Das Unterwegs Azubi-Camp 2014

erstellt am: 07. 11. 2014 um 7:00 Uhr

Kocher Schulung

Kocher-Schulung

  Azubi-Camp 2014 Da dachte ich nach dem Fjällräven Classic, ich könnte meine Outdoor-Ausrüstung für den Rest des Jahres erst mal wieder einmotten und hatte das auch gemacht. Alles schön wieder sauber gemacht, eingepackt und weggeräumt und dann kam das Angebot das diesjährige Azubi-Camp zu begleiten. Klar mach ich 🙂 Also alles wieder ausgepackt!  
Matten Schulung

Matten- und Schlafsack-Schulung

  Mit den Auszubildenden aus den verschiedenen Unterwegs-Filialen ging es dann nach Telgte bei Münster. Für die Organisation des Zeltplatzes und einige der Aktivitäten hatten wir den Reiseanbieter Rucksack-Reisen engagiert und so landeten wir an einem idyllischen Waldrand, wo bereits ein Riesentipi aufgebaut war. Nachdem die Unterwegsler dann ihre Zelte dort aufgeschlagen hatten, wirkte das große Tipi wie die  Mutti von dem Ganzen. Und dann ließen wir nach den ersten Schulungen den Tag mit einigen Tüten Lyo Food Trekkingnahrung ausklingen, eben alles standesgemäß outdoor.
Das Gelände

Das große Tipi mit den kleinen Zelten

Drei Tage und zwei Nächte wollten wir dort verbringen, ganz unter dem Motto “Lernen und Ausprobieren und die Kollegen aus den anderen Filialen kennenlernen”. Das haben die jungen Leute auch begeistert genutzt und so waren Daniel und ich als Betreuer der Truppe wirklich erstaunt, dass die Gesprächsthemen untereinander wohl zu 90 % von Unterwegs handelten. In den Tagesablauf wurden Schulungen über Zelte, Isomatten, Schlafsäcke und Kocher eingebaut und alles konnte intensiv ausprobiert und getestet werden. Benni von Rucksack-Reisen unternahm mit uns einen Orientierungsmarsch durch das schöne Münsterland rund um Telgte. So hatten die Auszubildenden die Gelegenheit zu lernen, sich mit Kompass und Karte zurechtzufinden.
Kompass-Schulung

Kompass-Schulung

Nach dem langen Marsch wollten wir dann entspannt auf der Ems noch gut zwei Stunden paddeln, bevor es zurück zum Lager ging. Dem einen oder anderen, der noch nie auf dem Wasser unterwegs war, war schon etwas mulmig zumute, was Bennis Beschreibung der zu erwartenden Stromschnellen nicht gerade minderte. Doch nachdem alle eine genaue Einweisung und eine Schwimmweste erhalten hatten, stiegen alle vertrauensvoll in die Kanus. Nach anfänglichen Lenkproblemen und jeder Menge Uferkontakt fanden sich so nach und nach alle Boote in der Flussmitte ein und es ging fröhlich und schon ziemlich professionell voran.
Einweisung Kanu fahren

Einweisung ins Kanu fahren

  Daniel und ich hatten uns mit unserem Kanu ganz hinten eingereiht, damit keiner zurückblieb oder verloren ging. Und nach einer Stunde erreichten wir dann die besagten Stromschnellen, welche nach dem nächtlichen Regenguss schon etwas heftiger aufwallten als gewöhnlich, so stellte Benni fest. Aber gut, da mussten wir jetzt durch. Alle Azubiboote vor uns hatten das super gemeistert. Lediglich ein Kanu-Team bekam eine große Welle ab und hatte nasse Füße.
Kanu fahren

Auf geht´s!

  Dann waren Daniel und ich an der Reihe. Es platschte und schaukelte ganz schön und dann waren auch wir durch. Wohl aufgrund des hohen Tempos, das wir dann drauf hatten, konnte Daniel, der hinten saß nicht mehr richtig lenken und wir steuerten auf eine ins Wasser ragende Böschung zu. „Nach rechts,reheeeechts!!!“…..“Ich versuchs ja!“ Dramatische Sekunden vergingen und damit auch die Hoffnung, dass das Boot doch noch im letzten Moment wenden würde und ich hatte echt keine Lust nass zu werden! Und dann wurde es kalt. Wir waren in die Sträucher gerauscht, das Kanu kippte auf die Seite und wir ins Wasser. Das war sch….kalt, aber alles in allem eine interessante Erfahrung 😉 Und unsere wasserdichten Stiefel (meine mit Gore-Tex-Membran und Daniels frisch gewachst) waren auch tatsächlich richtig dicht, denn nachdem wir wieder im Boot saßen, stand das Wasser schön da drin und blieb auch dort. Und da alle Handys und Fotoapparate in den wasserdichten Tonnen verstaut waren, gibt es leider kein einziges Foto von unserer schwimmenden Showeinlage.
Feuer machen

Erst mal ein Feuer machen.

  Zum Glück hatten unsere Azubis am Vortag gelernt mit dem Zündstahl Feuer zu machen und so konnten wir uns im großen Tipi am Lagerfeuer wieder aufwärmen. Auch hier wurden von den Azubis noch jede Menge Fragen rund um das Thema Outdoor und unser Sortiment gestellt und diskutiert. Und da unser Kollege Daniel aus Oldenburg ein wandelndes Outdoor-Lexikon ist, konnte er jede Frage detailliert beantworten. Sämtliche Materialien, Membranen, Herkunft der Hersteller…er hatte einfach alles im Kopf. Und so wurde er bis in die Nacht gelöchert, bis dann alle zufrieden in ihre muckeligen Schlafsäcke krabbelten.
Sieht gut aus

Das sieht doch ganz gut aus!

Am dritten und letzten Tag stand dann noch ein Niedrigseil-Parcours an. Hier war Teamfähigkeit gefragt. Die Jungs von Rucksack-Reisen hatten uns einen kniffeligen Parcours aufgebaut, der ohne gegenseitiges Helfen und einer guten Portion Problemlösungsfähigkeit nicht zu bewältigen war. Und wieder hatten Daniel und ich jede Menge Grund uns über unser tolles Azubi-Team zu freuen. Alle halfen sich gegenseitig, rätselten, gaben Tipps, waren konzentriert dabei und hatten richtig Spaß. Auch die, die am Anfang meinten „Boah, nee, das kann ich bestimmt nicht!“ kamen am Ende mit der Unterstützung ihrer Kollegen im Ziel an.
Gruppenfoto

Das Unterwegs Azubi-Team mit Daniel und Moni

Und wieder kam dann das, was mir noch von der Fjällräven Tour bekannt vorkam…man hatte sich gerade aneinander gewöhnt und schon ging es wieder nach Hause. Es waren tolle drei Tage von denen die Auszubildenden viel mitnehmen konnten in ihre Filialen und ihren weiteren Berufsalltag. Es ist immer gut und macht auch Spaß, den Kunden mit eigenen Erfahrungen Tipps in der Beratung geben zu können. Aber es soll hier auch nicht verschwiegen werden, dass unsere Azubis das Kentern unseres Kanus als das absolute Highlight der Tour ansahen. Was tut man nicht alles…. 😉 Eines fehlt noch: Vielen Dank an unseren Chef, der  uns diesen “außerbetrieblichen Lehrgang” gesponsert hat. Vielen Dank an Daniel, der echt sooo viel weiß und mit seiner ruhigen, aber bestimmten Art genau der Richtige für diesen Job war/ist. Und das größte „Dankeschön“ geht an unser spitzenmäßiges Azubi-Team, ihr seid echt eine tolle Truppe! Es freut sich auf ein nächstes Mal Eure Moni

Beitrag teilen!





Kommentar schreiben:


Ihr Kommentar:



Willkommen auf elchblog.de – dem Blog für News, Tipps und Tricks aus den Bereichen Outdoor, Trekking, Reisen und Freizeit. Ihr findet hier alles rund um die große Outdoor-Welt. Der Elchblog ist eine Kreation von Unterwegs – unterweg.biz dem bekannten Online Outdoor Shop.