Laterne, Laterne… Feuerhand Laternen – Made in Germany seit über 100 Jahren!

erstellt am: 06. 11. 2017 um 8:30 Uhr

Ob als originelle Laterne für den diesjährigen Martinslauf, als gemütliche Lichtquelle für eure nächste Garten-Feier oder auch als Geschenk unterm Weihnachtsbaum... Wie flexibel die kultigen Feuerhand Laternen im Einsatz sind und nähere Infos über ihre über 100-jährige Geschichte, erfahrt ihr in meinem heutigen Blogbeitrag.


Feuerhand Laterne

Eine einfach zeitlos schöne Laterne!

Auf der Suche nach einer passenden Lichtquelle für unsere Gartenfeier, stieß ich schließlich auf die kultigen Sturmlaternen von Feuerhand. Diese zeitlos schönen Laternen sind in mehreren Farben erhältlich und wurden weltweit bereits millionenfach verkauft! Sie werden seit über 100 Jahren in Deutschland gefertigt und erzeugen mehr Licht als mehrere Kerzen zusammen. Sie sind außerdem sehr einfach im Gebrauch, äußerst pflegeleicht und überall ein echter Hingucker! Doch nicht nur ihr zeitloses Design, sondern auch ihre robusten Eigenschaften machen diese Laternen so beliebt. Diese haben sie ihrer hochwertigen Verarbeitung in solider Handarbeit zu verdanken: Der verzinkte Stahl sorgt für Korrosionsschutz, das hitzebeständige Suprax-Glas ist bruchsicher und hält einem Kaltwasser-Schock im Regen oder Schnee problemlos stand. Somit bieten euch die Feuerhand Laternen nicht nur ein sehr angenehmes Licht, sondern auch eine lange Lebensdauer. Damit ihr auch wirklich lange Freude daran habt, gehören zahlreiche Ersatzteile zum Rundum-Service von Feuerhand – vom Docht bis zum Glaszylinder.


Feuerhand Laternen seit über 100 Jahren

Made in Germany seit über 100 Jahren

Die Geschichte der Feuerhand Laternen reicht sogar bis ans Ende des 18. Jahrhunderts zurück und begann im sächsischen Erzgebirge in Beierfeld. Dort betrieb Hermann Nier 1870 eine Klempnerwerkstatt, in der er unter anderem Laternen baute. 1893 spezialisierte er sich auf die Produktion von Sturmlaternen und gründete eine gemeinsame Produktionsstätte mit seinem Bruder Ernst. 1902 ging Hermann Nier noch einen Schritt weiter und machte sich mit seiner neuen „Hermann Nier Feuerhandwerk” Produktionsstätte schließlich vollkommen unabhängig. Gleichzeitig meldete er das Reichspatent für die Laternenherstellung mittels Falz- und Stanztechnik mit Tauchverzinnung und ohne Handlötung an. 1933 startete die offizielle Fertigung der heutigen Feuerhand "Baby Special 276" Sturmlaternen und der Name "Feuerhand" entwickelte sich von da an schnell zu einer internationalen Traditionsmarke. Weltweit und millionenfach wurden diese Laternen bereits verkauft und bis heute bringen sie kleine und große Augen zum Leuchten!

2008 lag die Jahresproduktion bei 1,5 Millionen. Für die Fertigung der jeweils 37 verschiedenen Einzelteile waren hier etwa 600 Tonnen Stahl nötig. Nach der Montage durchlaufen die Laternen verschiedene Bäder und werden schließlich verzinkt. Dies sorgt für ihre bewährte Stabilität und Dichtigkeit. Seit Herbst 2014 gehört Feuerhand zur Petromax Gruppe. Die Produktion erfolgt jedoch nach wie vor in Hohenlockstedt in solider Handarbeit.


Sooo simpel im Gebrauch!

Das Handling dieser Laterne ist kinderleicht:

  1. Tankdeckel aufdrehen und Petroleum bis zur Linie (maximal bis unterhalb des Einfüllstutzens) einfüllen. Nach dem Befüllen bitte nur noch stehend oder hängend transportieren!
  2. Docht vorsichtig herunterdrehen und warten bis er sich vollgesogen hat (der seitliche Brennerschlüssel erlaubt eine präzise Dochtregulierung).
  3. Seitlichen Hebel herunterdrücken, so dass sich das Glas hebt.
  4. Docht mit einem Streichholz oder Feuerzeug anzünden und das Glas wieder runterstellen.
  5. Zurücklehnen und genießen 🙂
Gebrauchsanleitung für Sturmlaternen

 

Ist der Tank gefüllt, bietet sie euch eine Brenndauer von bis zu 20 Stunden. Die Flammengröße könnt ihr jederzeit über den seitlichen Brennerschlüssel regulieren, indem ihr vorsichtig daran dreht und darauf achtet, dass die Flamme nicht zu groß wird. Ansonsten beginnt diese zu glimmen und zu rußen. Bitte benutzt anschließend nur noch den Tragebügel zum Transport eurer Laterne. Zum Löschen der Flamme, dreht ihr den Docht einfach so weit herunter bis die Flamme vollständig erlischt.


Bitte ausschließlich Petroleum verwenden!


Bitte verwendet ausschließlich Petroleum. Lampenöle haben eine deutlich geringere Fließgeschwindigkeit und führen häufig zu einem Verglimmen des Dochtes. Zudem enthalten Lampenöle oft Verunreinigungen, die nicht explizit auf der Verpackung genannt werden (z. B. Rapsmethylester). Diese können die Gummidichtung angreifen, die sich im Bodenblech befindet oder die Lackierung oder Pulverbeschichtung auf der Laternenoberfläche beschädigen. Das gereinigte Petroleum von Petromax ist hierfür übrigens besonders gut geeignet. Die Kunststoffflasche ist sowohl mit einem praktischen Einfüllstutzen als auch mit einer Kindersicherung ausgestattet.


Feuerhand Laternen sind treue Begleiter! Beachtet einfach die folgenden Tipps, dann werdet ihr lange Freude an eurer Laterne haben 😉

 

5 Tipps für eure Feuerhand Sturmlaternen:

  1. Verwendet gereinigtes Petroleum.
  2. Gebt dem Docht vor Erstbetrieb etwas Zeit (ca. 10 Minuten), um sich so richtig vollzusaugen.
  3. Dreht den Docht vorsichtig heraus und runter.
  4. Dreht den Docht nicht zu weit heraus, ansonsten wird die Flamme zu groß und beginnt zu rußen!
  5. Immer stehend oder hängend transportieren. Solltet ihr befürchten, dass eure Lampe mal umkippt und ausläuft, könnt ihr den Schornstein hochziehen, das Glas kippen, den Brenner herausziehen und einen Korken in die Brenneröffnung stopfen.

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Petromax - eine Starklichtlampe mit Tradition - Elchblog - hier bloggt der Elch von Unterwegs.biz | am 6. November 2017 um 10:54 Uhr

[…] dann solltet ihr euch auf jeden Fall besser gleich eine Taschenlampe zurecht legen oder euch eine Feuerhand Sturmlaterne anschaffen, da für den Betrieb der Petromax wie oben beschrieben immer erst das vorherige […]



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