Merinowolle und wasserabweisend – passt das zusammen?

erstellt am: 20. 11. 2012 um 11:24 Uhr

Da ich bereits von der hohen Qualität der Merinowolle überzeugt bin, habe ich natürlich auch meinem Mann davon vorgeschwärmt. Da er beruflich viel unterwegs ist und für seine Reisen ungern einen Haufen Wäsche mitnehmen möchte, kam ihm eine Jacke aus Merinowolle quasi sehr gelegen. Ihm gefiel gleich auf Anhieb das Tragegefühl und da er auf seinen Reisen nicht gleich immer und überall eine Waschmaschine parat stehen hat, überzeugte ihn vor allem das Argument, dass Kleidung aus Merinowolle auch nach mehrtägigem Tragen geruchsneutral bleibt und dass sie zudem schnell trocknend ist. Ein weiteres Plus ist, dass Merinowolle eine natürliche Stretch-Eigenschaft besitzt. Da er Kleidung mit einem körpernahem Schnitt bevorzugt, sprach also auch diese Eigenschaft der Merinowolle für sich.

Die Qual der Wahl Allerdings ist mein Mann nicht gerade dafür bekannt, dass er seinen Kleiderschrank voll bekommen möchte – ganz im Gegenteil. Er sucht seine Kleidung sehr gezielt aus und kauft auch wirklich nur das Nötigste. Zwar gefielen ihm die Realfleece-Jacken von Icebreaker schon sehr gut, aber hatte er ja bereits eine Sweatshirtjacke im Schrank und eigentlich suchte er eher nach einer Softshelljacke, die er mit dieser oder auch mit einem T-Shirt oder Pullover darunter kombinieren konnte.

Merino und wasserabweisend? Da es meinen Mann auch nicht allzu oft in die Stadt zieht, machte ich mich also bei meinen Kollegen aus der Artikelpflege schlau und schaute, welcher Artikel nun für meinen Mann infrage kommen könnte. Als ich zum ersten Mal nach so einer eierlegenden Wollmilchsau suchte, wurde ich jedoch nicht fündig. Da mein Mann sich aber nicht gleich auf in die Stadt machte, nutzte ich die Zeit immer mal wieder und informierte mich über Neuheiten von Icebreaker. Schließlich stieß ich auf die folgende Jacke:

Icebreaker Pure Plus Teton Hood Diese Jacke vereint quasi alles, wonach Sebastian gesucht hatte: Ein kuscheliges 260 Realfleece Futter und einen wind- sowie wasserabweisenden Außenstoff. Darüber hinaus ist die Jacke figurnah geschnitten und schließt sehr schön an der Hüfte ab, sodass auch hier kein Wind eindringen kann. Damit ihr euch ein besseres Bild von den Maßen dieser Jacke machen könnt, Sebastian ist 1,85 groß und, wie man sieht, schlank gebaut. Was könnte sich für einen Test besser eignen als ein Spaziergang direkt an der Küste? Da wir nun beide neugierig darauf waren, ob diese Jacke auch wirklich hält, was sie verspricht, fuhren wir mal fix nach Hooksiel zum Hafen. Mein Mann wollte es natürlich genau wissen. Daher trug er bei gerade einmal sieben Grad Celsius lediglich ein T-Shirt unter dem Teton Hood. Wie es für die Küste so üblich ist, war es direkt am Meer sehr windig. Somit hatten wir optimale Bedingungen für einen Produkttest.     Unser Ergebnis Obwohl es meinem Mann eigentlich nie warm genug sein kann, fühlte er sich in dieser Jacke bei gerade einmal sieben Grad und nur mit einem T-Shirt darunter pudelwohl. Ihn überzeugte vor allem der körpernahe Schnitt sowie die angeschnittenen Bündchen und vorgeformten Ellenbögen, da ihm diese Jacke hierdurch volle Bewegungsfreiheit ermöglicht. Zudem bestätigte er mir, dass die Teton Hood stark windabweisend ist und dass dank der tollen Passform kein Wind an der Hüfte hindurch käme. Doch auch die einzelnen Details an dieser Jacke gefielen ihm gleich auf Anhieb. Zunächst empfand er es zwar als ungewohnt, dass die Weitenregulierung der Kapuze im Innern der Jacke platziert ist. Doch als er die Teton erst einmal an hatte, gefiel es ihm sogar richtig gut, dass nichts heraus baumelte. Abgerundet wird diese Jacke übrigens mit gummierten Reißverschlüssen, eine Zipper-Garage, einem hohen Kragen und einer dreifach verstellbaren Kapuze.       Auch an der Kapuze gibt es nix zu meckern. Sie liegt sehr schön an und kann dank der Weitenregulierung beliebig den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Rundum also absolut zu empfehlen! Ach ja, dieses Modell gibt es übrigens auch für die Damen 😉

Icebreaker Pure Plus Kenai Hood Women

   

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Ihr Kommentar:




Jens | am 22. November 2012 um 23:32 Uhr

Ja, die Merinowolle ist super. Ich habe mir Funktionsunterwäsche mit Merinowolle geholt und hatte vorher welche aus Kunstfasern (Mikrofaser Unterwäsche). Wenn man die Kunstfaster-Unterwäsche einmal schön vollgeschwitzt hat, fängt sie gleich an zu müffel (wobei “müffeln” noch stark untertrieben ist). Die Merino-Unterwäsche ist dagegen selbst nach 3 Tagen Bergwandern noch fast geruchslos gewesen. Also meinen Segen hat Kleidung aus Merinowolle in jedem Fall! 🙂
LG! Jens




Dori | am 23. November 2012 um 09:48 Uhr

Hallo Jens, schön, dass auch du so gute Erfahrungen mit diesem Material gesammelt hast und zufrieden mit deiner Wahl bist. Viele Grüße und ein schönes Wochenende Dori




Svenja | am 27. November 2012 um 11:26 Uhr

Auch ich bin mitlerweile Fan der Merinowolle! Ob beim Joggen, Radfahren oder Skitouren ist man immer passend angezogen. Da ich sehr schnell friere habe ich eigentlich auch im Alltag immer ein Longsleeve von Icebreaker unter. Fällt nicht auf uns ist kuschelig warm. Schon toll diese Wolle! Grüße Svenja



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