Volle Punktzahl für unsere Drahtesel! 5 Gründe, sich aufs Rad zu schwingen

erstellt am: 29. 09. 2017 um 8:00 Uhr

Ob zur Arbeit, als Freizeitbeschäftigung, als Fitnessgerät oder einfach nur, um schnell und spontan von A nach B zu gelangen: Es gibt wohl kaum ein Sportgerät, das zeitgemäßer, zeitloser und flexibler im Einsatz ist als unser Rad! Was spricht also dagegen, auch mal auf unsere Autos und öffentliche Verkehrsmittel zu verzichten und sich stattdessen auf’s Rad zu schwingen? Nicht viel, oder? Aber umso mehr Argumente sprechen dafür! Die entscheidendsten Argumente verrate ich euch in meinem heutigen Beitrag.

 

5 Gründe, sich aufs Rad zu schwingen

Mit dem Rad zur Arbeit

1. Der Umwelt zuliebe… Radfahren ist gut für die Umwelt, da wir hierdurch die Emission von Kohlendioxid, Stickoxid und Feinstaub deutlich reduzieren können. Nur mal angenommen, jeder von uns würde sich täglich auf sein Rad schwingen und 2,6 Kilometer mit dem Fahrrad fahren, so könnte die EU (laut einer Studie des Europäischen Radfahrerverbandes) bereits mehr als ein Viertel der im Transportsektor angestrebten Emissionsreduzierung erreichen.

 

2. Top fit in den Tag starten! Völlig egal, ob im Sommer oder Herbst, mit Fixie, Single Speed, Lastenrad oder E-Bike – euer Rad hält euch fit! Radeln und andere sportliche Aktivitäten stärkt außerdem das Immunsystem und verlängert die Lebenszeit, da mit jeder regelmäßigen Bewegung unsere Zellen aktiviert werden. Viele Menschen schleppen sich nach einem langen und schweren Arbeitstag in ein Fitnessstudio, um sich dort sportlich zu betätigen. Fahrt ihr jedoch mit dem Fahrrad zur Arbeit, habt ihr euer Workout bereits hinter euch und könnt dabei gleichzeitig die frische Luft genießen. Sollte euch der Weg zur Arbeit zu kurz erscheinen, habt ihr noch den gesamten restlichen Tag, um euch auszupowern

 

3. Gute Laune garantiert! Da das Radfahren die Glückshormone Endorphin und Adrenalin freisetzt, ist das Radeln nicht nur eine gute Sache für die Gesundheit, sondern auch ein erster Energieschub für den Start in den Tag! Neurologen sprechen hier gerne vom so genannten „runners high“. Dieses Glücksgefühl stellt sich bei uns ganz von selbst ein, wenn wir ordentlich in die Pedale treten. Doch selbst dann, wenn wir einfach nur gemütlich zur Arbeit radeln wollen, bauen wir durch die gleichmäßigen, zyklischen Bewegungen automatisch so genannte „Stressoren“ ab. Außerdem gibt es wohl kaum ein schöneres Gefühl als an stehenden Autos vorbei zu fahren und entspannt am Arbeitsplatz einzutreffen, oder?

 

4. Gut für eure Reisekasse! Während sich der Berg an Kosten für ein Auto im Laufe seiner Lebenszeit immer weiter türmt, so halten sich die Unterhaltskosten für ein Fahrrad in absolut überschaubaren Grenzen. Weder Benzin, Versicherungsprämien, noch Steuern sind hierfür fällig. In Kombination mit wetterfester Kleidung, einem Fahrradanhänger und/oder wasserdichten Radtaschen ist selbst ein größerer Einkauf kein Argument gegen das Rad. Selbst ein hochwertiges E-Bike macht sich schon kurze Zeit nach der Anschaffung bezahlt. Unter dem folgenden Link findet ihr übrigens einen praktischen Sparrechner. Ein durchschnittlich genutzter Mittelklassewagen verursacht beispielsweise Reparatur, Versicherung, Stellplatzkosten und Betriebsmittel von etwa 30-60 Cent Kosten je gefahrenem Kilometer. Diese Kosten sind von Modell zu Modell unterschiedlich und können bei Oberklassewagen laut ADAC bis weit über einen Euro pro gefahrenem Kilometer reichen.

Sparschwein

 

So liegen die durchschnittlichen Unterhaltungskosten für ein Auto bei etwa 3.500 Euro pro Jahr. Die deutlich günstigere Alternative stellen Monats- oder Jahreskarten für öffentliche Verkehrsmittel dar. Doch selbst hierfür liegt der Schnitt  bei etwa 1000 bis 1500 Euro pro Jahr. Die Strom- und Wartungskosten eines E-Bikes belaufen sich dagegen bei maximal 200 Euro pro Jahr und beim guten alten Drahtesel ohne jegliche elektrische Unterstützung laufen die Kosten beinahe gen Null.

 

5. Schneller als gedacht! Wusstet ihr eigentlich, dass wir mit unserem Drahtesel teilweise (je nach Wohn- und Arbeitslage) sogar schneller, mindestens aber genauso schnell wie mit dem Auto unterwegs sind? Während die Durchschnittsgeschwindigkeit im Stadtverkehr bei etwa 20 Kilometer pro Stunde und im Berufsverkehr sogar darunter liegt, erreichen wir mit unseren Drahteseln eine ähnlich hohe Durchschnittsgeschwindigkeit. Gerade während der Stoßzeiten in unseren Großstädten sinkt die Durchschnittsgeschwindigkeit beim Autofahren rapide und spätestens dann können wir Radfans locker mithalten! Außerdem ersparen wir uns gleichzeitig den Ärger über Ampeln, Stau und Parkplatzmangel und sind somit deutlich stressfreier unterwegs. Der australische Professor für Human Geography Paul Tranter ging mit diesem Gedanken sogar noch weiter und errechnete, dass wir  täglich – je nach Kosten für unsere Autos – ein bis zwei Stunden mehr arbeiten müssen, um mit unserem Auto ein paar Minuten früher zu Hause zu sein. Was meint ihr? Lohnt sich dieser Aufwand?


Schon gewusst?
Wusstet ihr eigentlich schon, dass die Deutsche Post als inoffizieller Meister im (Lasten-)radeln gilt? Unsere fleißigen Postboten sind derzeit mit über 10.500 elektrobetriebenen Rädern (davon 2.700 E-Trikes) im Einsatz und diese Anzahl soll in den kommenden Jahren weiterhin ausgebaut werden. Die genaue Gesamtanzahl aller Räder konnte ich leider nicht herausfinden.

Und hier geht es zu unserer gesamten Auswahl für begeisterte Radfahrer:
http://www.unterwegs.biz/fahrrad.html

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