Fotosession für den Unterwegs Onlineshop

Vielleicht fragt ihr euch: Warum ein Fotoshooting? Wir sind dabei, dem Unterwegs Onlineshop ein neues Design zu verpassen und dazu gehören auch mehr Fotos. Von unseren Herstellern gab es nicht die Fotos, die wir im Kopf hatten und so haben wir uns daran gemacht, ein eigenes Fotoshooting zu organisieren. In diesem Beitrag berichte ich, an was man alles denken muss und wie wir das Shooting über die Bühne gebracht haben.

Models organisieren

Die erste große Frage war: Gibt es überhaupt Mitarbeiter, die bereit sind, sich für unseren Onlineshop ablichten zu lassen? Die Frage war schnell und eindeutig beantwortet: Es haben sich so viele Kolleginnen und Kollegen gemeldet, dass ich sogar einigen absagen und sie auf das nächste Mal vertrösten musste. Diese Bereitschaft ist einfach toll!

Outfits zusammenstellen

Nach der Auswahl der Models dann die nächste Herausforderung: die Outfits zusammenstellen. Ich wusste zwar, wie die einzelnen Models aussehen, aber ich wusste nicht, in welchen Klamotten sie sich wohlfühlen, welche Farben ihnen stehen etc. Und ihr wisst ja selbst: fühlt man sich in einem Outfit nicht wohl, sieht man das sofort. Das sollte natürlich unbedingt vermieden werden. So habe ich die Models gebeten, sich selbst aus unserem Sortiment auszusuchen, was sie anziehen möchten. Ich habe nur das Thema/die Kategorie und somit die Art der Kleidung vorgegeben. Zum Beispiel sollte Svenja sich ein Top für den Sommer und einen Hut für den Herbst aussuchen. Das hat super geklappt, herausgekommen sind farbige Outfits, die den Models hervorragend stehen und in denen sie sich wohl fühlen. Es entstanden Listen über Listen mit Größen, Produkten, Alternativ-Produkten und allen nötigen sonstigen Informationen. Die Outfits wurden dann hier bei uns aus dem Lager herausgesucht und aus den Filialen angefordert.

Christine, Sandra und Moni haben einen ganzen Tag gebügelt, um die Kleidungsstücke für das Fotoshooting herzurichten. Wir selbst würden die Sachen einfach so anziehen, aber die Fotografin war überzeugt, dass die Liegefalten auf den Fotos besonders gut zu sehen sein würden.  Und sie muss es ja wissen. Da viele der Funktionsmaterialien nicht auf hoher Stufe sondern nur lauwarm gebügelt werden dürfen, war eine Engelsgeduld gefragt.

Daumen drücken für gutes Wetter

Nach all den Vorbereitungen hieß es dann nur noch ein ganzes Wochenende: Daumen drücken, damit am Montag gutes Wetter ist! Denn natürlich wollten wir die Fotos gerne draußen im Freien schießen.

Das Shooting vor Ort

Jens sucht nach dem Outfit für sein erstes Foto

Jens sucht nach dem Outfit für sein erstes Foto

Am Montag ging nach dem Weckerklingeln der erste Blick gen Himmel und siehe da: der Wetterfrosch war voll und ganz auf unserer Seite! Keine Wolken! Der Wetterbericht im Radio kündigte einen sonnigen Tag an. Juchu! Mit zwei voll beladenen Autos ging es dann zum Fotostudio in Wilhelmshaven. Das Photohouse Schworm liegt zwar mitten in der Stadt, besitzt aber einen riesigen Garten und ein kleiner verwilderter Wald grenzt an das Grundstück. Perfekt geeignet für ein Outdoor-Fotoshooting. Pünktlich um 9 Uhr stand alles bereit, Kartons mit Schuhen und Hartware, Kleiderständer mit allen Outfits, schön geordnet nach Namen, und natürlich waren auch die Models und die Fotografin pünktlich zur Stelle.

 

Models können auch assistieren

Models können auch assistieren

Dann hieß es: umziehen, Maske (nur etwas Puder), posen, lächeln. Wenn ihr mich fragt: all unsere Mitarbeiter haben schon mal heimlich ein Shooting mitgemacht! Denn sie waren alle super! Die Anweisungen von Daniela haben sie hervorragend umgesetzt, sodass der erste Schwung von Fotos wirklich schnell im Kasten war. Gelangweilt hat sich der Rest der Models nicht. Wenn sie sich nicht gerade umgezogen haben, wurden sie zum Assistieren bestellt. Abschatten, Äste aus dem Foto heraushalten oder auch mal dem ein oder anderen Model stabilen Halt geben, Aufgaben gab es genug.

 

Kaffeepause beim Unterwegs Fotoshooting

Kaffeepause beim Unterwegs Fotoshooting

Die gute Arbeit wurde dann auch mit einer Kaffeepause belohnt. Hier hat sich gezeigt, dass der Spaß an den Produkten nicht nur auf die Arbeit beschränkt ist. Es gab regen Austausch darüber, wie unsere Produkte wo überall zum Einsatz kommen, wer wann wegfährt und was dort für Outdoor-Aktivitäten auf dem Plan stehen. Klettern im Elbsandstein-Gebirge wie es unser Kollege Philipp gemacht hat, wird wohl auch darunter sein. Ich hoffe, dass wir Euch hier im Blog noch von der ein oder anderen Reise berichten können.

 

Auf der Suche nach dem perfekten Platz für Outdoor-Fotografie

Auf der Suche nach dem perfekten Platz für Outdoor-Fotografie

 

Nach der Kaffeepause ging es dann quer durch den Wald auf der Suche nach den perfekten Fotoplätzen. Das Foto-Equipment und die großen “Segel” zum Sonne einfangen oder Abschatten waren für unsere outdoor-erprobten Kollegen dann aber doch ungewöhnliches Gepäck und haben durch die etwas unhandlichen Größen für viel Spaß gesorgt. Das Wäldchen hatte viele schöne Plätze zu bieten und die Fotografin hat das Beste aus Wetter, Umgebung und den Models herausgeholt. Was am Ende dabei herausgekommen ist, könnt ihr bald auf den Seiten unseren Onlineshops sehen. Hier gibt es auf jeden Fall schon mal eine Diashow der Bilder, die ich beim Fotoshooting hinter den Kulissen gemacht habe. Viel Spaß beim Anschauen!