffekt wichtiger ist als zum Beispiel das Gewicht,  ist eine Doppeljacke mit Innenjacke aus Fleece also der ideale Begleiter! Das Ultimative ist jedoch eine Dauneninnenjacke. Daune ist natürlich unschlagbar, was das Wärme-Gewichtsverhältnis angeht UND solche Jacken sind extrem kuschelig und bieten euch somit einen hohen Tragekomfort. Doppeljacken mit Dauneninnenjacke sind allerdings auch etwas teurer. Dennoch muss man sagen, dass Doppeljacken euch insgesamt ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten, also vergleichsweise preisgünstig im Vergleich zu zwei einzelnen Jacken sind. Immerhin habt ihr hier zwei Jacken in einer und drei Möglichkeiten, die Jacken zu tragen!   Fazit Doppeljacken sind unschlagbar praktisch und so vielseitig! Ihr könnt sie das ganze Jahr über tragen und seid immer bestens für die verschiedensten Witterungsbedingungen gerüstet. Überzeugt euch doch einfach selbst und schaut euch unsere große Auswahl an Doppeljacken in unserem Onlineshop an. Oder kommt in einer unserer Filialen vorbei und probiert die Jacken gleich vor Ort an. Bei den momentanen hohen Temperaturen kostet es euch vielleicht etwas Überwindung in so eine warme Jacke zu schlüpfen, aber es lohnt sich und der Winter lässt sicher nicht mehr allzu lange auf sich warten :-).       LuftballonsWas für ein Ereignis! Am Freitag, den 23. 8. war es endlich soweit: Die Türen unseren neues Geschäftes in Erfurt wurden geöffnet und den Besuchern wurde an zwei Tagen hintereinander Tolles geboten! Für das leibliche Wohl sorgte unser Unterwegs-Team mit leckeren Waffeln am Stiel, Sekt und Saft. Kinder bekamen Luftballons, konnten sich an unserer bunten Kletterwand austoben oder Buttons selbst entwerfen und herstellen. Letzteres wurde von dem Outdoor-Hersteller Keen angeboten.                 Waffeln Die_tolle_Kletterwand lecker_Outdoorküche                         Ein Katadyn-Vertreter demonstrierte Outdoor-Küche vom Feinsten – Verköstigung inbegriffen:-). Außerdem konnten die Besucher Einkaufsgutscheine von uns gewinnen und an einem Gewinnspiel von Icebreaker teilnehmen.           Super_Outfit! Zu Icebreaker gab es ein Highlight: zwei von uns engagierte Models liefen bekleidet mit Unterwäsche von Icebreaker durch die Stadt, um für uns zu werben und die Teilnahmekarten für das Gewinnspiel zu verteilen. Zu dem männlichen Model mit der markanten Kopfbedeckung muss ich erwähnen, dass das Mr. Thüringen ist;-)!                   Natürlich schauten sich die Besucher auch ausgiebig den Laden und unsere Artikel an. Die mit Abstand häufigsten Aussagen waren: “Schön, dass es endlich SO einen Laden in Erfurt gibt! ” Und: “Toll, dass wir nun einen Laden haben, der alles hat!” Ansonsten hörten unsere Mitarbeiter noch Reaktionen wie: “Was Sie alles haben?! Das ist ja toll!” und “Schön, dass man hier so viel Platz hat. In den anderen Läden dieser Art ist es sonst immer so eng und voll!” Oder einfach nur: “Schöner Laden!”:-) der_Laden_ist_eroeffnetder_Eroeffnungstag                   Wir haben aber auch wirklich eine schöne und große Verkaufsfläche: 700 m²! Hier findet Ihr wirklich alles, was das Outdoor-Herz begehrt. Und natürlich helfen Euch unsere kompetenten und engagierten Mitarbeiter immer gerne weiter.     Damit aber alles so perfekt am Tag der Eröffnung für Euch bereit stehen konnte, waren die Tage davor noch voller Action! Ich habe eine Kollegin gefragt, die “live” dabei war: “Was musste noch in den letzten Tagen vor der Eröffnung getan werden?” “So ziemlich alles, bis auf Möbel bauen ;-), das heißt Ware auspacken, auszeichnen, sichern, mit einem Bügel versehen sowie sinnvoll und dekorativ im Laden unterbringen. Saugen, wischen und immer wieder aufräumen. Außerdem mussten wir auf die Tischler warten, um dann endlich wieder Ware in den Laden sortieren zu können. Wir mussten den Lieferanten hinterher telefonieren, damit die Ware noch rechtzeitig geliefert wird. Auch die Kinderkletterwand haben wir noch angebracht sowie die Zelte für die Ausstellung aufgebaut. Wir mussten früh aufstehen, um am Eröffnungstag die defekte Schaufensterscheibe einsetzen zu lassen, die leider kaputtgegangen ist…Sekt und O-Saft musste noch eingekauft werden und natürlich auch das Gas für die Luftballons. Und nicht zu vergessen: die neuen Mitarbeiter schulen (Warenwirtschaft, Kassenprogramm, Waren- und Sortimentskunde)…” [nggallery id=16]   …nach Langeweile klingt das nicht:-). Das klingt nach vollem Programm und auch nach Stress…Aber natürlich schwang bei jeder Tätigkeit und bei allen Mitarbeitenden die Vorfreude auf die Eröffnung und das tolle, neue Geschäft mit! Unsere neue Filiale in Erfurt ist auf jeden Fall ein Besuch wert, es gibt viel zu entdecken! Also, wenn Ihr in der Nähe wohnt oder mal in der Gegend seit, dann schaut vorbei!        
NordseeMan & NordseeWoman

NordseeMan & NordseeWoman

Am 10. und 11. 8. fand  wieder der alljährliche Triathlon “NordseeMan” und “NordseeWoman” in Wilhelmshaven statt. Dieses seit 25 Jahren stattfindende, vielseitige Sportereignis erfreut sich immer größerer Beliebtheit – nicht nur wegen der schönen Umgebung an der Nordsee:-). Das Besondere an diesem Triathlon ist, dass sowohl behinderte als auch nicht behinderte Menschen teilnehmen. Neu war in diesem Jahr, dass der Landesliga-Wettkampf in den Triathlon eingebunden wurde. Zahlreiche Männer- beziehungsweise Mixed-Teams sowie Frauenteams hatten sich angemeldet, um Niedersachsen-Mannschaftsmeister in der Sprintwertung (750 m Schwimmen, 20 km Rad fahren, 5 km Laufen) zu werden. Auch die Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Rad fahren, 21,1 km Laufen) und die Volksdistanz (500 m Schwimmen, 20 km Rad fahren, 5 km Laufen) waren im Programm. Bei der Mitteldistanz erfolgte die Deutsche Meisterschaft der Para-Triathleten als Qualifikationswettkampf für die Teilnahme  an der Europa- und Weltmeisterschaft 2014. Des Weiteren fand der JuniorNordseeMan Duathlon (1 km Rad fahren, 200 m Laufen) für Schüler und Jugendliche statt. Ich war nun live dabei, allerdings nicht als Triathletin – da wäre ich nach der ersten Disziplin beziehungsweise WÄHREND der ersten Disziplin schon ein Fall für die Wiederbelebung;-) –  sondern als paddelnde Begleitung für die Schwimmer. Im Notfall sollte ich dafür sorgen, dass einem geschwächten oder verletzten Schwimmer sofort geholfen werden kann. Die “Wilhelmshavener Kanufreunde”, bei denen ich Mitglied bin, gehören zu den Kanuclubs, die jedes Jahr Paddler für den Triathlon zur Verfügung stellen. Ich war sofort Feuer und Flamme, als es hieß, dass noch Leute gebraucht werden! Ich hatte so etwas noch nie mitgemacht und war sehr gespannt, was mich da erwartet. Zwar hatte ich nur Samstag Zeit, aber immerhin! Um 12:15 Uhr sollte es am Kanuclub losgehen, wir hatten noch ein Stück bis zum Startpunkt im Hafen zu paddeln, wobei wir zwischendurch noch umtragen mussten.
Gleich geht's los!

Gleich geht’s los!

Es war sehr windig an dem Tag, das machte das Rüberpaddeln schon zu einem kleinen Abenteuer! Aber es war gut zu schaffen. Außerdem schien die Sonne (zumindest die meiste Zeit), es war warm und ich freute mich auf die bevorstehende Veranstaltung!  
Wir kommen!

Wir kommen!

Der Start der ersten Schwimmer war für 13:30 Uhr angesetzt, vorher sollten wir noch eine Einweisung erhalten. Wir waren für die Begleitung der Landesliga-Wettkämpfe in der Sprintdistanz zuständig. Das hieß also 750 m Schwimmen auf einer markierten Wendepunktstrecke.
Der Organisationsleiter weist uns ein

Der Organisationsleiter weist uns ein

Am Startpunkt der Schwimmer trafen wir uns mit dem Organisationsleiter, der uns den Ablauf und unsere Aufgaben erklärt. Abwechselnd sollten wir jeweils zu zweit eine Gruppe begleiten und zwar so, dass sowohl die ersten als auch die letzten Schwimmer gut beobachtet werden konnten, um rechtzeitig bemerken zu können, wenn ein Schwimmer Schwierigkeiten bekommt. Jeder von uns erhielt eine Tröte, die er im Notfall betätigen sollte. Das wäre dann das Signal für den THW beziehungsweise die DLRG. Diese begleiteten das Schwimmen ebenfalls und waren für die Aufnahme und weitere Versorgung des geschwächten oder verletzten Schwimmers zuständig. Die Schwimmer waren also in vielen sicheren Händen:-). Zusätzlich sollten wir darauf achten, dass alle Schwimmer auf der vorgegebenen Strecke bleiben und keiner vom Weg abkommt. Zwar waren überall entlang der Strecke große Markierungen aufgebaut, aber beim konzentrierten, schnellen Schwimmen verliert man gern mal die Orientierung.  
Unsere Kajaktruppe

Unsere Kajaktruppe

 
Die erste Gruppe steht bereit

Die erste Gruppe steht bereit

Nun warteten wir also auf den Start. Ich mag die Stimmung auf Wettkämpfen, es herrscht so eine gespannte, aber auch fröhliche Atmosphäre. Ich bin selbst kein Wettkampfmensch, aber ich schau gerne zu beziehungsweise bin gerne als Helfer dabei!            
Ab ins Wasser!

Ab ins Wasser!

Warten auf das Startzeichen

Warten auf das Startzeichen

                      Mein Teampartner und ich sollten mit der Begleitung der zweiten Gruppe anfangen. Da es eine Wendepunktstrecke war, kamen wir automatisch wieder am Startpunkt an und warteten bis zu unserem nächsten Einsatz. Wir wechselten uns also mit den anderen Teams fortwährend ab und das klappte gut! Die anderen Paddler von meinem Kanuclub haben diesen Triathlon schon mehrfach begleitet, hatten also genügend Erfahrung, um einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können. Das einzige Mal, wo mir nicht ganz wohl war, war als uns beim ersten Mal die vorherige Gruppe entgegenkam. Da hatte ich ein bisschen Angst, dass ich einem Schwimmer aus Versehen meine Paddel auf den Kopf haue, weil es plötzlich so eng wurde! Bei den nächsten Malen habe ich mich dann günstiger positioniert und dann war ich auch entspannter:-).

Der_Wettkampf

 Zum Glück mussten wir keinmal die Tröte betätigen und alle Schwimmer kamen heil und sicher ans Ziel:-)! Während die Triathleten noch längst nicht fertig waren, zu ihrer nächsten Disziplin, dem Rad fahren eilten und das Laufen auch noch vor sich hatten, stärkten wir uns mit leckerem Essen und Trinken, was wir als Dankeschön für unseren Einsatz bekamen. Schließlich paddelten wir satt und zufrieden zum Kanuclub zurück. Mit hat diese Aktion sehr viel Spaß gemacht und ich denke, ich werde nächstes Jahr wieder dabei sein!:-) In unserem spannenden Gastbeitrag schreibt Thorben, Jugendleiter bei der THW-Jugend in Wilhelmshaven, über ein Survival Camp für Kinder und Jugendliche, welches Ende Juni in Wilhelmshaven stattfand. Eine tolle Sache! Viel Spaß beim Lesen!:-)
Der Autor Thorben (rechts) mit seinem Jugendleiter-Kollegen Daniel

Der Autor Thorben (rechts) mit seinem Jugendleiter-Kollegen Daniel

  Unter dem Motto „Geht nicht, gibt’s nicht!“ fand vom 22. bis zum 23.06.2013 das 1. Survivalcamp der International Police Association (IPA) am Banter See in Wilhelmshaven statt. Bei diesem Camp für Kinder und Jugendliche im Alter von 8-14 Jahren auf dem Gelände Klein Wangerooge durchliefen etwa 40 Teilnehmer im Rotationssystem sechs verschiedene Stationen, die sich mit dem Thema Survival auseinander setzten. Hierbei wurde den Kindern und Jugendlichen Kartenkunde im Gelände, das Errichten einer Feuerstelle, wichtige Knoten, Selbstverteidigung sowie behelfsmäßiger Verletztentransport und Transport eines Verletzten auf einem Schlauchboot nur mit natürlichen Hilfsmitteln näher gebracht. Mitorganisiert beziehungsweise unterstützt wurde dieses Camp von der THW Jugend Wilhelmshaven, der Freiwilligen Feuerwehr Rüstringen/Bant und dem Kampfsportverein KSK Wilhelmshaven.  
Das Camp

Das Camp

    Der 1. Tag Zu Beginn wurde den Kindern und Jugendlichen Zeit gegeben, ihre eigenen mitgebrachten Zelte aufzubauen und sich darin einzurichten. Dann ging es auch schon los! Die Teilnehmer wurden von den Organisatoren begrüßt und in sechs Kleingruppen aufgeteilt, die jeweils von einem älteren Gruppenleiter angeführt wurden, der ihnen mit Rat und Tat zur Seite stand. Nachdem alle Stationen durchlaufen waren und wir zum Abschluss noch gegrillt haben, spielten wir mit den Kindern und Jugendlichen noch diverse Geländespiele. Gegen Abend ging ein Großteil der Teilnehmer noch im Banter See baden. Als Abschluss des Tages war eine Nachtwanderung in drei Gruppen geplant. Zurück im Camp sangen wir noch verschiedene Lieder, begleitet mit der Gitarre, am Lagerfeuer und gingen danach erschöpft, aber zufrieden in unsere Zelte. Wir zwei Gruppenleiter der THW-Jugend hatten noch 2 Stunden Nachtwache und gingen anschließend ebenfalls schlafen.  
Ab in die Fluten!

Ab in die Fluten!

    Unsere durchgeführten Stationen Unsere THW-Jugend war mit ihren beiden Betreuern und zwei Jugendleitern vor Ort. Die Station „behelfsmäßiger Verletztentransport“ wurde von den beiden Betreuern Sven Johanning und Tim Blanke durchgeführt. Hierbei galt es einen der Teilnehmer als verletze  Person mit diversen Methoden (mit/ohne Hilfsmittel) sicher von einem Ort zum anderen zu bringen. Die Jugendlichen bemühten sich, sich gegenseitig zu tragen und bewältigten dabei einen Hindernisparcour.

Survivaltraining

Nachdem die Jugendlichen nun verschiedene Methoden zum Verletztentransport gelernt haben, mussten sie eine dieser Methoden anwenden. Hierbei mussten sie in der Gruppe überlegen, wie sie die verletzte Person nun eine längere Strecke mit mehreren Hindernissen sicher zum Schlauchbootsanleger bringen können. Hier wartete dann schon die nächste Station auf die Gruppe. Diese wurde von den beiden Jugendleitern Daniel Alboldt und Thorben Fiebelkorn durchgeführt. Die Station beschäftigte sich mit „Verletztentransport auf dem Wasser“.  Die von der vorherigen Station sicher zum Schlauchbootsanleger gebrachte verletzte Person galt es nun über den Banter See auf einer vorher festgelegten Strecke mit unserem 12 Personen-Schlauchboot zu transportieren. Den Jugendlichen wurde jedoch nur das Schlauchboot ohne Mittel zur Fortbewegung (wie zum Beispiel Paddel) zur Verfügung gestellt, das heißt sie mussten in der Gruppe überlegen, wie sie das Schlauchboot fortbewegen und welche Hilfsmittel sie gegebenenfalls aus dem umliegenden Wald zusammensuchen und richtig anwenden. Nun wurde die verletzte Person, mit den bei der vorherigen Station gelernten Mitteln, sicher in das Schlauchboot gelegt und die Gruppe machte sich bereit, die vorher festgelegte Strecke zu beschreiten. Hierbei wurden sie von unseren beiden Jugendleitern in einem zweiten Schlauchboot begleitet. Sie sollten einschreiten, wenn die Gruppe mit dem Schlauchboot nicht mehr richtig auf Kurs war und sie abtrieben. Dies war am Ende der Fall, denn das Wetter wurde schlechter und es kam plötzlich Wind auf, was das Manövrieren des großen Schlauchbootes erschwerte.     Der 2. Tag  
Geländespiele

Geländespiele

Nach einem gemeinsamen Frühstück spielten wir am nächsten Tag in der Gruppe noch Gelände- und Abenteuerspiele, bis es dann gegen Mittag ans Abbauen der Zelte ging.               Die Resonanz der Teilnehmer
Die Teilnehmer waren begeistert!

Die Teilnehmer waren begeistert!

Das IPA Survivalcamp am Banter See fand in diesem Rahmen das erste Mal statt. Die circa 40 Teilnehmer im Alter von 8-14 Jahren kamen sehr motiviert und voller Vorfreude am Samstag Vormittag in das Camp. Sie begeisterten sich sofort für das Thema „Survival“ und durchliefen mit Begeisterung die verschiedenen Stationen im Rotationssystem, Highlight der Station war laut der Kinder und Jugendlichen jedoch die Station „Verletztentransport auf dem Wasser“, was uns als Gruppenleiter der THW-Jugend Wilhelmshaven, die diese Station durchgeführt haben, natürlich sehr freute. Mit dem Camp konnten wir auch neue Mitglieder anwerben, so dass an der darauf folgenden Gruppenstunde zwei neue Interessenten sich das THW einmal ansehen konnten. Insgesamt konnten wir eigentlich nur positive Eindrücke und Erfahrungen mit dem 1. IPA Survivalcamp am Banter See in Wilhelmshaven sammeln, so dass die International Police Association mit Sicherheit so eine Veranstaltung auch im nächsten Jahr wieder organisieren wird, wobei sie natürlich wieder von unserer Seite unterstützt werden wird.     Das von uns getestete 3-Mann Zelt „Lodge 3“ von der Firma Robens
Daniel mit dem Lodge 3

Daniel mit dem Lodge 3

Im Rahmen dieses Survivalcamps nutzen wir die Gelegenheit, das gekaufte 3-Mann-Zelt „Lodge 3“ der Firma Robens von  Unterwegs zu testen. Zu zweit funktionierte der Aufbau gut, da dieser ziemlich selbsterklärend war, so dass man nicht zwangsläufig auf eine Aufbauanleitung angewiesen war. Dank einfacher Konstruktion nahm der Aufbau auch nur circa 10 Minuten in Anspruch. Im aufgebauten Zustand ließ sich das Zelt aufgrund des geringen Gewichtes von nur 3 kg noch problemlos von einem Platz zum anderen bewegen und danach abspannen. Ein Nachteil, der uns bei den Abspannseilen aufgefallen ist, besteht darin, dass diese wegen ihrer dunkelroten Farbe schlecht im Dunklen zu sehen sind und somit eine potentielle Stolperfalle darstellen. Das Zelt bietet laut Beschreibung Platz für 3 Personen, da wir aber nur zu zweit in dem Zelt übernachtet haben, hatten wir auch noch genug Platz für unser Gepäck. Es sollten also problemlos 3 Personen ins Zelt passen, jedoch könnte es mit Gepäck ein wenig eng werden. Insgesamt jedoch hat uns der relativ große Wohn- und Schlafraum positiv überrascht. Die zwei Eingänge boten uns einen bequemen Zugang zum Zelt, ohne sich beim Schlafen in die Quere zu kommen. Auch gewährten die beiden Eingänge eine sehr gute Luftzirkulation – aufgrund von Lüftungsschlitzen in den Innenzeltklappen, die mit Fliegengitter versehen sind, sogar ohne lästigen Insekteneinfall. Nachts bietet das Außenzelt optimalen Schutz vor Wind und Wetter. Der Abbau gestaltete sich, wie der Aufbau, relativ einfach und nahm ebenfalls nur gut 10 Minuten in Anspruch. Insgesamt haben wir beide einen durchaus positiven Eindruck von dem Robens Zelt „Lodge 3“ bekommen. Es bietet ausreichend Platz und  ist mit seinen gut drei Kilogramm Gewicht und geringer Ausmaße sehr gut zu transportieren und zu verstauen.

Sommer und sogar gutes Wetter! 🙂 Nutzt das aus und macht eine Fahrradtour oder schnappt euch das Fahrrad für den Weg zur Arbeit – statt mit Auto oder Bus zu fahren. Natürlich braucht ihr dafür auch einen praktischen Begleiter in Form einer Tasche - sei es für Arbeitsunterlagen oder für das Picknick auf einer Fahrradtour. Kein Problem, wir haben eine große Auswahl an verschiedenen Fahrradtaschen für euch! Und zwar auch für diejenigen unter euch, die nicht nur eine Fahrradtasche brauchen, sondern auch einen Rucksack, da sie ihren Drahtesel auch mal stehenlassen wollen (oder müssen) und mit ihrem Gepäck zu Fuß weitergehen. Aber Fahrradtasche UND Rucksack dabei zu haben ist meistens zu viel und unpraktisch. Wir können euch auch da helfen! Und zwar mit dem Vario QL3 (149,95 Euro) von Ortlieb! Warum? Lest selbst!
 

Fahrradtasche und Rucksack in einem

Der Vario QL3 fiel mir gleich in meinen ersten Wochen bei Unterwegs auf, denn er ist je nach Bedarf eine Fahrradtasche oder ein Rucksack! Das ist wirklich innovativ und superpraktisch, dachte ich mir. Und bestimmt DIE Lösung für diejenigen, die beides brauchen, aber nur ein Teil mitnehmen wollen. Zusammen mit meinem Bremer Kollegen Thomas nahm ich den Vario QL3 genau unter die Lupe.
 

Der Vario QL3 als Rucksack

Thomas schwang sich den Vario QL3 gleich auf den Rücken und machte mich auf das gepolsterte Rückentragesystem aufmerksam, welches sehr bequem ist. Das konnte ich bestätigen, als ich ihn dann selbst auf den Rücken nahm. Der Brustgurt lässt sich variabel einstellen. Mit dieser Ausstattung eignet sich der Rucksack auf jeden Fall für Büro und Freizeit. Das Tragesystem ist natürlich nicht für längere Wandertouren gedacht.
 
Ich stelle mir das sehr praktisch vor, wenn ich zum Beispiel eine Fahrradtour mache und mir zwischendurch etwas zu Fuß anschauen will.  Die Fahrradtasche wird dann im Handumdrehen zum Rucksack und ich kann damit bequem alles erkunden. Das ist sicher praktischer als der Schultergurt, der bei den klassischen Ortlieb Fahrradtaschen dabei ist. Ihr kennt sicher die Back-Roller Classic von Ortlieb. Als Fahrradfahrerin in jeder Lebenslage bin ich ein großer Fan und Besitzerin dieser bewährten Fahrradtaschen. Bisher war ich damit höchst zufrieden, da ich meine Fahrradtasche vor allem im Alltag benutze, wo ich nicht allzu lange Wege zu Fuß habe. Allerdings habe ich jetzt schon öfter Fahrradtouren gemacht, bei denen ich zwischendurch mit der Tasche an der Schulter schon länger zu Fuß unterwegs war. Da wäre ein Rucksack auf jeden Fall bequemer gewesen.
 

Der Vario QL3 als Fahrradtasche

"So, und jetzt will ich mit dem Fahrrad los. Wie verwandle ich den Vario QL3 dafür in eine Fahrradtasche? Was passiert mit dem Tragesystem?" Thomas erklärte mir, dass es durch einen Klickmechanismus an der Tasche befestigt ist und abgetrennt werden kann. Als ich das ausprobieren wollte, gelang es mir nicht sofort. Es gehört ein bisschen Übung dazu, das Tragesystem schnell abzuklicken, da es relativ fest sitzt. Das ist natürlich von Vorteil, da es ja halten soll…Wenn man den Dreh dann raus hat, geht es innerhalb von Sekunden.
 

Das abmontierte Tragesystem sollte nun im Reißverschlussfach an der Vorderseite verstaut werden. Ich konnte es nicht glauben, dass das gehen soll. Denn dieses Fach sah für mich nicht so aus, als würde da das Tragesystem hineinpassen. Außerdem sah es mir danach aus, dass das Verstauen relativ lange dauert. Ich war etwas skeptisch, ob das ganze System wirklich so praktisch ist, wie es mir am Anfang erschien. Ich war gespannt...
 

Und: Ich wurde natürlich eines Besseren belehrt! Mit einigen geübten Handgriffen verpackte Thomas das Tragesystem in dem kleinen Fach. Ich war begeistert! Wichtig ist dabei, dass man das Tragesystem einmal längs zusammenlegt. So geht es erstaunlich schnell und einfach! Außerdem bemerkte ich, dass das Tragesystems in dem Fach kaum aufträgt. Der Vario QL3 bewahrt also in allen Situationen sein gutes Aussehen.
 

Mit dem genialen Quick Lock 3 Befestigungssystem von Ortlieb könnt ihr diese Tasche – wie alle Fahrradtaschen von Ortlieb -  am Gepäckträger problemlos und schnell befestigen und lösen.
 

Ein kleiner aber wichtiger Unterschied: Die Halterungselemente, die bei den anderen Fahrradtaschen von Ortlieb an den Taschen montiert sind, bleiben bei dem Vario QL3 am Gepäckträger. Denn ihr wollt ja schließlich nicht diese Haken im Rücken haben, wenn ihr den Vario als Rucksack tragt.
 

Hier wurde aber auch wirklich an alles gedacht!
 

Fazit

Nachdem ich mir den Vario QL3 nun so genau angeschaut habe, kann ich nur sagen: Ich bin überzeugt von diesem Verwandlungskünstler! Ein gut durchdachtes System, was den Alltag erleichtert und die Freizeit noch schöner macht! Denkt darüber nach:-)! Denn nicht nur die Umwandlungsmöglichkeit überzeugt, sondern auch die Details wie absolute Wasserdichtigkeit, enorme Strapazierfähigkeit, viel Platz (20 l), Helmhalterung, Reflektoren,... Genial, oder? 🙂
 

Zum Schluss möchte ich euch noch bitten, auf diesem Foto nicht nur den Vario QL3, sondern auch das schöne Fahrrad von unserem Kollegen Ben zu bewundern, welches er uns für das Fotoshooting großzügigerweise zur Verfügung gestellt hat!

Endlich wieder paddeln! Es wurde auch Zeit! Da mein Freund und ich es dieses Jahr noch nicht geschafft haben, unsere Kajaks zu Wasser zu lassen, haben wir uns wenigstens einen Teil des Pfingstwochenendes freigeschaufelt – Pfingstsonntag und -montag. Für Sonntag war sogar gutes Wetter vorhergesagt! Montag sollte es im Laufe des Tages jedoch wieder schlechter werden. Das wollten wir dann aber auf uns zukommen lassen. Und wenn es nur ein Tag ist, Hauptsache, wieder aufs Wasser! Zunächst möchte ich euch aber kurz mein Kajak vorstellen, denn es ist ein ganz besonderes Boot… 🙂 !   Mein Kajak und ich
Mein Kajak und ich

Mein Kajak und ich

Als langjährige begeisterte Paddlerin, hatte ich natürlich auch den Wunsch, irgendwann ein eigenes Boot zu besitzen. Letztes Jahr habe ich mir diesen Wunsch endlich erfüllt und bin nun stolze Kajakbesitzerin! Ich konnte ein gebrauchtes, aber gut erhaltenes Boot erstehen. Und zwar bei Unterwegs! Da war ich noch Kundin und habe im Laden in Wilhelmshaven einfach mal gefragt, denn ich wusste durch meinen Freund, dass Unterwegs in seinen Anfangsjahren auch Boote verliehen hat. Ich hatte Glück! Unterwegs verleiht (und verkauft) zwar keine Boote mehr, aber aus dieser Zeit gab es noch ein Einer-Kajak. Ich habe es mir angeschaut und mich sofort verliebt 😉 . Meine “Tupperschüssel” ist für ihr Alter und ihren häufigen Gebrauch noch komplett funktionstüchtig! Nun sollte es also mit meinem geliebten Boot endlich wieder aufs Wasser gehen!  
Wasserwanderkarte Mittlere Hunte

Wasserwanderkarte Mittlere Hunte

Unser Fluss: die Mittlere Hunte Wir wollten eine relativ kurze Anfahrtszeit haben und da wir in Wilhelmshaven wohnen, haben wir uns für unser zweitägiges Paddelvergnügen die Mittlere Hunte ausgesucht. Das sind nur circa 1,5 angenehme Stunden Autofahrt. Losgehen sollte die Tour in Barnstorf und enden in Wildeshausen. Diese Strecke von insgesamt 25,2 km ist perfekt für ein entspanntes Paddeln, wie wir es vorhatten.  Am Sonntag wollten wir erst einmal bis Goldenstedt paddeln (10,1 km). Am nächsten Tag sollte es dann weitergehen.   Die Vorbereitung Samstag Abend haben wir noch die Boote klargemacht, auf unseren Bus gehievt und alles gepackt. So konnten wir am Sonntag Morgen gleich losfahren und waren am späten Vormittag in Barnstorf. Unseren Bus haben wir an der Einsatzstelle geparkt. Unser Plan war es zurück zu paddeln und mit dem Auto zum Startpunkt des nächsten Tages zu fahren. Klar hätten wir auch unser Zelt mitnehmen können, aber da wir unseren Bus gerade erst neu haben, wollen wir zur Zeit so oft wie möglich darin schlafen, weil es so toll ist 🙂 !       Das muss mit
Bepacken der Kajaks

Bepacken der Kajaks

Da wir es kaum noch erwarten konnten, ins Boot zu steigen, holten wir die Boote schnell vom Auto und bepackten sie mit den wichtigsten Dingen. Aber was sind die wichtigsten Dinge, die ihr für eine solche Paddeltour dabei haben solltet? Ich habe euch im Folgenden eine Liste mit den wichtigsten Utensilien zusammengestellt.
  • Wechselklamotten (vorm Kentern seid ihr nie  sicher!)
  • Wertsachen
  • Kartenmaterial
  • Proviant 🙂
Alles natürlich verpackt in wasserdichten Beuteln, beziehungsweise Tonnen und Boxen! Auf unserer Internetseite findet ihr praktische wasserdichte Behälter, Paddelsäcke, Dokumentenbeutel und Kartentaschen – also all das, was ihr für eine Paddeltour benötigt!      
Es fängt schon schön an!

Es fängt schon schön an!

  Los geht’s! Nun ging es endlich los! Es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl wieder im Boot zu sitzen und loszupaddeln! Das Wetter war perfekt: Sonnenschein, warm und windstill. Vorbei ging es an Feldern, Wiesen, Wäldern und netten Spaziergängern, die uns eine schöne Fahrt wünschten 🙂 . Wir trafen auch andere Paddler und stellten fest, dass die Hunte ein beliebtes Ziel für Paddeltouren – vor allem für Tagesausflüge – ist. Und das zu Recht! Gute Erreichbarkeit, viele Ein- und Ausstiegsstellen, schöne Landschaft und genügend Campingplätze entlang der gesamten Strecke. Wer kein eigenes Boot hat, kann sich bei den zahlreichen Kanuvermietern Boote ausleihen, man wird sogar an den Orten seiner Wahl wieder abgeholt!  
Landschaft zum Genießen

Landschaft zum Genießen

  Besonderheit der Hunte Unterbrochen wird unsere Paddeltour von einigen Wehranlagen, an denen man umtragen muss.
Wehranlage

Wehranlage

Diese Paddelpausen machten wir uns gleich zu Nutze und lasen uns die Info-Tafeln durch, die an jedem Wehr aufgestellt waren. Sie gehören zum Wasserwander-Lehrpfad, der vom Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest erstellt wurde und den Besuchern der Hunte die vielseitige Tier- und Pflanzenwelt sowie die Bedeutung dieses Flusses für Mensch und Natur sehr gut nahebringt. Hierbei erfuhren wir, dass die Wehre aus ökologischer Sicht von großem Nachteil sind, da sie für wandernde Fische und andere Wasserlebewesen nicht passierbar sind. Aus diesem Grund sind wandernde Fischarten wie Lachs und Forelle in ihrem Bestand stark zurückgegangen. Im Zuge der EG-Wasserrahmenrichtlinie sollen alle Gewässer in Deutschland in einen „guten ökologischen Zustand“ überführt werden. Daher ist man zur Zeit dabei, sämtliche Wehranlagen der Hunte in so genannte Sohlgleiten umzubauen. Ein tolles Projekt! An unserem nächsten Wehr war dieser Umbau bereits fertig gestellt. Nicht nur Fische, auch Paddler können diese Stelle nun ohne Umstände passieren. Die Sohlgleiten werden daher auch Fisch-Kanu-Pässe genannt. Diese Pässe zu durchqueren macht besonders viel Spaß und ich fand es auch ein wenig aufregend 🙂 , da das Wasser hier schneller fließt und man ein ganz kleines bisschen “Wildwasser-Feeling” bekommt! Es ist ungefährlich, allerdings solltet ihr darauf achten, in der Mitte zu bleiben. Dies ist mir am Anfang nicht ganz gelungen, aber ich habe meine erste Sohlgleite dennoch ohne Schaden überstanden :-). [nggallery id=10]   Der erste Paddeltag endete so entspannt wie er begann An einer Wehranlage kamen wir mit dem Besitzer eines Kanuverleihs ins Gespräch, der dort gerade eine Gruppe mit Kanus zu Wasser gelassen hatte. Da er nachmittags eine andere Gruppe in Goldenstedt, unserem Ziel, abholen und nach Barnstorf zurückbringen wollte, bot er uns an, einen von uns zu unserem Auto mitzunehmen. Das war supernett und wir mussten dieses Angebot einfach annehmen! Somit konnten wir noch einen gemütlichen Paddelnachmittag genießen und mussten uns keine Gedanken mehr über den Rückweg machen. Mein Freund fuhr dann am vereinbarten Treffpunkt mit dem netten Kanuvermieter mit. Sein Name ist übrigens Jörg Ölmann und er hat seinen Verleih in Barnstorf, in der Nähe unserer Einstiegsstelle. Der nette Jörg hat nette Kanus und nette Preise, finde ich…und natürlich einen tollen Bring- und Holservice 🙂 !  Schaut euch mal auf seiner Internetseite um!  Während mein Freund unterwegs war, blieb ich bei den Booten und stellte fest, dass mein geliebtes Kajak sich auch hervorragend als Plätzchen für ein kleines Nickerchen eignet 🙂 . Nur kurze Zeit später war mein Freund mit unserem Bus schon zurück und wir konnten das Abendprogramm starten. Dazu gehörte Grillen, ein Waldspaziergang und Genießen des lauen Frühlingsabends – umschwirrt von Fledermäusen. Ein schöner Abschluss eines schönen Tages!   Der zweite Tag Leider hatten wir am zweiten Tag nicht ganz so viel Glück mit dem Wetter – es regnete. Daher verlegten wir das Frühstück spontan in unseren Bus. Sehr gemütlich! Aber fürs Paddeln eher nicht so schön. Dennoch beschlossen wir wie geplant loszupaddeln, zumal der Regen weniger wurde. Wir bildeten uns sogar ein, einen Stück blauen Himmel gesehen zu haben 🙂 . Außerdem waren wir beide noch ganz wild aufs Paddeln und wollten einfach noch nicht damit aufhören 🙂 .  Also ging’s nochmal los in Richtung Wildeshausen. Auch hier genossen wir, wie tags zuvor, den Anblick der schönen Landschaft mit Wiesen, Feldern und Wald – einfach herrlich!

Schöner Abschluss

Dann das böse Erwachen! Es grummelte in der Ferne… Da wir verständlicherweise nicht so wild auf Gewitter waren, beschlossen wir umzukehren. Schade, aber immerhin waren wir noch mal auf dem Wasser. Und wir waren uns einig: Es war toll und wir kommen gerne wieder 🙂 !  

Die Hunte

….Falls ihr beim Lesen Lust auf die Hunte bekommen habt,  kann ich euch die Internetseite des Zweckverbandes Naturpark Wildeshauser Geest über die Hunte empfehlen. Hier findet ihr nicht nur alles Wichtige zum Thema Paddeln, sondern auch alles zum Thema Natur erleben.