Was könnte sich bei diesen ungemütlichen Temperaturen besser anbieten als eine schöne kuschelige Fleecejacke? Da der Herbst bereits begonnen hat und auch der Winter sicherlich nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt, habe ich mich in unserem Onlineshop schon einmal nach einer flauschigen Fleecejacke umgesehen.

 

Warum gerade eine Fleecejacke?
Das Praktische an einer Fleecejacke ist meiner Meinung nach, dass ich sie sehr gut mit einem dünnen Top oder einem kurzärmeligen T-Shirt kombinieren kann. Noch dazu kann ich sie sowohl unter einem sportlichen Blazer im Herbst als auch unter einer wasserdichten Hardshelljacke im Winter tragen. Fleecejacken gibt es in allen möglichen Variationen und verschiedenen Stärken. Angefangen beim 100er bis hin zum 300er Fleece sind den gemütlichen Jacken und Pullovern keine Grenzen gesetzt. Aber selbst die dünnste Variante hüllt euch schon in eine warme Hülle und versorgt euch mit viel Wärme. Da ich generell nicht gerade als Frostbeule bekannt bin, genügt mir bereits ein 100er Fleece.

 

Was ihr über Fleece wissen solltet…
Fleece ist leicht, atmungsaktiv, schnell trocknend und besteht in den meisten Fällen aus Polyester. Nicht umsonst gibt es mittlerweile zahlreiche Fleeceprodukte von den unterschiedlichsten Herstellern und in den unterschiedlichsten Qualitäten auf dem Markt und all diese Produkte bieten einen gewissen Wärmerückhalt. Doch wie es bei so vielen Outdoor-Arktikeln der Fall ist, unterscheiden sich die einzelnen Produkte in ihren technischen Feinheiten teilweise enorm. So gibt es insbesondere einige Unterschiede in der Verarbeitung – von der Webart bis hin zu der Zusammensetzung der einzelnen Materialien. Sucht ihr beispielsweise nach einer körpernah geschnittenen und zugleich sehr elastischen Fleecejacke, dann sollte Elasthan auf jeden Fall in der Materialzusammensetzung enthalten sein.

 

Außen robust – innen weich und warm
Fleecestoffe sind grundsätzlich eine tolle Alternative zu Baumwolle oder auch Wolle. Sie sind widerstandsfähig und langlebig und halten warm. Vor allem bei feuchtkaltem Wetter spielt Fleece seine Vorteile aus, denn diese Kunstfasern haben eine wasserabweisende Oberfläche und sind im Gegensatz zu Baumwolle im Nu wieder trocken und für ihr nächstes Abenteuer bereit. Und eben diese Eigenschaften prädestinieren Fleecejacken geradezu für den Outdoor-Bereich.

 

Hier haben sich im Laufe der vergangenen Jahre unter anderem Produkte von Polartec® oder auch Tecnopile® unter den Outdoor-Fans etabliert. Mir persönlich gefallen vor allem die Polartec® Power Stretch® Jacken.  Diese sind körpernah geschnitten und haben eine windabweisende und dennoch weiche und sehr geschmeidige Oberfläche. Innen sind sie außerdem richtig schön kuschelig. Mir gefiel dieses elastische Material gleich auf Anhieb, da ich es mag, wie es an meinem Körper anliegt und ich mich darin keinesfalls in meiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt fühle. Solltet ihr dieselben Anforderungen an eure Fleecebekleidung stellen, dann kann ich euch Jacken und Pullover aus diesem Material also nur wärmstens ans Herz legen. Und auch das Polarfleece® überzeugt euch sicher von seiner Qualität, wenn ihr dieses erst einmal  auf eurer Haut gespürt habt. Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr im Winter abends auf eurer Couch sitzt und euch in eure Fleecedecken eingekuschelt habt? Genau mit dieser Gemütlichkeit ist eine solche Jacke vergleichbar :)

 

Fleece und Wasser – verträgt sich das?
Langsam aber sicher finden sich immer mehr wasserabweisende Fleecejacken auf dem Markt. So gehört beispielsweise die folgende DWR-behandelte Fleecejacke zum Sortiment des Herstellers Arcteryx:

 

Arc’teryx Apache Cardigan für 179,95 Euro

 

Diese Fleecejacke ist ein kleines Allroundtalent, das Wind und Wetter bis zu einem gewissen Grad trotzt. Sie ist kuschelig und wasserabweisend zugleich und während herkömmliche hochwertige Fleecejacken nach einem Schauer oder auch einem ordentlichen Waschgang immerhin schnell wieder trocken und für ihren nächsten Einsatz bereit sind, so punkten wasserabweisende Jacken gleich umso mehr.

 

Was ist Pilling?
Ist auch euch dieses Phänomen bekannt? Das Wort “Pilling” bedeutet so viel wie “Knötchenbildung”. Diese ergibt sich bei vielen Billigvarianten bereits nach kurzem Gebrauch. Selbst wenn die entsprechende Jacke zuvor optisch noch so viel hergab, ist eine Jacke, die mit diesen kleinen Knötchen übersät ist, irgendwann einfach nicht mehr schön anzusehen. Generell kann es aber bei jedem Fleeceprodukt zu einer gewissen Bildung von Knötchen kommen. Je nach Qualität und Verarbeitung entstehen diese früher oder später.

 

 

Tipps für die richtige Pflege…
Damit ihr auch wirklich lange etwas von euren Fleece-Produkten habt, solltet ihr darauf achten, dass ihr sie auf links wascht und dabei weder Weichspüler noch Bleichmittel verwendet. Außerdem sollte der Schleudergang möglichst gering eingestellt und sämtliche Reiß- sowie Klettverschlüsse geschlossen werden. Wichtig ist, immer die Pflegehinweise des Herstellers zu beachten.

 

 


Mein Favorit
Mein persönlicher, aktueller Favorit ist übrigens die Houdini Womens Power Houdi. Wie bereits erwähnt, liebe ich daran vor allem das flauschige und sehr elastische Material. Meiner Meinung nach sieht diese Jacke nicht nur schick aus, sondern ist zudem rundum kuschelig und sehr angenehm zu tragen. Kein Kratzen, kein einengendes Gefühl darin und dennoch ist sie richtig schön körpernah geschnitten. Der Grund hierfür ist die pfiffige Kombination aus 50% Polyester, 40% Polyamid, 10% Elasthan.

 

 

 

 

 

 

Was ich außerdem an dieser Jacke mag, sind die weichen Daumenschlaufen, durch die auch auf dem Rad kein kalter Wind in die Jacke gelangen kann. Noch dazu ist das Außenmaterial recht robust, schnell trocknend und gleichzeitig bis zu einem gewissen Grad schmutzabweisend – also rundum sehr zu empfehlen ;)

 

 

 

 

Auch finde ich es wirklich gut, dass es in dieser Jacke eine integrierte Kabeldurchführung in der linken Tasche gibt. Somit kann ich das Headset meines Handys oder auch die Kopfhörer meines MP3-Player jederzeit durch diese Öse führen und drauflos telefonieren oder beim Radfahren Musik hören.