Produkttest Lavvo 6-8 von Bergans


Unser Kooperationspartner Sven vom Freiluft-Blog ist auch bei den Lorentzweiler Pfadfindern aktiv. Diese haben für das internationale Lager Roverway in Finnland, aber auch für weitere Lager zwei robuste Zelte gesucht und bei uns gefunden. Einen ersten Kurzbericht hatte Sven bereits auf dem Freiluft-Blog veröffentlicht, hier folgt nun als Gastbeitrag der Erfahrungsbericht der Pfadfindergruppe nach dem Einsatz der Zelte in Finnland. Viel Spaß beim Lesen!

 

Produkttest Lavvo 6-8, das Zelt steht

 

Wir, als luxemburgische Pfadfinder aus Lorentzweiler, haben uns speziell für den Kauf von zwei Zelten namens „Lavvo“ der Marke Bergans entschieden, weil sie sich durch ihre Leichtigkeit auszeichnen. Da wir an dem internationalen Lager „ROVERWAY“ in Finnland im Sommer 2012 teilnehmen wollten und einen Flugzeugtransport bestreiten mussten, war dieses Kriterium für uns von hoher Bedeutung.

 

Aufbau/Abbau

Bevor wir dann am 18. Juli aufbrachen, bauten wir das Zelt einmal bei uns hinter dem Pfadfinderheim in der Wiese auf, um uns mit dem Aufbau und der Zusammensetzung vertraut zu machen.

Wir haben mit der Befestigung des Bodens angefangen und dann den äußeren Teil des Zeltes über den Boden zurechtgelegt. Dann haben wir die 5 Teile der Stange zusammengebaut und einer ist ins Zelt unter den äußeren Teil hineingegangen um die Mittelstange zu platzieren.

Als wir dann schon fast fertig waren mit dem Spannen des Zeltes, und die Spitze, welche ein einzelnes Teil ist, darauf setzen wollten, fiel uns auf, dass dies nun unmöglich ist, da man die Spitze nicht mehr erreichen konnte. Somit mussten wir die Stange noch einmal herausnehmen und die Spitze darauf legen und ein paar von uns mussten die Abspannseile unten festhalten, während wir die Stange aufrichteten, damit sie nicht herunterfällt, was wir als umständlich empfanden, da sie sehr leicht verrutschte und dies bei windigeren Wetterverhältnissen wohl ein Problem gewesen wäre. Einfacher wäre es zum Beispiel gewesen, wenn die Spitze gleich oben an der Stange befestigt gewesen wäre.

Nach der Überwindung dieses Problems jedoch verlief der Rest des Aufbaus reibungslos.

Das nächste Problem kam auf beim Zusammen- und Einpacken der Zelte. Die 5 Stücke, aus denen die große Mittelstange zusammengesetzt wird, mussten wieder alle zusammen in das größte Stück gepackt werden. Dies gestaltete sich als sehr kompliziert, da die Reihenfolge, nach welcher diese 4 anderen Stangenteile in das eine kamen, keinesfalls egal war und auch nicht in einer logischen klein-nach-groß oder groß-nach-klein Reihenfolge zusammengesetzt war. Somit brauchten wir eine gewisse Zeit, bis wir die Reihenfolge, nach der die einzelnen Teile zusammengesteckt werden müssen, herausgefunden hatten.

Nachdem dies geschafft war, kamen keine weiteren Probleme auf.

Fotostrecke:

 

Pfadfinderlager in Finnland

Um das Zelt im Flugzeug zu transportieren, teilten wir es uns auf. Somit trugen sechs Leute verschiedene Teile des Zeltes, also zum Beispiel die Stangen, den Boden, oder die Heringe mit sich und es wurde für niemanden zu viel Gewicht. Nach dem ersten Aufbau in Viitasaari in Finnland richteten wir das Zelt zum ersten Mal ein.

Es gab genügend Platz für sechs Leute mit Gepäck. Das Zelt ist gedacht für 6-8 Personen, wobei es bei acht Personen mit Gepäck jedoch sehr eng und ungemütlich wäre.

Das durchwachsene Wetter in Finnland war kein Problem für das Zelt und somit bot es auch an regenreichen Tagen guten Schutz. Auch der Boden hielt sehr gut dicht. Nur einige Male war das Zelt innen feucht, da wir uns nach dem Duschen und Schwimmen dort umgezogen und aufgehalten hatten, was aber eher eine logische Folge als ein Mangel des Zeltes ist. Auch sehr praktisch während des Gebrauchs des Zeltes waren die Öffnung in der Spitze und die kleinen Fenster am Boden um zu lüften und frische Luft hineinkommen zu lassen, ohne das ganze Zelt offenstehen zu lassen.

Auch nachdem das Zelt einen Tag lang eingepackt war, ohne es trocken werden zu lassen, da dies zeitlich nicht möglich war, gab es an dem zweiten Ort in Evo in Finnland keine Probleme mit der Wetterfestigkeit des Zeltes.

 

Schlussfolgerung

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Zelt sehr handlich und gut transportierbar ist und vor allem beim Gewicht punktet. Jedoch hat es auch sonst fast alle Kriterien erfüllt und nachdem man weiß wobei beim Auf- und Abbau zu achten ist, ist das Zelt schnell auf- und abgebaut.

Wir sind mit dem Entschluss, diese Zelte zu kaufen, sehr zufrieden und freuen uns auf viele weitere Pfadfinderlager mit dem Lavvo von Bergans.

 

Pfadfindergruppe Lorentzweiler – Ranger-Rover