Hallo zusammen,

sicherlich sind euch als eingefleischte Outdoor-Fans Slacklines bereits bekannt. Mir persönlich war allein der Begriff “Slackline“ vollkommen neu.

Meine Kollegin Svenja kennt sich allerdings schon sehr gut damit aus und daher habe ich mich bei ihr einfach mal über diesen modernen Seiltanz schlau gemacht.

 

Zu Svenja:

Sie gehört bereits seit 2010 als fleißige Azubine zu unserem Team in Oldenburg. Nicht nur das Verkaufen bei Unterwegs bereitet ihr Spaß. Sie interessiert sich auch für jede Art von Outdoor-Sport und probiert in ihrer Freizeit einfach gerne alles mögliche aus. Vor allem ist sie viel mit dem Rucksack auf langen Trekking Touren unterwegs.

Sie liebt jedoch auch den Mountainbikesport und geht leidenschaftlich gerne Klettern. Allerdings ist der Norden Deutschlands eher weniger für seine Berge bekannt. Daher ist es hier doch eher schwierig, alle Sportarten auszuüben, die Svenja interessieren. Ihren Kollegen in Oldenburg geht es offensichtlich ähnlich. Daher kam ihnen irgendwann die Idee, die Slackline auszuprobieren.

 

 

Ihre persönliche Meinung dazu:

Nachdem Svenja ihre ersten Erfahrungen mit dieser neuen Sportart gesammelt hat, hat sie schnell festgestellt, dass Slacklinen nicht nur ein absoluter Trendsport ist, sondern dass dieser viel Konzentration, Gleichgewicht und Koordination erfordert und noch dazu eine Menge Spaß bringt! Es sei daher ein ideales Zusatztraining für Sportarten wie Snowboarden, Klettern, Kampfsport oder auch Reiten.

 

 

 

Svenja hat diese geniale Outdoor-Sportart außerdem überzeugt, da sie überall auszuüben ist:

„Das Beste ist, dass die Slackline überall aufgebaut werden kann: Im Garten, auf Campingplätzen oder im Park, man braucht nur zwei feste Punkte, zwischen denen die Line gespannt wird und dann kann es losgehen.“

 

 

 

Das richtige Rüstzeug:

Für den Anfang genügt eine geringe Höhe von vielleicht 50 cm über dem Boden, damit man nicht zu tief fällt ;-) . Empfehlenswert ist daher zum Beispiel das Anfängerset „Chill“ von Mountain Equipment: Das Band ist breiter als das der Profi-Sets und macht den Start dadurch deutlich einfacher. Durch die integrierten Ratschen ist die Line super einfach aufzubauen. Im Set ist auch ein Baumschutz enthalten, der auch wirklich benutzt werden sollte, um die Rinde der Bäume nicht zu verletzen.

„Nach zugegeben einigen Versuchen habe ich es endlich geschafft, die ca. 15 Meter zu überwinden und ich fühle mich recht sicher auf dem schmalen Band.“

Also seid bloß nicht enttäuscht, wenn es nicht beim ersten Mal klappt…

 

Weiter geht’s…..der nächste Schwierigkeitsgrad:

Die Line auf einer Höhe von ca. 1 ½ Metern. Laut Svenja ist diese Höhe aber wirklich nichts für blutige Anfänger, da es anfangs eine noch sehr wackelige Angelegenheit sei, die die ein oder andere Bauchlandung mit sich bringt ;) Daher steigert die Höhe der Line bitte nur langsam.

 

Ganz hoch hinaus…

Eine weitere Variante dieses Sports ist außerdem das so genannte „Highlinen“. Dabei wird die Slackline bis zu mehreren 100 Metern über dem Boden gespannt. Oft zwischen Felsspitzen, über Schluchten oder zwischen Hochhäusern. Für Adrenalinjunkies ein Traum, aber ohne Sicherung lebensgefährlich. Aber seht selbst….(siehe You Tube Video links)

Auch gibt es noch das so genannte “Longlinen”. Erst am 31.05. dieses Jahres holte sich Lukas Irmler, ein Profi in Sachen Slacklinen, mit 310m den Weltrekord im Longlinen.  Für die, die mehr über seinen neuen Rekord erfahren wollen, folgt einfach diesem Link.

http://www.slackline-tools.de/news/news-detailansicht/archive/2012/june/article/lukas-irmler-slackline-tools-holt-sich-mit-310m-den-weltrekord-im-longlinen-auf-strong-ii-p/?no_cache=1&cHash=c32e3ec5cd1f65e407586b4d59be9a1d

 

Faszinierend, wie vielseitig diese Sportart ist…. Aber Svenja und ihre Kollegen aus dem Unterwegs Store in Oldenburg bleiben wohl doch lieber auf dem Boden und üben sich dafür an kleineren Tricks, wie rückwärts laufen oder hinknien. Das gelingt ihnen mittlerweile sogar schon auf der wesentlich dünneren Slackline aus dem „Pro“ Set von Mountain Equipment.

 

Zum Abschluss noch zwei Videos von unserem Azubi-Outdoor-Wochenende im vergangenen Jahr. Darauf seht ihr Svenjas Kollegen aus Oldenburg bei seiner ersten Begegnung mit der Line ;)

 

http://www.youtube.com/watch?v=lvhub-7bmLU&feature=BFa&list=UUVUNTuSnLFTKatIpvvX75YA

 

http://www.youtube.com/watch?v=zIXSEvUPFl8&feature=BFa&list=UUVUNTuSnLFTKatIpvvX75YA

 

Neugierig geworden? Dann ab nach draußen und probiert es aus! Ich wünsch euch viel Spaß dabei ;)

 

Hier noch ein paar Tipps von Svenja:

  1. bequeme Kleidung
  2. weiche Schuhe oder am besten barfuß
  3. festen Punkt auf der anderen Seite fixieren, wenn man läuft
  4. mit mehreren Leuten Slacken, das bringt mehr Spaß
  5. nicht entmutigen lassen, denn aller Anfang ist schwer